Ein islamischer Chauvinist hinter aufgeklärter Fassade: Fethullah Gülen reicht Papst Johannes Pau II. die Hand

Türkischer Islamismus

Die Anhänger des Fethullah Gülen

Der jüngste Putschversuch in der Türkei geht auch auf die Anhänger des islamischen Predigers Fethullah Gülen zurück. Gülen ist dabei, ein weltweites Netz muslimischer Intelligenz heranzubilden, das einem machtbewussten islamischen Chauvinismus huldigt. Von Necla Kelek

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Juli 2008 15:52

Danke Herr Raci!

Danyel Bünyamin (Danyel.Buenyamin)

Für Ihren Beitrag möchte ich mich besonders bedanken! Ich erkenne, dass Frau Kelek gerne Äpfel mit Birenen vermischt. In ihrem auktuellesten Beitrag geht sie den gleichen Kurs. Aber trotzdem finde ich es gut, dass sie all diese Themen aufgreift, denn so kann man auf vorhanden Probleme deuten. Es bleibt, dass diese Themen dann weiterverarbeitet werden. Interessierte Menschen, schlagen dann Werke und vertiefen sich dann darin. Ich persönlich, sage nur her damit. Die entstehende Dynamik verlangt Aufklärung. Danke nochmal!

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29. Juli 2008 15:42

Danke Herr Raci!

Danyel Bünyamin (Danyel.Buenyamin)

Raci Gürpinar (Raci)

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28. Juli 2008 18:23

Lieber Herr Tobias Rüger

Raci Gürpinar (Raci)

Frau Heinze spricht nicht Sie an, sondern Frau Kelek. Für sie ist es kein Rätsel. Es handelt sich um den Artikel über die Bewegung Nurdschuluk, die mit Herrn Gülen gar nichts zu tun hat. Frau Kelek ist keine Journalistin, sondern eine Wissenschaftlerin, zumindest stellt sie uns als so eine vor. Ihre Frage, warum müssten Journalisten auf Werke der Wissenschaft zurückgreifen, ist eine andere Tragödie. Kopieren und Einfügen und zwar falsch und absichtlich, ist weder Journalismus noch Wissenschaft Herr Rüger. So etwas blindlings zu verteidigen ist aber doch eine Komödie. Frau Kelek soll zuerst diese Institutionen besuchen und die Informationen von dort holen und nicht von Unfassbarkeit oder so etwas reden, obwohl sie alles am Tisch erledigt. Sie sprechen in Rätseln: welcher Wikipedia-Artikel? Und warum müssen Journalisten immer auf Werke der Wissenschaft zurückgreifen? Gerade in der Islamwissenschaft problematisch. Denken Sie nur an die grandiosen Fehleinschätzungen von Lüders & Co. Anfang der 90er zum 'lächelnden' Islam in Südostasien.

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28. Juli 2008 00:24

Liebe Frau Marie-Christine Heinze (Islamwissenschaftlerin),

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Sie sprechen in Rätseln: welcher Wikipedia-Artikel? Und warum müssen Journalisten immer auf Werke der Wissenschaft zurückgreifen? Gerade in der Islamwissenschaft problematisch. Denken Sie nur an die grandiosen Fehleinschätzungen von Lüders & Co. Anfang der 90er zum 'lächelnden' Islam in Südostasien.

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27. Juli 2008 08:05

Die Gefahr auch für die Deutschen

Hiep Van Tran (WatersToronto)

...Sie lässt sich nach Lektüre des hervorragenden Artikels nicht mehr wegdiskutieren. Warum wohl ist der türkische Staat so darauf aus, möglichst viele Menschen in die EU, und ganz besonders zu Euch zu exportieren? Warum stellt man türkischerseits in der BRD allein Forderungen für alles und jedes, ist aber keinen Jota dazu bereit, Eurer Gesellschaft irgendwie freundschaftlich entgegenzutreten?? Schaut Euch Gülen und seine Strategie an, Ihr werdet dann sehen, wie es sein wird, wenn die Türkei Mitglied in der von ihr als Christenclub verhöhnten EU ist. Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass all dieses türkisch-islamisches Expansionsstreben ist und nichts anders, der ist betriebsblind.

