EU-Agrarsubventionen

400 Millionen Euro weniger für deutsche Bauern

Die europäischen Landwirte müssen sich auf eine Kürzung der Agrarsubventionen um 2 Milliarden Euro einstellen. Die Vorschläge der Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel bedeuten auch Einschnitte für deutsche Bauern: Sie bekommen demnach 400 Millionen Euro weniger im Jahr. Von Hendrik Kafsack, Brüssel

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Mai 2008 21:25

Geld was einmal im System ist sieht man nie wieder...

Mark Wilbrand (negotio)

Anstatt das Geld wieder an anderer Stelle "versumpfen" zu lassen, sollte es besser an die Einzahlerländer zurückgezahlt werden und dort zur Tilgung der Staatsschulden eingesetzt werden.

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20. Mai 2008 18:06

die Politik knickt immer noch vor der Bauernlobby ein...

Jonas Kathage (jkathage)

"Es gebe keinen Grund dafür, die Hilfen zu kürzen, sagte Fischer Boel. Sie seien die Bezahlung der Landwirte für die Landschaftspflege. Die Staatengemeinschaft gefährde ihre Versorgungssicherheit, wenn sie ihre Landwirte nicht durch Subventionen gegen gelegentliche Krisen schütze." Landschaftspflege? Versorgunssicherheit? Krisen? Nein hier wird höchstens Prävention gegen Handelsstreitigkeiten bei der WTO betrieben. Keine Rücksicht auf Bauern in Entwicklungsländern, keine Rücksicht auf gesamtwirtschaftliche Effizienz. Weiter Steuergelder in die Kassen der Landwirte pumpen, die durch die international steigende Nachfrage onehin besser dastehen. Wenigstens geht es in die richtige Richtung, aber viel zu inkonsequent!

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