Wegen hoher Schuldenrückstände

Die Weltbank verweigert Kredite für Burma

„Es gibt kein Geld“ - Ausnahmen sind ausgeschlossen. Das ist die Haltung der Weltbank gegenüber Burma. Trotz der verheerenden Wirbelsturmfolgen will sie dem Land derzeit keinerlei Kredite gewähren. Der Grund: Die Militärjunta habe zu hohe Schulden bei der internationalen Gemeinschaft aufgetürmt.

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Mai 2008 06:38

Dies ist

heinz peter (pitiplatsch)

die widerlichste Politik die es gibt. Die Weltbank lässt die Ärmsten der Armen schlicht und einfach verrecken sehr tolle Leistung. Wo sind den hier die Amis und unsere Kanzlerin ?? Da lassen ein paar durchgeknallte Militärs zigtausende sterben und Bush und die Merkel schauen tatenlos zu. Wäre Öl vorhanden wäre die Lage anderst da hätte man längstens ein Lüge aufgebaut und wäre einmaschiert, so aber sterben ein paar tausend Kinder und Erwachsene was solls. Ekelhafte scheinheilige eiskalte Politik der sogenannten guten, unschuldige Foltern ist besser als Hilflosen zu helfen. Pfui Teufel vor solchen scheinheiligen Schmarotzern.

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20. Mai 2008 14:24

So leid mir die Menschen auch tun ...

Ogdan Ücgür (Ogdan)

... aber ich halte es für absolut unverantwortlich, daß es riskiert wird, diesem korrupten, verbrecherischen, von China unterstützten Regime auch nur einen Kreuzer zukommen zu lassen. Die Menschen dort unten dauern mich sehr, aber solange Birma nicht befreit ist, kann es auch keine echte Linderung dort geben. Seit 1962 die sozialistischen Generäle mit ihrer Verstaatlichungspolitik die Macht ergriffen haben, sind Millionen von Menschen zugrunde gegangen. Das Birmaische Volk muß sich selbst befreien, weil China ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft verhindert - erst dann sollte die Hilfe fließen.

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20. Mai 2008 14:18

keine finanzielle Unterstützung der Militärjunta!

Jonas Kathage (jkathage)

Die Weltbank ist in erster Linie eine Bank, die Kredite an Entwicklungsländer vergibt, und keine philantrophische Organisation. Des weiteren muss man sich darüber im Klaren sein, dass Finanzhilfen bei der Militärjunta anstatt bei den Leidenden ankommen könnten und so die politische Führung noch bestärken würden. So ist es schließlichin der Vergangenheit auch bei einigen afrikanischen Regimes der Fall gewesen. Die internationale Staatengemeinschaft sollte den Dialog mit den Machthabern in Burma suchen, um eine friedliche Lösung herbeizuführen. Sollte das zu nichts führen, muss man kalkulieren ob eine wohlüberlegte und gezielte, international gestütze militärische Intervention auf lange Sicht den Unterdrückten mehr helfen würde als Ausbluten durch wirtschaftliche Sanktionen.

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