Die geplante Rentenerhöhung soll angeblich für 5 Jahre 12 Mrd. € kosten. Unglaublich, muß verhindert werden! Leider können unsere Politiker und manche Wirtschaftsbosse nicht rechnen. Vermutlich in der Grundschule verschlafen. 12 Mrd. €/5 Jahre ergeben pro Jahr 2,4 mrd. €. Bei 20 Mio. Rentnern ergit dies eine Rentenerhöhung von 120 €/Jahr, stattliche 10 €/ Monat! Wo soll das Geld dafür herkommen? Bei 40 Mio. Erwerbstätigen ergit sich eine jährliche Belastung von 60 €, wovon Arbeitgeber und Arbeitnehmer je die Hälfte zahlen. Für jeden also pro Beschäftigten 2,50 €/Monat. Und da soll die Wirtschaft untergehen und die Arbeitnehmer für die Rentner bluten müßen? HaHaHa, Pisa läßt grüßen! Und die Medien sollten lernen, daß man das Geschwätz von Politikern und Wirtschaftsbossen nicht unkommentiert weitergibt, bevor man einmal nachgerechnet hat!
wenn man sich unter den führenden Politikern umsieht und die zunehmende Überalterung der Gesellschaft dazunimmt, wundert man sich nicht mehr über diese nun doch sehr bereitwilligen Schritt, was zuzugeben. Bei den Familien und dem Kindergeld hat man sich da jüngst recht schwergetan...Leider ist diese Gesellschaftsgruppe nicht unsere Zukunft.
Schade.
Es scheint, dass viele Zeitungsschreiber und Zeitungsleser vielleicht vergessen haben, dass Ausgabenkürzung jeglicher Art nicht nur betriebswirtschaftlich Kosten sind, sondern für Betroffene Einnahmeverluste sind , die nicht mehr zur notwendigen Belebung der Inlandsnachfrage genutzt werden können.
Man kann doch davon ausgehen, dass eine höhere Anzahl von Rentnern( meistens mit niedrigen Renten), ihre Rente quasi nur für Lebenshaltung( Konsum) ausgeben können.Die Exportsteigerungen der BRD führen leider nicht mehr--wie zu Zeiten des Nationalstaates-- zu nationalen Rücklagen, sondern sie werden mit den passiven Salden verschiedener EU Mitgliedern verrechnet.
Heinz Peter Mathey
Der Arbeitsminister ködert mit seinen Geschenkabsichten wieder Wählerstimmen, diesmal in einem Teich mit 20 Mio. Rentnern. Ein Blick auf die Einnahmeseite des Rentenversicherungssystems dagegen sollte ernüchtern. Jeder Beitragszahler zahlt zu den aktuell 19,9 % an die Rentenversicherung noch über 2% in Form von versteckten Steuern hinzu. Diese ergeben den Anteil des Bundeszuschusses, der über die Deckung der versicherungsfremden Leistungen hinausgeht und das längst nicht mehr funktionierende Rentensystem stützt. Der effektive Beitragssatz beträgt rechnerisch bereits 22 %! Weitere Erhöhung gefällig?
Mal ganz deutlich wie es wirklich ist: die heutigen Rentner haben Beiträge bezahlt und damit grds. einen moralischen Anspruch auf einen Inflationsausgleich. ABER: es ist doch so, daß der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl die Rentenkasse für Ostdeutschland (die nie Beiträge einbezahlt haben) quasi enteignet hat, ebenso für Rußlanddeutsche usw. Nun wird teilweise als Ablenkung angemerkt, daß wir zu wenige Kinder haben (was auch stimmt), aber nicht das Problem der Rentenkasse heute ist. Wenn man diese Enteignung als historisch notwendig ansieht, dann MUSS !!! es eine faire Lasterverteilung aller Generationen geben. Und die stimmt schon heute nicht. Defintiv wird die Enteignung verschwiegen und die Lastenverteilung auf die künftigen Generation verschoben und das ist SCHREIENDES UNRECHT. Der Staat muß ENDLICH SPAREN !!! und 1.1 % Rentenerhöhung bringen dem einzelnen ohnehin nicht so viel aber die Belastung auf der anderen Seite ist schon wieder so ein Milliardending wie das von Frau Ministerin Leyen, das uns -statt endlich an den Schuldenabbau zu gehen- die Zukunftschancen nimmt. Was wenn wir eine Rezession bekommen? DEUTSCHLAND BRAUCHT EINE ZUKUNFT ALSO POLITIKER GEHT ENDLICH MIT UNSEREM GELD RICHTIG UM !! und Gerechtigk.für alle
Der Inhalt Ihres Kommentars ist keine neue Idee - aber deswegen nicht falsch. Das Problem ist der Bestand und der Übergang. Wie wollen Sie zukünftig mit Menschen umgehen, die schon viele Jahre eingezahlt haben? Wer zahlt die Renten der momentanen Rentenberechtigten? Wie und zu welchen Zeiträumen wollen Sie Abgrenzungen vornehmen, wer soll das organisieren und zuvorderst, wer soll das kontrollieren? Wenn Sie anfangen, darüber intensiv nachzudenken werden Sie sehr zügig erkennen, dass eine Herkulesaufgabe vor den Politikern liegen würde. Jeder weiß, dass es nötig ist - keiner traut sich es zu und darum wird weiter am bestehenden System herumgepfuscht.
