Im Westen nichts Neues !
Die Primär- Energievorkommen sind doch zunächst einmal Allgemeingut. Wie kommen wir also überhaupt dazu diese privatwirtschaftlich ausbeuten zu lassen und den wahren Eigentümer, den Staat, also uns alle, de facto zu enteignen? Alle Nachteile - wie die Umweltzerstörung jeder Couleur - ist doch auch wieder von allen zu (er)- tragen...
.. aber zum Glück haben wir ja ein sog. Karussell- sorry- Kartell- Amt und die tolle Bundes- Nerz- ähhhh. Netz- Agenur in der hochverdiente Funktionäre in erster Linie ihre Posten sichern und dem kleinen Bürger vorgaukeln ihre, ja wessen denn nun eigentlich, Interessen zu wahren...
Fast wie seinerzeit in der DDR ...
Vielleicht sollten wir uns generell ein neues Wirtschaftsmodell einfallen lassen.
Jeder Betrieb z.B. BMW rechnet der Politik vor: unsere Kosten sind um 10% gestiegen, dadurch müssen wir die Preise um 10% anheben, wodurch der Gewinn um y% steigt.
Die Entscheider sitzen gleichzeitig in den Aufsichtsgremien der Betriebe.
Lohnerhöhungen, Materialpreissteigerungen, Erhöhungen der Sozialabgaben - Überhaupt kein Problem - einfach mit den Preisen weitergeben.
Dies funktioniert so, da dies unsere Politiker verstehen - sie machen es genauso - Höhere Ausgaben - einfach Steuern rauf -Sparen ist ein Fremdwort.
(Plan-)Wirtschaft ist doch ganz einfach. Die Geinne explodieren, Mehrwertsteuereinnahmen steigen, Stromsteuereinnahmen steigen, also für Energiekonzerne und Politik eine win-win-Situation.
Leider haben wir noch das böse Ausland, das durch Importe von Waren und Dienstleistungen und niedrigere Steuern der ganzen Verbraucherverarschung Grenzen aufzeigen. Nur leider funktioniert dies nicht überall.
Machen wir es doch so wie beim Tanken: Nur für 20 Euro, bitte.
Wirtschaft und Politik schlafen in einem Bett und fressen aus einem Trog.
Molly Ivins