
Bisher kannte ich die FAZ als verfechter des freien Marktes. Einzig bei der Technologieförderung für die erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, wird nun die Planwirtschaft, die weltweit grandios gescheitert ist, als der einzig richtige Weg dargestellt. Wie kommt das? Ist die Analyse des Autors und dessen Schlussfolgerungen auf einseitig Quellen oder schelchte Recherche zurückzuführen? Der Eindruck bleibt, zumindest, nach dem lesen des Artikels zurück. Der Preis für Photovoltaikanlagen wird von Angebot und Nachfrage bestimmt, das wurde richtig erkannt. Der Markt ist aber nicht alleine Deutschland. Herr Küffner verkennt die Tatsache das Solarmoduel weltweit sehr stark nachgefragt sind. In Spanien, Griechenland, Belgien, Italien, etc. werden durchgehend höhere Preise erlöst als es in Deutschland möglich währe, hierhin geht inzwischen auch bevorzugt ein großer Teil der Module. Jeder Hersteller beliefert lieber die Märkte in welchen die beste Marge zu erzielen ist. Das ist definitiv nicht mehr Deutschland!

Halbwissen haben wir ja alle, die hier schreiben - einige mehr, andere weniger. Dazu folgende Fakten: Einstrahlungsdichte beträgt in Deutschland ca. 1000 W/m² und in Sachara ca. 1500 W/m². Doch man unterscheidet auch zwischen direkter und indirekter Strahlung. Weit bedeutsamer für den Ertrag sind Anzahl der sonnigen Stunden und Temperatur !!!. Fakt ist auch, dass in Deutschland bessere Wirkungsgrade aufgrund der niedrigeren Temperaturen und niedrigere Erträge aufgrund der "Sonnenzeiten" erziehlt werden - In der Summe etwa vergleichbare Ergebnisse wie in sonnigen Ländern. Also kann Halbwissen kein Argument sein, um die Technik zu verunglimpfen. Arroganz ist zu sagen, die regenerative Energien sind und bleiben unwirtschatlich (siehe Kommentar von Reinald Schneller). Dazu folgende Zahlen: im Jahr 2006 konnten Stromgestehungskosten um 10% oder 5 Milliarden€ durch den Einsatz der regenerativen Energien reduziert werden. Wer dies auf Stromrechnung nicht wiedergefunden hat, sollte bei den Stromkonzernen nachfragen und die Steigerung der Brennstoffkosten betrachten (Öl 2006-60$/B, 2008-135$/B) - hier liegt der Grund der Frustration. Fazit: Ja, zu der PV-Technologie - Ja weiter so!!!

Den Platz an der Sonne wünschte sich schon Kaiser Wilhelm II vor 100 Jahren. Wenn heute mehr als 50% des solaren Stroms in D.erzeugt werden, dann hat er nun sein Ziel erreicht, er muss es nicht einmal mehr bezahlen, das machen heute die, die im Armutsbericht gerade erwähnt wurden. Seriöse Abschätzungen zeigen übrigens, dass Solarzellen in Mitteleuropa ca. 5-9 Jahre brauchen, um jene CO2-Menge zu vermeiden helfen, die bei ihrer Produktion emittiert wurde.Erhebliche Energie, verbunden mit erneuter CO2-Emission, wird benötigt, um diese Anlagen dann wieder zu entsorgen, ganz zu schweigen davon, welcher Energie=CO2-Aufwand getrieben werden muss, um Strom auch dann verfügbar zu haben, wenn die Sonne nicht scheint. Eigentlich gehört zur Gesamtbetrachtung auch jener Energieaufwand (entspr. CO2) hinzugerechnet, der ausschliesslich zur Erarbeitung der Einspeisevergütung anfällt, dann sind es rund 20 Jahre. Davon zu sprechen (Leserkommentar), dass ab 2014 der Solarspuk eine subventionsfreie Energieproduktion erlauben werde, wenn gerade in dieser Woche die Subventionen für weitere 20 Jahre beschlossen wurden, ist allerdings an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Übrigens:205000€ kostet uns jeder PV-Arbeitsplatz im Jahr.

genauso wie Biokraftstoffe. Während Menschen verhungern, weil die Getreidepreise steigen, müssen wir mit Biosprit fahren, der a) teuerer und b) für den Hunger auch noch ursächlich ist. Unsere Bundesregierung (insb. UN-Welt-MiniSTAR Gabriel) sind für die aktuelle Hungerkrise verantwortlich! Der Mehlpreis hat sich von ehemals 25 cent auf 59 cent mehr als verdoppelt.

