FAZ.NET-Lexikon

Von A bis Z: Das war Rot-Grün

11. Juli 2005 In einer werktäglichen Serie hat FAZ.NET zurückgeblickt: In unserem „Lexikon: Das war Rot-Grün“ schildern wir anhand von Schlagwörtern von A wie „Atomausstieg“ bis Z wie „Zwanzigzehn“, wie wir das fast schon historisch gewordene rot-grüne Projekt erlebt haben - streng subjektiv und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Text: FAZ.NET

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Das war Rot-Grün: Z wie Zwanzigzehn

Das war Rot-Grün: Unsere Serie kommt zu ihrem Ende. Und zwar mit jenem Stichwort, das nach aller Wahrscheinlichkeit einst mit dem Ende des Projekts Rot-Grün verbunden sein wird: Zwanzigzehn, die Agenda.

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Das war Rot-Grün: G wie Gerd Show

Zu Beginn seiner Amtszeit galt Gerhard Schröder als reichlich unergiebig für Kabarettisten. Doch dann erfand Elmar Brandt die „Gerd Show“ - wohl ohne zu ahnen, daß diese längst schon lief. In der Hauptrolle: Der Medienkanzler!

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Das war Rot-Grün: B wie Brioni

Jahrzehntelang war, wer linke Politik machte, eines ganz bestimmt nicht: gut angezogen. Unter Gerhard Schröder wurde das anders: Er wollte nicht nur Spaß haben beim Regieren, sondern dabei auch gut aussehen.

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Das war Rot-Grün: L wie Lindenstraße

Die „Lindenstraße“ war schon rot-grün, bevor Rot-Grün es selbst war. Wer es in der ARD-Fernsehserie wagte, rechter als links zu sein, der hat sich in seinem Schicksal in ganz widerwärtiger Weise verheddert.

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Das war Rot-Grün: V wie Vosseler, Lothar

Die Belgier kennen ihn als „werklozen halbroer“, die Serben als armen „polubrat“: Wenn Schröder scheidet, endet auch die seltsame Amtszeit Lothar Vosselers als „Kanzlerbruder“. Es ist für ihn vermutlich besser so.

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Das war Rot-Grün: H wie Hartz, Peter

Wenn ein Mann hinter seinem Werk verschwindet: Was für Goethe Faust I und Faust II war, ist für Gerhard Schröder Hartz I bis IV. Ein Fortsetzungsdrama, das etlichen Kritikern als leider unspielbar gilt.

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Das war Rot-Grün: R wie Rein, ich will da

Die Geschichte von Rot-Grün begann in der „Provinz“. In der gleichnamigen Bonner Kneipe hatte Schröder gepichelt, bevor er am Zaun des Kanzleramts rüttelte und jene Worte sprach, die sein Image bis heute prägen.

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Das war Rot-Grün: F wie Flut

Für die Union war es ein Bilderbuchsommer - bis zu dem Tag, als der Regen kam. Als Krisenmanager an den überschwemmten Ufern von Oder und Elbe konnte Schröder triumphieren - und die Opposition ging unter.

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Das war Rot-Grün: N wie NPD-Verbot

Es war als unmißverständliches Zeichen gedacht, und es wurde eines. Nur setzten es nicht Politiker, sondern Verfassungsrichter. Der Versuch, die NPD zu verbieten, geriet zur Niederlage: NPD darf nicht „verboten“ heißen.

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Das war Rot-Grün: P wie Pflasterstein

Über dem Strand liegen, glaubt man einer Parole aus den wilden Jahren manch rot-grüner Politiker, die Pflastersteine. Auch Joschka Fischer hielt sie einst in der Hand. Geschadet hat ihm das nicht. Nicht das.

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Das war Rot-Grün: J wie Job-Gipfel

Literweise vollmundige Ankündigungen, eine Familienpackung gute Absichten und eine Prise Realismus - fertig ist der luftig-lockere Job-Gipfel. Ganz anders das Pendant, der Arbeitslosen-Gipfel: der ist zum Zähneausbeißen.

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Das war Rot-Grün: K wie Klimmt, Reinhard

Kennt noch jemand Reinhard Klimmt? Oder Kurt Bodewig? Rekordverdächtige fünfundzwanzig Minister kamen unter dem Teamchef Gerhard Schröder zum Einsatz. Eine kleine Erinnerung an die Vergessenen.

