
"Das kalkulierte Gehalt ist aber nur eine Rechengrundlage, auf dessen Basis die Ärzte im kommenden Jahr für ihre Arbeit 10 Prozent mehr Punkte, aber noch nicht mehr Geld bekommen."
Das bedeutet im Klartext:
10% mehr Arbeit für dasselbe Geld wie bisher.
Denn ein Punkt ist kein Geld.
Man teile das von den Kassen begrenzt zur Verfügung gestellte Geld durch die Anzahl der Punkte, und schon weiß der Arzt nach einem halben Jahr, was er (vielleicht) für die Leistung, die er erbracht hat, bekommt.
Ob ein Punkt dann (wie 200 bereits versprochen war 5,11 cent wert ist, aber im Durchschnitt unter 3 cent ausbezahlt wird oder nur noch 2 cent oder 0,0002 cent, ist egal, Hauptsache es wird der Bevölkerung vorgelogen, die Ärzte bekämen 10% mehr Geld...
Kein Wunder, daß immer mehr Ärzte Deutschland den Rücken kehren.
B.Baier

"Das kalkulierte Gehalt ist aber nur eine Rechengrundlage, auf dessen Basis die Ärzte im kommenden Jahr für ihre Arbeit 10 Prozent mehr Punkte, aber noch nicht mehr Geld bekommen."
Das bedeutet im Klartext:
10% mehr Arbeit für dasselbe Geld wie bisher.
Denn ein Punkt ist kein Geld.
Man teile das von den Kassen begrenzt zur Verfügung gestellte Geld durch die Anzahl der Punkte, und schon weiß der Arzt nach einem halben Jahr, was er (vielleicht) für die Leistung, die er erbracht hat, bekommt.
Ob ein Punkt dann (wie bereits versprochen war) 5,11 cent wert ist, aber im Durchschnitt unter 3 cent ausbezahlt wird oder nur noch 2 cent oder 0,0002 cent, ist egal, Hauptsache es wird der Bevölkerung vorgelogen, die Ärzte bekämen 10% mehr Geld...
Kein Wunder, daß immer mehr Ärzte Deutschland den Rücken kehren.
B.Baier

Wann begreifen es Journalisten und stellen die Systemfrage?
Das Schauspiel, das Herr Köhler bietet, ist so unsäglich, daß man sich fragt, wo kritischer Journalismus noch ist, wenn schon die FAZ auf seine Sätze reinfällt.
Wir niedergelassene Ärzte bekommen Jahr um Jahr weniger Vergütung, wer redet vom Netzwerk der Ministerialbürokratie unter Ulla Schmidt und der Kassen, die pur ideologisch agieren?
Die KBV und KVen sind staatlich gesteuerte Organe, von "Selbstverwaltung" kann hier nie und nimmer mehr die Rede sein. Nehmen Sie die Veröffentlichungen und Kommentare von Carlos Gebauer ( "Konsens unsd Dissens im deutschen Gesundheitssystem"), von Staatsrechtler Sodan und manch anderen zur Kenntnis und berichten darüber und fördern damit eine ehrliche Diskussion
Dr.Werner Göttker-Schnetmann

10% mehr Honorar, aber wegen Honorardeckelung dann doch nicht? schwer zu verstehen. laut Artikel ist das ein Wunsch? Meinung? des KV Vorsitzenden. Und wo kommen die 10% mehr her? Werden die bei den Medikamenten eingespart oder bei den Krankenhäusern?
Leider fürchte ich das diese Honorarsteigerung eine Wunschvorstellung bleibt oder sich im besten Fall durch die Kosten der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Luft auflöst.

Nein.
Hier wurde beschlossen: 10% mehr Leistung für das gleiche Geld 2008.
In 2009 Eurobeträge für Punkte gemäß geleisteten Punkten 2008.
Gemäß Sozialgesetzbuch ist ein Eurobetrag für Punkte nicht festgelegt, sondern frei nach Kassenlage der Krankenkassen zu verhandeln.
Schlußfolgerung:
2008 werden insgesamt 40% der erbrachten Leistungen nicht honoriert.
2009 wird je nach Kassenlage der Krankenkassen mehr oder weniger in die Vergütung der Ärzte gesteckt.
Das Verhandlungsgeschick der KBV, hier Herr Köhler, wurde durch das BMG so beschnitten, dass letztendlich die Krankenkassen ab 2009 frei entscheiden können, was ihnen diese Leistung wert sein kann.
Nicht zu vergessen, dass dann zusätzlich zu den 40% unbezahlte Arbeit noch fehlender Inflationszuschlag der letzten 10 Jahre und MwSt. ´berechnet wurden.
Und bitte, meine lieben freiberuflichen Journalisten: Sie wissen es doch am besten: angestellt 105.000,- Euro sind nicht freiberuflich 105.000 Euro; oder haben Sie noch nie eine betriebswirtschaftliche Kalkulation Ihrer Freiberuflichkeit durchgefphrt?