
Der Bericht von Herrn Mangini hat mich als Laie nicht überzeugt. Er hat mich aber zu dieser Metapher animiert :
Stellen wir uns die Erde als Scheibe vor - alle Menschen sind darauf verteilt - in der Mitte "tanzen" die Einen - am Rand "fallen" die Anderen - immer schneller und immer mehr - die "Tänzer" sehen nicht die "Fallenden" - die Ränder sind weit weg - kommt lasst uns tanzen, bevor wir am Rande stehen...
Siehe auch die Antwort vom IPCC (Herr Rahmstorf) :
http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E7BEC8721C3B24D549BA97154C93990FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
S.Lindemann

deshalb wohl auch die breite, sehr differenzierte Resonanz auf diesen bemerkenswert ausgewogenen Bericht des Paläoklimatologen Herrn Augusto Mangini zum aktuellen Thema „Treibhausklima“?
Herr Mangini hält nur einen „Teil“ des Weltklimaberichtes für falsch, ohne jedoch den verstärkenden Einfluß der menschlichen CO2 - Produktion auf das Treibhausklima anzweifeln zu wollen. Für seine verständlich dargelegten Erkenntnisse liefert er wissenschaftlich fundierte Beweise u. eröffnet den Laien dieser komplexen Sparte zugleich einen interessanten Rückblick in die erdgeschichtliche Vergangenheit. Rundum eine gut gelungene Arbeit!
Eine Verharmlosung des nahenden Klimakollaps ist in dem Bericht nicht erkennbar deshalb möchte ich den Kritikern, die den dramatisierenden IPCC-Wissenschaftlern das Wort reden einfach empfehlen, etwas genauer zwischen den Zeilen zu lesen. Herr Mangini hat als ernsthafter Wissenschaftler sehr gewissenhaft recherchiert- u. sachdienlich berichtet!
Die Politik hingegen nutz die Gunst der Stunde einmal mehr für die eigene Unglaubwürdigkeit! So werden dem Autofahrer teure, nicht lieferbare Rußfilter aufs Auge gedrückt u. zugleich der Energiemaffia 15 neue Braunkohle-Dreckschleudern genehmigt.
J. Weller

Wie von vielen 'Skeptikern' erwartet, finden sich nun zum Glück immer mehr ernstzunehmende Wissenschaftler, die Ergebnisse veröffentlichen, die dem Dogma des IPCC (Alleinverursacher des Klimawandels ist die 'antropogene' CO2-Produktion) widersprechen. Das wird hoffentlich bald zum Verstummen der Lautsprecher wie Gore, Rahmstorf, Gabriel, Roth und anderen führen und zur dringend notwendigen Versachlichung des Themas jenseits der Hysterie beitragen.
Und dann werden wir feststellen, dass das Klima sich schon immer geändert hat und dass die Menschheit in der Lage sein wird, sich anzupassen ohne dabei gleich auszusterben. Denn das hat die Menschheit (und mit ihr auch alle anderen Lebenwesen) schon immer recht erfolgreich gemacht, weil es allen von der Natur vorgegeben wird.
Dass diejenigen, die als Ökologisten den Mensch als Störfaktor in der Natur verteufeln und seine angebliche Hybris als Ursache allen Übles entdeckt haben, diese Entwicklung in ihrem missionarischen Eifer nicht gefällt, ist als Kollateralschaden akzeptabel und dem weiteren Überleben nicht hinderlich.

Herrn Manginis Ausführungen sind gerade zu diesem Zeitpunkt nicht überflüssig.
Außerdem ist er Wissenschaftler an einer aus Steuergeldern finanzierten Institution, wenn ich das richtig sehe, und ich erwarte, dass er die Ergebnisse seiner Arbeit auch veröffentlicht bzw. veröffentlichen wird.
Das ist seine Aufgabe und Verpflichtung als Wissenschaftler und seine Kollegen, die er kritisiert, werden sich das wohl hoffentlich auch ansehen.

