muss als Populist eben jede Meinung bedienen, Hauptsache mal wieder in den Medien. Mit Vorliebe wird die Wirtschaft angeprangert und was er alles fordert, der Herr, als ob er in der Opposition wäre und keine Handlungsverantwortung hätte.
Ach wär er nur in Ingolstadt geblieben. Mit solchen Politikern ist kein Staat zu machen.
dann kann es mehr geerntet werden.
Hier wurde z.B.vergessen zu erwaehenen,um viel die Kunsduenger teurer geworden sind- sie werden Jahr fuer Jahr immer teuerer - wogegen der Reisbauer nichts tun kann. Er muesste viel mehr fuer seinen Reis verlangen,aber er kann nur 'verlangen',was er bekommt.Jetzt bekommt er z.B. in Thailand viel mehr als voriges Jahr,aber nur weil die Nachfrage nach Reis gewaltig gestiegen ist und nicht weil die Kosten der Baeuer gestiegen sind.
An den steigenden Preisen fuer Reis -aber auch fuer andere Agrarprodukte - sind die gestiegenen Rohoelpreise auch schuld,denn auch die Agrarchemie muss den gestiegenen Oelpreis bezahlen.
Man wird sagen; ein Teufelskreis,aber wo ist der Teufel,der diesen Kreis kreiert hat ?
Der selbst ist der Teufel und sollte die Schuld nur bei sich suchen,denn anderswo kann er sie nicht finden.
Der Krieg in Irak hat auch einen Einfluss auf die Lebensmittelpreise und wenn noch weiter Kriege geplant werden - es gibt dafuer auch Verdachtsmomente - dann wird die Kriese noch anwachsen.
( Erntedankfest hin oder her...Thaksgiving or not Thanksgiving...God bless ...)
Es werden immer wieder absolute und relative Werte vermischt benutzt:
"Die Ethanolproduktion in den USA verwendet lediglich 19% der Maisproduktion"
abgesehen davon das 19% ziemlich viel sind, wurde vergessen, dass dieser Verbrauch innerhalb von wenigen Jahren entstand. USA und Europa konnten Ihren Futtermittelbedarf netto alleine Bewältigen und belasten durch ihren Fleischkonsum nicht den Weltmarkt, für Biodiesel, Ethanol und co. wird aber massiv zugekauft und es verdrängt den Lebensmittelanbau in den Erzeugerländern.
Ein völlig vernachlässigter Aspekt sind die Biolebensmittel. Für deren Produktion muss für die gleiche Menge über 50% mehr Land (und Wasser) bewirtschaftet werden. Biolebensmittel werden auch größtenteils importiert, und verdrängen den normalen ertragreichen Anbau in den Erzeugerländern. Dies alles nur, weil es chic ist, denn gesundheitliche oder geschmackliche Verbesserungen sind in Doppelblind Studien widerlegt worden.
Kann mir einer mal erklären, wie die Spekulanten daran schuld sein können? Spekulanten sind Kapitalisten also =BÖÖÖSE.
Die gestigenen Spekulationen sind aber nicht Ursache sondern Kennzeichen der Entwicklung. Sie verbrauchen nicht, sondern nehmen zukünftige Entwicklungen vorweg.
Ein vernünftiger Beitrag.
Er zeigt ( Im Gegensatz zu SEHR vielen anderen Beiträgen ), daß eine ganze lange Reihe von lange bekannten und völlig undramatischen! Faktoren zu höheren Preisen beitragen: Schlechte Ernten, höherer Verbrauch für höhere Fleischproduktion ( infolge zunehmenden Wohlstands ), falsche Subventionen ( sind DIE nicht für eine elend lange Reihe von Problemen verantwortlich? ), und AUCH ein wenig die "konfuse" Biospritproduktions-Debatte, bzw. Politik.
D R A M A T I S C H und irreführend ideologisch ist lediglich die DARSTELLUNG der Problems in er breiten verführbaren Öffentlichkeit. Erstens von einem guten Teil der primitive Vorurteile nutzenden Medien, zweitens von so einigen Poliikern, die aus Dummheit oder zur Steigerung ihrer Popularität ( ich bin mir wirklich unsicher, welcher dier Varianten ich den Vorzug geben soll ) S C H A M L O S "draufsatteln".
Und das ganze "Verfahren" beobachte ich nicht nur bei diesem Thema, sondern bei einer ganzen langen Liste anderer tatsächlicher oder scheinbarer Probleme.
Es ist nicht richtig, dass Für ein kg Fleisch 9 - 10 kg Getreide benötigt werden! Schweine benötigen 3 kg, Rinder 5-6 kg und Hähnchen weniger als 2 kg Futter für 1 Kilogramm Fleisch.