Wieviel Geld ist in den vergangenen Jahrzehnten in die Kohleförderung geflossen? Wieviel Subventionen sind in die Nuklearindustrie geflossen? Welche zusätzlichen Kosten wird es noch dadurch geben??? Siehe aktuellen Störfall !!! Was hat es uns gebracht? Gigantische Umweltverschmutzung, radioaktiven Abfall der noch 50.000 Jahre strahlt etc. womit sich noch unsere die Urenkel unserer Kindeskinder werden rumschlagen müssen! Herzlichen Gruss an die Berufspessimisten und sonstige Miesmacher. Axel Unbehend

<<Flächen zur Erzeugung von Solarstrom stehen ausreichend zur Verfügung.>> Wo, wem gehören sie, zu welchem Preis ? <<So müssten zur Deckung des heutigen Stromverbrauchs von Europa und Afrika lediglich 2 Prozent der Sahara mit solarthermischen Kraftwerken und Photovoltaikanlagen „zugestellt“ werden.>> Wem gehört die Sahara, wie hoch ist die Miete ? <<Auch der Transport des Sonnenstroms über weite Distanzen ist technisch gelöst.>> Durch wessen Territorium verlaufen die Transportwege, wie hoch sind die Preise für die Durchleitung, wer paßt darauf auf ?

Otto49 Zitat: "Kein Mensch braucht diesen teuren sogenannt alternativ erzeugten Strom." Doch, denn hier in der Gegend sanieren viele Landwirte auf Kosten der Stromkunden ihre vergammelten Scheunen- und Stalldächer, in dem sie letztere mit Solarzellen überpflastern. So tropft es nicht mehr durch und der Stallmist bleibt trocken.

Oder ist es gar keine Mafia? Sind es blindwütige Gutmenschen wie der Beinahe-Superminister-für-Hessen Hermann Scheer, denen jede ökonomische Vernunft und jedes Augenmaß fehlt? --- Sind es wir alle bis hinauf zur Bundeskanzlerin, die zur Gewissenberuhigung jeden Preis zu zahlen bereit sind, wie die Gläubigen des Mittelalters für den Ablass? --- Jedenfalls kann einem ja wirklich übel werden, wenn man diese Zig-Milliarden-Amortisationslasten vorgerechnet bekommt. Was könnte man nicht alles erreichen, wenn man das Geld auch nur teilweise in die Altbau-Wärmesanierung steckte? --- Man könnte Energiesparlampen von Staats wegen verschenken für einen Bruchteil des Geldes --- Man könnte Kfz-Käufern hohe Zuschüsse bzw. Anreize für die Anschaffung besonders verbrauchsarmer PKW gewähren --- Man könnte endlich mal Vernunft einkehren lassen in die deutsche Politik... Aber das ist wohl nur ein Traum...

Es wird behauptet das Solarenergie unstreitig eine sichere Technik sei.... Sofern man die Anzahl der Unfaelle (z.B. beim Putzen der Zellen) usw. je erzeugter KWh Leistung mit Oel, Gas oder umweltfreundlichen Kernkraftwerken incl. Tschernobyl, vergleicht wird man sehr warscheinlich feststellen das die Solarenergie eine ziemlich toedliche Angelegenheit ist. Es wird behauptet das Solarenergie CO2 einspart .... Der Verguetungspreis von nahe 50c/Kwh verglichen mit bestehenden Kohle 4c, oder umweltfreundlichen Kernenergieanlagen 2c legt sehr nahe das der Bau und Betrieb eines Solarkraftwerks mehr Energie bedarf als dieses je erzeugt. Die Problematik liegt bei Sonne und Wind in der zu geringen Energiedichte die dazu fuehrt das es enorm grosser Anlagen bedarf ein wenig dieser Energie zu nutzen. Vandale