...und im Nachsatz: ...wenn er Zoobesucher verspeist und die Tochter des Direktors schändet.
Mit dieser Art der Berichterstattung fördern Sie eben den Umsatz und den Kommentartraffic. Die von Ihnen zitierte Relativierung der Meldung, die den Kern wieder in den bekannten Klimazyklus einordnet, folgt aber erst ganz zum Schluss- ein wenig additiv im Nachsatz.
Analog liest sich das Ganze dann wie folgende Diagnose:
Schon seit Jahrtausenden wird von Menschen heftigst und zyklisch gestorben. Grabstätten am oberen Niltal und Felsengräber in Lykien weisen auf diesen Umstand eindeutig hin. Neueste archäologische und meteorologische Bodenuntersuchenungen beweisen zudem, dass zu bestimmten Zeiten mehr gestorben wurde als zu anderen (Kriege, Naturkatastrophen u.a.). Wenn sie aber mal eindlich aufhören würden, sich jeden Tag 5 Gramm Kokain durch die Nase zu ziehen, könnten sie ihren Lebenszyklus beträchtlich verlängern...

Endlich geht mal ein Ruck durch die Gesellschaft und Atomkraftwerke werden wieder gesellschaftsfaehig? Warum muss Politik mit Hysterie verbunden sein? Typisch deutsch?
Die Anti-Raucher-Hysterie ist schon schlimm genug.

Selbst wenn der Autor in der Sache recht hätte, zum jetzigen Zeitpunkt ist es das falsche Signal. Da geht endlich einmal ein Ruck durch die ganze Welt, der dazu führen könnte, dass ernsthaft Energie eingespart wird bzw. auf regenerative Energie umgestellt wird, und schon kommt wieder einer der sagt: "Herr Lehrer, ich weiß es besser".

Im Grunde wußte schon immer jeder einigermaßen historisch Gebildeter von dem, was MANGINI wissenschaftlich belegt.So gab es nie einen Zweifel daran, daß die Völkerwanderung -vornehmlich aus Skandinavien- durch eine "kleine Eiszeit" ausgelöst wurde, der Auszug der Angeln und Sachsen nach England dagegen durch eine verheerende Trockenperiode -alles natürliche Ursachen!-
Gleichwohl halte ich die Wirkung des IPCC für segensreich: Ich habe es immer schon für Ressourcenverschwendung gehalten, die fossilen Vorräte dieser Erde zu verbrennen.Die -politische-Drohung mit der Apokalypse führt vielleicht zum Umdenken. Nationalstaaten, auch die EU, würden das niemals allein schaffen.Vielleicht aber das wissenschaftlich "unterfütterte" Gremium des IPCC.- Nur wenn man den Menschen Angst macht-weltweit- , fangen sie an, über die durchaus endlichen Energievorräte dieser Erde nachzudenken.-
Karsten-Hinrich FESTGE
Walpersbach 218
A-2822 Erlach

Warten wir doch einfach einmal 20 Jahre ab, dann kennen wir (vielleicht ?) die Ursachen für das rapide Abschmelzen der Gletscher und alle heute schon beobachtbaren Phänomene der globalen Erwärmung.
In ca. 20 Jahren wird das Öl rationiert sein. Was es dann kostet, wird man sehen. Damit ändert sich in der Debatte schon sehr viel, denn die Autolobby und die Energie-Maffia müssen sich dann andere Argumente einfallen lassen. Kohle gibt es dann hauptsächlich in China, den USA und Australien und die wird dann sehr teuer bezahlt werden müssen.
Es wäre jedenfalls ein evolutionärer Vorteil sich heute schon – und zwar so schnell wie möglich – von den fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Würde man sich heute in Europa vornehmen innerhalb der nächsten 10 Jahre ca. 50% des heutigen Energiebedarfs durch regenerative Energien zu ersetzen und ca. 50% durch intelligente(!) Techniken einzusparen – letzteres ist ein Muss, will man regenerative Energien nutzen –, dann wäre das sicherlich ein in die Zukunft weisendes Projekt, welches technologisch sicherlich anspruchsvoller wäre als die Konstruktion tonnenschwerer PS-Dinosaurier. Akademische Debatten werden uns Hier gibt es wahrlich handgreiflichere Argumente und Aufgaben!