Unsere steigenden Lebensmittelpreise liegen aber nicht allein am Fleischkonsum der Industrieländer - sicherlich tragen dieser dazu bei. Aber auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, dass die Produktion von Biokraftstoffen, oder der Wegfall wichtiger Ackerflächen durch Ausgleichspflanzungen ihren Teil dazu beitragen.
Weiterhin ist der Soja Konsum in Deutschland auch nur so hoch, da keine tierischen Eiweiße an unsere Tiere verfüttert werden dürfen. Diese werden aber von Schweinen beispielsweise zwingend für ihr Wachstum benötigt, so dass als Ersatzkomponente nur Soja in Frage kommt.
In allen anderen EU Ländern gilt diese Regelung nicht ...
... wir spüren im Moment die Folgen einer völlig verfehlten Agrarpolitik, die vor allem durch Grüne Politiker hervorgerufen wurde. Wenn wir in Zukunft unseren Lebensmittelbedarf decken wollen, kommen wir um Gen Soja und Mais nicht mehr herum.
Dass die überschrift eine Brutalität ausdrückt, fällt vermutlich kaum auf. Wieviel Nahrungsmittel es gibt, ist nicht eine Frage der Produktionsmöglichkeiten (die laut Artikel ja völlig ausreichen) und des Bedarfs, sondern des erzielbaren Preises. Natürlich incl. eines Gewinns soweit es sich um industrielle Landwirtschaft handelt. Ebenso wie es ja auch besseres Saatgut, Dünger, Maschinen für den Kleinbauern nur gibt, falls er den entsprechenden Gewinn enthaltenden Preis bezahlt. Und wirft der Preis dies nicht ab, gibts halt auch keine Nahrungsmittel. Und an diesem "Marktmechanismus" verrecken dann Hunderte von Millionen Menschen. Und eins oben drauf, ist es, wenn so getan wird, als ob steigende Preise den Hungernden helfen könnten, wo sie ja gerade hungern, weil Sie die bereits geforderten Preise nicht bezahlen können.
Bitte gebt den Deutschen Bauern einen grösseren Anteil, und vereinbart keine DumpingPREISE Liebe Genossenschaften.
es läuft hierzulande ja schon sehr antizyklisch....
Hungermärsche an ganz schön vielen Orten und hier boomt BIO...
unsere Agrarpolitiker scheinen an der Grenze ihrer Belastbarkeit angekommen....
... und so beherrschen Lobbyisten die Szene.... da führt man die Ausweitung der Ackerflächen in Brasilien ins Feld, ohne grade dort auch mal Nachhaltigkeit in der Landnutzung einzufordern ... da empfiehlt man den Kleinbauern dieser Welt Stickstoffdünger, dessen Preis in den vergangenen 24 Monaten förmlich explodiert ist...
...ist doch eine ganz andere.
wir (industrieländer) essen zu viel fleisch.
für die prouktion von einen kilo fleisch werden 9-10kilo weizen, mais oder soja verfüttert. so einfach ist die wahrheit, aber auch unangenehm.
wer wird denn diesen sommer auf sein grillfleisch verzichten wollen?
niemand! und damit uns das wasser in munde zusammen läuft wird woanders gehungert. ich esse auch gern fleisch, aber nicht mehr so viel wie vorher.
man müsste die fleischproduzierenden tiere anders halten, z.b. auf der wiese.
dann fressen die nur gras. damit kann man nicht so viele tiere halten und der preis pro kilo fleisch steigt und dann essen wir geniger fleisch. tja und die armen dieser welt brauchen nicht hungern.
>>Wäre die Produktivität in diesen Ländern so hoch wie im produktivsten asiatischen Agrarland, Thailand, müssten 218 Millionen Menschen weniger hungern, schätzt die FAO.<<
Amerikaner und Chinesen regieren in der thailandischen Landwirtschaft, mit Absicherung durch korrupte Politik und Koenigshaus ! Chinesen (mit Thai Pass) besitzen die meisten Großplantagen und setzen geziehlt Agrargentechnik aus USA ein (plus Gifte aller Art). Wer im Weg ist, wird verscheucht (mit Hilfe des Militaers) oder umgebracht (unter dem Vorwand der Saeuberung von Rauchgift und Kriminalitaet). Wir haben aber genuegend Flaeche weltweit und auch die Verfahren fuer Biokraftstoffe aus anderer Biomasse (nicht Nahrungsmitteln), um Hunger zu vermeiden, lediglich die Markt-, Macht- und Kontrollinstanzen globalisierter Strukturen wollen das garnicht. Es handelt sich hier also um ein Verteilungs- und Gerechtigkeitsproblem und nicht um Produktionsprobleme. Werden dabei weiterhin, auch noch mit Entwicklungsgeldern, in diesem Sinne "globalisierte (so called demokartische) Strukturen" unterstuetzt, wird sowohl die politische Zielsetzung wie die Agrarproduktion langfristig scheitern ! Mehr Menschen werden, vermutlich auch gewaltsam, protestieren - zurecht !