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Das war Rot-Grün: Q wie Quote

Minderheiten zu fördern, war den Rot-Grünen schon immer wichtig. Insofern müßten sie sich über eine Regierung Merkel/Westerwelle eigentlich freuen. Der Siegeszug der Quotenregel scheint nicht aufzuhalten.

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Das war Rot-Grün: D wie Dachlatte

Rot-Grün war absehbar. Nicht von Anfang an, aber mit der Zeit doch immer deutlicher. Als es endlich soweit war, brauchte es dennoch eine handfeste Dachlatte, damit zusammenwuchs, was irgendwie zusammengehörte.

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Das war Rot-Grün: A wie Atomausstieg

In einer neuen Serie beleuchtet FAZ.NET, wie das rot-grüne Projekt uns geprägt hat. Heute geht´s los: A wie Atomausstieg. Wie Rot-Grün die Austreibung eines Teufels namens „AKW“ betrieb und wer dabei den Takt vorgab.

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Das war Rot-Grün: M wie Münte

Ausgerechnet Franz Müntefering, der Sachverwalter der Sozialdemokratie, könnte zum Totengräber von Rot-Grün werden. Oder begehen seine politischen Freunde wie Feinde abermals den Fehler, ihn zu unterschätzen?

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Das war Rot-Grün: Y wie Ypsilanti, Andrea

Als Verlegenheitslösung ist Andrea Ypsilanti im März 2003 zur hessischen SPD-Chefin gewählt worden. Viel gerissen hat sie in diesem Amt bisher nicht. Und doch steht sie für eine Linie in der Partei: die „Ypsilantis“.

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Das war Rot-Grün: O wie Ostpark

Politik und Fußball lassen sich nicht mehr voneinander trennen. Während viele Politiker ihre Liebe zum Spiel nur vor sich hertragen, um sich volksnah zu geben, meinten es manche Rot-Grüne ehrlich mit ihrem Kick-Tick - Ortstermin im Frankfurter Ostpark.

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Das war Rot-Grün: I wie Inder

Rot-Grün wollte auch in der Wirtschaftspolitik einiges anders machen als die Vorgängerregierung Kohl. Ein Mittel sollte die Green Card werden. Sie sollte viele intelligente junge Inder nach Deutschland locken. Sollte.

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Das war Rot-Grün: S wie Sonnenblume

Gärtner Josefs neueste Erfindung trägt Sonnenbrille, spielt Gitarre und tanzt dazu Lambada: Ein Märchen darüber, wie die Sonnenblume zu den Grünen kam.

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Das war Rot-Grün: T wie Turnschuh

In weißen Sporttretern ließ sich Joschka Fischer 1985 als erster grüner Umweltminister vereidigen, 1999 lief er den New York Marathon. Nun hat er die Laufschuhe wieder angezogen. Doch ob er noch fit wird für den Wahlkampf?

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Das war Rot-Grün: U wie Umverteilung

„Wir machen nicht alles anders, aber alles besser,“ hieß die Idee im Jahr 1998 beim Start von Rot-Grün. Das klang nach einem Leben als Party. Inzwischen ist die Show vorbei, die Populisten versuchen im Trüben zu fischen.

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Das war Rot-Grün: X wie XXL

Der Außenminister der rot-grünen Bundesregierung ist nicht nur politisch ein Schwergewicht. Was ist aus dem Marathonläufer von einst geworden? Und was soll nur aus ihm werden?

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Das war Rot-Grün: E wie Eisenhans

Beim Wahlvolk galt Hans Eichel einst als beliebtester Geizkragen seit Dagobert Duck. „Eisenhans“ nannte er sich nach einer Märchenfigur - die für den Finanzminister jedoch ein denkbar schlechtes Vorbild war.

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Das war Rot-Grün: W wie Windräder

Kaum ein Signalthema rot-grüner Ökopolitik konnte die Menschen derart auf die Barrikaden bringen wie die Windkraft. Im Kampf um die grauweißen Riesen erschien Trittin zuweilen wie ein Ritter von trauriger Gestalt.

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Das war Rot-Grün: C wie China, Volksrepublik

Neben Rußland ist es das liebste Reiseland des Bundeskanzlers. 1,3 Milliarden Chinesen freuen sich, wenn der Kanzler seinen jährlichen Besuch abstattet. Und sind auch über dessen Familienleben bestens informiert.