
Ich habe einen elektrotechnischen Beruf erlernt und später ein elektrotechnisches Studium abgeschlossen. Während der Berufsausbildung hatten wir eine Mädchenquote von 10%, keine davon hat jemals einen Beruf in dieser Branche aufgenommen. Beim Studium lag die Frauenquote über sämtliche Seminargruppen bei exakt 0%. Heute arbeite ich in einem großen Unternehmen in der Entwicklung zusammen mit 350 Ingenieuren. Darunter sind ca. 5 (!) Frauen. In ihrem Arbeitsstil ähneln sie sich alle: die Arbeit wird mit Händen in den Taschen auf die Männer abgeschoben mit Bemerkungen wie: "Du bist doch ein Mann, du musst das können." Und das ist nicht im Scherz gemeint, sondern der volle Ernst.
Wie bitte, liebe Gleichstellungsbeauftragtinnen, sollen bei uns Frauen in Führungspositionen kommen?
Mit Augenaufschlag und heißer Luft ist noch kein Auto gebaut worden.

diese Aussage wollte ich hören.
Jetzt kann ich mich beruhigt wieder Wichtigerem zuwenden.

Frau Müller, ist ein Attribut, das wohl auf andere Zutrifft.
Wenn es um die angebliche Lohndiskriminierung geht, drücken sich ALLE Studien um die Frage, wie viel eine Müllfrau weniger verdient als ein Müllmann, Busfahrerin/Busfahrer, Gleichstellungsbeauftragtin/Gleichstellungsbeauftragter.
Die drücken sich auch vor der Frage, wie sich das Gequatsche von der weltumspannenden Vereinigung zur Unterdrückung der Frauen (in der Pseudo-Wissenschaft als „Patriarchat“ bezeichnet) verträgt mit der Tatsache, dass der Anteil der Männer im Knast genauso hoch ist wie in den sagenumwobenen Führungspositionen.
Im Übrigen wäre es nicht verkehrt, eine gewisse Stringenz bei der Verwendung von Quantität und Qualität durchzuhalten. Man erhält keine brauchbaren Ergebnisse, wenn im Bedarfsfall ein unendlicher Zahlensalat (beim Thema Lohndiskriminierung) präsentiert wird, man sich jedoch bei der Bewertung der Gesamtleistung auf das nichtssagende, zahlenmäßig nicht unterlegte, "auch“ zurückzieht.
Konkret auf Ihre Frage
Im Hinblick auf Reinigungskräfte ist mein Standard-Statement, dass diese ihren Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit verdienen - was sie angenehm unterscheidet von den Heerscharen der xyz-Beauftragtinnen und Pseudowissenschaftlerinnen.

Frau Müller.
Es ist in die feministische Propaganda, die alles „in einen Topf“ wirft, „Die Frauen“ (alle guten Eigenschaften und unterdrückt), „Die Männer“ (alle schlechten Eigenschaften und Unterdrücker) und konsequent jedwede Differenzierung vermeidet. Müssen die auch, denn sonst würde die Hohlheit sofort offenbar.
Mit meinen Postings versuche ich ja gerade die Dummheit dieser Entindividualisierung aufzuzeigen, wegen der Anschaulichkeit vorzugsweise mit Müllfrauen, Unternehmerinnen, Pseudo-Wissenschaftlerinnen und Knastinsassen. Diese 4 Termini reichen aus, um noch jede „wissenschaftliche“ Studie aus Gender Studies Wonderland in die Tonne zu treten; weil nämlich jede dieser Schrott-Studien eben diese Differenzierung nicht vornimmt.
Nützliche Berufe, Frau Müller, sind die, die nachgefragt sind. Und in diesem Strang geht es um Pionierleistungen.
Vor 10.000 Jahren z.B. Großtiere domestizieren.
Im Spätmittelalter wurde im Erzgebirge Erz gefunden. Da haben die Männer das Erz gefördert. Irgendwann haben die gemerkt, dass das planlose draufschlagen nicht effektiv ist. Wäre gut, vorher zu berechnen. Die Hilfsmittel wurden erfunden von, nicht Eva, sondern Adam Ries. Später ... und so können wie den Geschichtsunterricht wiederholen.

durchzog mich, als ich diesen Beitrag in der vergangenen Wochen las! Ja es stimmt, wir Frauen lieben den auch so kleinen Erfolg, trauen uns nicht, zu scheitern - "Hab ich doch gleich gewusst, die übernimmt sich!", "Na ja, typisch Frau!" würde es dann wieder heissen...- Und wir sind mit unserer kleinen, überschaubaren, aber funktionierenden und beherrschbaren Welt zufrieden und richten uns ein.
Gerne würde auch ich mich an ein größeres Projekt, nicht nur die kleinen Brötchen, sondern den großen Kuchen wagen, aber da könnte ja wieder jemand von links aussen kommen und das infrage stellen. Und schwups, wäre es wieder vorbei mit dem mühsam erworbenen Mut und Aufwind. Und das soll es dann sein - ein ewig währendes Auf und Ab anstelle eines Lebens in der Komfortzone..?
Was tun? In meinen Seminaren zu Rhetorik und Präsenz, die ich an hauptstädtischen Universitäten gebe, in denen beide Geschlechter vertreten sind, empfehle ich gerne, dass wir wechselseitig voneinander lernen- die Männer auch Selbstzweifel und -kritik zulassen und wir Frauen uns mehr zutrauen und wagen.
Aber ist am Ende alle Theorie grau...???

Die Tatsachen sehen doch anders aus: ich bin als Lehrbeauftragter an einer FH tätig im Bereich Ingenieurwissenschaften. Im Schnitt sind von 50 Studienanfängern 2 weiblich. Das hat sich seit meiner Studienzeit offensichtlich nicht geändert. In anderen Wissenschaftsbereichen ist es umgekehrt. Da jeder frei wählen kann, was er studiert, sieht man hier klar unterschiedliche Präferenzen. Ich kenne viele Frauen die Unternehmen gegründet haben und erfolgreich sind.
Mädchen und Jungs sind nicht gleich. Das kann man schon im Kleinkindalter erkennen, wenn man die Wünsche auf Weihnachten vergleicht. Wichtig ist, daß man nicht ideologiebedingt Individuen ihre freie Wahl bzw. Entscheidung und Chancen vorenthält. Polarisierend von Versagen zu reden oder von Benachteiligungen anhand von Quoten ist dümmliche Propaganda.

Was aber meine eigentliche Kritik war, Herr Klier: Sie werfen Akademikerinnen und Nichtakademikerinnen immer in einen Topf. Jetzt würde ich doch mal gerne ausdrücklich von Ihnen hören, ob Sie wirklich der Meinung sind, dass Reinigungskräfte, Krankenschwestern, und Altenpflegerinnen keine "nachgefragte" Arbeit leisten. Um diesen Punkt haben Sie sich nämlich gedrückt.

Ich halte Männer keineswegs für die schlechteren Menschen. Heutzutage ist Frausein Vorteil und nicht Nachteil, gerade in beruflicher Hinsicht. Nur ist es nunmal so, dass dies noch nicht allzu lange der Fall ist, das habe ich nicht aus Studien (lese keine), sondern aus meinem Umfeld.
Dass Frauen sich leider immer noch darauf verlassen, später mal versorgt zu werden, ist sicherlich einer der wichtigsten Gründe, warum sie Fächer wählen, mit denen man später mal nichts verdienen kann, und über deren Sinn in unserer Gesellschaft (vor allem wenn von so vielen studiert) man durchaus streiten kann.
Aber ein Grund, der nunmal auch nicht von der Hand zu weisen ist, ist nun mal die Erziehung. Kennen Sie auch nur ein einziges Mädel, dass als Kind/Jugendliche eher zum am Löten/Autorumschrauben/Am Fahrrad/Kleine Maschinchen basteln etc. angehalten wurde statt zum Klavierspielen/Tanzen/Reiten?
Ich kenne keins.
Deshalb würde ich uns Frauen einfach noch ein bisschen Zeit lassen. Medizin studieren inzwischen übrigens schon mindestens so viele Frauen wie Männer. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, das einzige Fach, dass wirklichen Wert bei Ihnen hat, ist das Ingeniersstudium?

Danke an die Autorin für diesen polarisierenden Artikel. Ich bin der festen Überzeugung - Wissenschaft und (manipulierbare) Statistik hin oder her - dass Frauen willens und in der Lage sind, Großes zu leisten, Pioniere auf einem Gebiet zu sein usw. Eine Orientierung an Männern, die ihrerseits unbestritten Großes geleistet haben, taugt dabei nicht unbedingt. Es geht vielmehr um das Denken und auch das Behaupten des eigenen Weges. Letztlich führen wir hier eine Wertediskussion. Ist Facebook mehr "wert" als der Friseursalon um die Ecke... Sie haben Recht, Herr Katholnig, es gibt deutlich mehr menschliche Maßstäbe als die des Innovationsgrades und des wirtschaftlichen Erfolgs. Ganz nebenbei bemerkt, lieber Herr Borré, auf viele "geniale" männliche Erfindungen hätte die Menschheit gut und gerne verzichten können; eine entsprechende Aufzählung entfällt leider an dieser Stelle aufgrund von Platzmangel.

