Verdeckte Recherche: Die Autorin mit Kopftuch...

Integration

Das soll ich sein?

Was passiert, wenn man als westlich geprägte Frau mit einem Kopftuch durch die Stadt läuft, die Uni und den Sexshop besucht? Wie reagieren Mitmenschen - und was löst die Verhüllung bei der Trägerin aus? Ein Selbstversuch.

Lesermeinungen zum Beitrag

01. Juni 2006 19:28

Zusatz:Unterstellung!

Edeela Mahmood (Edeela)

Auch sollten die "islamischen" Länder toleranter sein, um diesen Namen zu verdienen,denn der Islam gebietet Toleranz. Ich denke nicht, dass ich mit meinem Kopftuch tragen irgendjemanden
provoziere, denn tun dies etwa Nonnen auch? Es ist eine Unterstellung, dass ich alle nicht-muslimischen Männer als Ungläubig betrachte.Woher meinen Sie das zu wissen???



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01. Juni 2006 15:16

Unterstellung!

Edeela Mahmood (Edeela)

Der Sinn und Zweck der Übersetzungen ist der gleiche, wie ich ja bereits sagte. Grammatikalische Unterschiede verändern die Bedeutung auf keinem Fall. Natürlich halten wir uns auch an die gesetzlichen Vorschriften des Staates, dies ist nämlich auch eine religiöse Vorschrift.
Der Islam ist eine Religion dessen ,,Gesetze“ für immer und ewig gelten . Wer an den Islam glaubt wird diese auch so ausüben, ob er in Arabien oder Europa wohnt. Das schlechte Bild des Islams ist durch die Medien entstanden, wegen der einseitigen Berichterstattung.Die Gründe des angeblich ,,schlechten Images“ die Sie
nennen haben dann ja wohl gar nichts mit dem Islam zu tun. Der Islam ist eine Religion,nicht orientalischer Kultur.Es gibt auch Deutsche und US-Amerikanische Muslime.Der Islam schreibt weder Kaftane noch orientalische Musik vor,und was die Unterdrückung Andersgläubiger,Zwangsehen oder die Knoblauchfahnen angeht,so sind diese Dinge sogar Konkret im Widerspruch zur islamischen Lehre.Bitte differenzieren Sie zwischen orientalischen Traditionen und kulturellen Bräuchen und der islamischen Lehre!Nur letztere verteidige ich.Von der Arbeitslosigkeit sind nicht nur Muslime betroffen.Sie geben für
alles die Schuld den Muslimen. Der Islam verbietet es sogar, Almosen zu empfangen, wenn man Imstande ist, sich den Lebensunterhalt selbst zu verdienen.Schmarotzertum ist eine Charakterschwäche und ist keineswegs eine religiöse Pflicht.
Auch sollten die "islamischen" Länder toleranter sein, um diesen

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25. Mai 2006 18:51

Re: Herbert Winter zu Edeela Mahmood

Edeela Mahmood (Edeela)

Sehr geehrter Herr Winter, es freut mich, dass sie sich mit meiner
Meinung beschäftigt haben.

Die Übersetzung ist nicht redigiert, sondern ist wörtlich vom Quran so
entnommen.Es kommt auch darauf an von wo Sie ihre Übersetzung haben, denn
viele Gemeinden haben eine ,,eigene Interpretation “ gemacht.Jedoch
ist der eigentliche Sinn der gleiche und auch so zu verstehen. Über die Anpassung haben Sie das falsch verstanden, denn man soll mit dem Gewand seine Reize bedecken, auf welcher Art und Weise ist der Einzelnen
überlassen.Zu ihrem dritten Punkt stimmen ich Ihnen zu, es gibt jedoch
leider eine Minderheit die das nicht so sieht.Das stimmt das die Frauen sich durch ihre Persönlichkeit ausmachen sollenund so geschieht es auch. Ich trage auch ein Kopftuch und habe sehr viele
Freunde die nicht auf mein Äußeres schauen,sondern eben sich für mein
Verhalten und meine Persönlichkeit interessieren und mich somit ehren.Die
muslimischen Männer sollen ja auch nicht auf andere Frauen
schauen,sondern nur auf ihre eigene.Außerdem wissen sie auch wie man Frauen ehrt.
Herr Winter Sie dürfen nicht das Verhalten einzelner ,,Muslime“,
die ihre Frauen zwingen sich zu verhüllen auf die Allgemeinheit
übertragen.Ich verhülle mich aus reinster Überzeugung und stehe auch
dazu, dahinter steht überhaupt kein Zwang.Vielen anderen Frauen geht es
genau so.

