Sie nennen es Kunst

Fröhliches Scheitern und Machen

Beim Festival über die Zukunft der Arbeit gibt es statt Eintopf und Käsebrötchen Bionade und Nackenmassagen. Digitale Bohème? Das Publikum der „Zentralen Intelligenz Agentur“ in Berlin saß einem Missverständnis auf.

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29. August 2007 21:08

Kreativität - die Ordnungsmacht der nächsten Kulturepoche

Rüdiger Kalupner (Ruediger_Kalupner)

Bislang stehen die KREATIVEN in allen INSTITUTIONEN noch im Dienst der herrschenden Ordnung, an der Spitze systemlogisch die erfolgreichen Konflikt- und Machtkämpfer stehen. Die letzte Ausgabe dieser geschichtlich gewachsenen Machtspitze nennt man heute Kapitalismus. Dessen oberstes Ziel und der Kristallisationskern aller heutigen Ordnung heißt kapitalstockmaximierender Wachstumzwang.

Das ist ja auch die Kritik der Jungen Welt an der ZIA.

Die KREATIVEN stellen aber evolutionslogisch die Machtfrage an diese gewachsene Wachstumzwang-Tyrannei. Die KREATIVEN können einfach effizienter als die Machtkämpfer Probleme lösen. Die evolutionslogisch informierten KREATIVEN findet für alle gesellschaftlichen Dauerkonflikte die genial-einfache Lösung, um das Wachstum der menschlichen und institutionellen Fähigkeiten hin auf Konfliktauflösung zu maximieren. Nicht umsonst ist der christliche GOTT zu allererst ein Schöpfergott.

Die 'Bewunderung', die Verzauberung, die der Berichterstatter bei den Zuhörern beobachtete, bei allem, was mit 'Spiel' und 'kreativ' daherkommt, ist ein Vorschein auf die nahe Realität: die revolutionäre Machtübernahme über den Globalisierungsprozess durch die KREATIVEN EVOLUTIONÄRE. Ernst Bloch freute sich.

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