
deshalb hier nur für´s Protokoll:
Es ist der Sachsen-Sumpf, die Unaufrichtigkeit, Verlogenheit, die absolute Unfähigkeit und Unwilligkeit zur Rechenschaftslegung; Intransparenz als Tugend
Exekutive und Justiz vorwiegend ausgelastet, Kritiker zu schikanieren.
9 Nebelverfahren gegen KHK W.; für solche Aktionen sind immer Ressourcen frei.
Aber Rechenschaft? Geht nicht, geht nicht, geht nicht.
Und mittendrin in diesem Morast die SachsenLB, schon immer ein Skandalverein.
Urkundenfälschungen, Dienstwagen, Vetternwirtschaft, Untreue - jahrelang ging das so.
Schon 2001 sprach sich SachsenLB-Vorstand Eckhard Laible gegen die einseitige Verlagerung der Bankgeschäfte in das Kapitalmarktgeschäft aus, da die Entscheidung für Dublin und das Kapitalmarktgeschäft der Satzung der Landesbank und dem darin enthaltenen Strukturförderauftrag widerspreche ... Er musste das Handtuch werfen.
2005 der niederschmetternde KPMG-Bericht. „erhebliche Unzulänglichkeiten in der schriftlich fixierten Ordnung“ „Veraltet, unvollständig, widersprüchlich, nicht umgesetzt.“ usw. usf.
Die Bank reagiert sofort. Nein, die Fehler wurden nicht beseitigt - aber der Einsatz in Dublin auf 45.000.000.000 erhöht. (in Sachsen leben 4,2 Mio Leute)
Morast? Morast!

... diese Zweckgesellschaften haben ihren Sitz in Dublin aus steuerlichen, gesellschafts- und bankaufsichtsrechtlichen Gründen, wie die entsprechenden Gesellschaften anderer deutscher Banken ihren Sitz meist ebenfalls im Ausland haben (etwa Rhinebridge der IKB auch in Irland). Wenn Sie das nicht glauben, googeln hilft...
Eine Verbindung zwischen Landesbank-Skandal und angeblichen Mafia-Sumpf in Sachsen herzustellen, ist nun einmal reine Polemik.
Die Bevölkerungszahl Sachsens beträgt nach den letzten verfügbaren Daten sogar nur noch 4,23 Millionen, was die Sache in der Tat nicht besser macht. Letzteres habe ich auch nicht behauptet. Ebensowenig, daß Sie um eine Million daneben lagen.
Noch weniger habe ich behauptet, daß "andere" (außerhalb Sachsens) oder irgendeine höhere Gewalt an der Misere der Sachsen LB schuld sind. Die Fehler sind in Sachsen selbst gemacht wurden; die Krise auf dem amerikanischen Kreditmarkt war nur der Auslöser, nicht die Ursache der Schieflage. Dafür muß man aber nicht den ominösen "Sachsen-Mafia-Sumpf" bemühen...
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Egerland

Roland Koch fordert höhere Diäten für (unterbezahlte) Abgeordnete, die SPD eine staatl. Kontrolle von Managergehältern.
Wie viele Mrd. € darf man als unterbezahlter und überqualifizierter Staatsdiener per anno eigentlich versenken. Wie borniert muss man angesichts der aktuellen Situation sein, um höhere Diäten zu fordern.
Als Argument sollen wohl dann auch noch angeblich überzogenen Managergehälter herhalten.
Kann es sein, dass hier übersehen wird, dass Wirtschaftsbosse nicht dafür bezahlt werden, dass ihre Büros tagsüber frequentiert sind, sondern eine - wie auch immer geartete - Korrelation zum Erfolg besteht. Diese scheint ja wohl mit Blick auf die SachsenLB oder die Schwarzbücher des Bundes der Steuerzahlen nur eine negative Korrelation zu sein. Hieraus eine positive Anhebung folgern zu können, ist Politikerlogik.
Es sei denn, die höheren Diäten sollen zu 100% dazu verwandt werden, eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung zu speisen. Aber angesichts der mögl. Schadenssumme wäre der Manager des policierenden Versicherungskonzerns wohl schnell seinen Job los.

Sumpf oder nicht Sumpf ?
Prozesse werden immer von Personen gesteuert.
Kennen wir alle daran beteiligten Personen und deren Interessen?
Soll an Haben usw. , keine Buchung ohne Gegenbuchung. Das Geld ist jetzt auf anderen Konten.
Hätte man das Geld nicht in Sachsen in den Sand setzen können, da wäre es wenigstens im Land geblieben. Die Grössenordnung muss doch im Sommer schon bekannt gewesen sein.
dies bis zum Schluss auszusitzen, ist das Angst, Unkenntnis, Ignoranz ,Untätigkeit?
oder können Schwaben Bücher besser lesen als Sachsen?
noch ein Zitat von der Bundeskanzlerin Frau Merkel vom CDU Parteitag:
"Warum soll jemand mit Geld überschütten werden , der auf ganzer Linie versagt hat" --> nur Manager oder auch Politiker ?