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26. Juli 2008 22:36

Gratulation

Danyel Bünyamin (Danyel.Buenyamin)

Aus den bisherigen Kommentaren wird klar, inwiefern und professionel Sie Ihre Recherchen machen. Auch möchte ich Sie aufmerksam machen, dass Quellenangaben eines der wichtigsten Sachen sind, die ein seriöser Beitrag bieten sollte. Sie sind "klug u. intellektuell", bitte geben Sie in Zukunft immer ihre Quellen an. Wir wissen ja, dass sehr viel mißbrauch begangen wird. Mir fällt auf, dass sie einseitig berichten. Ich versuche, dass Geschen rund um die Gülen-Bewegung zu verstehen. Letztes Jahr wurde im "House of Lords" in London ein Konferez bezüglich der Bewegung organisiert. Dort wurden die Aktivitäten seitens namhaften WissenschaftlernInnrn gelobt und bewundert. Ich hatte, dass Gefühl ein alternatives Gesicht des Islam zu erkennen. Wir werden, so wie auch Ihr Beitrag, über die Muslime, den Islam und auch z.B. über die Scheriah immer im negativen konfrontiert. Ich denke, dass auch Sie daran interessiert sein könnten, ein objektiveres, verständnisvolleres Bild zu vermitteln. Ich bitte Sie mal über die Scheriah zu schreiben. Nicht so wie in den letztn geschrieben wurde. Schreiben Sie darüber wie oft das Wort Scheriah im Kur'an vorkommt. Was Theologen in ihren Werken geschrieben haben. Nicht das Populistische, das kennen wir. Danke

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24. Juli 2008 14:30

bitte besser informieren

Marie-Christine Heinze (Islamwissenschaftlerin)

Liebe Frau Kelek, bitte halten Sie sich in Zukunft weniger an Wikipedia-Artikel, sondern verstärkt an wissenschaftliche Publikationen. Es gibt seit einigen Jahren ein anerkanntes Buch des Bonner Islamwissenschaftlers Dr. Bekim Agai ("Zwischen Netzwerk und Diskurs - Das Bildungsnetzwerk um Fethullah Gülen (geb. 1938): Die flexible Umsetzung modernen islamischen Gedankengutes"), in welchem dieser ausführlich die Funktionsweise des Netzwerks um Gülen erklärt. Von jemandem, die sich als "deutsch-türkische Intellektuelle" bezeichnen lässt, sollte die deutsche Öffentlichkeit eine seriösere Herangehensweise an solche Themen erwarten können, als Sie sie in Ihrem Artikel an den Tag legen.

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23. Juli 2008 14:46

Kommentare als Lakmustest

Klaus Steffen (krs)

Wichtiger Hinweis für die Richtigkeit Kelek'scher Aussagen und Untersuchungen sind immer auch die Kommentare türkischer/türkischstämmiger Leser. Insoweit sind diese wichtig. Der fast immer reflexartige negative Aufschrei und Protest, ohne auch nur im Ansatz Widerlegung zu versuchen, belegt, daß Kelek auf der richtigen Spur ist. Sie trifft mit ihren Publikationen direkt ins Schwarze, welches eigentlich verborgen bleiben soll. Insoweit also sehr zuverlässig und glaubwürdig. Deshalb ist gerade das Zeugnis der aufjaulenden Kommentatoren mentalbedingt so aufschlußreich. Mein Dank an die aufkklärerische Autorin.

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23. Juli 2008 13:00

Die Anhänger des Fethullah Gülen

Gebhard Braun (gebhardbraun)

wichitige Info!

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23. Juli 2008 00:38

Sollte Kelek nicht das Zentrum für Türkeistudien in Essen leiten?

Wolf Doleys (Karneades)

Ein sehr interessanter Beitrag! Lesenwert auch die Kommentare.

