Weltklimabericht

Ihr kennt die wahren Gründe nicht

Die Berichte des Weltklimarats erschüttern die Menschen in allen Erdteilen. Der Paläoklimatologe Augusto Mangini erhebt Einspruch gegen die Ergebnisse: Er hält die Katastrophen-Szenarien für eine unnötige Dramatisierung.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. April 2007 11:34

nicht überzeugend

Sebastian Lindemann (slindemann)

Der Bericht von Herrn Mangini hat mich als Laie nicht überzeugt. Er hat mich aber zu dieser Metapher animiert :

Stellen wir uns die Erde als Scheibe vor - alle Menschen sind darauf verteilt - in der Mitte "tanzen" die Einen - am Rand "fallen" die Anderen - immer schneller und immer mehr - die "Tänzer" sehen nicht die "Fallenden" - die Ränder sind weit weg - kommt lasst uns tanzen, bevor wir am Rande stehen...

Siehe auch die Antwort vom IPCC (Herr Rahmstorf) :
http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E7BEC8721C3B24D549BA97154C93990FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html

S.Lindemann

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07. April 2007 17:36

Lesen und richtig verstehen ist eine Sache des Bewußtseinsstandes,

Jürgen Weller (Wotan8)

deshalb wohl auch die breite, sehr differenzierte Resonanz auf diesen bemerkenswert ausgewogenen Bericht des Paläoklimatologen Herrn Augusto Mangini zum aktuellen Thema „Treibhausklima“?

Herr Mangini hält nur einen „Teil“ des Weltklimaberichtes für falsch, ohne jedoch den verstärkenden Einfluß der menschlichen CO2 - Produktion auf das Treibhausklima anzweifeln zu wollen. Für seine verständlich dargelegten Erkenntnisse liefert er wissenschaftlich fundierte Beweise u. eröffnet den Laien dieser komplexen Sparte zugleich einen interessanten Rückblick in die erdgeschichtliche Vergangenheit. Rundum eine gut gelungene Arbeit!

Eine Verharmlosung des nahenden Klimakollaps ist in dem Bericht nicht erkennbar deshalb möchte ich den Kritikern, die den dramatisierenden IPCC-Wissenschaftlern das Wort reden einfach empfehlen, etwas genauer zwischen den Zeilen zu lesen. Herr Mangini hat als ernsthafter Wissenschaftler sehr gewissenhaft recherchiert- u. sachdienlich berichtet!

Die Politik hingegen nutz die Gunst der Stunde einmal mehr für die eigene Unglaubwürdigkeit! So werden dem Autofahrer teure, nicht lieferbare Rußfilter aufs Auge gedrückt u. zugleich der Energiemaffia 15 neue Braunkohle-Dreckschleudern genehmigt.

J. Weller

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07. April 2007 16:14

Jenseits der Hysterie

Gereon Savoyen (Savoyen)

Wie von vielen 'Skeptikern' erwartet, finden sich nun zum Glück immer mehr ernstzunehmende Wissenschaftler, die Ergebnisse veröffentlichen, die dem Dogma des IPCC (Alleinverursacher des Klimawandels ist die 'antropogene' CO2-Produktion) widersprechen. Das wird hoffentlich bald zum Verstummen der Lautsprecher wie Gore, Rahmstorf, Gabriel, Roth und anderen führen und zur dringend notwendigen Versachlichung des Themas jenseits der Hysterie beitragen.

Und dann werden wir feststellen, dass das Klima sich schon immer geändert hat und dass die Menschheit in der Lage sein wird, sich anzupassen ohne dabei gleich auszusterben. Denn das hat die Menschheit (und mit ihr auch alle anderen Lebenwesen) schon immer recht erfolgreich gemacht, weil es allen von der Natur vorgegeben wird.

Dass diejenigen, die als Ökologisten den Mensch als Störfaktor in der Natur verteufeln und seine angebliche Hybris als Ursache allen Übles entdeckt haben, diese Entwicklung in ihrem missionarischen Eifer nicht gefällt, ist als Kollateralschaden akzeptabel und dem weiteren Überleben nicht hinderlich.