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23. Mai 2006 16:49

@Samira Ahmed: Kapitulation vor Belästigungen ?

Christian Braun (christianbraun)

Obwohl ich Ihren Beitrag grundsätzlich sehr vernünftig
finde, weil Sie darlegen, dass religiöse Kopfbedeckungen
niemandem aufgezwungen werden sollen und außerdem
nur für gläubige (also den Glauben praktizierende)
Menschen gültig sind, möchte ich anmerken, dass
Sie damit ein Männer- und Frauenbild fixieren, das
eigentlich überholt sein sollte.

Wenn nämlich manche Männer jede attraktive Frau
belästigen, so kann frau sich dem entziehen, indem
sie sich unsichtbar macht.

Die langfristigere Lösung wäre hier aber, erzieherisch
auf die betroffenen Männer einzuwirken. Stattdessen
den Frauen vorzuschlagen, sie mögen das Problem
doch dadurch lösen, dass sie sich durch entstellende
Vermummungen (das gilt nur für manche Kopftücher)
möglichst unerkennbar machen, weichen Sie einem
Missstand aus, ohne ihn zu beheben.

Das ist genau so, um ein aktuelles trauriges Beispiel
aufzugreifen, wenn ich bestimmte rassistenverseuchte
Zonen in Ostdeutschland zu "no-go-areas" erkläre,
die fremd aussehende Personen im eigenen Interesse
doch bitte meiden mögen, anstatt das Übel an der
Wurzel zu packen und gegen das braune Gesindel
Maßnahmen zu ergreifen.

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19. Mai 2006 16:16

meine Beiträge werden nicht veröffentlicht!

Alper E. (A.E.46)

danke an die Redaktion der F.A.Z. erstmal. warum meine Antworten nicht veröffentlicht werden ist mir schleierhaft. aber dennoch ein letzter versuch. H. Winter hier die Quellen.
1.Quelle:
Titel:Der Koran und seine Türkische Übersetzung.
bearbeitet von: Prof.Dr.Ali Özek, Prof.Dr.Hayreddin Karaman, Doc.Dr.Ali Turgut, Doc.Dr.Mustafa Cagrici, Doc.Dr.Ibrahim Kafi Dönmez, Doc.Dr.Sadrettin Gümüs.
Verlag: Hadimül-harameynis-serifeyn Kral Fehd Mushafi Serif Verlagsbuchhandlung
2. Quelle:
Link zur Veröffentlichung von dem Amt für Religionsangelegenheiten D.I.T.IB. in der Türkei: http://www.diyanet.gov.tr/kuran/ayet.asp?Kuran_id=24&Ayet_No=31&I3.x=15&I3.y=18
3. Quelle:
Kommentar(FİZİLAL´İL KUR`AN ) von Seyyid Kutub
Link dazu: http://www.sevde.de/Kuran-Tevsiri/Kuran_Tefsiri.htm
Mehr Quellen braucht es sicherlich nicht.
Keine Ahnung von welchen Quellen sie sich unterrichten aber dies hier sind anerkannte Quellen in der islamischen Welt was kommentieren von Koranversen angeht.
Veröffentlichen sie doch bitte auch ihre Quellen.
Danke.
MfG

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18. Mai 2006 23:16

Jeder soll nach seiner Facon seelig werden

Michael Weber (mulder368)

