
...von der zielgerichteten Verwendung finanzieller Mittel für Familien abhängig gemacht: Stimmt die Betreuungsinfrastruktur, wird damit die Vereinbarkeit von Familie und Karriere möglich; und das ist es, was die Familien wollen. Nun - im Osten stimmen die Zielvorgaben längst, was aber keinen Politiker zu der Frage bewegt, warum die Geburtenrate nicht macht, was sie soll. Sind die im Artikel beschriebenen Zusammenhänge vielleicht doch etwas zu simpel? Sollte man - wenn es um die Geburtenrate geht - nicht doch lieber mit Eltern über deren Schwierigkeiten und mit Noch-nicht-Eltern über deren Ängste reden, statt Politik auf der Basis jener Lebensentwürfe und -möglichkeiten zu machen, die denen der Machthabern entsprechen?

die sich freiheitlichen Werten verpflichtet wusste ... Heute lesen wir darin einen Beitrag, der nach einer fragwürdigen Recherche (Wer glaubt denn noch die 184 Mrd?) zu den falschen Schlüssen kommt (Viel Geld, wenig Kinder) und dann eine marktwirtschaftlich verbrämte Bevormundung der Bürger propagiert (Gutscheine für Eltern), die sich aus einem demokratie- und grundgesetzfernen Staatsverständnis ergibt (Alle Erziehungsgewalt geht vom Staate aus?).

Die Zahl 184 milliarden ist schlicht falsch, weil sie viel zu hoch angesetzt ist. Hier werden Leistungen benannt, die der Staat gar nicht gewährt. So sind in den genannten 184 Milliarden Euro alleine 40 Milliarden Euro für Witwen und Witwerrenten enthalten, 25 Milliarden Euro sind Leistungen, die von den Beitragszahlern der Sozialversicherungen und nicht vom Staat erbracht werden. Außerdem wurden rund 10 Milliarden Euro hinzugezählt, die ausschließlich für Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst ausgegeben werden. Auch enthält die Liste Maßnahmen, die bereits gestrichen wurden, wie 3,4 Milliarden Euro Eigenheimzulage. Und obwohl im Bundesfinanzministerium völlig unstrittig ist, dass von den ausgezahlten 35 Milliarden Euro Kindergeld rund 20 Milliarden Euro ausschließlich Steuerrückerstattung sind und lediglich 15 Milliarden als direkte Förderung an Familien fließen, wird immer wieder der gesamte Betrag als „Familienförderung“ dargestellt. Die "echte" Familienförderung des Staates beläuft sich auf rund 56 Milliarden Euro!

Sie werfen hier mit etwas unglaubwürdigen Fakten und Zahlen um sich. Woher haben Sie diese?

Der Vorschlag, das nicht zweckgebundene Kindergeld durch ein Gutscheinmodell zu ersetzen, ist schon ziemlich zynisch und lebensfremd. Mir fällt eigentlich kaum ein Konsum-Bereich ein, der vollkommen "kinderfremd" wäre. Auch in der Elektronikabteilung eines Kaufhauses kann ich z.B. ein Babyphone oder ein Notebook für den Abiturienten kaufen. Und wenn wir mal alle Scham zur Seite legen: Wer will jungen Eltern nach einem stressigen Tag ein "zweckgebundenes" Glas Rotwein oder eine Zigarette verbieten ? Dann lieber das Kindergeld ganz einstampfen und dafür eine freie "Bildungsinfrastruktur" (Schulbücher, Schulspeisung, Busfahrkarten etc.) gewähreisten.

Auch wenn man sich nicht für rassistisch hält, aber 4 Kinder hat, sieht man täglich von Universität bis Kinderspielplatz über Gebühren, welchen Schwerpunkt die heutige Förderung hat: Familien mit eher sozial fragwürdigem Verhalten, wo Kinder oft nur nebenbei "beaufsichtigt" werden, während Mutter und Vater am Spielplatz sitzend literweise Tetra-Pack-Wein und Chips in sich stopfen, während deren BMI++ Kinder den meinen das Spielzeug mit Gewalt wegnehmen, sind deutlich eher vertreten als Kinder, die ohne Aggression miteinander spielen und mit deren Eltern man mehr als nur "Guten Tag" austauschen kann. Steuerlich - im Gegensatz zu z.B. Frankreich - fallen die Kinder entlastend bei meinem "zu hohen Mittelklassegehalt" kaum ins Gewicht während beim Kindergartenbeitrag die studierenden Kinder schon nicht mehr zählen, dafür aber auch kein BAFÖG erhalten, weil ja da mein Einkommen zu hoch ist. Auch die Kindergartenplätze unter 3 sind eine Augenwischerei: ja, von 8 - 11:30 ohne Essen, was bedeutet, dass die Ehefrau keiner halbwegs sinnvollen Arbeit nachgehen kann. Für Familien mit halbwegs vernünftiger Bildung (und mit hoher Wahrscheinlichkeit korrelierendem IQ) ist in Deutschland das Kinderhaben und -erziehen immer noch eine hohe Last.