bis die Bankenaufsicht ihnen den Hahn zudreht. Es ist doch erst der Anfang, was uns Bürgern mitgeteilt wird. 43 Milliarden Euro in den Sand gesetzt von der Sächsischen LBB, der Haushalt des Landes Sachsen fasst gerade mal gute 16 Milliarden. Wo bleibt hier die Kontrolle des Landes? Und es geht weiter so, West LB, IKB und welche Bank wird uns unter dem Weihnachtsbaum genannt? Und immer gibt es wieder andere Banken, die diesen Verlierern auf die Beine helfen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Die Leidtragenden sind der Mittelstand und Ottonormalverbraucher. Und wo wurde das Geld verspekuliert? In den USA, wo keinem geholfen wurde auf dem Hypothekenmarkt. Dieses Geld hätte der deutschen Wirtschaft gutgetan. Aber die Ratingagenturen haben den deutschen Mittelstand für nicht empfehlenswert befunden und die Banken haben das Geld lieber in den USA versenkt. Dort braucht man sich keine Sorgen machen, da ist alles in Ordnung. Amerikanische Bänker gehen für solche Vergehen in den Bunker, deutsche dagegen mit einer Abfindung nach Hause.

wie Sie die Gewichte setzen, Herr Egerland.
Da werden mal eben so 4.000.000.000 verzockt - und ihr Zorn richtet sich gegen die Kritiker.
Wenn das so saubere Geschäfte gewesen sein sollen, dass man dann von der „Krise“ überrascht wird, fragt sich schon warum die von Dublin und nicht (was im Internetzeitalter kein Problem ist) von Dresden aus getätigt wurden.
Wollte da jemand einen Morast vor unliebsamen Beobachtern schützen?
Mit der Einwohnerzahl habe ich mich tatsächlich geirrt. Es sind 4.3 Mio; was die Sache nicht besser sondern schlechter macht!
Mit dieser Zahl liege ich also nicht eine, sondern nur eine halbe Million daneben, was daran liegt (sorry) dass ich die letzte mir erinnerliche Zahl genannt habe (leider die von 1993, in Zukunft werde ich auch solche Nebensachen besser ermitteln)
Zu DDR-Zeiten waren immer andere an Problemen Schuld; vorzugsweise der US-Imperialismus und das Wetter (worüber in der Bevölkerung eine Vielzahl von Witzen kursierte).
Und wenn hier genauso „argumentiert“ wird, wenn die Ursache für Verluste in Höhe von einem Viertel des Staatshaushalts in irgendeiner höheren Gewalt (in diesem Fall „Krise“) verortet werden, da fällt mir nichts mehr ein.
Oder doch: Stammtisch.

Für jedes Problem gibt es eine Lösung:
Sachsen Soli.

Wenn die Damen und Herren der SPD und CDU Managerabfindungen, insbesondere die "golden-parachutes" kritisieren oder gar gesetzlich verbieten wollen, so sollte man konsequenterweise darueber nachdenken, dies auch auf Pensionen und aehnliche Abfindungen zu beziehen.
Herr Milbradt wird, sollte er zuruecktreten, neben Uebergangsgeld auch eine stattliche Pension bekommen. Eine Pension ist nichts anderes als eine Abfindung, die gestaffelt bis zum Lebensende gezahlt wird.
Milbradt hinterlaesste ev. eine kaputte Bank, mindestens 43 Millarden Euro Schaden (43.000.000.000 Euro !!!!!, so viel hat nicht mal Schrempp versenkt) und wird-sollte er gehen-vom golden parachute namens Pension sanft bis zu seinem Lebensende schweben.
Wo ist hier der Aufschrei von Beck, Merkel und Co. ?!
Ganz nebenbei: Wie ist es moeglich, dass offenbar mehr oder weniger unkontrolliert irgendjemand sehr, sehr viel Geld in dubiose Anlagen steckt ? Welcher Amateur war hier am Werk ? Wer stattet diese Amateure mit derartigen Kompetenzen aus ?
Der LBBW ist nur zu raten, die Finger von dem Laden zu lassen, oder ganz, ganz gehoerig aufzuraeumen.

Da kann man sich als Bürger nur empört fragen,was haben sich die Verantwortlichen eigentlich bei einem solchen fragwürdigen Anlageinstrument gedacht,das nun mit seinem Ausfallrisiko 25 % des Landeshaushalts beanspruchen kann.
An diesem Beispiel,wie auch dem der WestLB,wird klar,dass jedenfalls die Struktur der LBs dringend revisionsbedürftig ist,um Rückwirkungen auf öffentliche Haushalte auszuschliessen.
Es bleibt die Vermutung,dass die Konstruktion in weitgehender Trägerschaft der Länder,die darin über beliebte Instrumente verfügen,u.a.abgewählte Poltiker auf gut dotierte Positionen zu bringen, in Frage zu stellen ist.
Die kritische Beurteilung dieser deutschen Variante eines Bankentyps durch Brüssel erscheint auf diesem Hintergrund nur Plausibel,wiewohl auch andere Faktoren zu berücksichtigen sind.