Hallo,

natürlich heißt Integration nicht Assimilation und ich kann es auch verstehen, dass nationale Werte nicht aufgegeben werden. Persönlich würde ich als Ausländer auch nicht darauf verzichten, in einem fremden Land zu zeigen, dass ich Deutscher bin. Jeder kann auf seine kulturellen Werte stolz sein, und jede Nation hat ihre Licht und Schattenseiten. Jedoch gehört zu einer Staatsbürgerschaft im Unterschied zur Nationalität auch Integration. In London würde es nicht förderlich sein Englisch nicht sprechen,lesen, oder schreiben zu können. Sprache ist in unserer globalen Gesellschaft extrem wichtig für ein erfolgreiches Bestehen. Ohne Sprache, befördert man sich selbst ins Abseits.

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16. Mai 2006 17:14

Triebtäter

Alexander Kriegel (alejandrobatlleuy)

Manche Leute haben ihre Triebe nicht unter Kontrolle,
so dass sie andere Menschen anfallen und vergewaltigen.
Der Stärkere findet dabei immer Rechtfertigungen
für die eigenen Taten: wie früher der deutsche Mann
überzeugt war, dass "die Frau im Minirock <es> doch
provoziert hatte", so reden sich hier manche Leute
Gewalt gegen Frauen schön: ihnen würde ja nichts
passieren, wenn sie brav gehorchten. (und immer
schön den Blick senken und auf den Boden gucken)

Begründete Einzelfälle religiöser Kleidungsstücke
sollten also nicht davon ablenken, dass sehr wohl
in vielen Fällen es sich um Symbole der Demütigung
und der Unterwerfung handelt, die gewaltsam auf-
gezwungen werden.

Dazu kommt das bekannte Phänomen des Selbsthasses
der Opfer: wie im dritten Reich manche Deutsche
jüdischen Glaubens besonders radikale Nazis wurden,
so profilieren sich manche Frauen als besonders
radikale Verfechterinnen der Vergewaltigung von
Frauen - jeweils in der Hoffnung, dann würden
sie selbst zumindest in Ruhe gelassen.

Das kulturelle Missverständnis dabei ist eher, dass
(siehe Beispiel oben) es sich um ein besonderes
Problem des Islam handele. Bis vor ein paar Jahr-
zehnten war in vielen westlichen Ländern der
Umgang mit Frauen nicht viel anders, was hoffen
lässt, dass Menschenrechte auch für Frauen eine
natürliche Entwicklung fortgeschrittener Gesell-
schaften sind.

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14. Mai 2006 13:57

Herbert Winter

Alper E. (A.E.46)

nur soviel zu ihrem verfälschten Beitrag über den von Ihnen angesprochenen Vers.
Jmd der von den Koranwissenschaften keine Ahnung hat soll es doch bitte lasse diesen zu kommentieren! Wenn mann alles Wort wörtlich nehmen würde was in den Heiligen Schriften so drin steht gebe es in Deutschland keinen einzigen Christen. Also bitte Vorsicht bevor man etwas auslegt und andere im Irrglauben lässt
danke!

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12. Mai 2006 14:12

Integration-Das soll ich sein?

Edeela Mahmood (Edeela)

