Ich gehe zu Ihren Gunsten davon aus, dass Sie meinen Beitrag nicht zu Ende gelesen haben. Wenn Sie ihn sich noch einmal in Ruhe anschauen, werden Sie feststellen, dass ich - auch - die deutsche Automobilindustrie kritisiert habe.
"Mit diesen Preisen liquidiert die Bundesregierung über kurz oder lang die deutsche Autoindustrie, da sich kaum noch jemand längere Autofahrten leisten kann"
Ich muss Ihnen leider wiedersprechen. Da die hochgelobte aber leider nur rückwärtsdenkende deutsche Autoindustrie, am eigenen Ast sägt.
Sie ist so in ihrem Premiumdenken verhaftet das sie die Zeichen der Zeit mal wieder verschläft und leider nicht mitbekommt das sich die Bürger ihre Autos nicht mehr leisten kann. Hierzu zählt ja nicht nur der Anschaffungspreis sondern auch die viel zu hohen Spritverbräuche die in der Praxis leider die Versprechen der Hersteller bei weiten übertreffen.
Es ist leider viel zu einfach immer nur die Ölmultis oder vorallem den Staat zuverfluchen. Viel mehr sollte die Automobilindustrie in die Pflicht genommen werden endlich mal an "wirklichen" Alternativen zuforschen und diese dann auch anzubieten. Leider ist es scheinbar so das die Konzerne bei einem 3 Liter Auto nicht an den Benzinverbrauch denken sondern eher an den Hubraum.
Wacht doch endlich mal auf!!!
Der gemeine (!) Politiker lässt sich vom gepanzerten 7er abholen, welcher selbstverständlich vom Steuerzahler getragen wird. Das einem da die Benzinpreise nicht überhöht erscheinen leuchtet ja jedem ein.
Das man nicht zwingend einen Q7, X5 und Co. fahren muss wenn man nicht im tiefsten Schwarzwald wohnt ist auch klar, aber trozdem ist jeder auf ein KFZ angewiesen.
Fahrgemeinschaften usw. sind ok, aber haben die Damen und Herren Politiker mal was von Telefonkonferenzen mit Übersee und Meetings gehört?! Da bleibt man nämlich mal schön länger im Büro, während die Fahrgemeinschaft beim Feierabendbier sitzt.
Der Vorschlag vom ADAC mit dem Fahrrad haut dem Faß den Boden aus. Selten so gelacht. Welche Bevölkerung läßt sowas mit sich machen?! Unsere Nachbarn aus Frankreich hätten schon zig Straßen blockiert...
2001 stieg der Benzinpreis erstmals über 100 Cent. Darin waren 16% MwSt enthalten, was in etwa 14 Cent entspricht.
Heute beträgt der Preis 150 Cent, durch die 19% MwSt erhält der Staat so pro Liter 24 Cent, also in einem Zeitraum von 7 Jahren 10 Cent mehr pro Liter.
(ohne MwST-Erhöhung läge der Sprit bei 146 Cent und der Steueranteil betrüge 20 Cent)
Bei den anderen Energiearten (Gas, Strom etc.) verhält es sich ja genau so!
@ Hr. Schelberg: Auch wenn der Liter Benzin 5 € Kosten würde, der SUV-fahrer würde dann trotzdem nicht auf einen Elektro-Polo umsteigen, wenn er doch subventioniertes Rapsöl vom Discounter/Großhandel tanken kann!
Eine Steuersenkung würde nur dazu führen, daß die Mineralölkonzerne innerhalb weniger Monate den Preis wieder auf dem alten Stand hätten und das Geld dann eben komlett in die Taschen von Aral und Co wandert.
Wenn unser Verkehrsminister davon spricht, dass er keinen Handlungsbedarf
bezüglich der steigenden Benzinpreise sieht, meint er selbstverständlich nicht, dass
unser so geliebter Staat, in der Vergangenheit, diese nicht, mit einem dicken
Steuerpaket ausgesattet hätte.
Trotz der hohen Benzinpreise an den Tankstellen, werden von den Bürgern immer
noch Autofahrten unternommen, welche mit der Unnötigkeit eines Doppelkinnes in
Konkurenz treten können.
