
Irgendwie klingt das sündhaft, zumal wenn man bedenkt, wie viele Menschen auf der Welt jetzt schon hungrig sind. Dabei ist die Menschheit nicht im Geringsten vorbereitet auf die nächste Klimakatastrophe, z.B. ein "Jahr ohne Sommer" mit weltweiten Missernten und Hungersnöten, wie es sich nach großen Vulkaneruptionen regelmäßig ereignet. Der Unterschied zum letzten Mal ist lediglich, dass sich die Menschheit inzwischen verhundertfacht hat.

Das Motiv war, die Abhängigkeit von erdölproduzierenden, autokratischen Ländern zu verringern und für die schwindenden Erdölreserven, die mit vertretbaren finanizellen und ökonomischen Aufwand ausgebeutet werden können, einen Ersatz zu schaffen. Die negativen Nebenwirkungen waren schon in der Planungsphase erkennbar.
Daß selbsternannte deutschen Ökopolitiker es dann als regenerative Energie verkaufen wollen, beweist, daß sie entweder nichts von ihrem Fach verstehen oder Ökologie nur als Karrieresprungbrett mißbrauchen. Daß uneigennützige Verfechter der reinen Lehre wie Greenpeace ihnen jetzt in die Suppe spucken, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Gabriel und seine Untergebenen aus rot/grünen Tagen sind stinknormale, ehrgeizige Politiker, die kein besonderes ökologisches Bewußtsein bzw. keine spezifischen Kenntnisse besitzen. Bisher war alles, was aus dem Bundesumweltministerium kam, nur heiße Luft und kostete Milliarden von Euros, ohne je einen tatsächlichen ökologischen Effekt zu erzielen. Ein teurer Spielplatz der Eitelkeiten.

Mehr als zwei Millionen Autos vertragen den neuen Sprit nicht. Die Dunkelziffer dürfte bei weitem höher liegen. Wenn nun die Autofahrer (Arbeitnehmer) wegfallen, die sich eine Umrüstung (als überhaupt möglich) nicht leisten können und der alte Wagen staatlich schrottreif gemacht wird, kann die Bevölkerung die jetzt noch zur Mittelschicht gehört, sich bald in der Armutsfalle wieder finden. Ganz zu schweigen von den vielen staatlichen , (teils privatisierten Berufsgruppen) , die ebenmfalls den alten Sprit tanken müssen. (Also auch zB alte Feuerwehrwagen, Taxis, Courierdienste) Ehrenamtliche Tätigkeiten... etc. . Vielleicht denkt auch mal daran! Mit freudlichen grüssen Timo Tasche.
Sonst können wir leider demnächst nicht mehr vorfahren. Und das würde uns sehr leid tun. (Timo und Anhang)

Es ist ein Trauerspiel, daß erst die Unverträglichkeit von Biosprit-Beimischung für die kostbaren deutschen Autos die Biosprit-Pläne der Bundesregierung ins Wanken bringt. Ein kurzer Blick auf den Kraftstoff-Verbrauch und auf die Getreideernten (in Deutschland oder in anderen Industrieländern oder global betrachtet) hätte gereicht, um alle Biosprit-Pläne als gefährliche Illusion zu entlarven: Pro Jahr werden 2 Mrd. t. Getreide geerntet, das den mit Abstand größten Beitrag zur Ernährung der Menschheit leistet. Diese Menge entspricht (bei 6 Mrd. Erdenbürgern) 330 kg/Kopf. 80 % dieser Menge sind vergärbare Kohlenhydrate, also 264 kg. Eine Vergärung zu Bioethanol ergibt ca. 130 kg Ethanol = 163 l (und 130 kg CO2!). Das ist der Bruttoertrag – mindestens 30 % des erzeugten Biosprits wird für die Feldbearbeitung, Aussaat, Düngung, Pestizide, Ernte und Destillation des Ethanols wieder verbraucht. Der Brennwert von Ethanol liegt ein Drittel unter dem von Benzin oder Diesel. Wird also die Getreidemenge, die ein Mensch im statistischen Mittel pro Jahr verbraucht, zu (sogenanntem) Bioethanol umgesetzt, reicht es gerade einmal aus, um ein Mittelklasseauto zwei Mal vollzutanken! Stoppt diesen Irrsinn sofort!