Meine volle Zustimmung (übrigens auch für den Erdogan-Kommentar)! Es scheint, Sie ziehen einen "rot-Fanclub" hinter sich her, liegt wohl daran, dass Sie nicht politisch korrigiert sondern Tacheles reden! Weiter so!

Warum müssen eigentlich alle längstens bekannten unverrückbaren Argumente in Sachen Familienpolitik in schöner Unregelmäßigkeit sogar in dieser Zeitung immer wieder aufs Neue ignoriert werden? Ich spare mir das Hinweisen auf die Netto-Bilanz einer Familie in Deutschland (wieviel gibt sie, wieviel erhält sie vom Staat) und das, was das BVG dazu mehrfach und unzweideutig festgestellt hat. Ich möchte lediglich eine "stilistische" an die Artikel-Autorin loswerden: Wo, bitteschön, kann denn der von Ihnen beschriebenen "phantastische Geldbetrag" entgegengenommen werden? Ich bin nämlich ein unbelehrbarer Optimist und werde in den nächsten Tagen zum zweiten mal Vater. Meine Frau, meine Tochter und ich würden uns nämlich riesig über einen solchen "Solidaritätsbeitrag" freuen!

185 Milliarden!! Da müsste es meiner Familie ja prima gehen. Als eher leicht besser verdienender mit 3 Kindern liest man diese Artikel immer mit einem leichten Grimm, da hier einfach der Eindruck erweckt wird, da wo Kinder sind, kommt Geld an. Und eine verfassungsmässige Anp. des Existenzminimums als "Familien-Beglückungsmaschine" zu titulieren...Kein Kommentar Schulpflicht: locker 60 Mrd. sind davon Kosten für die Schulen/Unis. Familienförderung? Elterngeld: Wurde weitestgehend durch eine Gegenfinanzierung bei Familienleistungen finanziert (wie z.B. Höchstalter KiG von 27 auf 25 J gesenkt/früheres Elterngeld 300 EUR keine max 2 Jahre mehr etc.) Kindergeld: (42 Mrd.) wie schon von jemand anderem erwähnt ist das für Normalverdiener weitestgehend eine medienwirksame Rückzahlung von zu Unrecht erhobenen Steuern auf das Existenzminimums des Kindes. Ehegattensplitting: hat ja wohl überhaupt nichts mit Kindern zu tun. Kinderzuschläge: Ansonsten Anspruch auf HartzIV. Also Deckung Existenzminimum, das nur verhindern soll, dass weiter Berichte wie "25% Kinder unter Armutsgrenze" kommen. Normalfamilien bekommen i.d.R. rein gar nichts "extra". Haben aber Kosten für KiGa, mehr Verbrauch, teurere Wohnungen und oft ein Einkommen weniger!

"Der Förderdschungel hat ein Volumen von 184 Milliarden Euro - für Posten wie Kindergeld, Ehegattensplitting bis zur kostenlosen Mitversicherung oder der steuerlichen Absetzbarkeit von Betreuungskosten." Kindergeld = pauschale Steuererstattung, weil die verfassungsgemäße Steuerfreiheit des Existenzminimums für Kinder sonst nicht gewährleistet wäre. Ehegattensplitting hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Kindern zu tun. "Kostenlose" Mitversicherung: Kinder kosten die Kassen fast nichts, am meisten kosten alte Menschen, die Familien subventionieren diese. Eine Familie mit mehreren Kindern kostet die Krankenversicherung viel weniger, als der alleinverdienende Elternteil an Beiträgen bezahlt. Absetzbarkeit von Betreuungskosten: Minimal und für die meisten Familien gar nicht zutreffend. Der "Förderdschungel" besteht also aus heißer Luft. Abgesehen davon, daß all diese "Förderungen" lediglich ein etwas geringeres Ausplündern von Steuerzahlern sind.

