Angeblich wird heute schon über einen Fonds diskutiert, der von den jeweiligen Regierungen aus Haushaltsmitteln gefüllt wird und die schlechten Papiere kauft. Was heißt das konkret? Wir, die Arbeitnehmer und Verbraucher, die die meisten Steuern zahlen, nämlich die Lohnsteuer, die Mehrwertsteuer und Verbrauchsteuern, sollen mit unserem sauer verdienten Geld den Ankauf von vermeintlichem Schund finanzieren, mit dessen Handel findige Unternehmer prächtige Gewinne gemacht haben. Dieselben Unternehmer zahlen über die veranlagte Körperschaftsteuer so gut wie überhaupt keine Steuern. Wenn das der "kleine Mann" wüßte und verstehen würde...er könnte nur ohnmächtig wütend sein.
Nur gute Warenwechsel.
Es wundert mich, dass so wenig Bürger intensiver über die Bankenkrise nachdenken und sie nur als Thema am Rande wahrnehmen, denn schließlich ist ihr Erspartes in Gefahr, wenn Banken Milliarden abschreiben müssen, die sie vorher in windigen Konstrukten ( Derivate auf Hypothekenanleihen ) verschleudert haben, weil sie das schnelle Geld machen wollten.
Das Schlimmste an der Subprime-Krise ist der weltweite Vertrauensverlust der Banken untereinander: keine Bank traut der Bonität der anderen mehr, solange diese kaum bewertbare Ramschkonstrukte auf Hypotheken in ihren Büchern hat.
Insofern macht der Vorschlag Sinn, diese Ramschprodukte in einer "bad bank" auszugliedern, indem die Notenbanken diese Papiere aufkaufen.
Da dies inflationsneutral nur mit Steuergeldern geschehen kann, ist aber auch die immense Belastung der Öffentlichen Haushalte zu beachten.
Im Übrigen ist es auch ein moralisches Dilemma, wenn die Banken ihre Gewinne an Aktionäre und Vorstand ( Tantiemen etc. ) ausschütten, die Verluste aber zulasten aller Bürger sozialisieren dürfen. Das kann und darf so nicht sein !!
Die Banken müssten in Zukunft für solche Krisen selbst Rückstellungen zu bilden gezwungen werde, selbst aufkommen für ihre Gewinnsucht im Kasino Weltfinanz
Was mir Sorgen macht !?
Ein neues Zeitalter ist angebrochen.
Die Banken dürfen ihre Gewinne weiterhin in die eigene Tasche stecken,
und bei Verlusten wird der Steuerzahler aufkommen.
Ein weiterer Schritt um die Lücke zwischen arm und reich zu vergrössern,
und zugleich eine beitragsfreie Lebensversicherung auf Dauerreichtum.
Die nächsten Wochen, Monate und vielleicht auch Jahre versprechen im
Bankenbereich hoch interessant zu werden.
Getreu dem neuen Leitspruch :
Gewinne privatitisieren,
Verluste verstaatlichen !
Hoffendlichen kommen die französischen Steuerzahler nicht auf die Idee,
freiwillig in die erneute Produktion von Fallbeilen zu inverstieren.
Banken zahlen kräftig Steuern: Einkommenssteuern(Gewinnsteuer) mit 35 %, hinzu kommt die Gewerbesteuer, so daß die Gesamtsteuern deutlich über 40 % liegen. Noch mehr Steuern zahlen hingegen z.B. Manager u. Großverdiener mit bis zu 50 %.
Dagegen führen Wertberichtigungen als Folge von Verlusten zu Steuerausfällen, die dem Fiskus somit verloren gehen. Das sind dann zusätzliche Millionen als Ausfälle.
mfg
Wir erleben den Zahl"tag" für die Fehler der vergangenen Jahrzehnte. Der eingeschlagene Weg führte unweigerlich zu exzessivem Geldmengenwachstum und Bereicherung auf Kosten derer, die es bereits spüren oder noch spüren werden.
Bereichert haben sich Politiker (schuldenfinanzierte Wahlversprechen), Bankangestellte (Boni, finanziert durch hohe Gebühren auf Scheingewinne in aufgeblähten Märkten), Ratingagenturen (gutes Geld für Ihren Dienst an Banken und Händler, riskante Verbriefungen überzubewerten), wir uns als Wähler (wir nahmen in Kauf, daß die eingelösten Versprechungen der Politiker von Anderen bezahlt werden).