Aus demselben Berich über die Intelligenzstudie: "Zahlreiche andere Tests haben aber bewiesen, auf welchen Gebieten die Frauen überlegen sind. Sie sind besser im Schreiben, Lesen und in der Grammatik. Sie finden schneller Synonyme (Wörter gleicher Bedeutung) und lösen schneller Aufgaben wie "Nennen Sie fünf Wörter, die mit ,S' beginnen." Frauen neigen außerdem nicht so zur Selbstüberschätzung wie Männer. Während "er" seine Intelligenz eher überbewertet, fällt "sie" dadurch auf, den eigenen Intellekt zu unterschätzen."
Es ist zu erwarten, dass ihre Vorurteile jetzt entgegnen, dass sie diese Fähigkeiten nicht also so nützlich erachten, wie gewisse klassisch männliche. (Was wollen sie hier eigentlich beweisen?) Doch zum Glück liegt die Wahrheit ja im Blickwinkel des Betrachters.

die weltweit von maximal 40 Menschen gelesen wird, auf die Nerven geht, Frau Müller, was soll ich dann sagen bei dem medialen Trommelfeuer männerfeindlicher Hetze?
Denn, auch wenn das nicht in Ihr Weltbild passt, ich bin kein Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder, häuslicher Gewaltierer oder Konzernchef; erst recht nicht seit 3000 Jahren. Und ich habe weder meine noch irgendeine andere Frau jemals am beruflichen oder sonstigem Fortkommen gehindert!
In unserer Firma liegt das Verhältnis Ingenieure:Ingenieurinnen bei 15...25:1. Und bei ALLEN Geschäftspartnern (egal ob Kunden oder Lieferanten) ist das ganz genauso!
Die Wirtschaft brummt, zur Zeit wird jeder Bewerber eingestellt. Und es würde auch jede Bewerberin eingestellt, wenn die Alphamädchen sich nur bewerben würden.
Tun die aber nicht. Können die auch nicht, denn die Mehrzahl der Powerfrauen kriegt es nicht mal hin einen Beruf zu lernen. Kein Wunder, die sind ja schon voll ausgelastet mit dem „erobern der Männerbastionen“, da bleibt halt keine Zeit zum Arbeiten.
Wie meinen - meine kleine Welt?
Kennen Sie eine Firma, wo es anders ist, so in der großen Welt?
Nein? Wie schade. Dann lesen Sie schön weiter die „wissenschaftlichen“ Studien zum Thema. Viel Spaß.

Es ist unterhaltsam, wie unfähig manche Kommentatoren sind, etwas im Kontext zu lesen.
"Versagen" bezieht sich in diesem Text eindeutig auf die Feminstischen Ansprüche, dass Frauen die Männer in allen Bereichen ebenbürtig sind und ins besondere bei den Wirtschaftlichen, Technischen und Wissenschaftlichen Eliten gleichermasßen vertreten sein werden, oder gar übertreffen, sobald sie nichtmehr benachteiligt werden.
Da junge Frauen heute auf keine Art und Weise mehr Bachteiligt wird, nicht in der Schule und schon garnicht bezüglich der Wehrpflicht und da es zwar allgemein geduldet wird wenn Männer allgemein als faul, vergesslich, dumm, etc. dargestellt werden (selbstüberschätzung...) bei Frauen dies allerhöchstens dann gestattet ist, wenn man sich auf ein ausdrücklich realitätsfernes und nicht verallgemeinertes Blondinen-klishee bezieht. Ansonsten gibt es einen kleinen Aufstand. Unter diesen Bedingungen sollten für diese Generation die Feminsistischen Ziele erreicht worden sein. Sie wurden nicht erreicht, und darauf bezieht sich das "Versagen", und nicht darauf ob Frauen unter normalen Gesichtspunkten versagt haben.

Was man da nicht alles an Klischees aus beiden Richtungen zu lesen bekommt.... Es ist schon erstaunlich, wie da mit einem isolierten Blick und lokalisierten Erfahrungen aus Ausbildung, Studium und Beruf waghalsige Verallgemeinerungen getroffen werden. „Frauenfächer“, „feministische Wissenschaft“, „kreative Gehirnhälfte“, „Nachahmung“, „Egomanie“, „Machtwillen“, „Gier“ und und und... Für und wider alles gibt es x Beispiele. Gibt es dann auch statistische Signifikanz?
Und dann kommen auch noch die schwachsinnigen IQ-Tests hinzu, die z.B. einer Sharon Stone genauso viel Intelligenz wie einem Albert Einstein (dummerweise ein Mann, sorry) zuwiesen. Auch so ein Vehikel, um - vermeintlich wissenschaftlich fundiert - Macht über andere Menschen zu erlangen.
Können wir nicht jedem Menschen - Männlein oder Weiblein - selbst überlassen, womit er in seinem Leben zufrieden ist und womit nicht und wofür er ein Risiko eingehen möchte oder nicht? Wer unzufrieden ist, der soll halt mehr wagen: eine Ausbildung, eine Geschäftsidee, einen Medienauftritt, eine Familiengründung,.... So einfach ist das. Aber Vorsicht bei Höhenflügen: oben ist’s kälter!

Wieso haben noch so viele Männer
Angst vor starken, ehrgeizigen,
intelligenten und kompetenten Frauen,
die es nun mal gibt?
Alles Leugnen hilft nichts!
Dass dieser Kommentar negativ bewertet werden wird
versteht sich auf grund oben beschriebenen Sachverhalts von selbst.

Es ist noch nicht lange her, da lebten Frauen noch in der klassischen zwischen Männern und Frauen aufgeteilten Welt. Erst Ende der 60er Jahre waren die jungen Mädchen öffentlich bereit eine Emanzipation zu wagen. Schon vorher – sogar im „finsteren“ Mittelalter – wurde die Gewalt der Patriarchen immer wieder gebrochen. Und wie so vieles in der Weltgeschichte, braucht die reale Durchsetzung der Gleichberechtigung seine Zeit. Als erstes steht sie auf dem Papier und erst langsam – sehr langsam – beginnt sie Teil der Alltagsmentalität zu werden. Doch dafür müssen Generationen kämpfen. Man bedenkt, wie lange die Menschenrechte gebraucht haben, bis sie anerkannt wurden (noch heute sind sie für viele Menschen nur Rechte, die auf Papier stehen) oder man bedenke, wie viele Male die Sklaverei abgeschafft wurde (normalerweise hätte einmal genügt).
Eine andere Frage ist, ob die Frauen in die Rolle der Spielerinnen passen. Nehmen wir einmal an, Frauen seien durchschnittlich weitsichtiger als Männer. Träfe dies zu, wären sie bei weitem nicht so risikofreudig – und das wäre gut so. Frauen landen schneller wieder auf dem Boden der Tatsachen. Gerade mit dem Gefühl für Sicherheit und Verantwortung kann man in führende Positionen gelangen.

Die Diskussion scheint mir bisher zu sehr von grauen, theoretischen Überlegungen über das Wesen von Mann und Frau, über die Diskriminierung der Frau oder des Mannes (!) und überhaupt von zuviel Polemik durchsetzt zu sein. Lassen wir alle ideologischen Blenden aber weg, so ergibt sich bei einem einfachen Blick in Geschichte und Gegenwart auf allen Ebenen, ob Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, dass Frauen stets gute Leistungen zuwege gebracht haben.
Die Vielzahl bedeutender Schriftstellerinnen wie Jane Austen, Politikerinnen wie Angela Merkel, Forscherinnen wie Marie Curie ist ein Beleg dafür. Ein anderer Beleg ist die jedem jungen Menschen bekannte Klassenbeste, die jeden Autor, jeden Text, jedes Komma kannte, die ihr Abitur selbstverständlich mit einem Schnitt von 0,8 abschloss...
Nette, nachdenkliche Bücher; ordentliche, ausgereifte politische Konzepte; fleißiges und genaues Forschen - alles das können Frauen offenbar leisten.
Aber vielleicht. Nur vielleicht. Vielleicht ist es doch so, dass alle diese Leistungen nur Mittelmaß sind, nein: hervorragendes Mittelmaß!
Das nie zuvor Gedachte, das mit ganzer Seele Erlebte, der maßlose Traum aber und nicht handwerkliche Fleißleistungen machen das Genie aus.
Ist Genie männlich?

"Simone de Beauvoir verglich einst die Situation der Frauen mit denen anderer benachteiligter Gruppen, wie den schwarzen in Amerika Mitte des 20. Jahrhunderts." Was will man von einer Frauenrechtlerin auch anders erwarten? Als Beleg für eine angebliche Frauenunterdrückung ist die persönliche Meinung dieser Dame kaum geeignet.
"'Bis zum 14. Lebensjahr gibt es beim IQ keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen.' Wer einem Kind einredet, dass es dümmer sei, wird sein Ziel wohl erreichen." Da stimme ich Ihnen zu. Wenn die Jungs von heute immer nur zu hören bekommen, sie seien dümmer, gewalttätiger, asozialer oder fauler als die Mädchen, dann sind die erschreckenden Ergebnisse diverser Studien durchaus zu erklären.
Trotzdem hängen Jungen ab dem 14. Lebensjahr die Mädchen bei der Intelligenz ab. Dafür dürfte es Erklärungsversuche geben, die nachvollziehbarer sind als Ihrer.
"Die Wissenschaftler räumten ausserdem ein, dass beim klassischen IQ-Test durchschnittliche Stärken der Frauen nicht berücksichtigt werden. Er stammt zudem aus einer Zeit (1904), als fast alle Dinge von für Männer gemacht wurde."
Gut, und wo finde ich die Ergebnisse von modernen Intelligenztests, die belegen, dass Frauen tatsächlich intelligenter sind als Männer?

Als (fast fertige) Studentin eines typischen Männerfaches bin ich von Ihren Kommentaren, Herr Klier, immer wieder genervt.
Die Anzahl der Studentinnen in "männlichen" Fächern ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen.
In der Generation meiner Mutter war es noch keine Frage, wer das Recht hatte, zu studieren: Die Brüder. Angesichts dessen haben die Frauen schon ganz klar aufgeholt.
Was übrigens Ihren immer wieder angeführten Vergleich angeht, Frauen arbeiten nicht, das sehe man ja an den fehlenden Müllfrauen: Ich habe noch nie in meinem Leben eine männliche Reinigungskraft gesehen, der öffentliche Toiletten saubergemacht hätte. Das ist keine Arbeit? Achso, Sie können ja im Stehen...
Männliche Pfleger gibts auch eher selten. Achso, Erbrochenes wegwischen ist ja auch keine Arbeit.
Abgesehen davon lohnt sich vielleicht mal ein Blick über die Landesgrenzen: Im selben Arbeitsbereich, in dem hier an unserer Uni fast ausschließlich Männer beschäftigt sind, arbeiten an unserer Partneruni viele Frauen, meines Wissens ohne Quote und das auch noch erfolgreich. Kinder haben viele von Ihnen auch noch. Aber das passt wohl nicht in Ihr Weltbild.