Frau Lattmann macht leider den allerelementarsten Fehler, den man in der mathematischen Statistik machen kann. Sie schliesst aus den Parallelität zweier (oder auch mehrerer) Zeitreihen der Messergebnisse von Ereignissen auf deren kausale Verbundenheit.
Etwas ganz anderes wäre es, wenn Frau Lattmann zu diesem Kausalnexus per Korrelation (die übrigens nach der Auswertung von Messreihen zwischen 0 und 1 betragen könnte) einen physikalischen Ursachen-Zusammenhang einsichtig machen wollte. Dann aber müsste sie erklären, wieso den langwelligeren Infrarot-Wärmestrahlen (die kurzwelligeren werden von den Klimatologen ohnehin ausgenommen) sich nur jedes 3000ste Moleküle der Lufthülle streuend in den Weg stellt und dennoch wirkte wie die Innenseite der geschlossenen Glasdecke eines wirklichen Treibhauses, das aber physikalisch ganz anders arbeitet, nämlich nach den einsichtigen und bekannten Gesetzen der optischen Reflektion gegenüber den aus den diffusesten Richtungen von innen her kommenden Wärmestrahlen innerhalb des Hauses; 1 zu 3000 ist bekanntlich das Verhältnis von CO2 zum Rest der Lufthülle. Auch gedankliche Umwege über eine frequenzabhängige Variabilität der optischen Dichte helfen angesichts dieser Zahl nicht weiter.

Aber eigentlich nichts neues. Wir werden uns an den Gedanken gewoehnen muessen, dass es nun eine Weltklimaindustrie geben wird, wie schon andere Industrien, dass Leute Auftraege suchen, neue Horrorszenarien zimmern, die vielleicht nicht immer in eder Hinsicht ganz berechtigt sind.
Dass es schon von selbst gut werden, dass die Erde sich zugunsten ihrer bedeutenden menschlichen Bewohner schon selbst regulieren wird, sagt der Artikel nicht. Er sagt nur, das wird er ja wohl duerfen, dass es auch schon frueher Klimaschwankungenh gegeben hat. Mit nicht ganz unerheblichen Auswirkungen. Die Palaeste von Mykene versunken im Meer usw, warum denn nicht?

Ich habe diesen Artikel wohl etwas anders verstanden als viele Kommentatoren hier.
Ich lese da, dass der Kohlendioxideintrag des Menschen in die Atmosphäre nicht allein für eine Erhöhung der Temperatur verantwortlich sein kann. Insofern sind die beschworenen Maßnahmen der wissenschaftlichen Mehrheit und der Politik irreführend, denn trotz aller Verbote und neuen Steuern wird es eine Änderung des Klimas geben.
Uns zwar so weit, dass die Menschen Siedlungen in Küstenregionen und Industriezentren werden aufgeben müssen. Diese werden dann wohl als Anschauungsmaterial für zukünftige Archäologen dienen.
Um es etwas überspitzt auszudrücken: Wir können uns nur aussuchen, ob der Ozean in Hannover oder schon in Köln beginnt.
Die Erde ist eben kein Ort, der allein für den Menschen geschaffen wurde und sich den Wünschen der Menschen anpassen lässt.

Ein bemerkenswert informativer Aufsatz eines Fachmannes auf seinem Gebiet. Sprachlich und physikalisch seltsam ist allerdings der folgende Satz:
"Natürlich kann der vom Kohlendioxid verstärkte Treibhauseffekt mittlerweile die natürliche Erwärmung verstärken."
Sprachlich-logisch, weil ein vom CO2 verstärkter Treibhauseffekt nichts Unnatürliches ist und daher natürlich die natürliche Erwärmung verstärkt, wenn es diesen Treibhauseffekt denn tatsächlich gibt.
Dessen physikalische Existenz wird allerdings von renommierten Fachleute, mehr als 20000 weltweit, bestritten. Ein solcher sei physikalisch unmöglich, sagen auch in Deutschland beispielsweise die Professoren Gerlich und Hebert. Dieselbe Meinung vertritt der deutsche Senior-Meteorologe Dr. Thüne auf http://www.schmanck.de/Klima.html .
Eigene Erkenntnisse der Paläoklimatologie führt der Autor hierzu nicht an.
Burghard Schmanck