Wo liegt die Lösung? In einer Inflationierung der Preise, die sich zwangsweise aus den ständigen Rettungaktionen durch Staaten und Notenbanken ergeben wird? In einer Deflation, die aus dem in Kauf genommenen Bankrott von Banken entstünde?
Die einzige vertretbare Lösung ist eine zügige Weltweite Währungsreform unter Berücksichtigung der dann prekären Situation der Rentner und Kinder; und die Wiedereinführung des Goldstandards als einzige funktionierende disziplinierende Instanz.
Aber werden sich die genannten, die sich bereicherten, auf Grundwerte des menschlichen Miteinanders besinnen und eine solche Reform tragen?
Ich kann ueberhaupt nicht verstehen, wie man in Zusammenhang mit den amerikanischen Haeusern ueberhaupt von Immobilien sprechen kann. Ich kann den Ausfuehrungen Ihres Kommentators Rech nur zustimmen, amerik. Haeuser sind - gleich welcher Ausstattung - nur zusammengenagelte Bretterbuden und weit ueberteuert. Es ist deshalb absolut unverstaendlich, dass deutsche Bankmanager auf so etwas reinfallen koennen und Milliarden in den Sand setzen.
Nun ist das Geschrei gross und wer soll helfen: natuerlich der Steuerzahler !
Hoffentlich hat die Politik endlich mal den Mut, diese Herren zur Kasse zu bitten und zu enteignen oder eine Bank pleite gehen zu lassen. Der Steuerzahler hat inzwischen von diesem Rumgeeiere die Nase voll und sollte das bei der naechsten Wahl beruecksichtigen.
Warum sollen wir fuer die Amerikaner die Haeuser bezahlen ?
Jeder Investor möge er Tausende oder Milliarden investieren berechnet erst einmal den Inneren Wert des Ziels eine Fundamentalanalyse etc. Hätten Kreditgeber dies ebenso gemacht wäre es nie zu solchen Szenarien gekommen. Aus genau diesem Grund kann es nicht sein dass der Steuerzahler sei es in D, F, GB etc. für solche geplatzen Immobilienblasen haften müssen o. werden. Nur weil Tausende für ein 100qm Holzhaus 300000€ zahlen heisst es noch lange nicht dass das Haus auch in 5 Jahren noch soviel Wert ist oder das es überhaupt so viel Wert ist. Schauen Sie auf Länder und auf die Exportgüter was ist der größte Gewinnbringer und was passiert wenn Preise für diese Güter, aus verschiedenen Gründen fallen?. Standbeine werden entztogen Arbeitsplätze gehen verloren etc. Aber das Geld ist weg in Taschen einzelner Personen o. Firmen. Das ist Marktwirtschaft. Habe ich ein Produkt das alle möchten produziere ich mehr davon um eine eventuelle Nachfrage Zeitnah befriedigen zu können. Beschaffen Sie sich einen Überblick über Immobilien Nachfrage und Angebot, Preise etc. und dass nicht nur in Nordamerika. Sie brauchen nicht weit zu fahren.
Sie haben Kritik o. Anregungen schreiben Sie mir.
Das wäre die sozialistische - bequeme - Lösung:
- Das Bekenntnis dazu, daß man nicht weiter weiß.
- Daß führende Köpfe bei FED und Politik - vornehmlich in USA - ihre Kollegen aus den oberen Etagen der Finanzwirtschaft nicht im Regen stehen lassen möchten.
- Zuweisung der Verlustrisiken an die große Masse der Steuerzahler, die es letztlich zu vertreten haben, daß ihre unterpriviligierten Mitglieder durch ihre Zahlungsunfähigkeit nach der ausgelebten Gier auf Eigenheim, Konsum und Geldschöpfung die Subprimekrise verursachten.
Die weitgehend systemkonforme - bessere - Lösung wäre:
- Freundliches Abwarten, wie sich die Meister des schnellen sowie die des großen Geldes selber helfen werden, um nicht zum Insolvenzrichter gehen zu müssen.
- Sind die Damen und Herren bei dieser Aufgabe nur halb so kreativ wie beim Herausfinden der jüngsten Chancen für fast money, sollte sich das Warten lohnen können.
