Der Schatten von Al Gore im Film “Eine unbequeme Wahrheit“

Klimaschutz

Gabriel ruft zur „dritten industriellen Revolution“ auf

Alarmierende Zahlen der Vereinten Nationen, ein aufrüttelnder Umweltbericht aus Großbritannien: Der Klimawandel und seine wirtschaftlichen Folgen sind mit einem Mal in aller Munde. Mittendrin: Umweltminister Sigmar Gabriel.

Lesermeinungen zum Beitrag

31. Oktober 2006 03:56

Nicht aufgepasst

Andreas Schulte (schuand)

Hier hat der Herr Minister in der Schule nicht aufgepasst: ein "emissionsfreies Kraftwerk"???
Wie soll denn das gehen? Erhaltungsgesetze gelten auch fuer Minister (bleiben uns deshalb diese Politiker so lange erhalten?).

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30. Oktober 2006 23:23

Gabriel ruft auf

Hans Chr. Riedelbauch (riedelbauch)

Herr Gabriel mag ja an das glauben, was er sagt, obwohl es wissenschaftlich gesehen, eher unwahrscheinlich ist, doch warum zum Teufel zeigt man uns zur Beweisführung dessen, wie sehr die uns doch bitter notwendige Schwerindustrie die Luft "verpeste", immer die Kühltürme von Kraftwerken mit ihren völlig harmlosen Wasserdampfschwaden?

Auch wenn sie von Chemie und Physik völlig unbeleckt sind, sollten doch, vom Minister abwärts, alle sich etwas anderes ausdenken, als den Bürger, der normal ja noch weniger Ahnung hat, mit einer gar nicht gegebenen Umweltbelastung zu erschrecken.


Hans Chr. Riedelbauch

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30. Oktober 2006 20:22

Begriff schon vergeben

Andreas Neubert (Citizen_Kane)

Der Begriff der "dritten industriellen Revolution" ist leider schon vergeben. Er steht allgemein für die Fähigkeit unseres Wirtschaftssystems, durch fortschreitende Automatisierung immer mehr Menschen für den Arbeitsmarkt überflüssig zu machen. Die Folge ist eine systembedingte Arbeitslosigkeit im Gegensatz zu einer konjunkurell bedingten.

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30. Oktober 2006 19:07

Wo sind eigentlich die überzeugenden Erfolge des Herrn Gabriel?

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Ich bin begeistert! Jemand, der nicht einmal in der Lage ist zu erkennen, welche wichtige Rolle die Kernenergie spielen kann und soll, der will uns nun erklären, wie Wirtschaftspolitik zu funktionieren hat. Herr Gabriel agiert immer nach dem Motto "Je irrwitziger die Vorschläge sind, um so mehr Presse bekomme ich". Sach- und Fachkenntnisse sind eben nicht seine Sache. Bedauerlicherweise haben wir von dieser Art Politiker schon zu viele. Man sollte sich bei Herrn Gabriel aber in jedem Fall gut daran erinnern, welche merkwürdigen Geschäfte mit Volkswagen ans Tageslicht kamen, nachdem er nicht einmal den Wahlkampf als Ministerpräsident von Niedersachsen gewinnen konnte.
Ich glaube nicht, daß solche Vorschläge ernst zu nehmen sind, auf keinen Fall von solchen Politikern.
Vielleicht schenkt irgend jemand Herrn Gabriel mal das Buch von Ludwig Erhard "Wohlstand für Alle". Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben, daß er noch etwas lernen kann.

Rolf-Dirk Maehler

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