Dank Hirnstrommessung geht die Forschung dem Spracherwerb auf die Spur

F.A.Z.-Serie: Gehirntraining

Lebenslanges Lernen ist wie eine Muskelübung

Hans kann durchaus lernen, was Hänschen nicht gelernt hat. Denn unser Gehirn ist ein Leben lang aufnahmefähig - ähnlich einem Muskel, den man trainieren kann. Ein Gespräch mit der Leipziger Sprach- und Kognitionsforscherin Angela Friederici über die flexible Architektur im Kopf.

Lesermeinungen zum Beitrag

17. März 2008 12:23

Redensart passt nicht ganz zum Inhalt

Joachim Heß (neuchatel)

Die Bezugnahme auf die Redensart:"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.", ist meiner Meinung nach nicht sehr glücklich gewählt, da durch jenes Sprichwort in erster Linie die Unfähigkeit , ein in frühester Kindheit erworbenes Verhalten in späteren Jahren abzulegen oder zu verändern, angesprochen wird.
Und tatsächlich ist es so gut wie unmöglich, und nur durch große Kraftanstrengung zu erreichen ein in der Kindheit manifestiertes Verhalten zu ändern oder abzulegen.
Im Artikel wird jedoch ausschließlich die Aneignung von Wissen angesprochen und es darf wohl als kein Geheimnis angesehen werden, daß Menschen im Alter noch lernen können. Schließlich gibt es genug Beispiele aus dem Alltag, die Lernfähigkeit von älteren Menschen belegen (Senioren Internetkurse, Sprachkurse
Vor diesem Hintergrund erscheint der der erste Satz der Einleitung :"Hans kann...ähnlich einem Muskel den man trainieren kann." , äußerst banal.

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