- Mit äußerstenfalls leicht flankierenden Hilfen sollte dem Markt in den notwendigen Fällen zum Recht verholfen werden und auch größere Bank- und Investmenthäuser pleite gehen. Das System wird dadurch kaum zerstört werden, wenn es hier und dort auch schmerzen wird - zu Recht.
- Verbesserungen im Bereich von Privatinsolvenzen.
in allen Bereichen der Gesellschaft. Zertifizierungs/Rating-Agenturen aller Art schießen heute wie Pilze aus dem Boden, u. U. mit abhängigen Leuten besetzt. Sie „zertifizieren“ nicht selten mit geballter fachlicher Inkompetenz. Zum Teil sind sie durch reiche private Geldgeber/Organisationen oder durch politische bzw. durch andere Interessengruppen gesteuert. Sie urteilen heute über alles: Von der Wurst über Wertpapiere und Lehrer bis hin zum Prof. [früher galt nur das Urteil der extrem kritischen, internationalen Fachkollegen, nie das von inkompetenten Privatleuten/Agenturen].
Dieser Zertifizierungtrick beinhaltet über die Urteilsgewalt darüber, was gut oder schlecht ist, eine massive Einflußnahme und damit letztlich eine virtuelle Lizenz zum Gelddrucken. Gewinner sind Schaumschläger und Glücksritter im Umfeld der sogen. Zertifizierung. Verlierer sind wirkliche Leistungsträger und das verunsicherte Publikum, das nun altbewährter, zuverlässiger Bewertungsmaßstäbe beraubt wurde und dadurch leicht mit wertlosen Produkten oder Zeugnissen getäuscht werden kann.
So ist z.B. die Öffentlichkeit im Finanzbereich hilflos Spielern ausgeliefert, die das Geld gutgläubiger Sparer im Tausch gegen u.U. wertlose AAA-Zettel „einsammeln“
Zu meinem Beitrag vom 22.3. Man sollte nicht falsch verstehen was ich darüber denke. Vielmehr ist es aus dem Blickwinkel zu betrachten dass wenn jemand nie in Nordamerika gelebt hat und daher nicht weiss um was es geht natürlich als erstes die "Hedgefonds etc." als Übeltäter sieht. Dies muss aber nicht so sein. Das Problem liegt darin dass es in Nordamerika eine Industrie ist die sich aus vielen Faktoren zusammensetzt. Landhändler, Häuslebauer, Immobilienberater, Investoren etc. Preise werden künstlich in die Höhe getrieben. Das Ziel ist es ein gutes Geschäft zu machen mit Immobilien die von der Qualität her niemals dem entsprechen was sie eigentlich vom Material"Keller aus Beton teilweise ohne Eiseneinbringung, Plywood Böden, Decken, Wände. Kustofffassaden und Dächer etc." Wert sind. Es geht nur ums Geschäft und wenn nach einigen Jahren vieles marode ist dann aus dem Grund da es eben billiger ist Holzhäuser zu bauen und davon gibt es mehr als genug. Anschließend wird renoviert und damit steigen die Preise nochmals. Dies ist nur eine kurze Ansicht der Dinge. Aber es soll nur eine Ahnung davon wieder geben wie es wirklich abgeht. Es ist eine Industrie die Geld verdienen will und muss. Sehen Sie den Zusammenhang von oben nach unten?
Gewinne zu privatisieren und Verluste zu solidarisieren wäre sicherlich eine Verlockung für die "Zocker". Das kann im Interesse einer stabilen Staatswirtschaft -sie leidet unter diesen Verwerfungen am Finanzmarkt ohnehin schon- allerdings nicht sein.
Sicher wird am Ende der Steuerzahler für den Schaden aufkommen. Wäre es da nicht legitim, einen solidarischen Ausgleich von denen zu fordern, die uns die Suppe eingebrockt haben?
Nicht die wertlosen Papiere soll der Staat kaufen, sondern gleich deren Eigentümer.
Es gilt, innerhalb der Banken aufzuräumen, um eine solche Katastrophe in Zukunft auch sicher zu verhindern. Die Bankenwerte gehören zu denen, die für diese horrenden Verluste aufkommen müssen - den Steuerzahlern. Erst wenn neue Regeln gelten, dürfte wieder privat gezockt werden; ansonsten wäre die nächste große Blase bereits in greifbarer Nähe.
wurden verursacht worden von ein paar verantwortungslosen Spekulanten und Bankern. Deren Schwachsinns-Konstruktionen können langfristig gar nicht funktionieren.