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07. April 2007 16:04

nicht überflüssig: Wissenschaft

Detlef Grittner (detgri)

Herrn Manginis Ausführungen sind gerade zu diesem Zeitpunkt nicht überflüssig.

Außerdem ist er Wissenschaftler an einer aus Steuergeldern finanzierten Institution, wenn ich das richtig sehe, und ich erwarte, dass er die Ergebnisse seiner Arbeit auch veröffentlicht bzw. veröffentlichen wird.
Das ist seine Aufgabe und Verpflichtung als Wissenschaftler und seine Kollegen, die er kritisiert, werden sich das wohl hoffentlich auch ansehen.

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07. April 2007 13:17

@B. Schmitz Tierschützer fordern sofortige, exemplarische Einschläferung Knut's

Peter Reinike (P.Maikaefer)


...und im Nachsatz: ...wenn er Zoobesucher verspeist und die Tochter des Direktors schändet.

Mit dieser Art der Berichterstattung fördern Sie eben den Umsatz und den Kommentartraffic. Die von Ihnen zitierte Relativierung der Meldung, die den Kern wieder in den bekannten Klimazyklus einordnet, folgt aber erst ganz zum Schluss- ein wenig additiv im Nachsatz.

Analog liest sich das Ganze dann wie folgende Diagnose:

Schon seit Jahrtausenden wird von Menschen heftigst und zyklisch gestorben. Grabstätten am oberen Niltal und Felsengräber in Lykien weisen auf diesen Umstand eindeutig hin. Neueste archäologische und meteorologische Bodenuntersuchenungen beweisen zudem, dass zu bestimmten Zeiten mehr gestorben wurde als zu anderen (Kriege, Naturkatastrophen u.a.). Wenn sie aber mal eindlich aufhören würden, sich jeden Tag 5 Gramm Kokain durch die Nase zu ziehen, könnten sie ihren Lebenszyklus beträchtlich verlängern...

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07. April 2007 13:11

Nicht ueberfruessig und kein Kropf

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Endlich geht mal ein Ruck durch die Gesellschaft und Atomkraftwerke werden wieder gesellschaftsfaehig? Warum muss Politik mit Hysterie verbunden sein? Typisch deutsch?
Die Anti-Raucher-Hysterie ist schon schlimm genug.

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07. April 2007 09:59

Überflüssig wie ein Kropf

Heinz Mann (Hmann0815)

Selbst wenn der Autor in der Sache recht hätte, zum jetzigen Zeitpunkt ist es das falsche Signal. Da geht endlich einmal ein Ruck durch die ganze Welt, der dazu führen könnte, dass ernsthaft Energie eingespart wird bzw. auf regenerative Energie umgestellt wird, und schon kommt wieder einer der sagt: "Herr Lehrer, ich weiß es besser".

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06. April 2007 23:36

Die Drohung mit der Apokalypse

Karsten-Hinrich Festge (Festge)

Im Grunde wußte schon immer jeder einigermaßen historisch Gebildeter von dem, was MANGINI wissenschaftlich belegt.So gab es nie einen Zweifel daran, daß die Völkerwanderung -vornehmlich aus Skandinavien- durch eine "kleine Eiszeit" ausgelöst wurde, der Auszug der Angeln und Sachsen nach England dagegen durch eine verheerende Trockenperiode -alles natürliche Ursachen!-
Gleichwohl halte ich die Wirkung des IPCC für segensreich: Ich habe es immer schon für Ressourcenverschwendung gehalten, die fossilen Vorräte dieser Erde zu verbrennen.Die -politische-Drohung mit der Apokalypse führt vielleicht zum Umdenken. Nationalstaaten, auch die EU, würden das niemals allein schaffen.Vielleicht aber das wissenschaftlich "unterfütterte" Gremium des IPCC.- Nur wenn man den Menschen Angst macht-weltweit- , fangen sie an, über die durchaus endlichen Energievorräte dieser Erde nachzudenken.-
Karsten-Hinrich FESTGE
Walpersbach 218
A-2822 Erlach

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06. April 2007 19:11

Traibhauseffekt

Eberhard von Goldammer (TROPAE)

