IIch habe mir mit ein Bekante aus TEXAS (USA) Thema Waffe angesprochen. Nach Einführung Waffen Gesetzt in TEXAS Kriminalität da hat in 78% gesunken.
Im Erste Jahr war fast 200 Tote - abgeschossene bei Kriminal Delikten- seit dem ~4 Tote pro Jahr max. Dumme und Kriminele also war gelernt.
Das Frage Nummer Eins ist warum können wir nicht auch so? Das Antwort ist: Deutsche Regierung hat Angst von sein Volk. Schon Messern von uns weggenommen, bald folgen Gabeln und die Zahnstochern. :)
Sie nehmen ohne weiteres an, daß der Besitz von Armeewaffen definitiv zu zusätzlichen Opfern führt. Da allerdings die Tötungsdelikte in der Schweiz signifikant geringer sind als in Deutschland, müßte man, wenn man einen Kausalitätseffekt annimmt, mit Ihrer Argumentation die Freigabe von Sturmgewehren in Deutschland fordern.
Klingt auf den ersten Blick komplett abwegig, gewiß. Aber sehen Sie's doch mal so: Wenn Sie den kleinen, verzweifelten Mann von der Straße haben, den seine Frau und sein Arbeitgeber plagen; würde der nicht weitaus gelöster in den Tag gehen, wenn er wüsste, daß er die ganzen Leute ohne weiteres wegblasen könnte, und seine Frau deswegen nicht mit dem Messer ermordet? Wäre das die eine vermiedene Tötung, wegen der Sie sich das G36 in den Schrank stellen würden?
Außerdem ist es m.E. der Demokratie förderlich, wenn Politiker wissen, daß im Land zwanzig Millionen Menschen mit automatischen Waffen leben. Man erklärt unpopuläre Maßnahmen sicherlich sorgfältiger, und denkt zweimal über "Beraterverträge" nach...
wenn die Anzahl der Tötungsfälle in der Schweiz geringer ist als ins Deutschland, dann ist der Waffenbesitz dort weiter zu rechtfertigen? Wohl kaum, jeder Mord ist einer zuviel! Die Verfügbarkeit eine Waffe im Keller kann im falschen Moment tödliche Folgen haben, und vor einem heimtückischen Überfall kann diese einen kaum schützen. Bekanntlich steigen Diebe gern über den Keller ins Haus.
Möge die Schweiz zumindet diesen Anachronismus abschaffen.
Der Artikel strotzt allgemein gerade zu vor Fachwissen. Ich fände es zuumindest auch sehr beunruhigend wenn die Schweizer während der EM mit ungesicherteren Waffen umherlaufen würden wobei ich das wahrlich bezweifle das dies nichtmal unsere Soldaten in Afghanistan oder sonstwo in der Welt machen. Eine Waffe wird grundsätzlich erst dann entsichert wenn sie zum Einsatz kommen soll und der Vorgang des Sicherns und Entsicherns ist nicht mehr als eine einfache Daumenbewegung. Desweiteren fahre ich seit 10 Jahren in die Schweiz in den Urlaub und ich muss sagen ich fühle mich in Deutschland wesentlich höher gefährdet Opfer eines Waffeneinsatzes zu werden als in der Liberalen Schweiz. Und die Selbstmorde mit auf die Waffen zu beziehen ist allein schon genug um den Artikel in die Lächerlichkeit zu führen. Oder soll demnächst in Waffenstatistiken mit einfliesen wieviele Seile und Messer es in Deutschland gibt weil damit Selbstmorde verübt werden ? Eine gesellschaft mit Werten,Normen und Waffen ist sicherer als eine Gesellschaft die am verkommen ist in der kaum noch Werte vorhanden sind und Agressivität als Grundrecht angesehen wird sowie der Egoismus in den Vorderrund gerückt wird mit strengen Waffenverboten
Ohne Waffen wird der Souverän die längste Zeit souverän gewesen sein. Ich fürchte, daß ist die ganze Wahrheit, die man ja wohl nirgends besser als beim großen Nachbarn Deutschland beobachten kann.
Man könnte meinen, die Schweiz liege im tiefsten Urwald vergraben, in der entlegensten Ecke der Welt. Anders kann ich mir nicht erklären, wie es die FAZ und andere deutschen Medien einfach nicht schaffen, inhaltlich korrekte, und auf entsprechenden Recherchen beruhende Artikel über die Schweiz zu schreiben.
Bei allem Respekt, den ich sonst dieser Zeitung für ihre einzigartig sauber recherchierten Berichte gegenüber aufbringe, kann ich nicht verstehen, wie sowas möglich ist, gerade, da doch die Schweiz Auswanderungsland Nr. 1 der Deutschen (aus welchen Gründen auch immer) ist und in der Schweiz umgekehrt die Deutschen auch die grösste Immigrantengruppe darstellt. Sind es folglich auch die am schlechtesten integrierten? Nur weil ihr angeblich dieselbe Sprache sprecht, heisst das noch lange nicht, dass ihr all unsere bewährten Eigenarten versteht, ohne euch damit befasst zu haben.