Die Pläne zur Einführung von E10 stehen nicht zur Disposition, weil Herr Gabriel plötzlich zur Vernunft gekommen wäre und aus Einsicht handelte. Er und die ganze Bundesregierung haben schlicht Angst vor dem Wähler.
Wenn im September 2009 die Bundesbürger an die Wahlurnen gerufen werden und darüber entscheiden können, ob Sie die Schröpfer der letzten Legislaturperiode noch einmal wählen sollten oder nicht, wäre die mit der erneuten Kostenerhöhung durch E10 verbundene fortschreitenden Enteignung und Entmündigung der Bürger im Namen des Klimaschutzes zu frisch in der Erinnerung. Deshalb werden diese Pläne aufgeschoben. Sollte die große Koalition noch eine weitere Legislatur regieren, stünden die Pläne und die Feinstaubfilter für Kamine sowie weiterer Blödsinn von Beginn an auf der Tagesordnung.
Deshalb handelt Gabriel rational und im Auftrag der Koalitionsparteien, die sich alle vor dem Votum des Souveräns und damit um ihre politische Existenz fürchten.
Zudem brauchten wir Greenpeace nicht, um zu wissen, daß der Öko-Hype nicht wirklich hilfreich ist. Wenn schon eine Banane, die zehntausend Kilometer per Schiff nach Europa kommt nicht wirklich Öko ist, kann es der Sprit von südamerikanischen Plantagen erst recht nicht sein.

Alle geschätzten "Vorredner" haben einen der wichtigsten Punkte dieser politischen Ulknummer übersehen: Wieso hat der Dicke aus dem Harz (Gabriel), der schon als Ministerpräsident von Niedersachsen nur dritte Wahl nach Schröder und dem wegen Korruption gekippten Glogowski war, sich denn nicht VOR dieser ganzen Angelegenheit eingehend informiert? Die jetzt erst angefragten Verbände hätte man auch schon vor in Gang setzen dieser Verordnung mal anfragen können. Aber nein, da liest er wahrscheinlich lieber Kochbücher. Dieser Dilettantismus ärgert mich auch in der übrigen Regierung masslos!

... ist die groesste Katastophe die uns passieren konnte.
- Saemtliche Agrarprodukte werden unerschwinglich.
- Gerade Entwicklungslaender springen auf den Biozug auf und vernichten Ihre Waelder um Raum fuer Raps zu schaffen. Diese sind als CO2 sink eigentlich unentbehrlich.
- Enorme Wasser und Energiereserven muessen aufgewandt werden um ueberhaupt erst mal einen Liter Biosprit zu gewinnen.
- Im Grunde ist auch die Verbrennung von Biokraftstoff halt nur ein fossiler Breenstoffvorgang bei dem Treibhausgase entstehen.
Stopped Biosprit bevor es zu spaet ist. Im Grunde genommen ist dies genauso ein Unsinn wie Hybridfahrzeuge. Wir verlagern das Problem aber loesen es nicht. Die Last tragen wieder mal die Armen die irgendwann das Korn nicht bezahlen koennen da es mehr Gewinn im tank der Reichen abwirft.

Es sollte noch angemerkt werden, dass Ölpalmen und Raps für Bio-Diesel verwendet werden. E10 ist ein Kraftstoff der aus 10% Ethanol und 90% Benzin besteht. Ethanol wird aus kohlenhydrathaltigen Pflanzen wie Mais, Weizen o.ä. hergestellt.
Für den Regenwald macht dies natürlich keinen Unterschied, ob er nun für Maisfelder oder Ölpalmen weichen muss. Besonders problematisch sind auch die Preissteigerungen für Weizen und Mais infolge dieses Ökoschwachsinns. Besonders arme Menschen können sich deshalb kaum noch ihr tägliches "Brot" leisten.
Es kann nicht sein, dass wir auf der einen Seite weltweit einen der höchsten Pro-Kopf-Energieverbräuche haben sowie immer größere und schwerere Autos produzieren und auf der anderen Seite denken, dass wir alle ökologisch korrekt sind, nur weil wir hoch subventionierte Windmühlen, Pelletheizungen und Rapsfelder besitzen.

Weil dieses Projekt mehr Hunger in die Welt bringt durch Verknappung der Anbauflächen und steigende Preise für Lebensmittel, ist es ethisch geboten, das Programm sofort zu stoppen und endgültig aufs Eis zu legen. Dabei ist es doch vollkommen gleichgültig, wie viele Autos den neuen Sprit vertragen oder nicht! Hier geht es um mehr Menschlichkeit, aber das ist wohl ein Fremdwort für diejenigen Politiker, die solch einen Unsinn in die Welt gesetzt haben. Dämmert es vielleicht?