Warten wir doch einfach einmal 20 Jahre ab, dann kennen wir (vielleicht ?) die Ursachen für das rapide Abschmelzen der Gletscher und alle heute schon beobachtbaren Phänomene der globalen Erwärmung.
In ca. 20 Jahren wird das Öl rationiert sein. Was es dann kostet, wird man sehen. Damit ändert sich in der Debatte schon sehr viel, denn die Autolobby und die Energie-Maffia müssen sich dann andere Argumente einfallen lassen. Kohle gibt es dann hauptsächlich in China, den USA und Australien und die wird dann sehr teuer bezahlt werden müssen.
Es wäre jedenfalls ein evolutionärer Vorteil sich heute schon – und zwar so schnell wie möglich – von den fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Würde man sich heute in Europa vornehmen innerhalb der nächsten 10 Jahre ca. 50% des heutigen Energiebedarfs durch regenerative Energien zu ersetzen und ca. 50% durch intelligente(!) Techniken einzusparen – letzteres ist ein Muss, will man regenerative Energien nutzen –, dann wäre das sicherlich ein in die Zukunft weisendes Projekt, welches technologisch sicherlich anspruchsvoller wäre als die Konstruktion tonnenschwerer PS-Dinosaurier. Akademische Debatten werden uns Hier gibt es wahrlich handgreiflichere Argumente und Aufgaben!

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06. April 2007 15:47

Jasmin Lattmann und die Korrelation

Claus Otto Hess (Septimius)

Frau Lattmann macht leider den allerelementarsten Fehler, den man in der mathematischen Statistik machen kann. Sie schliesst aus den Parallelität zweier (oder auch mehrerer) Zeitreihen der Messergebnisse von Ereignissen auf deren kausale Verbundenheit.

Etwas ganz anderes wäre es, wenn Frau Lattmann zu diesem Kausalnexus per Korrelation (die übrigens nach der Auswertung von Messreihen zwischen 0 und 1 betragen könnte) einen physikalischen Ursachen-Zusammenhang einsichtig machen wollte. Dann aber müsste sie erklären, wieso den langwelligeren Infrarot-Wärmestrahlen (die kurzwelligeren werden von den Klimatologen ohnehin ausgenommen) sich nur jedes 3000ste Moleküle der Lufthülle streuend in den Weg stellt und dennoch wirkte wie die Innenseite der geschlossenen Glasdecke eines wirklichen Treibhauses, das aber physikalisch ganz anders arbeitet, nämlich nach den einsichtigen und bekannten Gesetzen der optischen Reflektion gegenüber den aus den diffusesten Richtungen von innen her kommenden Wärmestrahlen innerhalb des Hauses; 1 zu 3000 ist bekanntlich das Verhältnis von CO2 zum Rest der Lufthülle. Auch gedankliche Umwege über eine frequenzabhängige Variabilität der optischen Dichte helfen angesichts dieser Zahl nicht weiter.



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06. April 2007 15:23

Prima Artikel

Friederine Teich-Erdmann (Teich-Erdmann)

Aber eigentlich nichts neues. Wir werden uns an den Gedanken gewoehnen muessen, dass es nun eine Weltklimaindustrie geben wird, wie schon andere Industrien, dass Leute Auftraege suchen, neue Horrorszenarien zimmern, die vielleicht nicht immer in eder Hinsicht ganz berechtigt sind.

Dass es schon von selbst gut werden, dass die Erde sich zugunsten ihrer bedeutenden menschlichen Bewohner schon selbst regulieren wird, sagt der Artikel nicht. Er sagt nur, das wird er ja wohl duerfen, dass es auch schon frueher Klimaschwankungenh gegeben hat. Mit nicht ganz unerheblichen Auswirkungen. Die Palaeste von Mykene versunken im Meer usw, warum denn nicht?

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06. April 2007 15:22

menschliche Hybris

Detlef Grittner (detgri)

Ich habe diesen Artikel wohl etwas anders verstanden als viele Kommentatoren hier.