Stimmt, unser Planet wird sich selbst heilen.
Was heisst hier eigentlich "unser" Planet?
Gehört er uns?
Nein. Ist der Störfaktor und die Umweltsau Mensch erstmal ausgerottet, was sich sicherlich irgendwann einstellt. Entweder wir schaffen es selbst, oder die Natur lässt sich etwas einfallen.
Ja, dann wird sich die Natur wieder berappeln und selbst heilen.
Im Gegensatz zu uns, tut sie das evolutionär schön seit Jahrmillionen.
Wohingegen wir, ein lächerlich kurzes Dasein fristen in diesem Kreislauf und hart daran arbeiten nicht für die Ewigkeit zu denken.
Mich als junger Mensch wiedert es an, das es in dieser Welt nurnoch um geld, Macht und schnöden Mammon geht.
Als ich sehr Jung war, war die Welt noch in ordnung und man sprach über Bienen, Blumen und Naturereignisse.
Heute bin ich erwachsen und unterhalte mich mehr über Naturkatastrophen und Umweltsauereien.
Ich habe keine Ahnung ob nur mir auffällt das auch hier in den Mitteilungen das meiste auf....ja, geht nur um Geld.....und alles Blödsinn, weil ich hab Aktien die sonst crashen dreht.
Ich frage mich mitunter wirklich wie wenig naturkompetenz der Mensch noch hat, obwohl er evolutionär meint er entwickelt sich weiter. Ich sehe nur das wir rückwärts gehen.

Ein ausgezeichneter Artikel!
Und im Gegensatz zum Beitrag von Christian Bartsch am 27. 3. 07 kommentieren Sie diesmal auch den Namen des Verfassers, was für den nicht fachkundigen Leser ja wichtig ist: Wer schreibt denn da? Wenn ich im Internet finde, dass Bartsch wohl auch Gutachten für die Autoindustrie erstelle (ob das eber dtimmt?), lese ich seine Behauptungen gleich skeptischer. Derartige Hilfestellung sollten Sie dem Leser grundsätzlich bieten!
Gruß - Schröder
Gartenweg 6
38104 Braunschweig

Das Erdklima, und in folge dessen Klimawandel, ist wahrscheinlich eines der komplexesten Systeme von Wirkungszusammenhängen überhaupt. Ausdruck dafür sind die sehr unterschiedlichen, und vor allem unvollständigen, Erklärungsansätze der Wissenschaft: Mal geht der Wandel hauptursächlich von Sonne, Erdachsenschwankung oder Veränderung des Erdorbits aus, also ohne wesentliches Zutun des Menschen. Mal sind die Menschen bereits seit Beginn der landwirtschaftlichen Nutzung vor 8.000 Jahren für massive Klimaveränderungen verantwortlich (Ruddiman). Wie weiter unten geschrieben, verlangen aber Medien, Wirtschaft und Gesellschaft, eine eindeutige und klare Erklärung des Klimasystems und seiner (zumindest empfundenen) Anomalien derzeit. Indes, die Wissenschaft kann diese nicht liefern: Wir wissen einfach noch nicht genug! Dennoch scheint gesichert zu sein, dass der Einfluss des Menschen das Klima verändert (wenn auch das Ausmaß schwer einzuschätzen ist). Die Ungewissheit und widersprüchlichen Meinungen in Medien und Öffentlichkeit dürfen aber niemanden aus der Verantwortung entlassen, grundlegend über den menschlichen Umgang mit Ressourcen und Umwelt nachzudenken und Druck auf die Entscheidungsträger nach Veränderungen auszuüben

So heißt es im Amtseid eines jeden Ministers deutscher Regierungen. Angesichts der CO2-Hysterie, die selbst Fr. Merkel vergessen läßt, daß sie Naturwissenschaftler war, also den wiss. Methoden ihrer Disziplin verpflichtet. Wenn es ums Klima geht, werden auf Grundlage von umstrittenen und wenig stichhaltigen Studien politisch gelenkter Institutionen, wie dem IPCC, Beschlüsse gefaßt, deren Umsetzung keine belegbare Wirkung auf das Klima haben, aber zig Milliarden Euro kosten werden. Hier sollten sich die handelnden Politiker ihres Amtseides erinnern und ehrlich, wie unabhängig prüfen, ob nicht andere Maßnahmen billiger und wirkungsvoller sind.
Doch leider scheinen die Methoden der Dramatisierung, Kriminalisierung und Moralisierung, der Umweltbewegung der 70er u. 80er Jahre des vergangenen Jhds Politik machten und mit den Grünen in den Machtbetrieb gelangten, nun als legitime und etablierte Methoden der nationalen und internationalen Politik zu gelten. Wohin die Methoden radikaler Minderheiten führen, wenn diese mehrheitsfähig werden, läßt sich an den jüngsten Entscheidungen der kontemporären Politik nur zu deutlich ablesen. Drastische Symbole gelten in der kurzatmigen Tagespolitik wohl mehr, als durchdachte Lösungen.

