
Gerade in der Fleischverarbeitung und bei der Zeitarbeit wäre die Aufnahme in das Entsendegesetz wichtig um Arbeitsplätze gegen Lohndumping aus dem Europäischen Ausland zu schützen.
Die sog. Christlichen Gewerkschaften stehen vor einer gerichtlichen Überprüfung ob sie überhaupt berechtigt sind Tarifverträge zu schließen, ihre enge Verstrickung mit den Arbeitgebern in der Zeitarbeitsbranche, die zu Tarifverträgen mit Stundenlöhnen teilweise unter 5€ führen, legen dies nahe.

da die Lebenshaltungskosten regional unterschiedlich sind. Von 1000 € in Monat kann man in München sehr schwer, in Berlin besser und in der Oberpfalz deutlich besser leben.

...."Arbeitgeber und christliche Gewerkschaften wollen mit allen Mitteln Mindestlöhne verhindern", wäre das den Tatsachen wohl näher gekommen. Es sind auch nichts Scholzen´s Pläne, sondern hier sind Aufnahmeanträge in das Entsendegesetz vom Arbeitsministerium zu bearbeiten. Arbeitsminister Scholz will einen bundeseinheitlichen Mindestlohn. Den will aber nicht die christliche Union (CDU), weil sie wie die FDP einzig und allein die Interessen der Arbeitgeber vertreten und nicht die der Arbeitnehmer. Die christlichen Gewerkschaften werden in der Regel von den Arbeitgeberverbänden als Gegenpol zu den DGB-Gewerkschaften in Szene gesetzt und sind deren willige Handlungsgehilfen. Die Mitglieder dieser Gewerkschaften glauben ernsthaft, mit dem Schnusekurs weiter zu kommen und ihre Arbeitsplätze seien deshalb sicherer. Über soviel Naivität kann man sich nur wundern. Auch dieser einseitige Bericht wird nicht verhindern, dass in Deutschland der Mindestlohn kommt.