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Nobelpreisträger zu Gast

Merkel und Gore rufen zu mehr Klimaschutz auf

In Berlin war am Dienstagabend Nobelpreisträger Gore zu Gast - auf Einladung von ENBW. Es war ein gutes Termingeschäft: Der Energieversorger hatte es schon vor einem Jahr initiiert - als ein Nobelpreis für Gore nicht in Sicht war. Kameras und Journalisten mussten die meiste Zeit aber draußen bleiben.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Oktober 2007 15:31

Der Klimagaukler auf Reisen

Detlef Symietz (Symietz)

Wenn unsere Volkskanzlerin sagt, Gore habe sich um das Klima verdient gemacht, meint sie dann seinen um 2000 Prozent höheren privaten Energieverbrauch oder seine Vorliebe für`s umweltfreundliche Fliegen oder das Verfilmen von bequemen Unwahrheiten?
Während jährlich Millionen Kinder an Krankheiten sterben oder einfach verhungern, sitzt unser Klimaretter mit 300 beim Festessen und lässt es sich schmecken. Machen tut er dagegen nichts. Dass er seine mit 180.000$ dotierte Rede nicht dokumentieren lässt, ist übrigens leicht zu verstehen, sonst kommt am Ende wieder ein englisches Gericht und korrigiert die "Fakten", die keine sind.
Er, die globetrotternde technische Imkompetenz, will keine wissenschaftlichen Dispute mehr zulassen ("jetzt wird nicht mehr diskutiert"), das wäre ja auch noch schöner!
Nein, von solch einem Selbstdarsteller will ich nicht mich und auch meine Kinder und Enkel nicht retten lassen. Er kann sich also die dreimonatigen Konferenzen sparen.

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