Erstaunlich, wie Deutschland Mittelmaß in diesem Invest-Monopoli, global erhitzt zumal, Risiken kleinrechnen will, in einem Spiel, was selbst dem Primus dieser Branche Kopfschmerzen zu bereiten scheint. Da fragt sich gleich der aufmerksame Geist, Spötter zumal, wer dreht eigentlich dieses Rad, ob es nun Globaler Wettbewerb oder Habgier heißt, wer beurteilt welche Risiken, mit welcher Chruzpe greift die immer gleiche Zockermentalität in den immer wieder gleichen Steuertopf, um eigene Verantwortung immer wieder in gleicher Weise zu sozialisieren? Ist es vielleicht ein System, was sich nicht nur selbst kontrolliert, sondern selbstgenügsam eine Naivität kommuniziert, die nicht von dieser Welt zu sein scheint?

Als vor mehr als 10 Jahren die Berliner Bank zusammen mit anderen sich mit Immobilienfonds verspekulierten, riss dies ein riesen Loch in die Kasse der Stadt. Die Umstaende wurden nie ganzlich geklaert. Dabei ging es um die Deckung von Mietausfaellen der Immobilien. Die Verantwortlichen hatten das Risiko vom Fondsanleger auf die Bank und damit auf die Stadt uebertragen. (Ein Fond ohne Risko mit dem man nur gewinnen kann - so was gibt es eigentlich gar nicht!)
Die Buerger Berlins muessen es jetzt ausbaden. Sie zahlen Steuern aber bekommen dafuer nichts mehr an Leistungen zurueck. Schwimmbaeder, Kindergaerten, Bibliotheken wurden geschlossen, die Infrastruktur verkommt, kein Geld fuer die Schulen usw. und das alles nur wegen dem unverantwortlichen Handeln einiger weniger.
Die Banken der oeffentlichen Hand sollten keine Buergschaften durch das Land mehr bekommen, damit das Risiko von Bankgeschaeften nicht auf den Steuerzahler abgewaelzt wird. Vielleicht waere es am besten sie zu privatisieren.

Bei der von Ihnen angegebenen Einwohnerzahl von 4,7 Millionen liegen Sie um eine knappe halbe Million daneben...
Und die Krise der Sachsen LB, die bekanntlich Teil der weltweiten Finanzmarktkrise wegen wackeliger US-Immobilienkredite ist, mit dem angeblichen "Sachsen-Korruptions-Mafia usw.-Sumpf" zu verknüpfen, hat nicht mal Stammtischniveau, sondern liegt noch ein wenig darunter. Was natürlich nichts daran ändert, daß das Drehen der Sachsen LB (und anderer Banken) mit Finanzmarktvehikeln, die ihr mindestens eine Nummer zu groß und zu komplex waren, ein handfester Skandal ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Egerland

Bei der Sächsischen Landesbank steht der Ausverkauf an. Aber wer will eine Bank mit Eventualverlust von 43 Millarden übernehmen ? Die LBBW wäre doch verrückt, wenn sie dieses Risiko eingehen würde. Also werden ,egal ob Bankrott oder nicht, die Verluste an dem Freistaat Sachsen und über den Länderfinanzausgleich an uns, dem Steuerzahler, hängen bleiben. Jahrelang haben Politiker diverser Couleur Aufsichtsrat- und Vorstandstantiemen in die eigene Tasche gesteckt, jetzt tritt der Steuerzahler für die Verluste ein. Sauber !

Ich wette, dass keiner der and den Verhandlungen Beteiligten (weder bei der LBBW und schon gar nicht beim Land Sachsen) genuegend Sachkenntnis hat, um einem Aussenstehenden mit guten Finanzkenntnissen die genaue Art der vorhandenen Risiken und eine brauchbare Bewertung derselben darzulegen. Das Weiterreichen solcher Katastrophen von einem Unkundigen an den naechsten auf Kosten der Steuerzahler kann keine brauchbare Loesung sein. Andererseits ist wohl auch das Betreiben von steuerzahlerbesicherten Finanzinstituten durch Finanzanalphabeten kein gutes Konzept. In einem Geschaeft in dem sich Citi, Bear Stearns, UBS und andere gehoerig die Finger verbrennen koennen, hat die deutsche Regionalliga wirklich nichts verloren, und schon gar nicht unter dem Maentelchen der Gewaehrtraegerhaftung...

Gern lese ich im Archiv die „Es gibt keinen Sumpf“-Beschwörungen.
Wie eindringlich uns Rainer Burger (der absolute Höhepunkt FAZ 28.09.07, Was nicht passt wird weggelassen) aufforderte, die korruptiven Netzwerke nicht zu sehen, das war schon Klasse.
Und hier erfahren wir, dass die Milbradt-Kamarilla mal eben so 4.000.000.000€ verschlampert hat. Kann ja mal vorkommen. In Sachsen leben übrigens ca. 4.700.000 Leute.
In den dänischen Krimikomödien der Olsenbande (die waren in der DDR Kult) war ein Running Gag der, dass Kjelds Ehefrau Yvonne (deutsch synchronisiert von Helga Hahnemann) in jeder Folge sagte:
„Egon, hast Du etwa schon wieder die Millionen verschusselt?“
Wenn es bloß Millionen wären, Yvonne, wenn es bloß Millionen wären.