bei dem derzeitigen Stand der Dinge werde ich das auch noch lange nicht werden.
Dennoch halte ich die Erhöhung für notwendig. Bei einer von Wirtschaftsforschern errechneten "Rentnerinfaltion" von 5 - 6 % p.a. verliert die gesetzliche Rente zur Zeit ca. 5 % Kaufkraft p.a.
Für mich ist daher klar, dass mich meine Rentenbeiträge von über EUR 1.000,00 p.m. (incl. AG-Anteil) zwingend in die Sozialhilfe führen werden.
Wir machen schon Scherze, dass unsere Rente dann nicht einmal für die Grundabgaben unseres (sehr kleinen) Reihenhäuschens reichen wird.
Im Übrigen finde ich die Argumentation der hohen finanziellen Belastung mit einer Berechnung über 5 Jahre oder mehr albern: wenn wir die Erhöhung auf 25 Jahre hochrechnen, kommen vielleicht dreistellige Milliardenbeträge zusammen...
Wie man versucht, aus diesen Diskussionen einen Linksruck der Gesellschaft konstruieren, ist mir schleierhaft.
Klar dürfte allerdings sein, dass die Linkspartei (nicht meine Freunde) bei der Bundestagswahl 2009 zweitstärkste Partei werden wird (wer wettet dagegen???).
Dass sich dann aber keiner wundert!!!
" Göttinger Gruppe:Kaum Hoffnung für Anleger.Etwa 200 000 Menschen haben ihr
Geld bei der Göttinger Gruppe für die Rente angelegt. Das Unternehmen ging unter
anderem wegen Betrug pleite.Jetzt hat sich die letzte Hoffnung der Kleinanleger auf
Rückzahlung ihrer eingezahlten Beträge zerschlagen".
Soviel zum Thema private kapitalgedeckte Altersvorsorge.
"Krankenkasse wird wohl teurer... Strom u.Gas werden teurer..." Hauptsache man ist gesund u.die Frau hat Arbeit.
"Mindestlohn,Arbeitslosengeld,Rentenerhöhung;DIHK - Präsident Braun u.Arbeitge -
berpräsident Hundt verlangen eine neue Reform - Offensive".
Wer die Renten um 0,54%erhöht - Sie haben richtig gelesen,zum 1.Juli 2008 stei -
gen die Renten nach vier Jahren ohne jede Anpassung um diesen sensationellen
Betrag! - ist nach Meinung jener,deren Denkfähigkeit vollends auf den Hundt ge -
kommen ist u.deren Moral nur noch als tief Braun bezeichnet werden kann, ein
Linksradikaler.
Die Phrase,dass die Globalisierung,Menschenwerk wie nur irgendeines,einem Natur-
ereignis gleichkomme,das man vielleicht ausnützen,dem man aber nicht entgehen
kann,ist,ernst gemeint, Ausdruck einer Unbildung, die fast schon wieder die klassis-
che Gestalt der Dummheit annimmt.
Als es darum ging und noch geht, korrupten Bankmanagern und Parteigenossen in den Aufsichtsräten der Banken aus der durch Habgier verschuldeten Finanzmisere zu helfen, standen und stehen über Nacht 2-stellige Milliardenbeträge an Steuermitteln als Notgroschen zu Verfügung. No problem, wir haben´s ja!
Wenn es darum geht, Kindertagesstätten einzurichten, Rentnern die seit 8 Jahren nahe zu unveränderte Rente ein wenig aufzubessern (immerhin liegt die in diesen Jahren akkumulierte Inflation bei über 25%), hört man nur ein “Tut mir Leid, die Kassen sind leer“. Wenn aber Abgeordnete über die Inflation klagen, schwupp, da sind dann plötzlich wieder Mittel da, um deren Diäten mal eben um rund 10% zu erhöhen.
Deutschland eine Wundertüte, in die aber nur der hineinlangen darf, der an der Quelle sitzt, der doofe Wähler darf die Tüte nur nachfüllen. Wann endlich wachen die Wähler mal auf und zeigen den Parteigenossen jedweder Couleur die rote Karte?
