Migrationsbericht

OECD mahnt Integration der Zuwanderer an

Zuwanderung allein kann den Bevölkerungsschwund nicht stoppen. Die OECD mahnt in ihrem Migrationsbericht an, die bereits anwesenden Ausländer besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. In Deutschland sind besonders ausländische Akademiker zu oft arbeitslos.

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Juni 2007 10:46

Ein Schlag ins Gesicht

Alexander Schroer (schroera)

Das sind ja wieder vollkommen verquere Neuigkeiten aus Deutschland. Als ebenfalls hochqualifizierte Fachkraft hat mir der deutsche Arbeitsmarkt keine Lebensgrundlage bieten koennen. Aus diesem Grund bin ich ins Ausland abgewandert und nun muessen meine entzuendeten Augen lesen, dass man auslaendische Fachkraefte nach Deutschland holen will, weil es ja angeblich keine gibt. Wer denkt sich einen solchen Unsinn eigentlich staendig aus?
Vielleicht sollte die OECD einmal untersuchen, in welchen Laendern qualifizierte Politiker fehlen und diesen Laendern ebenfalls entsprechende Ratschlaege geben. Und wer weiss, vielleicht kommt bereits unser naechster Wirtschaftsminister aus Angola.

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26. Juni 2007 10:00

Hahaha!

Thorsten Pattberg (PhillipPaux)

Wie soll man denn einem deutschen Landsmann klarmachen, dass ein Tuerke, Inder, Chinese, Pole demnaechste seine ausbleibende Arbeitskraft und Kinder ersetzen soll und sogar muss?

Tut mir leid, aber nach 30 Jahren als Deutscher in Deutschland mit Deutschen kann ich mir das nicht vorstellen.

Also dann, mit voller Fahrt in den Niedergang.

Wir koennten ja (noch) ein Land der Vielfalt und Gesamtmenschheit werden, wenn wir nur andere Menschen als gleichwertig ansehen wuerden.

Das kann aber kein Deutscher, so wie auch ein Muslime die Frauen - habe ich gehoert - nicht als gleichwertig ansehen kann. Culture matters!

Natuerlich bin ich bedingt zuversichtlich. Unser Land ist so stabil, dass man Elite-Projekte durchziehen kann, ohne Revolutionen zu provozieren. 1 bis 2 Millionen Einwanderer (unter 30 Jahren) im Schnellverfahren einwandern zu lassen, bis 2020 vielleicht 5-6 Millionen, das koennte man angehen.

Allerdings dauert ein Gesetzesentwurf in Deutschland viele viele Jahre, und wuerde immer noch nicht reichen, um die fehlenden Geburten zu ersetzen. Drumm ein Rat fuer alle planenden Muetter in diesem Landt:

Drumm pruefe wer sich bindet, ob sich nicht ein besseres (Land) findet!

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26. Juni 2007 07:24

Falscher Ansatz

Peter Milka (McDuff)

Bevor man sich über die arbeitslosen ausländischen Akademiker in Deutschland sorgt, wäre es zunächst einmal angebracht die arbeitslosen deutschen Akademiker in Arbeit zu bringen. Aber man hat immer mehr den Eindruck, daß man diese am liebsten totschweigen oder ins Ausland abschieben möchte.

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