Ich käme nicht auf die Idee, in einem Zwischenhoch die Beiträge zu senken. Wer Beiträge zahlt, dem geht es vergleichsweise gut. Man denke lieber an Zuschüsse für Firmen die neu einstellen, andere arbeitsmarkt-wirksame Massnahmen, wenn einem nichts einfällt, an Bildung von Rücklagen.
Aber nicht mit der Mentalität "wer hat, dem wird gegeben" und "den Letzten beissen die Hunde", oder "nach mir die Sintflut".
Die guten Nachrichten sollten nicht zu voreiligen Senkungen der Beiträge führen, die Politiker sollten endlich erkennen, dass es auch um Nachhaltigkeit geht, also nicht nur bis zur nächsten Wahl denken.
Wichtig ist, dass strikt zwischen den Steuern und Beiträgen getrennt wird. Die Überhaftschüsse in den Sozialkassen dürfen auch nur den Beitragszahlern zugute kommen und nicht etwa auch Beamten und Selbständigen, die nie in diese Kassen eingezahlt haben. Ob der Beitrag zur RV gesenkt werden kann, erscheint angesichts der zunehmenden Überalterung zweifelhaft. Ein Beitrag der Bundesregierung könnte in einer Angleichung der Beamtenpensionen und der Renten bestehen, hier sei auf einen der vorhergehenden Kommentare verwiesen.
Zum Start der sog.Gesundheitsreform wurden die Beiträge erhöht.
Vor 8 Wochen erschien ein Bericht nachdem die Kassen große Überschüsse erwirtschaftet hätten.
Vor 4 Wochen wurde von fachlicher Seite in einem Bericht gesagt, weitere Beitragssteigerungen seien unumgänglich.
Jetzt wird wieder vom Milliarden-Überschüssen erzählt.
Immer wieder neue LÜGEN , LÜGEN , LÜGEN !
Sollte man nicht einmal an seine Kinder denken und mit dem Einnahmen die Schulden schneller abzubauen versuchen?
So lange man es schafft, eine Zeit lang von Steuererhöhungen abzusehen, reicht das glaube ich den meisten Deutschen vollkommen...