Im Islam gibt es keine feste Vorschrift wie man sich bedecken soll,die Hauptsache ist das die Reize bedeckt sind,Im Quran heißt es dazu :„O Prophet !,,Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen.Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden…(Sure 33 Vers 60).Wie sie ja bereits beschrieben haben gibt das Kopftuch den Frauen Freiheit, da sie nicht als Schönheitsideal fungieren müssen.Sich zu bedecken ist eine rein persönliche Entscheidung, das stimmt,aber haben Sie schon mal darüber nachgedacht wieso sie die Leute mit Mitleid angeschaut haben? Die Vorurteile gegen den Islam sind leider weit verbreitet und die Frauenunterdrückung gehört zu den größten.Die Menschen kennen den wahren Islam nicht, ihre Informationen entnehmen sie über die Medien,die durch einseitige Berichterstattung über dieTaten angeblicher ,,Muslime“, die durch ihr Verhalten den Namen des Islams und somit ein sehr negatives Bild dieser Religion zeichnen. Man soll ein Kopftuch aus reiner Überzeugung tragen somit kommt es gar nicht dazu,dass man sich schämt,wenn man damit auf die Straße geht.Es ist nicht nur ein Stück Stoff was nur optisch zeigen soll, dass man eine Muslima ist. Das Kopftuch ist ein Zeichen dafür, dass man nicht offen für Flirts ist und seinem Partner gegenüber treu ist .Somit wurdest du von dem Verkäufer nicht auf diese Weise angesprochen, da das Kopftuch Männerblicke bremst und die Würde wahrt.

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10. Mai 2006 07:15

Armselige Typen

Nicolaus Fäustle (nfaeustle)

Was sind das doch für armselige Männer! Nicht in der Lage Ihre Hormone zu kontrollieren oder so wenig anerzogenen Respekt vor Frauen, daß diese sich vermummen müssen, um respektiert zu werden.
Meine Mutter (damals 17) wurde von ihrer Mutter in den Wirren der letzten Kriegstage als alte Bauernfrau verkleidet. Die Angst vor Vergewaltigung war allgegenwärtig.
Ich bin heute froh, daß meine Tochter in einer Gesellschaft aufwächst, in der sie frei sein kann und respektiert ist.
Und diese kulturelle Errungenschaft gilt es -neben anderen- zu verteidigen. Keine Toleranz der Intoleranz.
Dies ist selbstverständlich nur durch Assimilation zu erreichen. Dies ist genauso eine Selbstverständlichkeit wie in muslimischen Ländern von Touristen (beiderlei Geschlechts) wenigstens die Beachtung der grundlegenden Bekleidungs- und Verhaltensvorschriften erwartet werden kann.

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10. Mai 2006 03:52

Necla Kelek? alles klar

Alper E. (A.E.46)

hallo erst mal,
wenn die Autorin mal sehen wollte wies unter einem Kopftuch aussieht, bitteschön. Sie können innerhalb des Rechtlichen tun und lassen was sie wollen. Was sie damit bezwecken wollen, ausser wieder das Unterdrückte Frauenbild im Islam widerzugeben ist mir schleierhaft. Das Thema ist schon so durchgekaut das sich jedesmal mein Mund in eine Banane verwandelt wenn ich derlei lese. Multikulti ist gescheitert doch nicht nur wegen uns Ausländern sondern auch und für mich überwiegend von der ach so grossartigen abendländischen Übermenschgesellschaft. Wieviel muss ich noch von den Medien ertragen um diesem Land in dem ich geboren und aufgewachsen bin den Rücken zu kehren und um mich in die "Hinterhofmoscheen" zu begeben?! Wenn ich so die Beiträge lese und erneut erfahre von welchen Schriftstellern man sich ernährt um sich eine Meinung zu bilden. Necla Kelek zu lesen um sich eine Meinung über Frauen im Islam zu bilden ist ungefähr so, wie wenn ich ein Buch von Bush über den Irakkrieg lesen würde.Wenn die gute Frau Kelek Eltern hatte die ihr den Islam mit Züchtigung lehrten kann man viel von ihr lernen. Als Ansprechpartnerin in diversen Fernsehshows sind Personen wie diese einfach perfekt um den Dialog zu fördern. Und die Autorin sollte sich besser informieren was den Grund des Kopftuchs betrifft. Es geht nicht hauptsächlich um die Verschleierung um sich der Männerwelt zu entziehen. Das Kopftuch ist und bleibt eine Glaubenssache zwischen Individuum und Gott!