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22. Juli 2008 20:34

Fethullah Gülen

Wolfgang Voss (Vosswolf)

Riecht man nicht förmlich den Duft der anatolischen Erde, wie Erdogan so schön in Koln predigte? Hat nicht unsere Kanzlerin einen Gutschein für eine befreiende Gegen-Rede in "Konstantinopel"? Wäre das möglich? WV. in KR

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22. Juli 2008 18:45

Spionage a a la Kelek

Raci Gürpinar (Raci)

Wie unwissenschaftlich Frau Kelek bei ihren Arbeiten vorgeht, wurde eigentlich von 68 Wissenschaftlern in D. bewiesen. Doch sie geht noch weiter ihren Weg, und zwar mit armseligen Lügen und Verleumdungen, wo sie gar keine Beweise geben will. Noch schlimmeres! Sie hat angefangen zu spionieren. Wenn eine Studentin für die Zeitung Berichte ins Englische übersetzt, so sieht sie es als eine Aufgabe, herauszufinden, zu welchem Kreis die Menschen gehören und macht dann auch überraschende Besuche. Das ist ja genau dieselbe Art und Weise, wie die militanten Kemalisten in der Türkei ganz chauvenistisch die Menschen klassifizieren. Und wenn dieses Mädchen plötzlich nicht da ist, dann heisst es natürlich: Sie ist zwangsverheiratet. Wer ist denn hier zu bemitleiden?

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22. Juli 2008 15:17

Desolat, Dilettant und Denunzierend: Armes Kelek

Haide Flinga (H.Flinga)

Man/Frau könnte bald Mitleid mit der Frau haben. Stets als Muslimin betitelt besteht ihre Aufgabe nur noch den Muslimen auf peinlichster Weise zu zeigen, dass man/frau Hass nicht lange verbergen kann... denn irgendwann muss sie mit ihren Hass auf die Muslime raus... das dann inhaltliche schwerwiegende Fehler auftreten ist noch das kleinste Übel... in der Tat: Wenn es eine Umfrage über Frau Kelek auf FAZ gibt, dass Urteil würde vernichtend sein... ich würde aus Mitleid davon abraten.

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22. Juli 2008 13:59

Was immer auch Sie gegen Frau Kelec haben, Sinan Akca (Medinenser),

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

'Jama'at un-Nur' ist nicht türkisch, sondern arabisch: Dschama't an-Nur = dt. 'Gemeinschaft des Lichts'.

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22. Juli 2008 10:53

Warum schreibt Fr. Kelek nichts über den Anklage gegen die Putschisten?

Metin Alacan (Aabu)

Necla Kelek redet die Terrororganisation Ergenekon klein. Ich hätte erwartet, dass sie vielleicht ein wenig über die Anklage gegen die Putschisten schreibt, die wie es ausschaut, auch hinter vielen Morden und Anschlägen gegen Minderheiten, Intellektuelle und anders Denkende steht. Das Ausmaß der Ermittlungen und der Anklageschrift hat eine Dimension, so dass mittlerweile nach unabhängigen Umfragen sogar mehr als 70 % der Bevölkerung dahinter stehen. Die Terrororganisation Ergenekon, also die ganze Putschistenbande beruft sich zum Teil auf den Turanismus, und nicht der Hr. Gülen liebe Frau Kelek. Der Turanismus ist die Idee des Groß-Türkentum und hat in seiner Definition nichts mit dem Islam zu tun. Alles weitere in ihrem Artikel ist kemalistische Anti-Gülen Propaganda, nichts neues. Aber: Das zeigt mir als in Deutschland lebenden Türken, zu welchen Kreisen die Necla Kelek in der Türkei zuzuordnen ist. Toleranz, Freiheit, Wohlstand, Macht, Recht; Dinge die Geichgesinnte von Kelek nur für sich beanspruchen und zusprechen. Zu der Umfragegeschichte ein Aufruf an die FAZ: Starten sie bitte eine Umfrage über die Fr. Kelek, ob sie generell ernstzunehmen sei. Wetten wir, dass morgen schon 500 000 Stimmen gegen die Frau Kelek sind!

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