Manfred Schell

Im Interview: Manfred Schell

„Ein Streik scheint unvermeidlich“

Die Friedenspflicht im Tarifkonflikt der Bahn läuft am Sonntag aus. Die Lokführer könnten ab Dienstag wieder streiken. „Ein Streik scheint unvermeidlich“, sagt Gewerkschaftschef Schell. „Aber die Lokführer werden den Feiertag nicht durch Arbeitskampf entweihen.“

Lesermeinungen zum Beitrag

01. Oktober 2007 12:15

Herr Schell: werden sie vernünftig oder treten Sie zurück

Torsten Stein (stein.t)

Herr Schell solle entweder zur Vernunft zurückkehren, oder von seinem Posten zurück treten.
Die Bahn hat bis zu 10% angeboten und Herr Schell bleibt noch immer nicht gesprächsbereit.

Die Streiks dienen auschließlich einem Zweck: Versuchte Erpressung.

Ich hoffe nur, dass die Bahn sich nicht erpressen lässt. Sie sollte mit Aussperrungen reagieren.

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28. September 2007 14:35

Streik der Lokführer

Matthias Szczepanski (Boreales)

Ich glaub es wird zu Streiks kommen.Aber diesmal zu unbefristeten.Was woll jetzt die einzige möglichkeit ist die DB zu einem einlenken zu bewegen.Da sich die DB nicht an das gehalten hat was in den Gesprächen mit den Mediatoren vereinbart wurde.

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28. September 2007 10:35

Feiertags kein Streik - wie großzügig

Michaela Müller (reiselust)

Wie großzügig von der GDL, "den Feiertag nicht durch Arbeitskampf zu entweihen". Das wäre doch dann auch egal, wenn die Bahn dafür die anderen Tage streikt. Wir Bahnfahrer müssen es doch wieder ausbaden, egal ob Feiertag oder nicht. Wie soll denn das jetzt weitergehen? Wird es jetzt für die nächsten Monate immer wieder zu Streiks kommen, weil die GDL stur ist und nicht auf die Angebote der Bahn eingeht?

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28. September 2007 09:20

Unerträglich, nicht unvermeidlich

Roland Schönthaler (RolandSchoenthaler)

Früher war es Herr Mehdorn, der mir beim Thema "Bahn" zu dem Stichwort "arrogant" einfiel. Diesen Posten hat nun Herr Schell übernommen. Er stellt sich mir als uneinsichtiger Einzelkämpfer dar, der sich um jeden Preis ein Denkmal setzen will. Im Sinne der Bahnkunden sollte er schleunigst abgelöst werden. Zum Streik: Was Herr Schell wohl davon halten würde, wenn die Finanzdienstleister ihre Streiks auf den Rücken ihrer Kunden ausföchten? Dann würde sein Fahrpersonal mal eben kein Gehalt mehr auf's Konto überwiesen bekommen - jedenfalls nur mit reichlich Verspätung. Genauso wenig gefällt mir als Fernpendler ein Bahnstreik. Ihn als unvermeidlich zu bezeichnen, ist eine Frechheit. Herr Schell sollte das Scheitern seines Ansinnes einsehen und umgehend zurücktreten. Er ist mit seiner Meinung offenbar alleine. Schlimm genug, wenn "ein paar dutzend Lokführer" die Republik lahm legen können. Das Gemeinwohl sollte hier Vorrang haben. Vielleicht sehen das einige Richter auch so...?

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