Gut 3.000 Euro verdienen die Deutschen - im Schnitt

Inflation

Mehr Lohn, aber nicht reicher

Das Statistische Bundesamt weiß auf den Euro genau, was die Deutschen im Durchschnitt verdienen. Im ersten Quartal waren es exakt 3.064 Euro monatlich. Das sind im Jahresvergleich 2,8 Prozent mehr. Bei den Beschäftigten bleibt davon nichts übrig, im Gegenteil: Die Inflation schlägt noch stärker zu.

Lesermeinungen zum Beitrag

24. Juni 2008 18:33

Brutto / Netto, das macht den Unterschied

Hellmut Koch (825630)

Ein prominenter Politiker und Kanzlerkandidat der einst Probleme mit Brutto/Netto hatte, erntete von den Medien Hohn und Spott. Diese Schwierigkeiten scheinen aber auch heute noch virulent zu sein. Wenn die Brutto-Einkommen um 2,8% steigen, die Inflation 2,9% beträgt, dann soll der Kaufkraftverlust 0,1% betragen. Schön wärs ! Wer 2,8% Brutto zulegt, dem verbleiben davon bestenfalls 50% nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben, Verbrauchssteuern, Gebühren und Abgaben mit Steuercharakter, sowie den in Energiepreisen versteckten Subventionen. Unter Berücksichtigung der Inflation entsteht daher ein Kaufkraftverlust von 1,5% Die Zahl 0,1% hat keinerlei Bedeutung. Entscheidend ist die reale Kaufkraft. Wer diese erhalten will müsste seine Brutto-Bezüge mindestens um 6% steigern unter den heutigen Verhältnissen eine Utopie. Diese Betrachtung erhellt die Probleme von Pensionären und Rentnern, deren Bezüge über längere Zeiträume nicht, oder nur unwesentlich steigen. Sie müssen sich damit abfinden, dass ihre Kaufkraft kontinuierlich abnimmt und sogar wesentlich stärker als bei denjenigen, die im aktiven Berufsleben stehen.

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24. Juni 2008 10:52

Brutto-netto.

Reinhold Eysel (Eysel)

Würd` mich interessieren, ob das statistische Bundesamt auch Nettolöhne vergleicht. Sonst sind die Zahlen nämlich falsch. Denn nur NETTO kann ich ausgeben. Was ist mit der "gratis" + bombensicheren Beamtenpension? Unterschlagen?

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23. Juni 2008 17:46

In Becks Königreich verdienen......... ; zu @ Marko Hrbat

wolf haupricht (emilgilels)

Ist ja fast wie im Mittelalter in RLP. Wann und wie nehmen denn die Lehrer Urlaub? Aber: 2.800,00 € als Anfangsgehalt ist doch nicht so übel, wenn man vergleicht? mfg

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23. Juni 2008 16:30

Durchschnittslohn

Wilhelm Rggrt (Wilhelm29)

Statistische Milchmädchenrechnunen. Da verdient doch ein Beamter mit Hochschulstudium weniger als der Durchschnitt. Aber vermutlich hat man die 60 Mio. Euro des vollbeschäftigten Herrn Ackermann u.a. mit hineingerechnet. Außerdem, im Durchschnitt sind alle gleich alt und alle gleich tot.

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23. Juni 2008 14:44

Die Preistreiber holen sich alles zurück

Konstantin Schneider (bundesboy)

Viele Unternehmen sind zu faul und holen per Preissteigerung alles zurück. Das kann nicht mehr lange gutgehen. Wer leitet die Wende ein?

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23. Juni 2008 12:46

In Becks Königreich RLP verdienen Lehrer unter...

Marko Hrbat (Hrbat)

In Becks Königreich RLP verdienen Lehrer im ersten Jahr nach dem Vorbereitungsdienst unterdurchschnittlich, nämlich monatlich ca. 2800 EUR in Entgeltgruppe 13, Stufe 1 nach TV-L. In den Sommerferien verdienen sie nix, da sie sich arbeitslos melden müssen.... Sie kommen also gar nicht auf den Bundes-Durchschnitt. ___Auch ein Beamter in Becks Königreich verdient jeden Monat mindestens 200 EUR brutto weniger als ein verbeamteter Kollege in BaWü in der gleichen Besoldeungsgruppe und mit dem selben Dienstalter... Und trotzdem ist RLP verschuldet und BaWü nicht so sehr. Und trotzdem sind die Schüler aus Süddeutschland bei PISA besser als die aus RLP.

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23. Juni 2008 12:16

Leicht verdientes Geld

Dietrich Altergott (oldgod)

Ein Paradoxon der Gesellschaft ist und bleibt: wer am wenigsten leistet verdient am meisten.

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