Was sagt Mangini? Es gibt Klimazyklen, es gab Klimazyklen, niemand kann mit Sicherheit sagen, wie stark die Schwankungen ausfallen, aber sie wirken sich auf die Erde und die Menschen auf ihr aus. Wie auch sonst?
Und damit ist die Sache vom Tisch? Nur weil es, angesichts möglicher Gefahren vielleicht verständlich, einige gibt, die überzogen, dumm und hysterisch reagieren?
Niemand kann abstreiten, dass es mittlerweile menschengemachte Phänomene gibt, die das Weltklima beeinträchtigen (asian brown cloud). Und wir alle verbrennen, was das Zeug hält. Ob das gut ist? Mangini hat dazu eine klare Meinung.
Und: na klar verändert sich was! Alleine die Möglichkeit, dass es mit unserem Handeln zusammenhängt! Hier herrscht ein Ton vor, der suggeriert, dies sei eine alberne Unterstellung. Dabei bestreitet niemand einen Zusammenhang, nur das Ausmaß wird diskutiert.
Gehts also um das Recht auf sorgenfreien Touaregtransit? Der Gedanke an ein tonnenschweres Auto mit Tempo 200 und einem Verbrauch von jenseits 15 Liter wird uns selbst (!) in 20 Jahren bizarr vorkommen. Wenn das Benzin, wie es einst so nett formuliert worden ist, erst fünf Mark zehn kosten wird - weil es keins mehr gibt.
Na klar, für einige wirds schon geh

Die relevanten Stellen kommen im Abschnitt "Trockenheit als Untergang".
Auch danach wurde offensichtlich einiges überlesen:
"Natürlich kann der vom Kohlendioxid verstärkte Treibhauseffekt mittlerweile die natürliche Erwärmung verstärken. Eine Reduktion der Treibhausgasemissionen ist daher mehr als notwendig. Und ebenso ist es zwingend erforderlich, mit den verfügbaren fossilen Energiequellen sparsamer umzugehen. "
"Aber klar werden wir uns auf einen Klimawandel einstellen müssen. Und die nötigen Umstellungen werden von der Menschheit einen weit größeren Aufwand erfordern als vielfach angenommen. Der natürliche, kurzfristige Klimawandel lässt sich ohnehin nicht mehr aufhalten. Wir müssen also lernen, damit umzugehen."

Ein bemerkenswert informativer Aufsatz eines Fachmannes auf seinem Gebiet. Sprachlich und physikalisch seltsam ist allerdings der folgende Satz:
"Natürlich kann der vom Kohlendioxid verstärkte Treibhauseffekt mittlerweile die natürliche Erwärmung verstärken."
Sprachlich-logisch, weil ein vom CO2 verstärkter Treibhauseffekt nichts Unnatürliches ist und daher natürlich die natürliche Erwärmung verstärkt, wenn es diesen Treibhauseffekt denn tatsächlich gibt.
Dessen physikalische Existenz wird allerdings von renommierten Fachleute, mehr als 20000 weltweit, bestritten. Ein solcher sei physikalisch unmöglich, sagen auch in Deutschland beispielsweise die Professoren Gerlich und Hebert. Dieselbe Meinung vertritt der deutsche Senior-Meteorologe Dr. Thüne.
Eigene Erkenntnisse der Paläoklimatologie führt der Autor hierzu nicht an.
Burghard Schmanck

Es geht nicht darum, ob Herr Mangini die Phantasie hat, sich irgendetwas vorzustellen. Er stellt dar, was er beobachtet und nicht das, was andere hören wollen. Er verziert seine Texte auch nicht mit drei Ausrufungszeichen und setzt keine ganzen Wörter in Großschrift. Denn er präsentiert seine Gedanken und nicht sich selbst. Er mahnt zu Exaktheit und dazu, sauber festzustellen, was verstanden ist und was nicht.
Nur so können Menschenleben gerettet werden. Es bleibt zu hoffen, daß ausreichend viele Menschen bei diesem Verhalten bleiben.