Allmählich dürfte auch dem Dümmsten klar sein, warum die Sau (Klimawandel/Hysterie) immer wieder durchs Dorf (Deutschland) getrieben wird. Es geht schlicht und einfach ums Geld! Solange unsere "unterbezahlten" Politiker sich in der entsprechenden Wirtschaftssparte ein "klägliches" Zubrot verdienen müssen, wird der Spaß noch recht teuer - aber nur für den Bürger! "Das Klima ändert sich, oder auch nicht", kräht der Hahn auf dem Mist!

Grundsaetzlich ist die Energiedichte der Sonneneinstrahlung zu gering um diese sinnvoll zu nutzen. Das ist vergleichbar einem Goldabbau am Rhein. Es gibt dieses Gold nur ist die Konzentration so gering das es sinnvoller ist anderswo zu suchen. Hier nutzt auch keine Forschung etwas. Die Behauptung das sich die Sonnenenergie bald in suedlichen Laendern rechnet ist eine Aussage die auf einem inbruenstigen Glauben basiert.Es ist ein alter Traum der Prediger der Oekoreligion Solarkraftwerke in der Wueste zu errichten. In der Realitaet ist die Wueste ziemlich lebensfeindlich. Wir haben in der arabischen Wueste mehrere Sandstuerme im Jahr. Der feine Sand schleift alle Oberflaechen ab. Die Spiegel oder Zellen eines Solarkraftwerks sind nach etwa 2 Jahren blind und muessen ausgetauscht werden. Der Sand verschuettet nicht nur Strassen sondern auch Anlagen. Wir haben etwa 3 mal Regen im Jahr der alle Oberflaechen mit Dreck ueberzieht. Bislang wurden alle Solarkraftwerke nach Auslaufen der Subventionierung aufgegeben. Der beste Standort fuer ein Solarkraftwerk ist der Garten eines Oekoinstituts ausgestattet mit Gebetsteppichen. Vandale

Es ist ja schon mal erfreulich, dass die FAZ nicht länger die dümmste Lüge der Solar-Hasser verbreitet, nämlich dass Solarzellen in der Produktion mehr Energie verbrauchen würden, als sie später erzeugen könnten. Ihr Herr Dietrich hat das 2004 hier ja noch getan. Aber ansonsten gilt nach wie vor, dass die FAZ einen absoluten Tunnelblick pflegt. Es ist richtig, dass es mittlerweile eine Solar-Lobby gibt, die auch wirkmächtig geworden ist. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass die Ihnen genehmen Lobbygruppen für Öl, Gas, Kohle und Plutonium sich als Totalversager erwiesen haben. Deutschlands Energieversorgungssicherheit ist prekärer als je zuvor, die Kosten fossiler Brennstoffe steigen ins Uferlose und die Leugnung von Klimagefahren kann nur noch außerhalb des wissenschaftlichen Konsens erfolgen. Und Solarenergie? Die bietet die realistische Perspektive eines ab 2014 oder 2015 subventionsfreien und heute schon sauberen, sicheren und stest steigenden Beitrags zur Energieproduktion. Die mehr als 100 Milliarden Kohlesubventionen haben für unsere Zukunft nichts(!) geleistet. Eben das ist anders bei der Photovoltaik. Die Fossil-Konzerne haben Angst vor einer konkurrierenden Technik, die jedes Jahr(!) 10% billiger wird. Sie auch?

Zu Info : Sie unterschätzen die Wirkungen auf den Arbeitsmarkt. Nach jedem Sandsturm müssen die Module wieder blankgeputzt werden, eine sicherlich notwendige, aber auch arbeitsintensive Arbeit.

