Seit Generationen spielt die Werbung mit den Geschlechterklischees. Das soll sich jetzt ändern

Geschlechterdiskriminierung

EU will Hausfrau aus Werbung verbannen

Keine Hausfrau hinter dem Herd, kein starker Hausmann, der den Rasen trimmt. Sexistische Klischees in der Werbung sollen künftig tabu sein. Die Werbeindustrie ist dennoch erleichtert: Eine Abgeordnete hatte noch strengere Auflagen verlangt. Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Lesermeinungen zum Beitrag

08. September 2008 03:49

Ist Melitta-Mann Frauendiskriminierend?

the Q (theQ)

Wenn der Ansatz des Europarates zu Ende gedacht wird, kann auch behauptet werden, Kosmetikartikel würden Frauen diskriminieren, da diese als oberflächlich und selbstverliebt dargestellt würden. Der Melitta-Mann könnte frauendiskriminierend sein, da Frauen zu dumm seien, einen Tee zu machen. Die narzistischen Feministinnen versuchen sich bei jeder Gelegenheit als angebliche Opfer zu verkaufen - die weibliche Opferrolle als Strategie - um dann irgendwelche Bevorzugungen zu erreichen. Es stellt sich die Frage, ob nicht dieser gesamte Unsinn an sich, eine Frauendiskriminierung darstellt, da Feministinnen die Frauen als geistig behindert und unzurechnungsfähig darstellen, welche besonders beschützt und bevormundet werden müssten. Nein - Frauen sind entgegen den Unterstellungen der Feministinnen voll zurechungsfähig und wenn ihnen eine Werbung nicht passt, kaufen sie das Produkt der Konkurrenz. Wenn sie sonst irgendwo auf die Schippe genommen werden, stecken sie es weg wie die Männer auch.

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07. September 2008 18:09

Wieder wird deutlich, wie weit sich Europaabgeordnete von der Realität

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

entfernt haben. Was in aller Welt ist an einer Frau oder einem Mann ablehnenswert sexistisch - und was soll das eigentlich heißen in diesem Zusammenhang? Und selbst, wenn - was auch immer! Die EU liefert in der Tat immer schneller und deutlicher Belege dafür, daß es doch falsch gewesen ist, für ausgesonderte nationale Parlamentarier ein entferntes Gehege zu schaffen und sie dort zu beschäftigen. Folgen wir den vorbildlichen Iren auf dem Weg, diesen Irrtum rückgängig zu machen. Handels- und Währungsunion reicht völlig aus. Das können nationale Freiberufler im Auftrag der Kanzlerämter koordinieren. Es kostet fast nichts und funktioniert auch garantiert reibungslos, denn man kann sie täglich feuern und durch bessere ersetzen.

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06. September 2008 22:16

Wo wird jetzt gekocht?

Margrit Steer (Margrit-Steer)

Soll Mama jetzt im Geheimen kochen? Oder gibt es nur noch geliefertes Essen vom Italiener? Wie wäre es denn den Damen und Herren in Brüssel Recht? Merkt eigentlich keiner, dass diese etwas Kranken mal schnellstens in Behandlung müssen? Der Quatsch der da fast täglich aus Brüssel kommt, ist kaum noch zu ertragen. Im übrigen muß ja mal gefragt werden: wer ist die EU und wer ist Brüssel? Wer hat diese Schwachmaaten dort überhaupt dazu legitimiert, dass sie ständig in die Innenpolitik der einzelnen Länder eingreifen? Und wo sind unsere Politiker die sich das endlich mal verbieten? Ach ja ich vergesse immer, dass Merkel ja eine absolute Freundin der Diktatur Brüssel ist. Die großen Politiker die diese Institution mal ins Leben riefen, würden sich im Grab umdrehen, wenn sie diese Diktatur und diesen Sauhaufen heute erleben müßten Brüssel muß dringend ausgemistet werden, die leben von unserem Geld, verdienen entschieden zu viel und sind alle so überflüssig wie ein Kropf. Wäre auch mal ein Betätigungsfeld der Gewerkschaften, aber von denen kommt ja auch nichts mehr. Zum Aufräumen bräuchten wir ein paar Helmut Schmdt's dann ginge es uns besser und zwar auf allen Ebenen.

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05. September 2008 15:03

Die Werbung als Alltagsschulung!

Thomas Werner-Hoffmann (KeinerVONDENEN)

Die Werbung als Alltagsschulung! Da Werbung immer eine "verbesserte"Realität darstellt, ist es wohl "Das Pferd von hinten aufgezäumt" wenn wir per Gesetz die Wunschträume ändern! Oder?

