Die USA seien das Land des Kapitalismus, wird behauptet. Das stimmt so nicht. Die Landwirtschaft ist bei genauer Betrachtung stärker subventioniert als die europäische. Was denken Sie, wieso im mittleren Westen das Geschäft mit dem Biosprit so boomt? Alleine nur, weil der Staat Geld zuschießt und weil er gleichzeitig den Markt an der Außengrenze abschottet. Sonst hätten die amerikanischen Farmer keine Chance gegen Importe aus Brasilien.
Herr Rabe?
Können Sie mir mal sagen, was die US-Bauern mit der Misswirtschaft in Afrika zu tun haben?
Die USA sind ein kapitalistisches Land. Dort geht es den meisten Menschen gut. Und wer dort arbeiten will hungert nicht.
Afrika ist sozialistisch. Ein Wunder, dass die Menschen dort hungern?
"Marktwirtschaft und Kapitalismus sieht anders aus!"
Wenn Sie heute einen immer noch überzeugten Sozialisten (die gibt's ja tatsächlich noch) vorhalten, seine Ideologie habe in der Praxis zu Elend und Ungerechtigkeit geführt, dann wird er Ihnen in der Regel folgendes sinngemäß sagen:
"Das was was in sozialistischen Ländern gibt und gab hat nichts mit der Idee des Sozialismus zu tun. Würde und hätte man einen wirklichen Sozialismus praktiziert, hätte er zu einem besseren Leben für alle geführt. Nicht die Idee ist falsch sondern die Umsetzung."
Mir fällt da eine erschreckende Parallele zu ihrer Argumentation auf. Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen wie die (zu vollem Recht gescheiterten) Sozialisten: Nämlich eine Idee (oder von mir aus Ideologie) für unfehlbar zu erklären. Auch unser Gesellschaftssystem führt zunehmend zu eklatanter Not und Ungerechtigkeiten bei uns und vor allem in der Dritten Welt. Ideologien werden irgendwann von der Realität eingeholt. Das ging beispielsweise der alten DDR auch so und wir sollten nicht glauben, dass wir mit unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung davor gefeit sind. Daher heisst es: Wachsam bleiben gegenüber den Ideen im eigenen Kopf!
"Marktwirtschaft und Kapitalismus sieht anders aus!"
Wenn Sie heute einen immer noch überzeugten Sozialisten (die gibt's ja tatsächlich noch) vorhalten, seine Ideologie habe in der Praxis zu Elend und Ungerechtigkeit geführt, dann wird er Ihnen in der Regel folgendes sinngemäß sagen:
"Das was was in sozialistischen Ländern gibt und gab hat nichts mit der Idee des Sozialismus zu tun. Würde und hätte man einen wirklichen Sozialismus praktiziert, hätte er zu einem besseren Leben für alle geführt. Nicht die Idee ist falsch sondern die Umsetzung."
Mir fällt da eine erschreckende Parallele zu ihrer Argumentation auf. Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen wie die (zu vollem Recht gescheiterten) Sozialisten: Nämlich eine Idee (oder von mir aus Ideologie) für unfehlbar zu erklären. Auch unser Gesellschaftssystem führt zunehmend zu eklatanter Not und Ungerechtigkeiten bei uns und vor allem in der Dritten Welt. Ideologien werden irgendwann von der Realität eingeholt. Das ging beispielsweise der alten DDR auch so und wir sollten nicht glauben, dass wir mit unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung davor gefeit sind. Daher heisst es: Wachsam bleiben gegenüber den Ideen im eigenen Kopf!
Herr Jansen, es hat doch nichts mit Planwirtschaft zu tun sondern ist reinste MARKTWIRTSCHAFT wenn Bauern in den USA ihre Erzeugnisse lieber als Biosprit verkaufen und deswegen Menschen in Mexico sich kein Maismehl mehr für Tortillas leisten können (dort gab es die ersten Hungeraufstände)
In den USA regiert keine böse EU und auch keine bösen "Ökos" sondern der schlichte , kapitalistische Markt.
Und dieser Markt fragt ein hungerndes Kind wieviel Geld es hat, wägt ab ob man von einem Autofahrer dessen Tank grade leer ist evtl. mehr bekommen könnte und dann entscheidet der Markt....