Schauen sie doch einfach Mal, auf das Kfz-Benutzungsverhalten, in ihrem
Bekanten- oder Verwantenbereich.
Ist es erstrebenswert, eine unnötige Umweltschädigung, noch zu fördern?
Unsere Bundesregierung, allen voran Frau Merkel und Herr Steinbrück, haben
sich als klares Ziel für 2011 eine Null-Verschuldung gesetzt, und nicht die Verpestung der Umwelt.
fuhr ich mit 130 km/h und wurde von fast allen PKW überholt. Von 50 PKW wurde ich von 45 überholt und ich habe gleichzeitig 5 überholt. Wer sagt dass der Sprit zu teuer ist?
Sorry verehrte Mit-Kommentatoren, aber meiner Meinung nach sind die Benzinpreise immer noch zu niedrig. Das sieht man zum Beispiel daran, dass immer noch viel zu viele umweltschädliche SUV's und überdimensionierte Großraum-Vans in Deutschland zugelassen werden.
Das muss sich ändern! Und wenn es nicht anders geht, dann eben über den Benzinpreis. Leider ist das ist sozial ungerecht, aber scheinbar der einzige Weg, das Verhältnis mancher Zeitgenossen zu ihrem Fahrzeug - und der Umwelt - zu überdenken.
Also, Frau Merkel und Herr Gabriel, falls Sie dies lesen: Bitte senken Sie nicht die Benzin- oder Kfz-Steuern. Ich empfehle Ihnen eher das Gegenteil. Die Initiative unseres Nachbarlandes Frankreich, den Absatz kleiner energieeffizienter Fahrzeuge zu fördern, halte ich ebenfalls nachahmenswert.
Mit den richtigen Fahrzeugen ist auch ein Benzinpreis von über zwei Euro/Liter erträglich. Und an alle die jetzt laut aufschreien: Diese Zeiten werden sowieso kommen.
Nachtrag zu meinem vorigen Beitrag:
Ein Politiker ohne jegliche bundespolitische Fortune, der sich in seiner persönlichen Vita übrigens erst in die Politik einmischte, als dies nicht mehr besonders gefährlich oder mit persönlichen Nachteilen, sondern vor allen Dingen mit politischen Karriere-Chancen verbunden war, ist sicherlich kein Maßstab für die Frage, ob die Politik gefragt sei, sich in die Gestaltung der Benzinpreise einzumischen.
Mit diesen Preisen liquidiert die Bundesregierung über kurz oder lang die deutsche Autoindustrie, da sich kaum noch jemand längere Autofahrten leisten kann.
Aber das fällt den "Spezialisten" wahrscheinlich erst auf, wenn es zu spät sein wird, weil die meisten Verbraucher zwischenzeitlich auf billige rumänische "Logans" mit Autogasantrieb oder auf´s Fahrrad umgestiegen sein werden.
Letztlich darf sich auch die deutsche Autoindustrie nicht beklagen. Sie sorgt durch immer höhere Preise und fehlende Innovationsbereitschaft dafür, dass deutsche Autofahrer zum allergrößten Teil auf wesentlich preisgünstigere ausländische Modelle umsteigen. Wenn man sich die Steuerpolitik der gegenwärtigen Bundesregierung anschaut, könnte man meinen, dass sie diese Entwicklung nachhaltig unterstütze. Das würde allerdings eine bestimmte politische Strategie voraussetzen. Angesichts der Konzeptionslosigkeit der derzeitigen politischen Akteure in CDU und SPD, die gestern den Biosprit als Klimaretter in den höchsten Tönen gelobt haben und ihn heute als Klimakiller verteufeln, wird man davon jedoch kaum ausgehen können.