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05. September 2008 13:38

Unterwegs in die EUSSR

Stefan Pohl (friedrich_leipzig)

Wer braucht noch Kabarettisten, wenn er ein EU-Parlament hat. Das ist zwar deutlich teurer, aber leistet auch was: Aus der ursprünglichen dpa-Meldung geht hervor, daß verbindliche Regeln für Werbung gefordert werden, um Werbespots unterbinden zu können, die »diskriminierende Botschaften auf der Grundlage von Geschlechterklischees vermitteln oder zu Gewalt anstacheln«. (Beide Voraussetzungen sind wahrscheinlich erfüllt, wenn die Hausfrau mit dem Brotmesser hantiert.) Daß Millionen europäischer Hausfrauen nicht durch die Werbung, aber durch diesen Beschluß des Parlamentes diskriminiert werden, da dieser sie quasi als Gesellschaftsschädlinge darstellt, die auf einer Ebene mit Herstellern gewaltverherrlichender Killerspiele stehen, scheint in Brüssel niemanden zu stören. Last but not least sollen nun auch »Geschlechtsstereotype … aus dem Internet verbannt werden«. Da kommt sie endlich, die Censur und damit das Ende der Meinungsfreiheit in Europa. Europa transformiert sich in seinem Bestreben, den androgynen »Neuen Menschen« zu erschaffen, zur EUSSR.

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05. September 2008 10:25

Haben wir schon 1. April ?

Paul Rabe (heidelpaul)

Hab' ich mich da grade in der Jahreszeit geirrt oder wieso kommen die Aprilscherze jetzt schon ? Wer hat sich den diesen Schwachsinn ausgedacht ? Kann mir jemand mal jemand irgendeine Werbung zeigen die nicht 'sexistisch' ist ? Clementine (das war die mit dem Waschmittel) diente also in Wirklichkeit zur "Unterdrückung der Frau" ? Frau Antje sollte in Wirklichkeit wohl dazu aufrufen Frauen mit groben Holzschuhen zu foltern ?....Und der 'Mann von der Hamburg Mannheimer' (wie hieß der noch?) warum war das eigentlich immer ein Mann ? Ich fühle mich momentan grade extrem diskriminiert, daß ich als Mann jahrelang mit solch einem nervtötenden, grenzdebilen Versicherungs-Vertreter identifiziert wurde.

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05. September 2008 10:10

Die große Zeit der Hausfrau ist sowieso vorbei

Robert Schrey (etiterum)

Das liegt ganz einfach daran, daß die Haushaltsgeräte nicht mehr im Inland hergestellt werden, sondern aus dem fernen Ausland kommen. Deshalb besteht hier kein gesteigertes ökonomisches Interesse mehr. (...müssen jetzt auch autofahren.)

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05. September 2008 07:38

Es gibt so viele fragwürdige sexistische Einrichtungen,

Frank Steinke (dl8waa)

z.B. Frauenparkplätze, Frauenfitnessclubs (man stelle sich nur mal vor, jemand wöllte einen Männerfitnessclub eröffnen...), Frauenhäuser, Frauenfrisöre, Frauentoiletten. Im Sinne eines menschlichen Miteinander von Mann und Frau ('tschuldigung, natürlich von Frau und Mann) hat man ja für all dies ein Mindestmaß an Verständnis. Dieses Verständnis wird mit den schwachsinnigen Ergüssen gelangweilter EU-Aristokraten mit Füßen getreten. Ganz bestimmt ein Schritt in eine bessere Welt...

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05. September 2008 00:38

Werbung will verkaufen

TOBIAS RÜGER (t.ruger)

Und deshalb ist es völlig widersinnig derartige politische Regelungen zu beschließen. Männer interessieren sich mehr für Autos und Frauen für Möbel, Jugendliche für dieses, Alte für jenes usw., usf. Werbung richtet sich instikthaft an Zielgruppen. Mit Umerziehungsideologien kann man Werbung nicht aus dem Leben drängen. Es fällt nebenbei bemerkt auf, dass dort wo die Geschlechtertrennung am extremsten ist, in den Parallelgesellschaften gewisser Zuwanderermillieus nämlich, die EU keinen Handlungsbedarf zu sehen scheint.

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05. September 2008 00:06

Lachen oder Weinen?

Helge Hagedorn (ActiveX)

Und demnächst dürfen keine Männer mehr als Soldaten gezeigt werden... Oder beim Auto waschen, oder Garten umgraben. Das ist doch alles diskriminierend! Vielleicht sollte man auch Kinder direkt schützen: Kinder mit Spielzeug in der Werbung!? Wäre das nicht auch diskriminierend? Und was ist mit einem Hund der versucht seinen eigenen Schwanz zu fangen? Tier-Diskriminierung!? Ist es noch legal eine Frau zu zeigen, die sich um ihre Kinder kümmert??? ;-) Auf der anderen Seite sind aber Sex- und Gewalt-Szenen (wenn auch gelegentlich zensiert) weiter auch im Nachmittagsprogramm zu sehen. Verrückte Welt! Manchmal ist es einem nur peinlich Bürger der EU zu sein; bei allen Vorzügen, die das so mit sich bringt, bitte nicht falsch verstehen.