Ich bin zwar der Ansicht, daß die Frage der Rentenerhöhung absolut nichts mit den Kosten der Finanzkrise oder den Diätenerhöhung der MdB´s zutun hat (deren Verdienst ich durchaus für angemessen halte) aber in der Sache teile ich die Ansicht meiner Vorkommentatoren.
Grundsätzlich müssen alle Bevölkerungsschichten einen ausreichenden Anteil am "Kuchen" bekommen, sonst handeln wir uns langfristig katastophale Ungleichgewichte und breite Bevölkerungsschichten ein, die als Nachfrager ausfallen und ggf. auch für soziale Verwerfungen auslösen. Wir können nicht auf DAuer akzeptieren, daß Rentenerhöhungen ausfallen oder fast peinlich niedrig sind. Genausowenig wird unsere sozialer Konsenz funktionieren, wenn eine große Anzahl von Menschen mit 3-5 Euro pro Stunde nach Hause gehen. Beides ist falsch und führt in massive gesellschaftliche Probleme, da können Pseudo- Wirtschaftsweise wie Prof. Sinn (ich halte ihn für einen simplen Lohnschreiber der entsprechenden Kreise) reden was sie wollen. Wenn dieses Gemeinwesen funktionieren soll, muss es allen Beteiligten eine Perspektive bieten.
Übrigens bin ich weder Renter noch Politiker sondern wie Prof. Sinn Volks/Betriebswirt und weiss deshalb wie fragwürdig dessen Modelle sind.
Rentenerhöhungen argumentiert. Die gleiche Phantasie vermisst man aber, wenn es um Einkommenserhöhungen für Politiker, Beamte, Öffentlichen Diernst oder gar Sozialhilfe geht. Immerhin haben die Rentner ein Arbeitsleben lang für ein Versprechen auf sichere Altereinkünfte gezahlt - und nicht zu knapp. Der Staat hat mehrfach hemmungslos in diese Sozialkassen gegriffen, z.b. bei der Wiedervereinigung oder der Integration von Auslandsdeutschen aus Osteuropa. Wohlgemerkt, gegen den Sachverhalt als solchen habe ich nichts, nur man hätte dafür das Steueraufkommen nehmen müssen, denn diese Solidarität wäre von allen zu erbringen gewesen. Bei jeder Berufsgruppe wird ein Inflationsausgleich gefordert. Nur bei den Rentnern, die größtenteils wirklich nicht auf Rosen gebettet sind, findet man reichlich Argumente dagegen. Eine faire Formel wäre es z.b. die Renten an die Einkommensentwicklung der Politiker und Beamten zu koppeln. Es wird auch immer wieder gerne vergessen, daß die heutigen Rentner widerspruchslos die Renten der vorigen Generation mitgetragen haben. Die heutigen Rentner erhalten keine Geschenke, sondern erwarten nicht mehr und nicht weniger, als dass versprochene Leistungen erfüllt werden und ihr Ruhestand menschenwürdig verläuft.
wehrt sich gegen Belastungen durch Rentenerhöhungen, gleicht aber ohne Worte die Verluste von ca. 10 Milliarden der Banken mit Steuergeldern aus, es werden sicherlich noch einige Milliarden notwendig sein.
Wie wird diese Steuergeldverschwendung denn gegenfinanziert ?
Wenn er über dieses Thema sprechen sollte käme er in Erklärungsnot.
Es sind Steuergelder in Höhe von ca. 10 Milliarden, die Finanzpolitik trägt ein schweres Los, hoffentlich liegt das Ende in 2009.
Übrigens mit jeder Diätenerhöhung werden die Ruhestandsgehälter der Politiker erhöht. Mit der letzten Erhöhung sind es ca. 4,6 %. Dafür hat er ebenfall keine Worte.
Zu den Steigerungen von Ruhegehältern der Politiker seit 2002 im Vergleich zu den Rentenerhöhungen wäre es notwendig das der Finanzminister die Zahlen offen legt, ohne Worte.
