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Was spricht für, was gegen Kernkraft?

Dafür spricht, dass die Stromerzeugung mittels Kernspaltung, anders als das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas, kein Kohlendioxid freisetzt. Atomstrom gilt als klimafreundlich, Kohlendioxid wird nur in kleinen Mengen beim Uranabbau und bei der Herstellung der Kraftwerke frei. Würde der Atomstrom in Deutschland durch herkömmliche Anlagen erzeugt, würden laut Energiewirtschaft an die 150 Millionen Tonnen Kohlendioxid mehr freigesetzt. Auf der Haben-Seite stehen zudem niedrige Produktionskosten. Zwar ist der Bau der Anlagen exorbitant teuer, doch fallen die Brennstoffkosten kaum ins Gewicht, weil nur kleine Mengen Uran benötigt werden. Gegen Kernkraft sprechen die hohen Kosten der Anlagen, die mit der Atomkraft verbundenen Gefahren für Mensch und Umwelt und die nicht gelöste Frage der Endlagerung.