Lieber Herr Jansen,
so wie es aussieht tun Sie sich gewaltig widersprechen. Seit jeher gab es in Europa und USA keinen Sozialismus, geschweige denn eine soziale Planwirtschaft. Wie kommen Sie denn auf die Idee, dass diese "verjagten Geister des 20 Jhnds." an der heutigen Situation schuld sind? Was haben denn die Subventionen damit zu tun? Genau im Gegenteil wurden "die Subventionen" von den kapitalistischen Regierungen hierzulande eingefuehrt, um die Menschen im Zaun zu halten. Denn wenn die Lebensmittelpreise nicht subventioniert gewesen waeren, so muesste sich Europa auf eine sozialistische Welle vorbereiten muessen. Kennen Sie persoenlich viele Leute, die "drei mal im Jahr in den Urlaub fliegen"? Ich leider keinen. Vielleicht verdienen Sie zu gut, wenn Sie sich jeden Tag Fisch, Rind und frisches Gemuese erlauben koennen. Wenn Sie die Lage hierzulande aufmerksam genug beobachten wuerden, dann wuerden Sie im heute hier erschienenen Artikel lesen koennen, dass es in Dtlnd. schon jeder fuenfte ein Geringverdiener ist. Kommentare wie ihrer koennen nur von einem ueberzeugten "Freimarktler" kommen, wobei man wissen sollte, dass eben diese Theorien! der "freien Marktwirtschaft" heutzutage nichts taugen
der mir in meinem ganzen Leben untergekommen ist.
Seit wann, bitteschön, wird wegen Hunger Krieg geführt? Das hat die Welt noch nicht gesehen!
Um Brot wird gebettelt. Gekämpft wird um Macht, Wohlstand und Status.
Es gibt nichts was einen Krieg zuverlässiger verhindert als Hunger.
An der Krise ist die sozialistische Planwirtschaft schuld, nicht der Kapitalismus! Interventionen, Subventionen und zu tiefe Preise haben dazu geführt, dass zu lange nichts investiert wurde. Nun sehen wir das Resultat. Der freie Markt - sprich Kapitalismus - hätte schon früher zu höheren Nahrungsmittelpreisen geführt und damit indirekt zu stetigen Investitionen. Aber die EU-Bürokratie, die aus der Agrarplanwirtschaft entstanden ist, hat das zusammen mit anderen Planwirtschaftlern in den USA und vielen Schwellenländern verhindert. Sie wollte die Preise für landwirtschaftliche Produkte tief halten, damit die Verbraucher, verwöhnt und verblendet wie sie sind, lieber überteuerte Prestigeobjekte (neudeutsch: sinnlose Spritfresser) aus München, Sindelfingen oder Wolfsburg kaufen und drei Mal im Jahr in den Urlaub fliegen konnten, statt sich vernünftig zu ernähren. Der Urlaub läuft über subventionierte Airlines, die keinerlei Steuern für das Kerosin zahlen und die die Umwelt extrem verpesten. Marktwirtschaft und Kapitalismus sieht anders aus!
So sieht es aus, wenn gutmeinende europäische halbgebildete Politiker etwas Gutes tun wollen:
Woanders kommt es zu Hungersnöten und auch in Deutschland sind die Nahrungsmittelrpeise um 100% gestiegen.
Ich erinnere emich nich daran als 1 kg Mehl 0,25 EUR gekostet hat. Nun kostet 1kg Mehl sogar 0,49 EUR.
Die Brotpreise ist in ganz Ost-Europa um 100% gestiegen.
Was nun, Herr Gabriel?!
[Er leidet offensichtlich nicht an den hohen Getreidepreisen!]
Was sagt der radikale Marktwirtschaftler zum Thema Hunger ?
Der Markt entscheidet....
Wenn es also konkurrierende Bedarfe gibt, z.B.
Biosprit und Fleisch auf der einen gegenüber 'billige Lebensmittel' auf der anderen Seite dann zählt in der Ideologie des Kapitalismus einzig und alein die Zahlungskraft des jeweiligen Nachfragers.
Wenn der Autofahrer und Fleischesser besser zahlt als das hungernde Kind ist die Lösung für den "Marktwirtschaftler" klar.
Dann wird die Sojabohne in den Tank gefüllt....
Aber wie lange werden die Menschen dieses System noch akzeptieren ?