Anstatt das Geld wieder an anderer Stelle "versumpfen" zu lassen, sollte es besser an die Einzahlerländer zurückgezahlt werden und dort zur Tilgung der Staatsschulden eingesetzt werden.
"Es gebe keinen Grund dafür, die Hilfen zu kürzen, sagte Fischer Boel. Sie seien die Bezahlung der Landwirte für die Landschaftspflege. Die Staatengemeinschaft gefährde ihre Versorgungssicherheit, wenn sie ihre Landwirte nicht durch Subventionen gegen gelegentliche Krisen schütze." Landschaftspflege? Versorgunssicherheit? Krisen? Nein hier wird höchstens Prävention gegen Handelsstreitigkeiten bei der WTO betrieben. Keine Rücksicht auf Bauern in Entwicklungsländern, keine Rücksicht auf gesamtwirtschaftliche Effizienz. Weiter Steuergelder in die Kassen der Landwirte pumpen, die durch die international steigende Nachfrage onehin besser dastehen. Wenigstens geht es in die richtige Richtung, aber viel zu inkonsequent!