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04. September 2008 23:30

Mir reichts

thomas schulz (peanutbutter)

Sollte ein Wunder geschehen und der letzte Vetragsentwurf in D in einer Volksabstimmung entschieden werden, werde ich ohne mit Wimper zu zucken, nein ankreuzen. Als ehemaliger überzeugter Europäer kann ich es gar nicht fassen, was sie aus der einst großen Idee eines vereinten Europas gemacht haben. Der reinste Kindergarten mit Europa als Experimentierfeld für Neurotiker aller Coleur.

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04. September 2008 23:14

In jeder dritten Werbung werden Männer als Vollidioten hingestellt!

Walther Schmidt (silitoe)

Insbesondere im Finanzbereich (Dresdner Bank, Hannoversche Leben, AWD) werden Männer als Tölpel hingestellt. Man stelle sich die Umkehrung der Rollen in diesen Werbespots vor... Frauen lassen sich eben nicht gerne in Frage stellen! Ist ja auch nicht nötig, die sind ja im Allgemeinen perfekt!

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04. September 2008 22:40

Weltfremd!!!

Stefan Mennewisch (Chariot)

Ach das freut mich aber jetzt. Da hat das Europaparlament es geschafft gleich ueber 500 Abgeordnete zusammenzukriegen, die sich nicht nur einschreiben und dann gleich wieder shoppen gehen, nein sie sind zum Haendchen heben dageblieben, um sowas sinnloses zu entscheiden. Was kostet sowas eigentlich, wenn man mal all die Fluege, Hotels, Spesen, etc. zusammenrechnet? Das ist also Europa, wie es leibt und lebt und es lehrt mich einiges: Mein Schwiegervater in spe ist frauenfeindlich, denn ich habe seine Frau beim Kochen in der Kueche erwischt. Wo sonst haette sie es auch tun sollen? Vielleicht hat die Geldvernichtungsmaschine aus dem Europaparlament eine Idee. Schliesslich haben wir ja sonst keine wichtigen Dinge zu tun.

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04. September 2008 21:50

Viel wichtiger wäre mir...

Johanna Geisel (Jea.nne)

..., dass nicht mehr alles mit Sex beworben wird. Es kann doch nicht sein, dass ständig das unterschwellige Versprechen "Mit unserem Produkt kriegst du jede Frau ins Bett" in den Werbebotschaften mitschwingt. Zusätzlich sieht man laufend halbnackte oder zumindest sexy angezogene Frauen, die einfach nur durch den Spot rennen oder auf dem Plakat abgebildet sind. In der Alice-Werbung (bevor Brad Pitt kam), auf einem Plakat für ein Messerset von REWE oder sogar auf einem Plakat für KARTOFFELN (da waren Brüste drauf). Parfüm / Deo / Rasierer etc. werden sowieso nur noch mit Sex oder zumindest erotischen Anspielungen beworben. AXE ist da ein echter Spitzenreiter, aber auch andere Produkte halten nicht hinter'm Berg. Es hängt mir einfach zum Hals heraus!!! Ich bin sehr dafür, die Werbung zu entsexualisieren. Man reiche mir eine Petition und ich unterschreibe.

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04. September 2008 21:34

Gelangweilte Politiker

Norman Weisskopf (NW1963)

die ihre Zeit und unser Geld verschwenden, sich mich ueberfluessigem Bloedsinn zu verewigen. Wird Zeit fuer eine Europaweite Rezession die diese Sesselpfurzer auf ihren Aemtern fegt, der Waehler wacht eben erst auf wenn es ihm richtig schlecht geht. Zu hoffen bleibt dann das dort Perots oder Obamas bereit stehen und keine Stalins oder Hitlers.

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04. September 2008 21:14

Eurokraten

Manfred Bessel (Fahrefix)

Verbannt die Eurokraten aus ihren Sesseln!!!!

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04. September 2008 21:11

Danke, Norbert Czech

Bertram von Steuben (Elim_Garak)

Stimme Ihnen voll zu und schlage vor, eine unbewohnte Felseninsel im Nordmeer mit einem "Europapalast" zu bebauen, in dem diese mir überflüssig und unnütz erscheinenden Menschen Politik in aller Abgeschiedenheit spielen können. Als Feedback liefert jedes Land seinem EU-Vertreter eine gefakete Zeitung mit EU-Erfogsmeldungen.---- Aber im Ernst: DAS ist das ARMSELIGSTE politische Ansinnen, das mir untergekommen ist... Schlage vor, die Trennung der Herren- und Damen-Toiletten im EU-Parlamentsgebäude abzuschaffen, wegen der Diskriminierung der Frauen, die ja auch 'mal im Stehen pinkeln wollen...;)

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04. September 2008 20:02

Gruselig

Norbert Czech (nczech)

Wohin soll die kollektive Gehirnwäsche durch diese von niemandem gewollten Eurokraten mit ihrem von niemandem geteilten Weltbild noch gehen? Können die nicht lieber der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa Impulse geben oder eine gemeinsame Außenpolitik formulieren? Stattdessen dieser Mist...dagegen sind sogar die Richtlinien zum Krümmungsradius von Salatgurken noch intelligent!

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