"White-collar crime" u.a. Betrügerei im US-Finanzsektor, ist nichts Neues. In den 80er Jahren sorgte Michael Milken mit "Junk Bonds" für Schlagzeilen, und wurde dafür m.M.n. eher als Held (the Junk Bond "King") in den US-Medien gefeiert.
Milken wurde zu einer Gefangnisstrafe von 10 Jahren verurteilt. Nach 22 Monaten war er wieder auf freien Fuss.
Also, Betrügerei in der Finanzbranche war offensichtlich damals (und bleibt noch heute?) ein Bagatelldelikt. Das muss sich ändern.
...unerträgliches Geschwätz.Nachdem die Aktionäre ihren Profit eingefahren haben,
stehen die Banken,mit den - endlich realistisch bewerteten - Kreditforderungen in den Bilanzen,praktisch nackend da.
Die Banken,die aus Fehlbewertungen Gewinne zauberten u.ausschütteten,brauch -
en ständig gewaltige Geldsummen der Zentralbanken,um ihren Geschäftsbetrieb
überhaupt aufrecht halten zu können - u.sie brauchen Zig - Milliarden frisches Kapi -
tal,um nicht wegen Überschuldung Insolvenz beantragen zu müssen.
Im privaten wie im staatlichen Bankenbereich müssen wieder Tausende von Mitar -
beiterInnen entlassen werden,um auf der Kostenseite nachträglich das zu kompen-
sieren,was den Aktionären in den Vorjahren - legal,aber ungerechtfertigt - an Ge -
winn ausgeschüttet wurde.Viele BankerInnen die ihren Arbeitsplatz verlieren,wer -
den staatliche Transferleistungen erhalten,so ist der Steuerzahler auch hier wieder
mit von der Partie.
Ist es zur Rettung des Zahlungssystems denn wirklich erforderlich,dass auch das
Spekulationsvermögen der Bankaktionäre vor dem Untergang gerettet wird?
Die "Schrott -Immobilien - Beleihung "ein gigantischer Raubzug war,der durch das
System,das jetzt gestützt werden will,erst ermöglicht wurde.