Inflation

Die Preise steigen - die Verbraucher leiden

Die Verbraucherpreise sind im Februar auf Jahressicht um 2,8 Prozent gestiegen. Vor allem Lebensmittel, Energie und Bildung wurden teurer. Trotz des Aufschwungs und höherer Einkommen können sich die Bürger deshalb immer weniger leisten, wie aus einem Zeitungsbericht hervorgeht.

Lesermeinungen zum Beitrag

14. März 2008 13:30

Ursache und Wirkung

Stefan Sieber (schoener-laufen)

Einerseits führen die starken Preisanstiege eventuell dazu, dass die allgemeine Verschwendung etwas zurück geht, da der Wert der Produkte subjektiv wieder zunimmt.
Ein Problem bleibt, dass Produktion und Veredelung nicht mehr Wert werden. Denn die Produkte werden ja nicht teurer, weil die Herstellung teurer wird, sondern weil der globale Wettbewerb die Preise steigen lässt! Also verliert der Bürger doppelt und die großen Unternehmen profitieren doppelt.
Ich sehe auch nicht, dass die Rahmenbedingungen dahingehende geändert werden diesen Prozess umzugestalten.

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14. März 2008 12:08

Die Gegenseitigen Anforderungen von Bürgern und Politikern

Sascha Kaiser (thorin)

Oft hört man Politiker klagen, dass an sie einfach zu hohe Anforderungen gestellt würden. Politik könne schließlich nicht von heute auf morgen die Welt verbessern, z.B. keine neuen Arbeitsplätze schaffen. Lediglich die Rahmenbedingungen könne man verbessern. Angesichts dessen seien die Erwartungen an die Politiker oft überspannt.
Wie wohltuend, dass andererseits die Politiker den Bürger nur mit angemessenen, sehr realistischen Forderungen belegen:
So soll dieser Jahr für Jahr klaglos seine sinkenden Netteeinkünfte hinnehmen, von dem immer geringeren Gehalt natürlich trotzdem noch in erheblichem Umfang privat für das Alter vorsorgen, weil absehbar ist, dass unser Rentensystem hier eine Vollversorgung nicht annähernd wird leisten können.
Von dem Nichts, das dann noch übrig ist, muss natürlich zu Ankurbelung der Wirtschaft konsumiert werden. Keine Billigartikel aus dem Ausland, sondern Markenware made in Germany - den Arbeitsplätzen zu Liebe.
Ach ja, und dann sollen alle bitte noch viele viele Kinder bekommen. Die kosten ja kaum was, ebenso wie die hierfür nötigen großen Wohnungen, Häuser und Studiengebühren.
Und wer nicht mal diese Kleinigkeiten schafft, der soll sich schämen und gefälligst nicht auf die Politik schimpfen!

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14. März 2008 11:51

Angekommen !

Markus Teuber (arathorn)

"Endlich" ist die 1 zu 2 Umrechnung DM/Euro auch angekommen -in den Statistiken und in den Köpfen .
Deswegen ist das Bild,das hier gezeichnet wird,auch noch viel zu milde .
Wer in Deutschland im Jahr 2000 2500,00 DM verdient hat,der hat jetzt eben die Hälfte,nämlich soviel,wie wenn er im Jahr 2000 schon nur 1250 ,00 DM verdient hätte.

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14. März 2008 10:57

So langsam reicht es !

Gerd Lehmann (Gerd_L)

Wieder muß man von einem sog. "Wirtschaftsaufschwung" lesen ... es wird nicht wahr bloß weil ständig darüber geschrieben wird !

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14. März 2008 09:41

Selbstlüge der Politik

Andreas Wessels (PhunkyData)

Einen statistisch gemittelten Wert einer Lohnsteigerung auf sämtliche Bundesbürger umzulegen ist genau so ein Nonsens wie das Schönreden eines Wirtschaftsaufschwungs der sich einzig un allein in Bilanzen, Unternehmensgewinnen und Renditen niederschlägt, derweil Konzerne 100te, bzw. 1000de von Arbeitsplätzen abbauen oder in Zeitarbeit gegen horrenden Lohnverfall umzulegen.

Ich rate unserer Politik dringend wieder einen Blick für die realität in diesem Land zu suchen.

Die statistische Zahlenschieberei wird sonst unweigerlich zu einem bösen Erwachen führen.

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