Als (fast fertige) Studentin eines typischen Männerfaches bin ich von Ihren Kommentaren, Herr Klier, immer wieder genervt.
Die Anzahl der Studentinnen in "männlichen" Fächern ist in den letzten Jahrzehnten ganz klar gestiegen.
In der Generation meiner Mutter war es noch ganz klar, wer das Recht hatte, zu studieren: Die Brüder. Angesichts dessen haben die Frauen schon ganz klar aufgeholt.
Was übrigens Ihren immer wieder angeführten Vergleich angeht, Frauen arbeiten nicht, das sehe man ja an den fehlenden Müllfrauen: Ich habe noch nie in meinem Leben eine männliche Reinigungskraft gesehen, der öffentliche Toiletten saubergemacht hätte. Das ist keine Arbeit? Achso, Sie können ja im Stehen...
Männliche Pfleger gibts auch eher selten. Achso, Erbrochenes wegwischen ist ja auch keine Arbeit.
Abgesehen davon lohnt sich vielleicht mal ein Blick über die Landesgrenzen: Im selben Arbeitsbereich, in dem hier an unserer Uni fast ausschließlich Männer beschäftigt sind, arbeiten an unserer Partneruni viele Frauen, meines Wissens ohne Quote und das auch noch erfolgreich. Kinder haben viele von Ihnen auch noch. Aber das passt wohl nicht in Ihr Weltbild.

"bewiesen", dass die hochemanzipierten und hochqualifizierten Akademikerinnen, Powerfrauen mit ihrer Frauenpower, die Alphamädchen, die mit ihren besser vernetzten Gehirnhälften vielfältigere Perspektiven integrieren und Krisen viel besser zu meistern
- alles besser können und
- alles besser machen als Männer.
Und wenn die Praxis die Theorie nicht bestätigt – nu, dann hat sich die Praxis eben vor der Theorie total blamiert. Denn die Praxis zeigt nun mal, dass die Powerfrauen in ihrer Mehrzahl nicht besser oder schlechter als Männer arbeiten - sondern überhaupt nicht.
Können die auch gar nicht, denn die Mehrzahl der Alphamädchen hält es ja nicht mal für nötig einen Beruf zu lernen.
Maribel Pazo (26.03. 21:35) versteigt sich gar zu der Behauptung, Chrstioph Becker wäre „zu Studi- Zeiten arg von seinen besseren Kommilitonen genervt“.
Von Kommilitonen vielleicht. Jedoch nicht von Kommilitoninnen. Denn in den nützlichen Studienfächern gibt es keine besseren oder schlechteren – sondern schlicht gar keine Kommilitoninnen (das nervt wirklich).
Und so sind wir in der absurden Situation, dass diejenigen, die sich nicht mal an den Start gehen - DISKRIMINIERUNG rufen wenn sie keine Medaille abkriegen.

Von wegen. Frauen haben überhaupt nicht versagt. Frauen wird nach wie vor erst viel zu spät die Chance eröffnet ins Management zu wechseln. Außerdem ist existiert nach vor die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern nur auf dem Papier.

Erstaunlich, dass ein Orchester nicht nur aus Dirigenten besteht? Oder eine Regierung nicht nur aus Kanzlern? In allen Managementseminaren, in Führungstrainings etc. wird die Strategie vermittelt, die unterschiedlichen Fähigkeiten und Charakteristika zu erkennen und die Verschiedenartigkeit der Beteiligten zu nutzen. Dass es nicht "die eine" gute Fähigkeit gibt, "den einen" Weg zum Erfolg, ist doch inzwischen klar, oder?
Vor diesem Hintergund frage ich mich, was die Polarisierung dieses Artikels an Erkenntnis bringen soll. Nicht alle Männer sind erfolgreiche Einzelkämpfer, nicht alle Frauen verantwortungsscheue Routine- Zuarbeiterinnen. Wichtig wäre wohl eher zu erkennen, wie man die Fähigkeiten des/ der Einzelnen erkennt und unterstützt (was eben in früheren Zeiten v.a. bei Frauen nicht passiert ist). Und anerkennt.

Mein eigenes "Unvermögen" besteht darin, das so Englisch, desweiteren Französisch, Spanisch und Flämisch zu sprechen. Polnisch kommt in Kürze hinzu. DAFÜR benötige ich meine kreative Gehirnhälfte und nicht etwa um meine mäßigen Physikkenntnisse zu kompensieren.
Man sollte alle Berufe schätzen, die Frauenberufe ebenso wie die klassischen Männerberufe - ich möchte nicht mehr und nicht weniger.

Bericht und Kommentare erscheinen mir höchst belustigend! Begeistert kann jeder Home-Psychoanalytiker in den Seelen der Diskutanten blättern! Die meisten haben offenbar erkennbare Probleme - mit sich selbst!
Ob die traditionellen Rollengefechte, die eher wie reine Verteilungskämpfe erscheinen, auf den Ego-Tripps wirklich weiterhelfen, darf bezweifelt werden!
Sehen Sie es sportlich:
"Bis zur Pubertät unterscheiden sich Jungen und Mädchen kaum im Bezug auf ihre sportliche Leistungsfähigkeit. Erst, wenn die Jungen vermehrt Testosteron bilden, überholen sie die Mädchen und pendeln sich auf einem höheren Leistungsniveau ein. .... Eigentlich kann man Männer und Frauen gar nicht vergleichen. Zu unterschiedlich die Voraussetzungen, unfair wäre ein Vergleich im Leistungssport. Und dennoch: Frauen können sich von Männern einiges abschauen und Männer können von Frauen in Sportsdingen Etliches lernen. " (Auszug aus GesundheitPro.de)

Wobei es natürlich auch Ausnahmen gibt. Der Artikel selbst schon gibt interessante Einblicke in das weibliche Denken, und die Kommentare zeigen, welche emotionalen Gräben hier noch existieren, auf beiden Seiten.
Warum nicht einfach akzeptieren, dass Männer Stärken und Schwächen haben, und Frauen eben auch. Und ob man glücklich und zufrieden ist, hängt nicht am Geschlecht, sondern am jeweiligen Hormoncocktail, den man hat oder sich auch schafft.
Und Männer macht nun mal Spielen am glücklichsten. Etwas herstellen und bewundert werden. Geld spielt dabei keine Rolle, da irrt die Autorin: Würde ein Programmierer, Erfinder oder Künstler während seines Schaffens an Geld denken, käme dabei nichts raus. Ich habe noch nie eine Frau gesehen, die von einer eigenen Idee regelrecht besessen ist, bei Männern (und auch bei mir) erlebe ich das fast täglich.
Man sollte das aber nicht (nur) als etwas Beneidenswertes ansehen, sondern auch die Kehrseite: die unzähligen Männer, die sich für nichts aufarbeiten, die erfolgreichen, bei denen zu viel auf der Strecke bleibt. Möchten Sie Beethoven sein? Das wäre die Hölle!
Frauen können ausdauernd Langweiliges bearbeiten, oh wie beneide ich das! Was könnte ich damit erreichen ..!

Georg-Stefan Troller sagte einst über Frauen, dass die Realtiät, die sie repräsentieren, für sie die einzig wirkliche ist. Und damit haben sie eine gegensätzliche Einstellung zu den Pionieren, die immer das Gefühl der Unwirklichkeit der vorhandenen Realität haben. Der Glaube der Frauen an die vorhandene Realität verhindert wiederum, dass sie diese in irgendeiner Weise anzweifeln und womöglich noch Visionen zu haben. Verstärkt wird dies auch durch den Mangel an vorhandenen Pionierinnen.
Damit fehlt ihnen aber die zentrale Eigenschaft eines Pioniers. In der Regel berufen sich Frauen auf Gleichberechtigung, aber der Staat kann keine Pioniergerechtigkeit herstellen. Das Pionierdasein basiert auf infantilen Gedanken, auf einer spielerischen Einstellung im schillerschen Sinne. Man kann über Frauen vieles schreiben, aber nicht dass sie infantil sind. Sie zweifeln und diese Zweifel verhindern Pionierinnen. Auf der anderen Seite beschützt sie der Zweifel vor einem Scheitern. Und so gibt es zwar kaum Pionerinnen, aber auch kaum wirklich gescheiterte Frauen.
Man kann Frauen also nur raten, die Zweifel, zumindest etwas, beiseite zu schieben und spielerischer ihre Möglichkeiten auszuschöpfen.

Was ich denke, ist, dass ein wenig mehr Geduld angebracht ist. Männer wie Frauen müssen (auch noch heute) vor allem Ängste und automatische Rollen abbauen, um eine faire gleichberechtigte Gesellschaft zu erreichen, in der sich sogar Extremwertstatistiken angleichen (und Rockefeller und Co. sind Extremfälle). Z.B.: Seit etwa 20 Jahren, sagt der Artikel, gibt es gleiche Chancen für Männer und Frauen. Meine Erfahrung sagt aber, dass das nicht ganz stimmt. Die Chancen mögen gleich(er) im Studium, oder bei der Familiengründung geworden sein. Aber die Erwartungen der (Groß)-Eltern Generationen sind immer einen Entwicklungsschritt weiter zurück und beeinflussen Männer wie Frauen in ihren Entscheidungen, Gesetzesbildungen oder Arbeitsumfelder als Chefs. Es wird daher mehr Generationen dauern. Und vor allem viele weitere Diskussionen und Offenlegungen benötigen. Es gibt noch viel zu tun. Aber versagt hat meiner Meihnung nach keiner individuell.