Jeder weiß, dass mit weitgehend standardisierten Produkten (wie etwa Autoreifen oder Schokolade) die Preise für den Kunden vergleichbar, also niedrig sind. An solchen Produkten verdient der Hersteller, der Distributor und der Einzelhändler Das war´s.
Und jetzt kommen die „Experten“ mit ihren Kreationen aus Frankensteins Labor und erzählen uns, der Gewinn würde steigen, wenn man Autoreifen oder Schokolade zu „Paketen“ einer Mischung aus Autoreifen und Schokolade vermengt und 20mal von einem Distributor zum nächsten distributiert?
Jeder Eigentumsübergang ist verbunden mit Handlingskosten und einem (im Einzelfall geringen) Risiko. Und die Aufsummierung der Verluste und Risiken soll einen Gewinn ergeben?!
Lächerlich!
Hypothekendarlehen für Einfamilienhäuser sind genauso standardisierte Produkte; die Margen äußerst gering. Schon das x-fache verrühren zu „Paketen“ suspekt. Wie, bitteschön, wird denn der Wert eines solchen „Pakets“ ermittelt? Und das x-fache verhökern dieser „Pakete“ (deren Wert nicht mehr feststellbar ist) – soll einen Gewinn erbringen?
Lächerlich!
Seyfarth, Dünnhaupt !!!
Der Wahnsinn ist, daß die ganze ( unangebrachte ) Panik, ( wann ist Panik denn überhaupt angebracht??? ) jetzt auch noch von Fehlinterpretationen der Notenbank-Aktionen verstärkt wird!
Immerzu VERGESSEN aus Panik wird: All diese Derivate H A B E N einen Wert. Aus schierer Panik kommt kein "Marktwert", damit keine Handelbarkeit zustande. DAS wiederum verursacht PANIK! Usw. usw.
Wenn nun Notenbanken für die jeweiligen Papier durch ihren Ankauf einen "Wert" festlegen - und sei er auch NOCH so niedrig - dann G I B T es wieder einen Anhaltspunkt für einen "Wert". Die Bank-Bilanzen können mit Verusten, aber OHNE irrwitzige "Unsicherheits-Abschläge" bereinigt werden.
Und wenn das geschehen ist, in 1,2,3 Jahren werden für die "fraglichen Derivate" wieder zu begehrten Handelsobjekten werden. Und man wird viel Geld damit verdiene. Das einzige Problem ist die übertribene Angst, die "Markt" verhindert und zur P A N I K führt!
Selbst Notenbanken werden DANN mit den fraglichen Papieren einen netten Gewinn machen. Insofern ist das ganze Gejammere Tenor "der kleine Mann zahlt am Ende Alles" einfach nur B L Ö D S I N N. In Deutschland "emotional aufgeladen" durch kleinkarrierte Systemdiskussion.
Steuergelder für Banken, die genau diese Steuern (Hauptsteuereinahmen des Staates sind Lohn- und Umsatzsteuer) nicht zahlen? Das fehlt noch.
Statt Ausgleich durch den "kleinen Mann", wie wäre es damit, dass Geld dort wieder zu holen, wo es in den letzten 5 Jahren hingeflossen ist:
In die Taschen der Aktionäre (hier also vor allem andere Unternehmen), (über alle Maßen gierigen, gewinnbeteiligten) Vorstände und (unfähigen) Aufsichtsräte. Die könnten enteignet werden.
Mit deren Enteignung stünde auch schlagartig wieder Raum für bezahlbare Immobilien zur Verfügung und keiner bräuchte sich bis zum Rentenalter mit dem Häuslebau zu verschulden.
Und nach der Enteignung ab in den Kahn. Nicht unter 10 Jahren.
Warum sollen die Profiteuere weiterhin auf den abgezockten Milliarden sitzen während der Michel erst die Zinsen, dann die Zinseszinsen für den Häuslebau berappt, um dann doch zwangsversteigert zu werden und anschließend soll der Michel noch via Steuer den Bankencrash finanzieren?
Aber es werden sich sicherlich noch ein paar weitere Banklehrlinge des ersten Lehrjahrs mit englischen Literaturhinweisen finden, die genau das vertreten.
