Fachkräftemangel

Öffnung des Arbeitsmarkts rückt näher

Mit dem Aufschwung nimmt der Mangel an qualifizierten Fachkräften zu. Deshalb dürfen Bürger aus den neuen Beitrittsländern Europas vielleicht schon ab 2009 uneingeschränkt in Deutschland arbeiten.

Lesermeinungen zum Beitrag

30. Juli 2007 12:26

Gegen das Verschenken der Existenzgrundlagen unserer Kinder, Herr Kronbichler!

Klaus Niemann (Hartz58iger)


Eigentlich müßte ihr gesunder Menschenverstand Sie warnen. Es gibt nämlich auch schlechte Menschen auf dieser Welt, die Sie nett anlächeln.

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27. Juli 2007 15:01

Wogegen wehren, Herr Klaus Niemann?

Martin Kronbichler (marrtin)

Interessant, dass mein Bild von der Situation ziemlich verschieden von Ihrem ist. Vielleicht liegt es ja an der regionalen Entfernung zu mir im Sueden. Ich sehe das Ganze gelassen: Nur weil die Regierung irgendwelche Beschraenkungen aufhebt, werden die gewuenschten Ingenieure noch lange nicht kommen. Die kommen, wenn sie bei uns attraktive Bedingungen vorfinden, d.h. gute Bezahlung, ein angenehmes Leben, Anerkennung usw. "Dumping" bei Ingenieursberufen im Inland ist verdammt schwierig. Zwar haben wir hier in Deutschland nach der Schweiz wohl die im Schnitt hoechsten Bruttoloehne.

Aber es waere erstrebenswert, wenn moeglichst viele der moeglichen Stelle auch entstehen. Denn das staerkt unsere Wirtschaft und so den allgemeinen Wohlstand. Steuersenkungen waeren bei gutem Wachstum moeglich. Rentenerhoehungen kann es auch nur bei Wachstum geben. Fuer Wachstum brauchen wir meiner Meinung nach die besten verfuegbaren Arbeitskraefte, was ja v.a. Deutsche sind. Ob am Ende auch ein paar Auslaender dabei sind, ist nicht entscheidend. Ueberrannt werden wir sicher nicht. Im Gegenteil, wir muessen um die Besten aus In- und Ausland kaempfen. Je frueher und ernsthafter wir das machen, desto besser.

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25. Juli 2007 15:41

Ingenieure wehrt Euch!

Klaus Niemann (Hartz58iger)

Es ist schon eine Unverschämtheit!

Da gab es bis vor kurzem noch 70 000 arbeitslose Ingenieure, seit dem Jahr 2000 von 50 000 auf 70 000 angewachsen, und jetzt durch die Konjunktur und 58iger Regelung auf 30 000 gesunken.

Das heißt, ein großer Teil, zu dem ich auch gehöre, ist immer noch arbeitslos und nur durch Statistik Tricks aus derselben draußen.

Obwohl ich nach wie vor suche, Stellen gibt es genügend im IT-Bereich, spielt wohl mein Alter und die von den Arbeitgebern selbst verursachte Vorgeschichte eine Rolle.

Hartnäckig halten sich widersinnige Vorurteile in der Personalpolitik der Unternehmen.

Das ging so weit, dass das Ingenieurstudium nur noch abschreckend wirkte, und heute mühsam versucht wird, die jungen Leute dafür wieder zu begeistern.

Gleichzeitig will man den Abschluß des Diplomingenieurs abschaffen. Ob das hilfreich ist?

Und jetzt kommen manche daher und wollen vermeintlich billigere "Ostkräfte" nach Deutschland holen.

Soll die deutsche technische Intelligenz vollends verdrängt werden?

Irgend etwas stimmt hier doch nicht!

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25. Juli 2007 08:36

Was soll der Schwachsinn?

Dominique Schneider (Espirt)

Wir haben ins unserem Land so viele Arbeitslose und wir wollen uns wieder Arbeitskräfte aus dem Ausland holen?

Warum machen wir unsere Arbeitslose nicht zu Qualifizierten Arbeiter? Wie kann es sein das viele Arbeitslose noch keine Berufbildung haben? Warum lernt man als erstes immer nur wie man sich Bewerben soll?

Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen. Vor noch gar nicht langer Zeit gab es nicht genug Ausbildungsplätze und jetzt beklagt sich die Wirtschaft. Die Wirtschaft und die Politik haben in der Vergangenheit Fehler gemacht, aber man muss jetzt doch nicht auf so eine Lösung kommen nur weil es die einfachste ist.

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