Immer noch, im 21. Jahrhundert, offenbaren sich innerhalb dieser Diskussion Vorurteile (von Männern und Frauen), die mich entsetzen.
Simone de Beauvoir verglich einst die Situation der Frauen mit denen anderer benachteiligter Gruppen, wie den schwarzen in Amerika Mitte des 20. Jahrhunderts. Sie zitierte George Bernard Shaw mit folgendem: "Der weisse Amerikaner verweist den Schwarzen auf die Stufe eines Schuhputzers und schließt daraus, dass er nur zum Schuhputzen taugt."
Jetzt las ich im Kommentar von Christian Heier folgedes: "Durchschnittlich sind nicht Frauen intelligenter, sondern Männer. Der Unterschied beträgt im Schnitt etwa 5 IQ-Punkte." (Also Antwort auf Michael Blume, obwohl er dessen Aussage missverstanden hat). Diese Aussage folgt aus einer Studie an der Universität Manchester, die allerdings auch besagt: "Bis zum 14. Lebensjahr gibt es beim IQ keinen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen." Wer einem Kind einredet, dass es dümmer sei, wird sein Ziel wohl erreichen. Die Wissenschaftler räumten ausserdem ein, dass beim klassischen IQ-Test durchschnittliche Stärken der Frauen nicht berücksichtigt werden. Er stammt zudem aus einer Zeit (1904), als fast alle Dinge von für Männer gemacht wurde

Die Autorin fragt danach, warum Frauen nicht in einer Hochrisikogruppe zu finden sind. Das hat vielleicht schon etwas mit Biologie zu tun. Männer sterben häufiger in Unfällen aller Art, weil sie weniger Risikobewusstsein haben oder es ausblenden, wenn sie zur (oft gern auch dummen) Tat schreiten. Diese Neigung kann auch helfen, wenn man den unternehmerischen Freiflug erwägt. Die Chancen zu verlieren, stehen in den USA, dem Lande Mark Zuckerbergs und Bill Gates, bei 400:1. Einer Firma zu gründen ist also in 400 Fällen eine dumme Idee und alle lachen einen aus und in einem Fall ein brillianter Schachzug. Eine weitere Neigung, die ich beobachtet habe, ist die, dass wenn eine langatmige, Fleiß erfordernde Tätigkeit verlangt ist, Frauen diese oft einfach ohne Murren erledigen, während ein Mann eher klagt oder eben über Wege zur Arbeitsvermeidung nachdenkt. ZB: Wenn ich eine 10-minütige Tätigkeit am Computer zwei mal ausführen muss, schreibe ich lieber für 30 Minuten ein Programm als zweimal den gleichen Mist zu machen. Frauen greifen auch hier öfter zur 2 x 10 Minuten Methode. Diese Neigungen sind vielleicht biologisch bedingt, vielleicht auch kulturell, da bin ich kein Experte, sondern nur Beobachter.

Leider empfinde ich den Artikel etwas einseitig. Wie vorher schon gesagt wurde, es kommt auf das Kriterium an, welches unter Erfolg verstanden wird. Und: Männer haben einfach noch einen jahrhundertenlangen Vorsprung in Sachen Firmengründung (wobei es eine gewisse Frau mit den Melitta- Filtern auch geschafft hat). Vor gar nicht zu langer Zeit, also in den 70iger Jahren, durfte sich eine Frau in einigen Ländern von Europa nicht scheiden lassen, musste sie ihren Mann um Erlaubnis fragen, ob sie überhaupt arbeiten durfte, war ihr die Wahl des Nachnamens nicht freigestellt.... etc etc. Können wir noch schneller aufholen?
Schlimmer als mögliches Versagen empfinde ich das chauvinistische Geschwafel von Chrstioph Becker (Vancouver56). Wahrscheinlich wurde er zu Studi- Zeiten arg von seinen besseren Kommilitonen genervt. Wie dem auch sei: sein Kommentar ist nicht gerechtfertigt und er liegt FALSCH.
Inzwischen kann es sich auch kein Mann mehr leisten, dass seine Frau nicht arbeitet. Meine Karriere sehe ich jedenfalls mit Kind noch lange nicht beendet und ein Unternehmen baue ich parallel zu all der anderen Arbeit auch noch auf. Fangen wir bloß nicht an, unsere Erfolge schlecht zu reden!

Habe ein florierendes Unternehmen, verdiene sehr gut, lebe ein erfülltes und glückliches Leben beruflich und privat ... aber ich bin nicht Bill Gates, dann habe ich wohl versagt? Macht nichts, ich erfreue mich trotzdem des Lebens!:):)

In den vergangenen dreissig Jahren habe ich mich des Öfteren gefragt, ob das männliche Lebensmodell das einzig Wahre (für die Frauen) ist: Die Frau wird in weiten Teilen des Feminismus nämlich lediglich als Kopie des Basismodelles Mann begriffen: Was die Männer können, können wir Frauen auch! Ja, und sonst..? Sind wir Männer denn wirklich so gut, dass man unser Lebensmodell, dass im Allgemeinen hauptsächlich auf Erfolg, Geld und Macht beruht, sozusagen als der Weisheit letzter Schluss betrachten muss? Ich habe mir von den Frauen und der Emanzipation eigentlich erheblich mehr versprochen... insofern haben die Frauen für mich schon versagt, ja.

Ich glaube, dass es ein grosser Nachteil unserer mediatisierten Welt ist, dass bestimmte Vorstellungen und Wahrnehmungen vereinheitlicht werden. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle ein ähnliches Bild von den jeweiligen Geschlechterrollen haben, mehr oder weniger unbewusst. Medien prägen unsere Ansichten, und wir, als Gesellschaftswesen, haben den – auch mehr oder weniger unbewussten – Drang, uns unserem jeweiligen Bild anzupassen. Was natürlich ist, denn ebenso neigen wir dazu, denjenigen auszugrenzen, der diesem nicht entspricht oder zumindest ähnelt.
Wir sollten aufhören, über Geschlechterrollen zu diskutieren! Warum rücken wir nicht den Einzelnen in den Mittelpunkt? Sowohl unter männlichen wie unter weiblichen Wesen gibt es gute und schlechte MathematikerInnen, gute und schlechte KulturwissenschaftlerInnen, gibt es mehr und weniger Risikofreudige, gute und schlechte EinparkerInnen, Plappermäuler und Nichtssager, Familien- und Karrieremenschen und solche denen beides gleich wichtig ist. Warum müssen wir uns selbst in Statistiken und Zahlen erfassen? Wichtig ist allein die Erkenntnis, dass wir selbst für unser Leben und dessen Gestaltung verantwortlich sind! Und diese Möglichkeit sollten wir nutzen!

ist vermutlich, nach dem "emotionalen
Intelligenzquotienten", eines der
populärwissenschaftlich am meisten
missbrauchten Konzepte, um das eigene
Unvermögen schönzureden.
Wo bitte hat Herr Baier Fremdsprachen
als unwichtig bezeichnet ? Ich glaube,
Sie interpretieren da etwas hinein.
Ich habe neben (!)
meinem Mathematikstudium einige Fremd-
sprachen, darunter Türkisch, erlernt
und habe großen Respekt vor Linguistik
und Sprachwissenschaften.
Schätzungsweise zwei Drittel der deutschen
Abiturientinnen stürzen sich dagegen seit
Jahrzehnten auf das dünnste Brett: Anglistik.
Nicht dass die unwichtig wäre, aber
in einer Zeit, wo man selbst von Ingenieuren
zwei (!) Fremdsprachen erwartet, wundern sie
sich dann, dass sie mit dieser Qualifikation
am Ende wieder mit Abiturientinnen als Azubis
konkurrieren.
Es geht mir nicht darum, wie Einige hier, dem
Idyll der "german Hausfrau" (die es neben
Bratwurst und Blitzkrieg sogar ins Englische
geschafft hat) nachzutrauern, es sollte nur
klarsein, dass wer "Frauenfächer" studiert
dann eben auch mit hoher Wahrscheinlichkeit
in "Frauenberufen" landet. Wer's mag, umso
besser, dann gibt's auch keinen Grund zum
Jammern.

Sind Firmengründungen und neue Webseiten denn wirklich das Einzige wodurch ein intelligenter Mensch sich heute auszeichnen kann? Männer haben einen höheren Forscherdrang, das ist gut so - es ist jedoch unüberlegt, Frauen aufgrund ihrer geringeren Risikobereitschaft als das schwache Geschlecht abzuwerten. Selbst wenn Frauen keine belanglosen Internetportale programmieren, leisten sie Enormes. Sich für Alte und Kranke einzusetzen ist z. B. eine Leistung. Meines Erachtens eine, die der Gesellschaft in größerem Maße nützt als Videobotschaften einmal um den Globus schicken zu können.
@Moritz Peters: Die Aussage „Frauen haben keine Lust etwas zu erschaffen“ halte ich für äußerst gewagt und oberflächlich!
@Lukas Bauer: Was ist daran falsch, dass Frauen bevorzugt Geisteswissenschaften studieren? Bei Frauen ist die kreative Gehirnhälfte ausgeprägter. Fremdsprachen perfekt sprechen ist durchaus eine nützliche Qualifikation – wie sonst sollten die Erfindungen der Männer international vermarktet werden? Noch dazu ohne die Frauen, die im Marketing arbeiten? Schlechte Perspektiven ohne die „Schwafelwissenschaften“…
@Sabrina Schaller: Endlich eine vernünftige Meinung ohne reißerische Verallgemeinerungen!