Allerdings kann mich das ebenso wenig beruhigen wie die gezogenen Parallelen zu Troja. Denn soweit ich weiß war der CO2-Ausstoß der Trojaner doch eher gering – ein erhöhte Atmosphärenkonzentration von Treibhausgasen war daher wohl nicht der entscheidende Faktor für die damaligen Klimaschwankungen. Daraus nun aber zu schließen, dass wir uns keine Gedanken müssen – die Erwärmung jetzt wird schon dieselben Gründe haben wie damals, ergo können wir eh nix dagegen machen – halte ich für eine etwas naive Logik.
Im übrigen tut das der Beitrag auch nicht. Zitat: „Natürlich kann der vom Kohlendioxid verstärkte Treibhauseffekt mittlerweile die natürliche Erwärmung verstärken.“ Dass er das nicht nur kann, sondern auch tut, ist eben leider doch der gegenwärtige Stand der Forschung. Und bevor nicht jemand zeigen kann, dass die durch den Menschen verursachte Erhöhung der CO2-Konzentration auf fast 400ppm keinen Einfluss auf das Klima hat (bzw. bevor sich nicht alles als gigantische Verschwörungstheorie geld- und machtgeiler Klimaforscher entpuppt, wovon hier einige anscheinend fest überzeugt sind), sind selbst mainstream-kritische Beiträge wie der vorliegende kein Grund zur Entwarnung – auch wenn viele „Skeptiker“ das gerne so hätten.

Enno Korte schreibt u.a.
. . ..... Es wird sicherlich noch einige Jahrzehnte dauern, bis sich in den Köpfen die Menscheit... . . . .
mich würde es brenned interessieren was genau er selbst unternommen hat - welche exakte änderungen in sein persönliches und die seiner familie er effektiv gemacht hat - um die menscheit zu retten!
Ich für mein teil bin genau so abhängig wie jeder hier von unsere presse. Ob alles was zitiert wird wirklich stimmt und welche finanziel interessierte lobbies dahinter stehen, ist eine ganz andere frage.
Ich verschwende so gut wie nichts in meine haushalt (licht, strom, wasser, abfall) - schon aus vernunftsgründe. Ich rauche nicht, trinke nicht, treib sport, fahr vernünftig - was muß ich noch tuen um die Menscheitzu retten? Vielliecht mich selbst erschießen um platz zu machen für andere oder damit fabriken in China usw., unsere einzelnen beiträge zur nichte machen können!
Frohe Ostern

Als Nicht-Wissenschaftler kann ich mir nicht anmaßen, den Beitrag von Herrn Mangini hinsichtlich seiner Ergebnisse kritisch zu hinterfragen; seine Argumentation klingt zumindest stichhaltig (obwohl sich wahrscheinlich auch ein Klimaforscher finden lassen würde, der eine gegenteilige Meinung überzeugend vertreten könnte). Allerdings wage ich auch zu bezweifeln, dass der Großteil der geschätzten Leser, die hier angesichts einer skeptischen Expertenmeinung schon wieder zu Triumphgeheul ansetzen, die nötige Expertise hat, um die Relevanz der geschilderten Erkenntnisse wirklich beurteilen zu können.
Bevor nun aber das Thema anthropogener Klimawandel schon zu den Akten gelegt und die morgige Veröffentlichung des IPCC-Gutachtens abgesagt wird, noch eine Bemerkung. Soweit ich den gegenwärtigen Stand der Diskussion überblicken kann, zweifelt kein ernstzunehmender „dumpfbackiger Klimawandel-Hysteriker“ (Zitat Lesermeinung) an natürlichen Klimaschwankungen. Dass Treibhausgase bei weitem nicht der einzige Grund für Klimaveränderungen sind, steht außer Frage, ebenso wenig dass ein Klimawandel durch natürliche Einflussfaktoren (z. B. eine Veränderung der Sonnenaktivität) zustande kommen kann – und in der Vergangenheit auch oft genug kam.