Nach den physikalischen Gesetzen hat die in unseren Breiten gewonnene fotovoltaische Energie aus der Sonnenstrahlung keinen nennenswerten Wirkungsgrad. Politiker haben die Eigenschaft, weder etwas von Physik zu verstehen, noch in Zeiträumen denken zu können, und darum reagieren sie stets wie ein Stall von aufgescheuchten Hühnern, um Unruhe zu stiften und das Augenmerk auf sich und ihre Parteien zu lenken. Unruhe dient dem Zweck, ihre Absicht zu verdecken, immer neue Steuern zu erfinden und zu erheben. So ist der Bürger in seiner Verwirrung bereits dankbar, wenn ihm diese Unruhe durch Zahlung der angebotenen Ablaßbriefe wieder genommen wird. Die 14 Mrd, die wir bislang in die nicht effektive Kohle investiert haben, werden mittlerweile durch noch weniger effektive Spielzeuge der Finanzideologen weit übertroffen, mit rapide steigender Tendenz. Würden wir alle auf Öl verzichten, glaubt da wirklich jemand, daß dann die Steuerlast geringer würde? Gewiß nicht, denn es geht nicht um Umwelt, nicht um vernunftgetragene Politik, es geht um den Umsatz des Staates, seiner Bediensteten, Lobbyisten und wahlwilligen Sozialkunden. Wir müssen es nur bezahlen, ganz gleich wie; denn die Summen werden nur durch vernunftlose Gesetze bestimmt.

und zur "Verteilung an alle Haushalte". Die Subventionierung sanfter Energien entspringt "sanfter Korruption", Lüge und grenzenloser Blödheit. Die CO2 Lüge wird sich ohnehin nicht beliebig lange halten können.

2% der Sahara entspricht etwa 180.000 km², also der Hälfte der Fläche Deutschlands. Viel Spaß beim Zufplastern und überwachen!

dass wir Konsumenten gezwungen werden, diesen Unfug zu bezahlen. Da entpuppt sich doch das Geschwafel von liberalisierten Märkten und Marktwirtschaft als hohle Sprechblase. Heuchlerisch wird lautstark darüber debattiert, wie man den Bürger entlasten will. Still und heimlich werden dann aber neue Belastungen beschlossen. Kein Mensch braucht diesen teuren sogenannt alternativ erzeugten Strom. Die dadurch erzielte geringe Einsparung von CO2 wird den Klimawandel wohl kaum beeinflussen.

... koste es, was es wolle. Wer rechnet eigentlich mal die "Kosten von Idologie" aus??? Und die Oma mit der kleinen Rente ZAHLT ob sie will oder nicht für Photovoltaik Subvention. Und die Kaufkraft der Rente sinkt. USW.

Mein Professor fuer Halbleitertechnik an der TU Darmstadt rechnete uns vor gut 20 Jahren vor, dass die Solarenergie keine Chance haette, sich jemals durchzusetzen. Er begruendete das mit dem geringen Wirkungsgrad der zu dieser Zeit verfuegbaren Solarzellen. Ich glaubte ihm damals schon kein Wort, denn seine Argumentation war rueckwaertsgerichtet und zog nicht in Betracht, dass sich die Technik weiterentwickeln wuerde. Schon jetzt hat der Wirkungsgrad Groessenordnungen erreicht, die die Nutzung von Solartechnik in sonnigeren Regionen nicht nur oekologisch, sondern auch oekonomisch rechtfertigt. Hier im sonnigen Kalifornien, wo ich lebe, boomt die Industrie und taeglich werden auf tausenden von Daechern Solarzellen installiert. Auch wenn es in Deutschland vielleicht etwas haeufiger regnet, wird es sich fuer Privatleute immer mehr lohnen, Solarstrom zu produzieren, denn die Technik und damit der Wirkungsgrad wird sich weiterentwickeln. Darueber hinaus werden auch Speichertechniken entstehen, die die Naechte und wolkige Tage ueberbruecken helfen. Der groesste Fehler waere jedoch, wenn die Politik jetzt die Anreize fuer Privatleute und damit auch fuer die deutsche Solarindustrie wegnaehme, in Solartechnik zu investieren.