Die Debatte um den Biosprit wird zu hoch bewertet. Auch durch den Druck der Klimadebatte im Rücken, arbeitet die Autoindustrie auf Hochtouren, um sparsamere Motoren und alternative Antriebsmöglichkeiten zu entwickeln. In ein paar Jahren, wenn die Motoren deutlich weniger als heute verbrauchen und sich die ersten Hybrid- oder sonstigen Technologien in ersten Umfängen etabliert haben, wird man um das Thema Biosprit nicht mehr groß diskutieren müssen (wie um viele andere "Pseudoumweltschutzmaßnahmen, die unter dem Deckmantel der Kimadiskussion auf den Tisch geknallt wurden), weil es einfach nicht mehr relevant sein wird.

einfach nur nachlesen...
http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/biodiesel_urwaldzerstoerung_aus_der_zapfsaeule/

Wenn den endlich jeder erkennen würde, dass das CO_2 der Automobile nicht das Kernproblem für die Umwelt wäre, dass Biokraftstoffe bzw. Bioenergie meist nur eine Mogelpackung ist, wäre der Umwelt viel geholfen.
<br>Leider ist CoTra CO_2 "sexy" und wird von den Medien schön gepusht.
<br>Sinn macht E10 in D wenig, wenn wir dies mit ökologisch unsinnigen "Regenwald" Ethanol oder Palmöl einführen.
<br>Unsere lokalen Biodieslproduzenten, die tatsächlich Rapsöl verwendet haben (bis sie ihre Produktionen teilweise oder komplett einstellen mussten), können heute gegenüber den billig Biosprit aus den Regenwaldregionen nicht konkurieren.
<br>Das Problem ist 100% hausgemacht und basiert auf einem falschen Steuermodell in Deutschland produzierten Biosprits.
<br>Der Umwelt bingt das nichts somit ist das zurückrudern meiner Meinung nach richtig.
<br>Grüße,
<br>
<br>NIUBEE

Wenn Gabriel die Einführung nicht stoppt, wird er nächstes Jahr vermutlich zurücktreten müssen.

Anbau von Pflanzen zur Herstellung von Biosprit nimmt zuviel Kapazitäten zum Anbau von Nahrungsmitteln. Nur wenige Länder produzieren einen realen Nahrungsmittelüberschuss. Deutschland ist eins von ihnen. Jetzt kippen wir unsere Ressourcen in den Tank, kaufen noch aus ärmeren Ländern hinzu und fahren durchs grüne, während viele Menschen sich nun nicht einmal mehr die Grundnahrungsmittel leisten können.
Was heißt denn eine Verdoppelung der Preise für Grundnahrungsmitteln, wenn viele in der Welt sich vorher noch nicht einmal die Hälfte des nötigen beschaffen konnten?
Die Bundesregierung muss aufhören über so einen Quatsch wie Biosprit nachzudenken! Ins nächste Jahr eine falsche Entscheidung zu verschieben bringt da auch nichts.

Nur die wenigsten Hersteller geben konkrete Freigaben für ihre Fahrzeuge!
Bei manchen Anfragen erhält der Kunde auch verschiedene Auskünfte von verschiedenen Abteilungen eines Herstellers!
Der eigentliche Grund für den angedeuteten Rückzug des UmweltEngels Gabriel dürfte der Gegenwind aus der (eigenen) Ökofraktion sein. Einige haben nämlich inzwischen auch erkannt, dass der sogen. Bio-Sprit so ökologisch gar nicht ist.
Im Hauptanbaugebiet, der Ölpalme, die nunmal Hauptliferant für den Rohstoff ist (nicht unser Raps!), ist nun einmal der Tropengürtel, was zur Folge hat, das tatsächlich immense Mengen an tropischem Regenwald gerodet wird, um dieser verqueren Ideologie Nahrung zu liefern.
Mit der Folge der irreversiblen Zerstörung einzigartiger Lebensräume und massivem, regionalem Preisanstieg von Lebensmitteln in der Umgebung - ausgelöst, durch Nutzung schon bereits vorhandener "Nahrungsmittel-Plantagen " für Ölpalmen.
Hier müssen sich auch hartgesottene Ökos entscheiden.
Einen Mittelweg gibt es nicht!
Ökosprit im Tank verlangen und gleichzeitig Nahrungsmittel nach Nicaragua fliegen ist ökologischer Irrsinn!