Es geht nichts über das eigene Zahlenwerk das man der Öffentlichkeit präsentieren will. Mit Verlaub, H.Gondermann, wenn Sie 600000 E Aufwand pro Kind in Rechnung stellen, halten Sie die Allgemeinheit nicht für blöd. Wen ein Kind mit 30 Jahren Subvention seitens der Eltern rechnet, müßten Sie bei Ihren Zahlen jährlich 20T Euro aufwenden. Tun Sie das, bei Ihrem Gehalt?
Wissen ist Macht, nichts wissen manipuliert die Allgemeinheit, die Politiker lassen grüßen.
Lesen Sie meinen Beitrag unten mal durch, oder informieren Sie sich, was in Punto Rentenkürzungen in den letzten 10 Jahren so alles passiert ist, dann können wir weiter darüber reden. Z.B. alle Erhöhungen der Renten oder Pflegeversicherungen, gehen voll auf die Renteneinkünfte. Im Jahr 2006 wurden die KV-Beiträge erhöht, dieses Jahr gehen die Kosten der Pflege voll in die Rentenbezüge. Die Rentner sollten sich besser erschießen, damit das Gejammer der Jugend aufhört, die Rentner sind das Übel der Welt, aber vergessen, das man diesen jüngeren Generationen ständig Zucker in den Arsch geschoben hat. Ich weiß wovon ich spreche, nach 46 Jahren Rentnerbeitrag, subventioniere ich noch meinen Nachwuchs. Der Dank läuft mir hinterher, ohne mich zu erreichen.
Vor allem die Bezieher fetter Einkommen und total abgesicherter Funktionen wettern gegen die kleine Rentenerhöhung! Sollen sie doch! Sie bekommen die Quittung bei den nächsten Wahlen, denn die Antwort der Rentner wird dunkelrot sein! Dann werden sie nicht mehr lange ihre Schlaraffenburgen genießen können!
Vor allem die Abgeordneten, die sich schon Diätenerhöhungen für 2009 ergaunert haben auf sowieso schon viel zu hohe Basisdiäten sind keine Empfehlung für eine Wiederwahl! Die Namen der Raffgierigen, die sich per Selbstbedienung bereichert haben, standen in der Zeitung.
Ich bin seit 20 Jahren Nettozahler für die Solidargemeinschaft. Immer schön entlang der Beitragsbemessungsgrenze. Ich habe drei Kinder, für die und deren Mutter ich Unterhalt zahle. Mein ganzes Netto-Gehalt geht direkt in den Konsum. Ich bin für den Staat also das, was man gemeinhin als "Dukaten-Esel" bezeichnet.
Mein Selbstbehalt liegt bei 980 Euro, mein Netto-Gehalt stagniert und meine Netto-Kaufkraft schrumpft seit Jahren!!!
Wenn ich meine Kinder in Lohn und Brot gebracht habe (Kostenschätzung: 600.000 Euro pro Kind bis dahin), werde ich wohl die Pflege meiner (ebenfalls kinderreichen) Eltern finanzieren dürfen.
Wenn ich dann in 20 Jahren selbst in Rente gehe, wird mir einer Ihrer Nachfolger sagen: "Wir sind pleite, Du hättest doch privat vorsorgen können."
Würden Sie persönlich in meiner Situation noch arbeiten gehen?
Kombinieren Sie doch einfach mal zwei ganz einfache Wahrheiten, Herr Scholz:
"Man sollte nur das ausgeben, was man vorher eingenommen hat." und "Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht."
Vorschlag zur Güte, Herr Scholz: Lassen Sie mich bitte endlich in Ruhe bis zur Rente arbeiten - mit einer positiven Perspektive. Sonst gehe ich in einen ganz langen Vorruhestand...