Nämlich ganz einfach durch die Abschaffung des Ehegattensplittings. Schon heute ist es so, dass "clevere" Eltern nicht heiraten sollten. In unserem völlig desorientierten Sozialstaat, der Verheiratete bei Arbeitslosigkeit eines Partners als "Hartz IV-Unwürdige" Lebenspartnerschaften einschätzt, der Großelteren, Eltern, Kinder und Enkel wechselseitig als Unterhatspflichtige ansieht, ist man als "Antifamilie" zumindest ökonomisch deutlich besser aufgestellt. Der besondere Schutz der Familie (Grundgesetz!) wird ohnehin seit Jahrzehnten nicht mehr ernst genommen.

Die Autorin hat prinzipiell recht. Viel Geld für wenig Kinder.Viel Geld für keine Kinder=>Schulden.Die Leser haben ansatzweise auch Recht.Steuern zu zahlen unterhalb des Existenzminimums ist verfassungswidrig.In der Praxis bleibt, Kinder sind teuer,da die folgenden Funktionen falsch finanziert werden: Kinderbetreuung,Lebensmittel,Kleidung,Gesundheit,Bildung,...Der richtige Ansatz ist,alle kinderbezogenen Kosten(bis 21)durch die Gesellschaft zu übernehmen (hoheitlich=Steuergelder). Alle nicht hoheitlichen Kosten, die nicht sicher zu Gunsten der Kinder verwendet werden, wie Ehegattensplitting, Freibeträge, Kindergeld, Mitversicherung der Ehefrau in den gesetzl. Versicherungen, müssten gestrichen oder neu verteilt werden. Wenn es im Sinne der Gesellschaft ist, Ehefrauen mitzuversichern, dann müssten sie auch wie die Kinder über die Steuern grundversichert werden.Weiterhin sollten wir den Weg der Holländer diskutieren,die keine Gelder transferieren an arbeitsfähige Jungerwachsenen(21-28). Diese Ansätze sind zwar radikal, führen aber dennoch langfristig zur einzigen Finanzierbarkeit der Kinder.Ansonsten, häufen wir immer mehr Schulden an,und müssten unter sehr viel schwierigeren Vorrausetzungen2020umfinanziert werden.

daß (normale, Papa, Mama, Kinder) Familien benachteiligt werden unter der Ägide von insgesamt linksextremen Politikern. Unsere Frau Bundeskanzler z.B. hatte und wird hoffentlich wieder Schwierigkeiten bekommen, ihre SED-konforme Vergangenheit zu erklären (Havemann). Im Zuge der mittlerweile etwas leiser gewordenen Gysi-Affäre (wieso hört man davon nichts mehr?) sollte auch ihre Vergangenheit noch einmal unter die Lupe genommen werden. Frau v.d. Leyen, die sicherlich nicht gegen den Willen der Frau Bundeskanzler in Amt und Würgen kam, musste ja auch schon Schriften ihres Ministeriums, die die Sexualisierung von Säuglingen empfahl, zurückziehen. Das Menschenbild, das solche Personen propagieren, kann nur Übelkeit erzeugen, jedenfalls ist offensichtlich, daß solche Subjekte die Familie eher abschaffen, denn fördern wollen.

und weil unsere „Wissenschaft“, nun sagen wir mal so, unter einer gewissen Wahrheitsphobie leidet, sei mir erlaubt zu erwähnen, dass im letzten Jahr die Hälfte aller Kinder in prekären Milieus geboren wurde. Nach normalem Dafürhalten eine Katastrophe, denn der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Es würde einen schon interessieren, warum wir dem Sozialadel eine Vermehrungsprämie zahlen. Und noch mehr würde interessieren, wer in 20 Jahren den Wohlstand erarbeiten wird. Ganz sicher nicht die Kinder der Heldin des Alltags, der Alleinnichterziehenden, die vom Kindergeld auch noch ihre Nikotinsucht befriedigen muss. Aber wer dann? Denn solange die Regierung Milliarden ausgibt um Mittelstandskinder zu verhindern, werden in diesem Bereich auch keine geboren werden.

das in Deutschlan derart das Füllhorn über Leute mit Kindern ausgeschüttet wird. Wenn eine junge Frau mit Mitte 20 ohne Schul- und Berufsabschluß bereits 4 Kinder von 3 verschiedenen Männern hat, gilt sie als demographische Heldin und Politiker aller Coleur überschlagen sich, wie sie mit Geld und kostenlosen Leistungen vollgestopft werden kann. Ein wichtiger Punkt wäre endlich nur die steuerliche Freistellung des Existzenzminmums der Kinder wie bei Erwachsenen und die Abschaffung des Kindergeldes. Wer sich Kinder sich anschaffen will, sollte in diesem Land endlich wieder eine eigene Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Aber solange sich manche mittellose und bildungsfreie jungen Menschen Kinder wünschen wie eine 4- Jährige eine Barbiepuppe zu Weihnachten und der Staat das noch subventioniert, laufen wir weiter einem sozialistischem System hinterher. Mehr Eigenverantwortung wäre dringend geboten. Oder anders ausgedrückt: Ich habe keine Lust mehr für eure Kinder zu zahlen. Wenn ihr sie unbedingt wollt, bezahlt sie gefällig selbst. Und meine Rente brauchen sie auch nicht zu zahlen, wenn der Staat mir endlich mein Einkommen lässt und nicht zu Gunsten kinderreicher Familien wegbesteuert.