Vorweg: Ich bin keineswegs davon überzeugt, dass es unglaublich wichtig wäre, dass jeder Schweizer sein Sturmgewehr im Haus hat.
Aber gleichzeitig muss ich trotzdem eine "Aha-Erfahrung" zum Besten geben.
Ich habe jahrelang - noch vor dem irren Parlamentsschützen von Zug - gedankenlos die Phrasen nachgebetet, dass sich die Amis ja nicht zu wundern brauchen, wenn bei Ihnen ständig wieder einer Amok läuft. Schliesslich sei es nur logisch, wo doch jeder US-Bewohner mit Leichtigkeit jederzeit an eine halbautomatische Waffe käme.
Mir ist erst nach Jahren schlagartig bewusst geworden, dass dies in der Schweiz ja genauso der Fall ist. Die Serienschuss-Knarre, inkl. 24 Stück Munition (zusätzliche ist leichtestens zu besorgen), liegt in fast jedem Schweizer Haushalt rum. Gewiss sind noch längst nicht alle frischgebackenen Soldaten ausgereifte Persönlichkeite, sondern im kritischen Alter.
Trotzdem sind Amokläufe oder Einzelschüsse Irrer, die einfach mal ausprobieren wollen, wie sich killen in Echt anfühlt, in der Schweiz noch die Ausnahme (danke für den Statistikvergleich des vorherigen Schreibers).
Worauf ich hinaus will: Waffenbesitz alleine ist noch keine Erklärung dafür, dass das Schiesseisen automatisch locker sitzen muss.
Irgendwie strotzt dieser Artikel von Sachkenntnis und genauer Recherche.
Vielleicht kann der Autor mal erklären, wie er z.B. die Schweizer Armeepistolen P210 (=Pistole 49) und P220 (=Pistole 75) sichern will, wenn diese gar keine Sicherungen haben? Mit einem ungesicherten, durchgeladenen Sturmgewehr laufen ja wohl die allerwenigsten, nicht durchgeknallten Wachleute bei Menschenansammlungen herum. War der Antrag von Genf etwa in französischer Sprache abgefasst und wurde missverständlich übersetzt? Oder sollten die Schusswaffen komplett zu Hause bleiben? Das wäre schon verständlich bei solchen fußballbegeisterten Menschenmassen.
Daneben liegen aus einer Studie des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS ganz leicht andere Zahlen vor. Dabei steht als häufigste Waffe bei Tötungsdelikten die Stichwaffe ganz oben. Wollte man konsequent sein, müsste man dabei ja wohl zuerst alle Messer, Schraubendreher u.ä. Stichwaffen abschaffen und am besten auch noch die Esskultur ändern und Stäbchen einführen (allerdings- japanische Stäbchen sind spitz und über 12 cm lang - geht also auch nicht).
300 Tötungsdelikte pro Jahr? Das ist ja mehr als sechs Morde pro Woche und all das ohne Aufschrei? Wohl kaum!
Die eidg. Kriminalitätsstatistik (herausgegeben vom Bundesamt für Polizei fedpol) sieht so aus:
2006 2005
Tötungsdelikte: 139 129
davon erfolgreich: 60 75
mit Schußwaffen: 34 48
(bei ca. 7 Mio Einwohnern)
Eine Aufschlüsselung nach Ordonanzwaffen und sonstigen gibt es nicht. Ich habe aber in vier Jahren Aufenthalt in der Schweiz (1993-1997) nur von drei Delikten mit Ordonanzwaffen erfahren.
Wie man auf die von "anabelle" behaupteten Zahlen kommt, ist mir ein Rätsel. Rätselhaft ist auch, warum die FAZ solche Angaben ungeprüft übernimmt. Ist der Anspruch auf Qualitätsjournalismus der FAZ vom Niveau der NZZ auf das von "anabelle" gesunken? Eine Stellungnahme der Redaktion wäre hier mehr als angemessen. Insbesondere, da die eidg. Kriminalitätsstatistik öffentlich zugänglich ist.
"Suizide eingeschlossen".
Ach Leute, mit so einer Zählung hinken die Statistiken doch wie Brechts einbeiniger Wolf. Wir wäre es denn mal mit einem Vergleich zwischen der Zahl der Tötungsdelikte in der Schweiz und in Deutschland oder einem anderen waffenfeindlichen Land?
CH: 2,7 / 100.000; BRD 3,2 / 100.000
Keksperten.
Wenn mal Waffenbesitz zum Verbrechen wird werden nur noch Verbrecher Waffen besitzen.
Wer "Versatzstück" schreibt, wenn er von einem Gewehrverschluss schreibt, muss sich nicht den Vorwurf ausgeprägter Sachkunde gefallen lassen.