Ich lese da, dass der Kohlendioxideintrag des Menschen in die Atmosphäre nicht allein für eine Erhöhung der Temperatur verantwortlich sein kann. Insofern sind die beschworenen Maßnahmen der wissenschaftlichen Mehrheit und der Politik irreführend, denn trotz aller Verbote und neuen Steuern wird es eine Änderung des Klimas geben.
Uns zwar so weit, dass die Menschen Siedlungen in Küstenregionen und Industriezentren werden aufgeben müssen. Diese werden dann wohl als Anschauungsmaterial für zukünftige Archäologen dienen.

Um es etwas überspitzt auszudrücken: Wir können uns nur aussuchen, ob der Ozean in Hannover oder schon in Köln beginnt.

Die Erde ist eben kein Ort, der allein für den Menschen geschaffen wurde und sich den Wünschen der Menschen anpassen lässt.

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05. April 2007 16:22

Treibhauseffekt

Burghard Schmanck (Schmanck)

Ein bemerkenswert informativer Aufsatz eines Fachmannes auf seinem Gebiet. Sprachlich und physikalisch seltsam ist allerdings der folgende Satz:

"Natürlich kann der vom Kohlendioxid verstärkte Treibhauseffekt mittlerweile die natürliche Erwärmung verstärken."

Sprachlich-logisch, weil ein vom CO2 verstärkter Treibhauseffekt nichts Unnatürliches ist und daher natürlich die natürliche Erwärmung verstärkt, wenn es diesen Treibhauseffekt denn tatsächlich gibt.
Dessen physikalische Existenz wird allerdings von renommierten Fachleute, mehr als 20000 weltweit, bestritten. Ein solcher sei physikalisch unmöglich, sagen auch in Deutschland beispielsweise die Professoren Gerlich und Hebert. Dieselbe Meinung vertritt der deutsche Senior-Meteorologe Dr. Thüne auf http://www.schmanck.de/Klima.html .

Eigene Erkenntnisse der Paläoklimatologie führt der Autor hierzu nicht an.
Burghard Schmanck

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05. April 2007 15:47

@ Herrn Korte

Andreas Wessels (PhunkyData)

Stimmt, unser Planet wird sich selbst heilen.
Was heisst hier eigentlich "unser" Planet?

Gehört er uns?
Nein. Ist der Störfaktor und die Umweltsau Mensch erstmal ausgerottet, was sich sicherlich irgendwann einstellt. Entweder wir schaffen es selbst, oder die Natur lässt sich etwas einfallen.

Ja, dann wird sich die Natur wieder berappeln und selbst heilen.
Im Gegensatz zu uns, tut sie das evolutionär schön seit Jahrmillionen.
Wohingegen wir, ein lächerlich kurzes Dasein fristen in diesem Kreislauf und hart daran arbeiten nicht für die Ewigkeit zu denken.

Mich als junger Mensch wiedert es an, das es in dieser Welt nurnoch um geld, Macht und schnöden Mammon geht.
Als ich sehr Jung war, war die Welt noch in ordnung und man sprach über Bienen, Blumen und Naturereignisse.

Heute bin ich erwachsen und unterhalte mich mehr über Naturkatastrophen und Umweltsauereien.

Ich habe keine Ahnung ob nur mir auffällt das auch hier in den Mitteilungen das meiste auf....ja, geht nur um Geld.....und alles Blödsinn, weil ich hab Aktien die sonst crashen dreht.

Ich frage mich mitunter wirklich wie wenig naturkompetenz der Mensch noch hat, obwohl er evolutionär meint er entwickelt sich weiter. Ich sehe nur das wir rückwärts gehen.

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05. April 2007 14:24

Klimawandel - Mangini

Frank Schröder (afschroeder)

Ein ausgezeichneter Artikel!
Und im Gegensatz zum Beitrag von Christian Bartsch am 27. 3. 07 kommentieren Sie diesmal auch den Namen des Verfassers, was für den nicht fachkundigen Leser ja wichtig ist: Wer schreibt denn da? Wenn ich im Internet finde, dass Bartsch wohl auch Gutachten für die Autoindustrie erstelle (ob das eber dtimmt?), lese ich seine Behauptungen gleich skeptischer. Derartige Hilfestellung sollten Sie dem Leser grundsätzlich bieten!
Gruß - Schröder

Gartenweg 6
38104 Braunschweig

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