Mehr ist dazu nicht zu sagen, meine ich als mittelalter Steuerzahler.
Sowohl die Renten als auch die Pensionen - die viel mehr verschlingen! - dürfen die nächsten Jahre nicht erhöht werden.
Die von der Mehrheit gewählten Großkoalitionäre müssen an der weiteren Staatsverschuldung gehindert werden, indem die FDP mehr Stimmen bekommt. Was halten Sie von einem organisiertem Steuerboykott?
Emanuel Schwabe
Um die Sozialversicherung künftig auf einen guten ( demokratischen ) Weg zu bringen, sind wir auf eine präzise Darlegung der Faktenlage angewiesen. Insofern sind die Bemühungen der Arbeitgeber nützlich. Jedoch - Nicht wenige und zukünftig immer mehr Rentner sind ergänzend auf staatliche Fürsorgeleistungen angewiesen. Und bei diesen stellt der Betrag der Rentenerhöhung ungeschmälert die Minderung der Fürsorgeleistung dar. Also Arbeitgeber: Brauchbare Ergebnisse liegen noch nicht vor.
Meiner Ansicht sollte die Altersversorgung von grundlegend erneuert werden. Der Staat sollte nur noch eine ausschließlich steuerfinanzierte Altersversorgung garantieren, die sich in Höhe des zu ermittelnden Existenzminimums (= Grundrente) bewegt (bei 8.000 Euro pro Jahr = 665 Euro pro Monat).
Darüber hinaus sollte jeder Bürger befähigt und gesetzlich verpflichtet werden, eine zusätzliche private Altersversorgung aufzubauen, mit welcher er die staatliche Grundrente von 665 Euro auf einen Betrag i.H.v. x Euro erhöhen kann.
Die Finanzierung des Rentensystem sollte wie die übrigen Sozialsysteme nur noch über Steuern geschehen. Durch die Abschffung der Beitragsfinanzierung entfallen für die Arbeitgeber die Lohnnebenkosten.. Für den Arbeitgeber entsteht so der Anreiz, Personal einzustellen und höhere Produktivitätslöhne zu zahlen, die den den Arbeitnehmern ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen.
dieser jungen, dynamischen, bildungfernen und erfolglosen Jungpolitiker. Dabei sollen diese Kritiker nicht vergessen, dass sie ja selbst nicht in derselbe Rentenkasse einzahlen, sondern ihre Diäten in regelmäßigen Zeitabständen nach oben korrigieren und ihre Pensionsansprüchen nicht anpassen, so wie es der Rest der Bevölkerung tun muss. Als wären die Rentner schuld an der Gesetzteslage oder daran beteiligt. Wer hat politisch gewollt, dass versicherungsfremde Leistungen über die Rentenkasse laufen?
Haben die Rentner entschieden, das die Wiedervereinigung über die Rentenkasse ging, das die Russlanddeutschen und andere überdurchschnittlich an der Rentenkasse angedockt wurden. Habe die Rentner über die Frühverrentung entschieden. Fragen über Fragen. Die heutige Rente basiert auf aufgrund politischer Entscheidungen und Regelwerke vergangener Jahre, nicht mehr und nicht weniger. Heute ständig an den Renten zu schrauben, ist ein Armutszeugnis der politischen Klasse vergangener Jahrzehnte. Hier wird nachträglich den Menschen vorgeführt, dass Vereinbarungen von früher mittlerweile Makulatur sind.
Die heutigen Rentenvereinbarungen treiben in 20 Jahre die zukünftigen Rentner in die Armut. u.a. wegen der kommenden wachsenden Versteuerung.
plumpester Populismus, eine Ausbeutung der Erwerbstätigen und bar jeder Verantwortung sind die jetzigen Pläne zur Rentenerhöhung.
Ich erkenne eine Absicht und bin verstimmt.
Realiter sind es bei der mit Müh und Not den Rentnern zugestandenen Erhöhung doch wohl erst einmal für 2008/2009 nur zwei Milliarden, was sich gegenüber sonstigen Ausgabeplänen auf Umverteilungsbasis doch eher bescheiden ausnimmt.
Also muß man, um die Pläne zu stoppen, eine Hochrechnung erstellen. Sehr leicht werden auf diese Weise aus den zwei Milliarden in 20 Jahren 50 Milliarden, ein alle zuständigen Institutionen aufschreckender Betrag, der wie beabsichtigt, für die bescheidene, weit unter der inflationären Rentenentwertung liegende "Erhöhung" ein "Unmöglich" nach sich zieht.
Riedelbauch