Das stellt sich mir spontan die Frage: Wobei versagt? Ist das Fehlen in Vorständen ein Zeichen des Misserfolgs? Ist die Sitzung des Kindergartenelternvereins weniger wichtig als die des Managements eines Unternehmen (Die Unterschiede sind übrigens gar nicht so groß!) Und warum sollte es an der Risikofreude fehlen? Eine Familie zu gründen ist weit riskanter als irgendeine Vorstandsentscheidung zu treffen, die - wenn sie sich als falsch heraus stellt - höchstens ein paar Tausend Arbeitsplätze und eine Schramme in der Reputation verursacht. Wenn Herr Ackermann morgen das Zeitliche segnen sollte - was ihm niemand wünschen möge - passiert genau gar nichts, geschäftlich gesehen. Wenn eine Frau aus einem Familienverband verschwindet, dann ist die Not groß, Verlust, Schmerz, Trauer, organisatorische und meist auch finanzielle Probleme treten auf. Frauen versagen nicht und haben nicht versagt, sonst wären wir alle nicht hier. Möglicherweise ist es nicht ganz so vernünftig die Massstäbe des eigenen Erfolgs von den anderen definieren zu lassen - das gilt übrigens nicht nur für Frauen.

Losgelöst von dem konkreten Thema der Wirtschaft mal ein Beispiel, wo es um nichts als Innovation geht:
Wie viele stilprägende Musikerinnen gibt es?
Da gabs mal ein ziemlich gutes Beispiel in einem Artikel, wo der Autor meinte, wie es eigentlich sein könne, dass im Amerika der 1920er Jahre eine Schicht extrem unterpriviligierter Menschen, schwarze Männer nämlich, aus verrauchten, schmutzigen Kneipen heraus eine Weltrevolution in der Musik -Jazz/Blues- auslösten, während eine Heerschar von in viktorianisch geführten Haushalten mehr als nur üblichen Pianistinnen dauerhaft in Vergessenheit gerieten.
Es reicht halt einfach nicht, sich in ausgetretenen Pfaden von in diesem Fall Klassikern zu bewegen.

Darf ich mich auch als Mann bei Ihnen bedanken für die Autos, Eisenbahnen und
Flugzeuge die Sie (!) erfunden und gebaut haben ?
Davon abgesehen, seit wievielen Jahren schätzen Sie ist es in Deutschland NICHT
mehr verboten, dass Frauen eine höhere Schule besuchen und dadurch überhaupt
die Grundvoraussetzungen für eine wissenschaftliche Laufbahn erhalten ?
Kleiner Tipp: bis vor ein paar Jahrzehnten war es in Deutschland noch verboten,
dass eine (verheiratete) Frau überhaupt das Haus verließ um arbeiten zu gehen.
(außer ihr Herr gab ihr seine schriftliche Ausgangserlaubnis)
Dass manche Herren auch im dritten Jahrtausend ihrem verlorenen Paradies
hinterherjammern, ist kein Wunder. Dass die Betroffenen sich die eben mühsam
erkämpfte Freiheit bewahren möchten, auch nicht.

In der Rangordnung der Eliten muss man nicht nur Köpfchen sondern eine gehörige Portion Nerven, die Möglichkeit das Gewissen abzuschalten und Beziehungen haben. Auf Managerebene gibt es Kriege (wie auch unter Arbeitnehmern) welche sich gewaschen haben. Man kann nicht einfach zur Uni gehen ein paar Abschlüsse machen, meinen man wäre was und nun Gründer einer erfolgreichen neuen Technologie zu sein. MS wäre nicht so groß wenn Gates nicht Dos ohne Rücksicht auf Verluste ausgeschlachtet hätte. MS wäre nciht so groß ohne die vielen feindlichen Übernahmen. In dieser Ebene wo das Gewissen keine Rolle spielt und nur der "Harte" weiterkommt sind die Frauen unterbesetzt. Das ist aber ehr ein Zeichen für Stärke als für Schwäche. Frauen scheinen sich allgemein (nicht alle) nicht so leicht dazu hinreißen zu lassen Krieg zu führen, andere Menschen zu verletzen (auch Seelisch) und das halte ich Ihnen hoch an. So lange wie der Kampf nicht mit Wissen/Talent sondern mit fiesen Waffen ausgetragen wird, werden Gefühlsvolle Menschen (Mehrheit Frauen) nicht so vertreten sein und das ist gut so. Versucht hier nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen

@ Michael Blume: Durchschnittlich sind nicht Frauen intelligenter, sondern Männer. Der Unterschied beträgt im Schnitt etwa 5 IQ-Punkte.
@ Bernadette Korf: "Bei Frauen in der Öffentlichkeit wird viel öfter díe Optik als der Inhalt der Botschaft kommentiert." Ein alter Kalauer, der immer wieder herhalten muss, um zu begründen, warum Frauen es speziell in der Politik angeblich besonders schwer haben. Motto: Über Angela Merkels Frisur wird mehr diskutiert als über das, was sie sagt. Als ob es nie Diskussionen und Mutmaßungen über Kohls Bauch, Scharpings Bart, Schröders gefärbte Haare oder Genschers Ohren gegeben hätte! Meist übrigens auf den bunten Seiten der Zeitungen, die besonders gerne von Frauen gelesen werden...
@ Eva Seidel: Das "seit Menschengedenken unterdrückte" Geschlecht ist stets vor militärischen Kampfeinsätzen, gefährlichen Arbeiten und zuviel körperlicher und geistiger Anstrengung geschützt worden - vor allem durch Männer. Das "unterdrückte" Geschlecht gibt Unmengen Geld für Klamotten und Zeitschriften und aus, liegt zu allen Zeiten beim Fernsehkonsum vorne. Es stellt die Mehrheit der Wahlberechtigten - und wählt trotzdem vor allem seine "Unterdrücker".

Wer stellt sich bei dem ganzen Thema je die Frage: Was ist sinnvoll?
Wenn die Frau die Kinder bekommt, ist es dann sinnvoll, sie auch noch in die Schlacht um Karriereposten zu schicken. Die Propaganda für mehr Frauen in der Wirtschaft passt immer weniger zu dem, was sie als Frauen ausmacht, nämlich die Gabe, Leben handfest weiterzugeben.
Würde denn die Welt besser, würden wir alle glücklicher, wenn die Frauen sich an die Stelle der Männer setzten?
Es ist Zeit, aufzuhören mit der dumpfen Diffamierung der Männer. Männer haben Gigantisches erreicht in der Geschichte der Menschheit. Sie haben die Eisenbahnen, die Autos, die Flugzeuge gebaut, mit denen Frauen durch die Gegend fahren und dabei ihr Makeup nachziehen. Wie wäre es mal zur Abwechslung mit ein bisschen Dankbarkeit?
Dass soviele Frauen von einer Karriere Abstand nehmen und die Familienphase bevorzugen, dafür können wir ihnen nicht genug dankbar sein. Sonst hätten wir nämlich noch weniger Kinder in Deutschland. Und dass sie auf die Karriere verzichten, liegt nicht daran, dass sie etwa einem veralteten Rollenbild anhingen etc. Es liegt daran, dass sie auf ihre innere Uhr hören und ihr persönliches Glück finden wollen. Trotz der Propaganda zur Konkurrenz mit den Männern.

Nur wer sich Ziele setzt kann scheitern.
Eins stimmt ja schon, bis vor einiger konnten Frauen meist nicht scheitern, weil sie keine eigenen Lebensentwürfe hatten die (Leistungs-)Ziele beinhaltet haben.
Kinderkriegen und 'Hausfrausein' fällt nicht unter Leistung - es soll ja heute noch Männer geben, die dies einer vermeintlich natürlichen Bestimmung zu rechnen:
Die Definitionsmacht über die eigene Existenz hatten Männer, wenn auch nicht alle - nur die Handlungsspielräume hatten - entsprechend scheiterten nur sie.
Wenn jetzt Frauen auch nach ebensolchen Handlungsspielräumen Ausschau halten, wer will es ihnen verwehren (Scheitern inbegriffen) mit welchem Recht?
Wäre würde wirklich ernsthaft zu erwägen, da irgendetwas rückwärts zu drehen?
Aber Frauen, die sich vorwagen haben - das ist in der Regel immer noch so - mehr zu verlieren als Männer.
Weil diese Form des Lebensentwurfs noch weniger erprobt ist (und akzeptiert), unabhängig von der realen Leistungsfähigkeit.
Männer sollten weniger Angst haben, Frauen sind ja nicht stärker als früher, ihre Rolle hat nur sich verändert - und da profitieren alle davon.

in punkto gier und egomanie und unbegrenztem machtwillen, eigenschaften, die von rockefeller bis gates zum wirtschaftlichen erfolg dazugehören. (nebenbei lösen sie natürlich auch kleine probleme wie die subprime-krise aus, aber was soll's). ich denke, man sollte sich bei solchen klageliedern über das versagen der frauen vor augen führen, dass eine gesellschaft nur eine bestimmte anzahl von risikofreudigen superunternehmern verträgt. und nicht zu vergessen, für jeden bewunderten wirtschafts-pionier gibt es eine ungleich grössere zahl an insolvenzen. es bedarf auch derjenigen, die hinterher aufräumen...das scheinen häufig frauen zu sein. ist das wirklich so ein problem?

durchschnittlich sind Frauen Intelligenter.
Aber sie haben keine so hohe Spreizung,das heißt weniger dummheit aber auch weniger genie. Was ist besser? Diese frage wird in Deutschland fiel zu häufig gestellt.
Die Vielfalt und die Unterschiede machen uns reich.

Die intelligenz von Frauen wird heute aus politischen bzw. ideologischen Gründen kräftig übertrieben und überschätzt.
Frauen sind in der Schule und auch an der Uni besser als Männer - solange es darum geht dem Lehrer oder Professor zu gefallen und zu lernen um wieder zu geben was von ihnen erwartet wird.
Lehrt der Prof. oder Lehrer z.B. Unsinn, dann kann man sicher sein, dass es Männer sind die es merken.
Als Mitarbeiterinnen für Routinejobs sind Frauen gut. Vielleicht auch zur Verwaltung von bestehenden Unternehmen und Staaten, aber nur sollange es keine großen, neuen Herausforderungen gibt.