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10. Mai 2006 01:17

sehr guter artikel

sascha flatz (sascha30)

ihr artikel hat mir sehr gut gefallen. aber wenn jemand ein überzeugter kopftuchträger ist dann möchte er doch solche reaktionen?!?, oder was will er sonst damit bezwecken. sie vertritt eine gesinnungsgemeinschaft was auf die gleichberechtigung der frauen nicht im geringsten etwas gibt!
gleichberechtigung würde doch sonst heißen das männer auch mit kopftuch rumlaufen müßen, oder nicht???

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09. Mai 2006 20:03

Ich frage mich was dieser blödsinn soll?

Adem Akyüz (nuovo2)

Mit solch Oberflächlichkeit kann man doch keine Erkenntnisse darüber erlangen, was gläubige Menschen fühlen, denken oder welche Motivationen sie inne haben um etwas zu tun oder zu unterlassen.

Es ist der einfache Versuch sich selbst, seine Vorstellung und Weltanschauung zu preisen.

Damit ist niemandem gedient. George Bush hält sich auch für den Besten.

Beste Grüße.

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09. Mai 2006 19:46

ein tagtäglicher selbstversuch

asma halabi (banatu)

Ich habe als selbstbewusste Kopftuchträgerin den Artikel lesen können. Zu was soll er mich jetzt bewegen? Soll ich etwa das Kopftuch ausziehen, weil jemand mal seinen Selbstversuch beschreibt, von dem ich tagtäglich ein Lied singen kann?!! Kopftuch tragen heißt nicht einfach ein Stück Stoff über die Haare ziehen. Kopftuchtragen ist eine von vielen Pflichten im Islam, eine Lebensweise und Weltanschauung.. Schade das man immer noch hören muss, dass Integration bedeutet sich "anzupassen" zu assimlieren, anstatt einmal die Skepsis abzulegen und solchen Frauen gleichwertig in die Augen zu schauen!!

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02. Mai 2006 20:24

Schade nur!

Torsten Spies (Takeberlin)

Ein interessanter Artikel. Schade nur, das die allermeisten Frauen, um die es hier geht, auf Grund Ihrer fehlenden Deutschkenntnisse diesen Artikel nicht lesen können. Vielleicht würden Sie dann bestätigen, das das tragen des Kopftuches eines der noch realtiv leicht zu ertragenden Übel in Ihrem Leben ist. Interessant zu diesem Thema wäre vielleicht noch eines zu wissen. Ein besonders streng religiöses Äußeres, und dazu gehört das Kopftuch ganz bestimmt, ist für muslimische Frauen fast die einzige Möglichkeit auch mal allein auf die Strasse gehen zu dürfen. Denn dazu muss die Zustimmung des Ehemannes, bzw. der Schwiegereltern vorliegen, die diese bei entsprechend züchtigem Äußeren eher gewähren. Ich empfehle dazu auch das Buch, " Die fremde Braut" von Neclá Kelek.

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02. Mai 2006 17:25

Das soll ich sein?

Rainer Thesen (RainerThesen)

Das Ergebnis war vorhersehbar. Das Frauen- (und Männer)bild des Islam ist mit unserem Menschenbild einfach nicht kompatibel. Wir gehen eben nicht davon aus, daß der geschlechtsreife Mensch ständig an Sex denkt. Und wir meinen auch nicht, daß man deswegen die Frauen häßlich verhüllen muß. (Wieso eigentlich nicht die Männer? Frauen sind doch auch sittlich gefährdet, wenn sie "halbnackte" Männer sehen, siehe Fußball/Iran). Integration kann nur heißen, daß die Einwanderer (Zuwanderer, "Migranten" für Halbgebildete) unsere Art zu leben übernehmen. Alles andere funktioniert nicht.

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02. Mai 2006 17:14

Super Artikel

Torsten Prox (torte79)

Hallo,

es ist ein fazinierender Artikel, der aufzeigt, dass Intergration von 2 Seiten abhängt. Wenn wir über Integration reden, reden wir vor allem über Menschen. Leider wird das sehr selten bewusst...

Viele Grüße

....

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