Deshalb dürfte folgende Prognose bald realistisch sein: Autofahrer aufs Fahrrad und deutsche Automobilarbeiter unter die HartzIV-Knute!
tja, wenn man die Preisentwicklung beim Rohöl und dementsprechend auch bei den Kraftstoffpreisen sieht - funktioniert Marktwirtschaft - der Preis wird durch die Nachfrage bestimmt und durch den Autoboom in China steigt die Nachfrage nach Kraftstoffen und somit steigen die Preise. Aber soviel Ökonomie war schon in der ehemaligen DDR bekannt, schon damals wurde vor der Entwicklung der Rohstoffpreise gewarnt, wenn China und andere asiatische Staaten einen ähnlichen Verbrauch bzw. Bestand an Kraftfahrzeugen hat, wie Europa - bei den damiligen Berechnungen ging man vom aktuellen Durchschnitt Westeuropa aus. Aber das Marktwirtschaft nicht funktioniert bzw. in diesem Bereich sieht man an der Entwicklung der Bahnpreise und Preise im öffentlichen Nahverkehr - anstatt das Verkehrsnetz auszubauen, zu investieren und mehr Züge einzusetzen, wird Personal abgebaut, weniger genutzte Strecken lahmgelegt und die Preise drastisch angezogen, damit man bei erhöhten Benzinpreisen ja nicht auf die Bahnen und Busse umsteigt.
Es ist unstreitig, daß die Politik der größte Preistreiber beim Spritpreis ist und das ganze Gerede von um das Wohl der Bürger besorgte Politik ist eine Farce. Dennoch darf der Hinweis nicht unterbleiben, daß die OPEC jüngst den hohen Ölpreis mit der Dollarschwäche begründete. Im Umkehrschluß heißt dies, da der EURO so stark wie nie ist und der Dollar schwach, steigt der Ölpreis nur für Länder im Dollarraum und für den EURO-Raum müßte der Preis stabil geblieben sein. D.h., nach füherem Kurs bei ca. 70 USD pro Barrel. Somit ist offensichtlich, daß sich auch die hiesige Mineralölwirtschaft gesundstößt. Den Fiskus stört's nicht, schließlich wachsen die Steuereinnahmen linear zur Spritpreissteigerung und zahlen darf der dumme Bürger nicht nur an der Zapfsäule, sondern auch zuhause mit Heizung und Herd.
Der Spritpreis wird seine Wirkung auf das Sozialgefüge sicher nicht verfehlen! Wir realisieren am eigenen Leib, wie und wo sich steigende Rohölpreise überall auswirken. Es fängt beim täglichen Weg zur Arbeit an und hört nicht erst beim Reiseinkauf auf, Reispreise steigen auch in D.
Wenn die Politik sagt, das geht uns nichts an, weiß ich nicht, welchen Lenkungsauftrag sie wahrnimmt. Sicher nicht den, für den sie gewählt wurde. Wenn sie die Gefahr nicht sieht, ist sie blind.
Der Spritpreis ist politisch überteuert, um politische Entwicklungen zu steuern. Die Bundesregierung hat dabei nur die Einnahmenseite zur Finanzierung ihres Handelns im Sinn, die Ausgabenseite steigt auch an.
Jetzt müssen glaubwürdige Sparpakete auf den Weg gebracht werden. Einer ist u.a. den politischen Apparat billiger zu machen, weiter geht es mit unsinnigen EU-Transferleistungen, überflüssige Entwicklungshilfe und eine konsequente Reorganisation der überdimensionierten Verwaltung einschließlich einer Beteiligung von Beamten an den Pensionskassen aus ihrem Brutto. Die Sparerfolge müssen konsequent für Steuersenkungen und Schuldenabbau eingesetzt werden.
Wenn so etwas glaubwürdig auf den Weg gebracht ist, steigt man zum Überbrücken gerne aufs Fahrrad.
Gleichzeitig ist der Euro stark wie nie. Doch die Vorteile daraus werden offenbar nicht weitergegeben. Mir dünkt, es lohne sich bald, mit Reservekanistern in die USA zum Tanken zu fliegen...
Das "Gute" für die Politik ist doch,daß die Menschen für die meisten Fahrten auf das Auto angewiesen sind.
Sich vorzustellen,was wäre,wenn wirklich einmal erheblich weniger AUto gefahren würde oder wenn jeder wirklich nur noch 1 Liter/100 km verbrauchen,reizt einen zum irrsinnigen Lachen.
Denn in diesem Fall könnten zB der 80 Milliarden-Zuschuß wohl schwerlich Jahr für Jahr an die Rentenkasse überwiesen werden ?!
Aber eins sollten Sie wissen,Herr Tiefensee :
Wenn sich der Staat hier so wenig einmischen möchte - nun gut !
Dann sollte er es anderswo aber auch so halten !