Das absurde Karriere-Gequatsche bedarf eigentlich keiner Diskussion mehr. Es reicht die Frage, ob´s außer Karriere vielleicht auch ein wenig Arbeit oder gar Maloche sein darf. Der Satz: „Frauen wollen heute mit ihren Qualifikationen etwas anfangen“ beweist nur eins, nämlich wie weit sich „Wissenschaft“ und Publizistik von der Lebenswirklichkeit entfernt haben. Welche Qualifikation meinen die eigentlich? Denn von den hochemanzipierten und hochqualifizierten Powerfrauen sind 1...2% hoch und 30% mittelmäßig qualifiziert. Zwei Drittel sind weder hoch oder niedrig - sondern schlicht und ergreifend überhaupt nicht qualifiziert; die haben nicht mal einen Beruf gelernt. Tät´ einen schon interessieren, was die mit ihrer Nicht-Qualifikation anfangen wollen - aber unsere „Wissenschaft“ kann sich ja nicht um alles kümmern. Alle seriösen Umfragen haben ergeben, dass 16% der Frauen im in Frage kommenden Alter keine Kinder wollen; und 25% der Männer. Und so werden alle Programme mit dem Ziel „... mehr Frauen für´s Kind entscheiden“ wirkungslos verpuffen. „Dieses Land gibt es nicht mehr.“ Schreibt der Autor am Ende; womit er leider Recht hat. Wenn es keine Deutschen mehr gibt, gibt es auch kein Deutschland. So einfach ist das.

Jeder halbwegs helle Vater oder jede einigermaßen aufmerksame Mutter, weiß, dass in diesem Land spätestens ab Kind Nr. 2 , Familie und Kinder zu einem Armutsrisiko geworden sind: "Familie ist heute da, wo Armut herrscht!" Die von Gesetz wegen zu erfolgende Anpassung an das Existenzminimum als besondere Freundlichkeit der Politik zu verkaufen - wie es hier in diesem Artikel geschieht - ist schlichtweg unverschämt! Niemand käme auf die Idee das Existenzminimum von Erwachsenen zu besteuern, bei Kindern geschieht dies jedoch ständig! Wo bleibt hier der Aufschrei! Von ca. 154 € Kindergeld sind nur ca. 60 € echte Transferleistung, der Rest entspricht der Rückzahlung zuviel im Voraus bezahlter Steuern! Herr Kirchhof wusste das noch! Die FAZ hat es vergessen!

Schade, dass die FAZ in diesem Artikel längst überholten Vorstellungen von einer angeblichen Kinderförderung ausgeht. An manchen Kommentaren war schon ersichtlich, dass die geplante Erhöhung des Kindergelds und des Freibetrags Nichts mit einer Entlastung oder Entdiskriminierung der Familien zu tun hat, sondern eher der Angst vor weiteren Rechtsbrüchen (Verfassungsgericht) entspringt, da es sich beim Kindergeld ja nicht um Sozialleistungen, sondern um den Ausgleich für die an sich verfassungswidrige Besteuerung des Existenzminimums v. Kindern handelt. Was an den 180 Mrd. Euro Familienförderung ist, darüber hat sich die Journalistin entweder nicht informiert od. wollte nicht differenzieren! In beiden Fällen ein Armutszeugnis für diese früher einmal solide Zeitung! Die gigantische Summe v .10 Euro "Erhöhung" seit sechs bzw. 12 Jahren als Familienförderung oder auch nur ansatzweise als Ausgleich für die Lebenshaltungskosten von Kindern anzusehen, ist schon mehr als eine Frechhheit! So blöd sind inzwischen auch Familien nicht mehr, als Stimmvieh taugen sich längst nicht mehr! Die Neuorientierung der bisher klass. CDU-Klientel ist schon längst auf dem Weg! Frau Merkel u. Herr Pofalla haben es nur noch n. wahrgenommen. Beck will es nicht