.. der Berichte unter mir können sich wohl nun ob des Relativismus des Herrn Mangini zurücklehnen in ihren Dreckschleudern, weiter durch die Gefielde heizen, denn ach, wir können ja doch nix tun, und so schlimm ist es auch nicht..
Jeder, der auch nur ein wenig Verstand besitzt, sieht die Korrelation zwischen dem enormen technischen Fortschritt und den Klimaveränderungen. Zu behaupten, diese hätten sich auch ohne unser Zutun in diesem Masse eingestellt, ist einfach nur stupide und zeugt von der heute üblichen Brett-vorm-Kopf-Mentalität.
Hauptsache, nicht darüber nachdenken, unsere Kinder werden dann den Preis dafür bezahlen - Hauptsache, wir fliegen weiter in die Ferien, CO2 hin oder her.
Wie blind sind wir eigentlich.. (und erstaunlich, dass sich hier nur Männer wohlwollend zu Herrn Manginis Worten geäussert haben...)

Offenbar hat die Natur es in den vergangenen Jahrmillionen prima hinbekommen, den Wandel wieder auszugleichen. Und die Menschen waren flexibel genug, sich den Veränderungen anzupassen und haben die Fähigkeit entwickelt, zwischen -50 und +50 Grad Celsius ihren Lebensraum zu entfalten. Wenn wir lernen, global und großzügig zu denken, sehe ich Siedlungsraum, wo vorher keiner war, in Nordkanada, Sibirien, Antarktis. Das aber ist wieder eine politische Frage.
Es macht alle Manipulationsversuche am Klima jedenfalls fragwürdig, denn das wieder könnte höchst unerwünschte Folgen haben und alles verschlimmern. Die einseitige Sichtweise des IPCC hat jedenfalls mit Interessen zu tun, die die Weltgemeinschaft mal unter die Lupe nehmen muss.

Es wird Zeit, dass zu der These, die den (möglichen) Klimawandel auf Kohlendioxid zurückführt, eine Antithese folgt, die langfristige Entwicklungen des Weltklimas bereits vor dem Auto aufzeigt. Jetzt fehlt allerdings noch die Chaostheorie, die das Einschalten des Scheibenwischers als Ursache für die plötzliche Erwärmung des Erdkli mas aufzeigt.
Wenn man die Gewalt eines Hurricans mit der einer Atombombe vergleicht, dann muss man doch stärkere 'Ehrfurcht vor Naturgewalten und ein wenig Bescheidenheit vor dem menschlichen Einfluss bekommen.

Bravo, nach dem Lesen des Artikels verspürte ich zum ersten Mal das Bedürfnis meine Meinung kund zu tun. Nochmal Bravo.
Auf keinen Fall darf man den schädlichen Einfluss des Menschen auf seine Umwelt verniedlichen. Aber die völlig irre Hysterie der letzten Wochen ist sicher nicht der richtige Weg, mit den Veränderungen umzugehen.
Es bleibt meine Hoffnung, dass die Stimmen der "sachlichen" nicht ungehört verhallen werden oder wieder auf dem Altar des schnöden Mammons geopfert werden.

Mangini sieht sich doch mit dem Phänomen konfrontiert, das den Antagonismus von Wissenschaft und medial determinierter Politik bestimmt: Regelmäßig ist die Wirklichkeit weitaus komplexer, als es die medialen Darstellungsmöglichkeiten zulassen. Darüber hinaus sind die Dinge tatsächlich häufig viel weniger spektakulär, als es die Medien gerne hätten. Kurz gesagt: Es muß sensationell sein und in 1 Min. 30 sec., dem ehernen Zeitmaß des Tagesschaubeitrages, unterzubringen sein. Und nur was dort vorkommt und im Mainstream der Medienberichterstattung liegt, ist für Politiker interessant. Der differenziert argumentierende und sein Publikum auch intelektuell fordernde Wissenschaftler hat da keinen Platz. Wenn er gehört werden will, muß er Kassandrarufe ausstoßen, möglichst im Chor. Oder er wird eben nicht zur Kenntnis genommen, bleibt dafür aber seriös. Wie Mangini.

Er verharmlost nicht, er relativiert nur. Die Katastrophe ist
leider unvermeidlich. Wir können es nur mildern im Interesse unserer Nachfahren. Die derzeitigen Millionen von Toten weltweit infolge Trockenheit und anderen Naturkatastrophen sind nur ein Vorgeschmack dessen, was uns noch erwartet. Von einer Entwarnung geschweige denn einer Dramatisierung kann man hier nicht mehr reden. Die Vergangenheit sollte uns lehren, eine Verharmlosung geschweige denn eine Duldung eines "scheinbar nicht beenflussbahren Erreignises" hat in unserem Leben immer negative Auswirkung gehabt.
Deshalb jetzt Einfluss nehmen und nicht abwarten.