Frau Weigunys Beitrag ist schon recht mutig, wagt sie es doch, ein politisch korrektes Tabu infrage zu stellen, wonach die Frau edel, hilfreich und gut, ferner intelligent und tüchtig, aber auch "immer noch strukturell benachteiligt" ist. Jenseits aller Gleichschaltungsbestrebungen wagt sie auszusprechen, dass Frauen tendenziell andere Schwerpunkte in ihrem Leben setzen und der Versuch, ihnen die Lebens- und Denkungsart des großen, insgeheim beneideten Vorbildes Mann aufzupfropfen, am ausgeprägten weiblichen Sicherheits- und Harmoniebedürfnis scheitern muss.
Nur schade, dass sie ihre weitgehend zutreffenden Aussagen mit sexistischen Einsprengseln meint würzen zu müssen ("Männer, simpel gestrickt, wie sie sind ... Männer neigen viel eher zur Selbstüberschätzung als Frauen"). Offensichtlich darf man in Deutschland bestimmte Dinge nicht sagen: z.B. dass Männer meist phantasievoller, kreativer, die größeren Querdenker und diejenigen mit den verrückten Ideen sind, was man im Artikel zwischen den Zeilen herauslesen kann, wenn man denn will. Und wenn man es wagt, Frauen zu kritisieren, geht das offenbar nur mit ein wenig dumpfer Männerfeindlichkeit, auf dass die wichtige weibliche Zielgruppe nicht zu sehr vor den Kopf gestoßen wird.

Sind Frauen erst dann gleichberechtigt ( = gleichwertig?? ), wenn Sie in ausnahmslos allen Bereichen mindestens so gut sind wie Männer?
Die Autorin legt ein(!) Kriterium an für ihre Bewertung. Ein Kriterium, welches in den Medien sehr beachtet wird - zugegeben.
Und daran wird dann Erfolg oder Mißerfolg gemessen?
Mir geht so etwas lotsenkrecht am Arsch vorbei - ich hoffe, den meisten Frauen auch.

... sei der Essay von Elke Heidenreich in F.A.Z. 16.03.2006, Nr. 64, S. 38 genannt, indem das Ergehen schreibender Frauen bedacht wird. Im FAZ.NET und im FAZ-Archiv ist er abrufbar (http://www.faz.net/f30/common/Suchergebnis.aspx?term=elke+heidenreich+Selbstmorde&part=gesamt&redir=&deChecker=R&ress_pol=1&ress_wir=1&ress_aut=1&ress_ges=1&ress_inv=1&ress_com=1&ress_spo=1&ress_wis=1&ress_kmt=1&ress_feu=1&ress_rez=1&ress_rmz=1&ress_ber=1&ress_rei=1&ress_andere=1&datum=ohne&von=TT.MM.JJJJ&bis=TT.MM.JJJJ).
Unter anderem heißt es dort:
"... Frauen, die schreiben, leben gefährlich. Sie leben vor allem in der Regel sehr kurz, und wenn es doch ein längeres Leben wird, dann manchmal eines in Einsamkeit und Elend, und am Ende stand oft auch noch das völlige Vergessen - wie etwa bei Mascha Kaleko oder Irmgard Keun, die erst jetzt zögernd wiederentdeckt werden. ..."
"Eines aber muß hier gesagt sein: daß natürlich auch schöpferische Männer dieses Grauen der Einsamkeit sehr wohl kennen, die Zweifel, die Überforderungen, das Sich-selbst-Ausbeuten..."

Der Kommentar von Frau Mieslinger trifft den Nagel auf den Kopf. Spätestens mit dem Älterwerden (also ab 30) verlieren Frauen all zu schnell ihre "Wildheit" und ersetzen diese durch ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis. Dies trifft nicht nur für den beruflichen Teil des Lebens zu, auch bei der Kindererziehung ist diese Aufgabenteilung nach meiner Beobachtung die Regel: Mütter agieren zumeist eher um- und vorsichtig, Väter eher risikobereit. Beides hat seine Berechtigung; gleichwohl ist es eine Tragödie, wenn Kinder ohne Väter aufwachsen denn wer soll ihnen denn den Mut zum Risiko schmackhaft machen wenn nicht der Vater?

Herr Trummler, würde bedeuten, dass
Sie selbst konkrete Verantwortung
für Kinder übernähmen, anstatt nur
von den Pflichten der Frau
zu predigen.
Ideal mag Ihre Rollenaufteilung für Sie selbst
sein, so wie es auch bei den alten Griechen
ideal war, dass es Freie und Sklaven gab,
vorausgesetzt man gehörte zu Ersteren.
Jedem seine "natürliche" Rolle, nicht war ?
Staatsideologie war in Deutschland bis vor
wenigen Jahren die Frau als unmündiges Heimchen
am Herd - während in praktisch allen anderen
europäischen Ländern Bürgerrechte für Frauen
längst selbstverständlich waren.

Abiturientinnen neigen überproportional dazu,
sich auf der Uni für sogenannte Schwafelwissen-
schaften (BWL eingeschlossen) einzuschreiben.
Da keine nennenswerte Nachfrage nach Legionen
von Anglisten (mit der sensationellen Qualifikation,
Englisch zu sprechen), Literaturwissenschaftlern
und 0815-Betriebswirten (die alle "irgendwas mit
Marketing" machen möchten) besteht, ist mit diesen
Studienfächern später im allgemeinen wenig Geld
zu verdienen.
Soweit sogut, wenn nicht anschließend das eigene
Gehalt mit dem von Ingenieuren oder Zahnärzten
verglichen und daraus eine Benachteiligung gefolgert wird.
Diese "Benachteiligung" wurde mit der Wahl des
Studienfaches selbst bestimmt. Allenfalls wäre
untersuchenswert, weshalb so wenige Mädchen sich
für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer
einschreiben. Die, die es tun, erbringen schließlich
auch dieselben Leistungen wie ihre männlichen
Kommilitonen.
Die These, alles liege an den bösen Lehrern, die
den Mädchen Bildung verweigern ("Du heiratest
später doch sowieso"), traf vielleicht auf die 60er
Jahre zu.
Daran heute, wo an den Schulen mehr Frauen als
Männer lehren, festzuhalten, würde heissen, dass
Lehrerinnen Schülerinnen benachteiligen - warum ?

Frauen, die in den 80-er Jahren im Studium neben Männern standen, haben oft tolle Ergebnisse erzielt. In der anschließenden Berufswelt kam es dann zu Begegnungen mit männlichen Chefs, die eindeutig sagten: Ich will keine Frau in einer Führungsposition oder gar als Mitarbeiterin. Eine Frau, die nach männlichem Beuteschema ihre Partner aktiv selbst auswählt, z.B. anspricht, macht Männern Angst. Es scheint, daß die Frau Botschaften auszusenden hat, aber keine eigenen Aktivitäten zu ergreifen. Ebenso kann sie in der Männer dominierten Berufswelt zwar versuchen, ihren "Mann" zu stehen, aber eigentlich ist das Durchsetzen von Ideen immer an die Art der Präsentation und Optik geknüpft. (Bei Frauen in der Öffentlichkeit wird viel öfter díe Optik als der Inhalt der Botschaft kommentiert.) Wen wundert es da, daß "Frau" sich lieber einen Partner sucht und als starker Rückhalt im Hintergrund als Partnerin dem Mann das kreative Umfeld überläßt. Wir sind nicht ideenfaul. Aber es ist der Mann, der stets nach Erfolgen sucht, um zu gefallen und dabei auch ohne Probleme ein Scheitern wegsteckt. Frauen versuchen zu optimieren - im Beruf, Partnerschaft/Familie -, um dann das Erreichte zu sichern. Mut fehlt nicht, privates Glück ist uns mehr wert.

Die letzten Sätze zeigen doch sehr deutlich, weshalb es unter den Pionieren in der ersten Reihe zu wenige Frauen gibt: Hinter erfolgreichen Männern standen immer auch Frauen, die sie emotional gestützt, moralisch unterstützt, nicht selten auch finanziell und ihnen den Rücken sozusagen "frei gehalten" haben. Männer scheinen durch ihren Erfolg attraktiver und anziehender. Sie gewinnen auf der ganzen Linie an Achtung und Respekt etc.
Frauen hingegen müssen eher Versluste befürchten und in Kauf nehmen. Selten stehen hinter ihnen Männer, die sie stützen. Selten gelten sie als besonders weiblich und attraktiv.
Hinzu kommt, dass die Welt der Economy eine immer noch von Männern definierte Welt ist, will sagen, sie orientiert sich an tradierten männlichen Lebensentwürfen.
Wo liegt da der Anreiz eigentlich, sich dort als Pionierin hervor zu tun?
Es liegt außerdem die Vermutung nahe, dass es zwar ganz viele Pionierinnen gibt, auf Gebieten und in Handlungsfeldern, die wenig sichtbar oder im männlich- ökonomischen Sinne weniger spektakulär sind.

Selbst der konservative Teil der FAZ-Redaktion leugnet heute nicht mehr, daß Frauen es schwerer haben, angemessene Gehälter oder Kredite für Unternehmensgründungen zu bekommen. Ganz zu schweigen von den „weichen“ Faktoren wie Anerkennung, Ermutigung, Unterstützung. Ich kenne keinen erfolgreichen Mann, der leugnen würde, daß er gefördert, ermutigt und unterstützt worden ist, oft von den eigenen Eltern, häufig auch von einem Mentor.
Niemand versperrt Mädchen den Weg in den Maschinenbau? Doch, Frau Weiguny, das geht schon los in den Familien: Welches Mädchen wird denn in der Familie ermuntert, sich mit technischen Baukästen zu beschäftigen? Welches Mädchen bekommt so was geschenkt, damit sie ausprobieren kann, ob sie daran Spaß finden kann? Und es geht weiter in der Schule: Es gibt mehrere Studien, die zeigen, daß Mädchen aus reinen Mädchenschulen häufiger erfolgreiche Naturwissenschaftlerinnen werden als Mädchen, die aus koedukativen Schulen kommen. Welchen Schluß würden Sie denn daraus ziehen, Frau Weiguny? Alles nur „unser Naturell“?
Laden Sie bitte Ihre private Frustration bitte nicht bei Ihren Geschlechtsgenossinnen ab. Recherchieren Sie doch lieber mal, was die Erfolgsfaktoren bei den erfolgreichen Frauen waren.

