F.A.Z.-Serie: Gehirntraining

Eine betörende Flucht aus der Gedankenflut

Wer meditiert, will seinen Geist beruhigen und entspannen. Die Übungen bewirken aber den neuesten Befunden zufolge noch viel mehr: Wer still sitzt und sich konzentriert, der bringt gezielt einige Hirnareale auf Trab. Von Britta Hölzel

Lesermeinungen zum Beitrag

03. April 2008 20:29

Die Menge macht es

Stephan Zitzmann (hotzen)

Mit gewisser Verwunderung lese ich von den Effekten der Meditation, weil ich selbst meditiere aus Entspannungsgründen. Als ich anfing, interessierte mich der kulturelle Hintergrund und ich las einiges an buddhistischer Einführungsliteratur. Überall wird betont, das einmal Meditieren am Tag ganz nett ist und Stress abbaut, aber eigentlich nichts bringt. Erst die Praxis eines Mönches würde zum Ziel führen. Damit ist zwar der spirituelle Pfad gemeint. Aber wenn es bei einmal meditieren pro Tag keine Schritte auf diesem Pfad geben soll, wie wirksam sind dann diese messbaren neuronalen Veränderungen wirklich für den Menschen in seinem Alltag?

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