Wenn man weiss, dass ein derartiger Bericht mittels demokratischer Abstimmung zustandekommt, das heisst, die Mehrheit sagt was richtig ist, dann weiss man auch, dass diesem Bericht zwar eine Methode zugrundeliegt, nicht aber zwingend Wissenschaft.
Ich halte diese Klimahysterie fuer ueberzogen und begruesse es, wenn jemand den Mut hat, gegen die Mehrheit seine Meinung zu sagen. Denn wie hat schon Schiller gesagt: Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen.

Die FAZ mag ja nicht die glaubwürdigste Zeugin sein, wenn es um Skepsis gegen die vorherrschende Meinung in der Klimaforschung geht - nachdem sie vor ein paar Wochen "Sonderbeilagen für Schulklassen" gedruckt hat, die die - angeblich allein menschengemachte - Klimaerwärmung thematisierte.
Berechtigt ist die Skepsis aber allemal. Größte Vorsicht ist geboten, wenn selbsternannte Klimaschützer von der "Bewahrung der Schöpfung" sprechen. "Für wie klein haltet ihr die Schöpfung, dass ihr euch anheischig macht, sie bewahren zu können?", frug schon vor vielen Jahren der Jaspers-Schüler Hans Saner - und zeigte die Gefahren auf, die von nicht geringen Teilen der aufkommenden Klimaschutzbewegung für die Freiheiten des Einzelnen ausgingen. Und immer noch ausgehen, jetzt sogar medial tausendfach verstärkt durch Leute wie Al Gore und seinen Film.

Mangini liefert mit seinen Analysen erheblich bessere Ergebnisse als seine Kollegen von der Baumring-Fraktion, bei deren Analysen man nicht weiß ob die Baumringe nun Temperaturen oder Feuchtigkeit anzeigen oder ob das Wachstum bei zu großer Kälte oder zu großer Wärme stagnierte.
Das Tragische ist, dass man versucht, Mangini in eine Ecke zu rücken und ihn als unbedeutend zu deklarieren, nur, um die angebliche Dominanz des CO2 auf Temperaturveränderungen nicht zu gefährden.
Es ist aber auch ein Beispiel dafür, dass von einer Einheit der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht die Rede sein kann. Ganz im Gegenteil. Manginis Erkenntnisse zeigen deutlich, dass ein Großteil der Klimarekonstruktionen mit großen Fehlern behaftet ist.
Die wissenschaftliche Diskussion ist noch längst nicht erledigt, selbst wenn das einige Wissenschaftler, aber vor allem auch Politiker, gerne hätten.

Milliarden von Fliegen ebensowenig! Die Schlußfolgerung ist bekannt - jedenfalls, was die Fliegen betrifft.
Gegenwärtig bietet sich für Klimawissenschaftler in der Tat eine bestechend günstige Gelegenheit, den eigenen Beritt in das Licht des öffentlichen Interesses zu stellen.
Das "ceterum censeo" jeder Wissenschaft verspricht geneigte Aufmerksamkeit: der abschließende Hinweis nämlich auf das unbedingte und äußerst dringliche Erfordernis, die Prioritäten der Verteilung öffentlicher Mittel grundsätzlich neu zu definieren.
Dramatisierung der Verhältnisse ist in diesem Zusammenhang eine notwendige Kunst. Und dann - in der Unkenntnis der tatsächlichen Dimensionen seines Wissens - glaubt er allzugern den Apellen an das zuvor erzeugte schlechte Gewissen.
Das läßt sich erzeugen mit der Behauptung, der Mensch sei - nicht nur unwesentlich ( welch eine Wissenschaft! ) - ursächlich an globalen Klimaveränderungen.
Nur dann läßt sich die Überzeugung verkaufen, es könne durch individuelles und globales Verhalten eine wesentliche Klimabeeinflussung herbeiführen.
Da keiner so genau weiß, wie, muß - selbstverständlich - mit erheblichem finanziellem Aufwand geforscht werden.
Na, also - geht doch!

Nachdem die FAZ monatelang in den Chor der dumpfbackigen Klimawandel-Hysteriker eingestimmt hat; nun eine mässigende Stimme? Der Anfang von Zurückrudern ans Ufer der Vernunft? Abwarten und weiterlesen...