Solange Frauen nicht davon abgehalten werden es ihnen gleich zu tun, wieso sollte es jemanden stören? Die einen sind risikofreudig, die anderen eher auf Sicherheit aus. Warum sollte man gegen seine Natur handeln?
Ich bin entschieden gegen eine hochgeschaukelte Gleichberechtigung, die nur noch auf dem anatomischen Unterschied zwischen den Geschlechtern beruht. Mann und Frau denken eben anders und ergänzen sich gerade dadurch gut, wie auch der letzte Satz verdeutlicht.
AUßerdem nennt der Artikel zwar eine Handvoll wichtiger Erneuerer - aber ich bin sicher es gibt noch sehr viel mehr, die gescheitert sind. Entscheidend ist im Endeffekt doch nicht, wie hoch der Frauenanteil bei den Revolutionären ist, sondern ob die Frauen mit ihren Entscheidungen zufrieden sind. Nur aus Angst sollte natürlich niemand abgehalten werden das Spiel zu spielen - weder Mann noch Frau.

Herr Rabe, kann ich sagen:
noch weniger als ein Ingenieurstudium aufnehmen. Dort der Anteil der hochemanzipierten und hochqualifizierten Akademikerinnen mit ihrer Frauenpower im einstelligen Prozentbereich, von denen innerhalb von 10 Jahren nach dem Abschluss noch mal die Hälfte abspringt.
Überall in der Industrie ist bei hoch-qualifizierter/verantwortlicher Arbeit der Anteil F:M bei 1:20.
Und auch bei den Arbeiten mit weniger Qualifikation/Verantwortung. Die höchstqualifizierte Frauengeneration aller Zeiten kriegt es nicht mal hin die Mülltonnen zu leeren - trotz jahrzehntelanger Frauenförderungsorgien mit den dafür verbrannten Milliarden.
Tradition und sagenumwobene Rollenbilder scheiden als Ursache aus.
Seit 30 Jahren lesen Sie in der Zeitung ausschließlich über die Powerfrauen, die permanent die „Männerdomänen erobern“, die alles, wirklich alles besser können und besser machen als Männer; diese Propaganda begleitet von den blöden Geschichten über die angebliche männliche Angst vor weiblicher Konkurrenz.
Frauen haben versagt? Haben sie nicht!
Lediglich die widernatürlich Schwachsinns-Forderungen des linken social engineering erfüllen sie nicht. Das ist kein Versagen, sondern natürlich.
Wäre Zeit das anzuerkennen.

@Trummler:
Sie vereinfachen zu sehr. Eine etwas geringere Wahrscheinlichkeit, dass eine Mädchen in Mathe gut ist, heisst nicht, dass es keine Mädchen gibt die gut in Mathe sind und ähnlich ist es mit vielen anderen fähigkeiten und kompetenzen. Die Anzahl der Frauen, die zu den Besten 1% des Naturwissenschaflternachwuchses und Jungunternehmern gehören, möge zwar geringer sein, als die Anzahl der Männer, dies heisst aber noch lange nicht, dass keine Frau etwas in diesen Gesellschaftsbereichen zu tun hätte! Die individuellen Unterschiede sind nämlich viel größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
@Stoltenow:
In diesem Fall ist ihr Einwand nicht angebracht, da er bereits im Text vorweggenommen wird, und daraufhin auf JUNGUNTERNEHMERder letzten Jahre eingegangen wird wo die Trägheit der Statistiken deutlich geringer ist. Obwohl sie recht haben, und es Mehr erfolgreiche junge Frauen gibt, als im Text erwähnt wurden, ändert dies nichts daran, dass der Anteil der Jungen Frauen unter den erfolgreichsten Startups sehr gering ist.

Sehr geehrte Frau Weiguny,
haben Sie nur in Ihrem eigenen Umfeld recherchiert?
....Sie eröffnen Friseursalons, Cafés und Modeboutiquen. Sie machen sich selbständig als Anwältinnen, Ärztinnen, Architektinnen.....
Haben Sie selbst - als erfolgreiche freie Journalistin - das Gefühl, versagt zu haben?
Auch unter Männern gibt es nicht viele Zuckerbergs.
Sie haben allen Grund selbstbewußter zu sein.
Verlassen Sie Ihre Zirkel, dann finden Sie viele positive Beispiele.
Gabriele Fischer war beispielsweise Mitgründerin von Econy - damals im Spiegel Verlag.
Als der Spiegel Econy einstellen wollte, machte sie weiter, fand Investoren.
Niemand im Verlag hat dem Objekt - heute brand eins - eine Chance gegeben.
Frau Fischer hat es geschafft, eine "Zuckerbergin" von vielen.
Alles Gute
Petra Schlitt
p.s. Liliane Bettencourt hat L'Oréal nicht gegründet.

Der Artikel ist sehr mutig angesichts der derzeitigen Staatsideologie. Die FAZ ist wohl eine der unabhaengigsten Zeitungen Deutschlands!
Die herrschende Ideologie die die dominante, ueberlegene, erwerbstaetige Frau propagiert die sofern versehentlich Kinder kommen diese in staatliche Verwahrung gibt, ist eine recht realitaetsferne Ideologie.
Mittels Frauenquoten, Privilegierung in fast allen Lebensbereichen und einer Kampagne in den Medien wird dieses Rollenbild in der Gesellschaft umgesetzt.
Auf der anderen Seite haben sich die Geschlechter ueber Jahrmilionen auf eine sehr ideale Rollenteilung optimiert. Der Mann ist fuer Krieg und Erwerb zustaendig, die Frau fuer das Heim und die Familie. Letztlich findet man dies in allen erfolgreichen Kulturen. Andere Modelle, sofern sie existiert haben moegen, sind ausgestorben.
Das derzeit propagierte Modell krankt an zwei Punkten.
1. Wenn die Frau die privilegierte Erwerbsarbeiterin ist, wer kuemmert sich um die Kinder.. warum Kinder wenn diese gar nicht geniessen oder praegen kann.
2. Welche Rolle soll dann der Mann einnehmen ... Geduldeter Miternaehrer und Hausmann ohne Rechte an seinen Kindern... Warum soll er sich das antun?
Vandale

Auch dieser Artikel folgt der Aufregungslogik, die sich in Beiträgen über zuwenig Universitätsprofessorinnen oder weibliche Vorstände findet. Diese vergleichen aktuelle Zahlen von Absolventinnen mit der Zahl der momentanen Stelleninhabern, blenden aber (bewusst) aus, dass diese vor Jahrzehnten ihre Laufbahn begonnen haben, als die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anders waren. Und betrachtet man die historische Entwicklung unseres Wirtschaftssystems sollte recht schnell deutlich werden, dass wir noch ein gutes Stück vor uns haben, bis Frauen einen entsprechenden Anteil an den vermeintlichen Spitzen der Gesellschaft haben (vielleicht sind sie aber auch nur klüger und haben wenig Lust auf die dort herrschenden Hahnenkämpfe.)
Davon losgelöst: mit Caterina Flake hat eine der populärsten Web 2.0-Plattformen (Flickr) eine weibliche Mitgründerin.

Die Mädchen werden mit Sicherheit nicht in der Schule benachteiligt. Ganz im Gegenteil. Keines der Schullektüren die ich in meiner Schulzeit gelesen habe, war ein "Jungenbuch" . Erst die auf Freundschaft und Familie bezogenen Geschichtchen, dann das Pubertäts-gedöns, dann die Leiden von Frauen im Krieg und in der Nachkriegszeit. Zum Schluss wieder Beziehungsdramen und Familientragödien.
Mein Vater und mein Großvater haben noch Faust gelesen, wir aber haben Schillers äquivalent zu einer Telenovela: Maria Stuart gelesen. Für den Englischunterricht gäbe es so viele tolle Lektüren: Moby Dick, Gullivers Reisen, Robinson Crusoe, beliebiges von Poe, Dick , Dickens, Pratchett oder Tolkien, aber worüber haben wir gelesen? Probleme von Stadtkindern in London, die Krankheit von Großvätern oder die Erziehung eines Taubstummen Kindes. Kein Wunder dass die Mädchen die Jungen in Deutsch und Englisch (trotz Internet) abhängen, wenn diese Fächer für uns nur aus bloßer Langeweile bestehen!
Das angeborene Interesse an großen Leistungen, Lebensaufgaben, Abenteuern und Technologie kann es aber nicht ersetzen!
Mein Vater wurde im Matheuntericht noch an die Tafel geholt und musste zeigen was er konnte, bei uns wurde für mündliche Noten nur gelabert!

Ich studiere nun Maschinenbau an der TU München. nebenan sind die Mathematiker und Informatiker. Der Frauenanteil ist seit Jahren unter 20%, also je nach Studiengang auf eine Studentin 4 bis 7 Studenten. Noch extremer ist es in den Konstruktionsvereinen: Segelflieger, Flugzeugmodellbauer, Rennfaherer, Düsenantriebe und Raketenbauer, überall sind die Frauenanteile unter 5%. Ich kenne mehrere Maschinenbau Studenten die daheim mit Elektronik rumbasteln, kleine Tools und Spielereinen programmieren, Romane schreiben, ein Zubrot mit Webdesign verdienen oder kleinaufträge für geätzte Platinen übernehmen. Und was machen die mir bekannten Mädels? Lernen, Kellnern, Nachhilfe geben, Cocktails Mixen, Musik machen etc.
Daran, dass wir Jungs die Mädels aus den Vereinen rausekeln, oder ihnen zu viel Aufmerksamkeit schenken, kann es auch nicht liegen. Neue Mitglieder sind immer willkommen und es herrscht eine kameradschaftliche Atmosphäre. Vor einem Jahr hat sich eine Kommilitonin in der Studentenzeitung darüber beschwert, dass sie und ihre Freundinnen sich noch so Sexy anziehen können, aber trozdem nicht in der Uni angesprochen werden. Es antworteten entrüstete Männer mit Schwarzer Zitaten.
Sie haben einfach keine Lust etwas zu erschaffen!

Ich kann Frau Weigunys Argumentation nicht nachvollziehen. Sie gibt ja zu, dass Frauen eigentlich erst seit ca. 20 Jahren die Gelegenheit haben, sich in gleichem Maße wie die Männer hervorzutun. Was kann man also erwarten? Dass Frauen, die seit Menschengedenken unterdrückt wurden und in den meisten Teilen der Welt noch heute unterdrückt werden, in 20 Jahren all das nachholen, was ihnen vorher stets verwährt blieb?
Natürlich, Frauen werden heute gefördert. Aber sie werden gleichzeitig auch immer wieder entmutigt, mit Argumentationen wie: "Wenn ihr in 20 Jahren immer noch nicht geschafft habt, was Männer in den letzten 2000 Jahren erreicht haben, ist das nur der Beweis dafür, dass ihr es eben von Natur aus nicht könnt!" Von solchen Sprüchen darf man sich aber nicht einschüchtern lassen. Sie stammen meiner Ansicht nach von Männern, die Angst haben, von ihrem riesigen Stück Kuchen ein kleines Stück abzugeben. Ich kann hier nur an eine ganz weibliche Tugend appellieren: die Geduld. Bis unsere Urenkelinnen erwachsen sind, hat sich die Welt weiter verändert. Dann gibt es vielleicht auch mehr Unternehmensgründerinnen.

Wenn der Beitrag ein repräsentatives Bild bietet, zeigt er etwas von der Unterschiedenheit der Geschlechter, und die ist zu bejahen.
Ich verstehe nicht, warum Frauen an Männern gemessen werden müssen und sich den Streß machen, an allen Positionen genauso vertreten zu sein. Die "Frauenquote" finde ich ehrverletzend. Es lebe der Unterschied!
Das Ziel der Aufhebung der Geschlechtseigentümlichkeiten (geschlechtsneutrale Toiletten an amerikanischen Unis...) erinnert mehr an die antike Gnosis als an die spezifische Ehre jedes Geschlechts.

Hat eigentlich mal jemand die Frage gestellt, warum Jahrtausende lang die Frau die Rolle der Hausfrau und Mutter übernommen hat oder übernehmen musste? Schließlich gibt es schon lang genug Berufe, für deren Ausübung nicht die körperliche Kraft entscheidend ist, z.B. Kaufleute, Finanzdienstleister, Ärzte, Immobilienmakler, Küchenchefs, usw.. Außerdem kann ich mir die Griechen, Römer und Nordeuropäer nicht einfach als stumpfsinnige Machos vorstellen, die grundsätzlich jede weibliche Initiative plattbügeln. Und kann es sicher nicht sein, dass die Frauen sich tausende Jahre lang nicht zu wehren wussten bis endlich Frau Schwarzer kam, um einen neuen Abschnitt der Geschichte zu beginnen.
Viel wahrscheinlicher scheint mir zu sein, dass die Feminismus-Bewegung der letzten Jahrzehnte so ähnlich schon öfters stattgefunden hat und jedesmal zu dem Ergebnis kam, zu dem sie auch dieses Mal gekommen ist, nämlich dass es für alle Beteiligten (Frauen, Männer, Kinder) am besten ist, wenn die Gesellschaft aus intakten Familien mit der klassischen Aufgabenteilung besteht, wobei jeder einen Platz hat, der seinen Stärken und Neigungen entspricht und jeder die Zuneigung und Anerkennung bekommen kann, die er/sie braucht. Eine Hausfrau hat nicht versagt!

Die Klagelieder, dass Frauen in Vorstandsetagen unterpräsentiert sind, dass sie weniger verdienen usw. habe ich gern damit gekontert, dass dies als Beweis für das Versagen der modernen Frau aufzufassen ist. Bei so viel Förderung in Schulen, in Unis und bei der Gründung und so wenig Ertrag am Ende sehe ich eben so. Klar war ich dann als Frauenfeind beschimpft.
Dass diese Sicht von einer Frau geteilt wird ist unglaublich erfrischend. So viel Selbstkritik ist äußerst selten bei solchen Debatten, wo stets die Regel gilt: Männer sind an allem schuld.
Wie leben in einem Land, wo laut einer neuen Studie des BMBF unmündige Jungen in den Schulden systematisch benachteiligt werden. Gleichzeitig werden erwachsene vollmündige Frauen vom gleichen Ministerium mit einem Budget von 160 Mi.Euro zur Professur verholfen und gefördert.
Vielleicht liegt hier ein weiterer Grund für das Versagen der Frauen: Wer sich dran gewöhnt hat, immer gefüttert und gefördert zu werden, der strengt sich bestimmt nicht an, um neue Horizonte zu entdecken. Vielleicht würde den Frauen mehr helfen, sie härter anzupacken damit sie aus eigenem Antrieb was schaffen. Schließlich hat diese Methode bei den Jungen seit Tausenden von Jahren sehr gut funktioniert.

Dieser Artikel war ganz und gar raffiniert und bewusst geschrieben, denn eine kurze Sichtung der Re`s zeigt die ganze Bandbreite männlicher Frauenversteher. Gratus! Mal im Ernst, es lebe der kleine Unterschied.

Ich glaube der Artikel haette etwas besser recherchiert werden koennen. Es gibt einige Beispiele mit Frauen als Gruender oder Schluesselfiguren in der Computer Branche. Ebay's Meg Whitman, Judy Estrin (Packet Design, Cisco, NCD, Precept), Jeanette Simons (Industrious Kid, Zhone, Ascend) sind Beispiele aus IT/Telecom Branche. www.girlgeeks.org listed noch mehrere solche Beispiele auf. Ich nehme an dass andere Technologie Branchen auch solche Beispiele haben.

Es wundert mich dass Meg Whitman von Ebay hier nicht als Ausnahme zitiert wurde. Ich glaube es liessen sich noch mehr solche Beispiele in den verschiedenen Technologie Branchen finden.

Unfug! Ihr Essay war mit das Erfrischendste, das ich in letzter Zeit zu diesem Thema gelesen habe.

Selten habe ich einen Artikel mit mehr Respekt gelesen. Das gilt allerdings nicht für den Titel: "Frauen, wir haben versagt!" Es gibt eine evolutionäre Auslese via Reproduktionsziffer, die eine Arbeitsteilung induziert und forciert hat. Hinter dem FacebookJüngelchen steht eine Dopingmutter. Die Banalmedien fokussieren sich stets auf das Spektakuläre, den Hintergrund lassen sie dunkel. Deswegen aber ist der Hintergrund nicht unwichtig. Er ist für die conditio humana sogar wichtiger. Wie die dunkle Materie zahlreicher ist. Die Supernova sieht man eben. Die im Dunkeln sieht man nicht. Let it be.-
Von drei Skitourern in Vorarlberg wurde einer durch ein selbst losgetretenes Schneebrett getötet, einer schwer verletzt, einer wird morgen in den Lichtkegel gerückt.

Na endlich ! Lange mußte Mann befürchten, dass die Frauen ihn überall abhängen. Nun kommt endlich Frau und erklärt uns, dass Frau doch nicht so viel kann. Beweis: Es gibt noch keine Frau Gates.
Wenn ich die Begründungsthesen lese, fragt ich mich, ob der Artikel ein Scherz oder eine kleine Provokation sein soll. Braucht Frau für die vielen Führungsjobs, die sie bisher bewältigt, keine Risikobereitschaft und kein Selbstbewußtsein ? Wie kann denn Frau Ministerin, Frau Vorstandsvorsitzende, Frau Kanzlerin, Frau Geschäftsführerin die Herren überzeugen, sie an die Steuerungshebel zu lassen ?
Ich glaube, die Gründe, warum noch nicht so viele Frauen ganz oben angekommen sind, liegt schlicht daran, dass sie bis vor einigen Jahren ausschliesslich oder überwiegend Männer von ihren Fähigkeiten überzeugen müssten. Oder wieviele institutionelle Kapitalgeber, wieviele Führungspositionen der Banken und wie viele Positionen als Private Equity Manager waren 1985 oder 1995 mit Frauen besetzt ?
Mittlerweile hat sich das vermutlich geändert und damit sind die Zukunftsperspektiven auch für GründerINNEn besser, die an den großen Wurf glauben.

Der Artikel erweckt den Eindruck, daß unsere Gesellschaft vor allem durch das Eingehen von großen Risiken voran kommt.
Das aber ist ein Trugschluss, der daran liegt, daß kleine Fortschritte mit geringen Risiken wenig spektakulär sind und deshalb kaum Beachtung finden. Trotzdem ist es die riesige Summe der kleinen Fortschritte und nicht der spektakuläre große Risikoschritt der heute den eigentlichen Fortschritt ausmacht.
Es waren eben nicht die Gründer von Facebook, Google oder Yahoo welche der Menschheit neue Kommunikationsmöglichkeiten wie z.B. den Tausch von privaten Videos möglich gemacht haben, sondern es waren tausende namenlose Ingenieure die in vielen Millionen kleinen Fortschritten eine Infrastruktur (das Internet) welche soetwas ermöglichte.
Wessen Platform (es gab und gibt neben Facebook noch hunderte andere ganz ähnliche Alternativen) dann von der Mehrheit der Menschen als besonders geeignet empfunden wurde, war ein Erfolg im Marketing aber bestimmt nicht der entscheidene Durchbruch für die Menschheit.
Wieviel von diesen tausenden von namenlosen Ingenieuren Frauen sind wissen wir nicht, aber es waren bestimmt einige dabei.