... kann man nachlesen in Roy Baumeister "Is There Anything Good About Men?" Ganz ohne ideologische Theorien, einfach durch Auswertung allgemein bekannter statistischer Daten.
Daß es mehr geniale Künstler, Erfinder, Entdecker als Künstlerinnen, Erfinderinnen usw. gibt, liegt nicht v.a. daran, daß die armen weiblichen Genies diskriminiert wurden. (Das ist schon deswegen nicht plausibel, weil sich viele große Männer unter extrem widrigen Umständen durchsetzen mußten - gab es zu deren Zeit keine privilegierten Frauen?). Baumeister sucht die Erklärung in Motivationen, die evolutionär bedingt sind. Das hat den Vorteil ziemlich erfahrungsnah zu sein, entgegen den feministischen Diskriminierungsthesen.
Eine weitere (untergeordnete) Rolle könnte spielen, daß es mehr hochintelligente Männer als Frauen gibt. Eh alle aufschreien, weil nicht sein darf, was nicht sein soll: Das ist unter seriösen Forschern unstittig. Es gibt auch mehr sehr dumme Männer als Frauen - im Schnitt sind beide Geschlechter etwa gleich intelligent. Da aber Intelligenz direkt mit Lebenserfolg korreliert ist, erklärt sich so auch, daß mehr Männer als Frauen an der Spitze UND am untern Rand der Gesellschaft stehen. Letzteres verschweigen Feministinnen gerne.
Ich habe einen elektrotechnischen Beruf erlernt und später ein elektrotechnisches Studium abgeschlossen. Während der Berufsausbildung hatten wir eine Mädchenquote von 10%, keine davon hat jemals einen Beruf in dieser Branche aufgenommen. Beim Studium lag die Frauenquote über sämtliche Seminargruppen bei exakt 0%. Heute arbeite ich in einem großen Unternehmen in der Entwicklung zusammen mit 350 Ingenieuren. Darunter sind ca. 5 (!) Frauen. In ihrem Arbeitsstil ähneln sie sich alle: die Arbeit wird mit Händen in den Taschen auf die Männer abgeschoben mit Bemerkungen wie: "Du bist doch ein Mann, du musst das können." Und das ist nicht im Scherz gemeint, sondern der volle Ernst.
Wie bitte, liebe Gleichstellungsbeauftragtinnen, sollen bei uns Frauen in Führungspositionen kommen?
Mit Augenaufschlag und heißer Luft ist noch kein Auto gebaut worden.
diese Aussage wollte ich hören.
Jetzt kann ich mich beruhigt wieder Wichtigerem zuwenden.
Frau Müller, ist ein Attribut, das wohl auf andere Zutrifft.
Wenn es um die angebliche Lohndiskriminierung geht, drücken sich ALLE Studien um die Frage, wie viel eine Müllfrau weniger verdient als ein Müllmann, Busfahrerin/Busfahrer, Gleichstellungsbeauftragtin/Gleichstellungsbeauftragter.
Die drücken sich auch vor der Frage, wie sich das Gequatsche von der weltumspannenden Vereinigung zur Unterdrückung der Frauen (in der Pseudo-Wissenschaft als „Patriarchat“ bezeichnet) verträgt mit der Tatsache, dass der Anteil der Männer im Knast genauso hoch ist wie in den sagenumwobenen Führungspositionen.
Im Übrigen wäre es nicht verkehrt, eine gewisse Stringenz bei der Verwendung von Quantität und Qualität durchzuhalten. Man erhält keine brauchbaren Ergebnisse, wenn im Bedarfsfall ein unendlicher Zahlensalat (beim Thema Lohndiskriminierung) präsentiert wird, man sich jedoch bei der Bewertung der Gesamtleistung auf das nichtssagende, zahlenmäßig nicht unterlegte, "auch“ zurückzieht.
Konkret auf Ihre Frage
Im Hinblick auf Reinigungskräfte ist mein Standard-Statement, dass diese ihren Lebensunterhalt durch ehrliche Arbeit verdienen - was sie angenehm unterscheidet von den Heerscharen der xyz-Beauftragtinnen und Pseudowissenschaftlerinnen.
Frau Müller.
Es ist in die feministische Propaganda, die alles „in einen Topf“ wirft, „Die Frauen“ (alle guten Eigenschaften und unterdrückt), „Die Männer“ (alle schlechten Eigenschaften und Unterdrücker) und konsequent jedwede Differenzierung vermeidet. Müssen die auch, denn sonst würde die Hohlheit sofort offenbar.
Mit meinen Postings versuche ich ja gerade die Dummheit dieser Entindividualisierung aufzuzeigen, wegen der Anschaulichkeit vorzugsweise mit Müllfrauen, Unternehmerinnen, Pseudo-Wissenschaftlerinnen und Knastinsassen. Diese 4 Termini reichen aus, um noch jede „wissenschaftliche“ Studie aus Gender Studies Wonderland in die Tonne zu treten; weil nämlich jede dieser Schrott-Studien eben diese Differenzierung nicht vornimmt.
Nützliche Berufe, Frau Müller, sind die, die nachgefragt sind. Und in diesem Strang geht es um Pionierleistungen.
Vor 10.000 Jahren z.B. Großtiere domestizieren.
Im Spätmittelalter wurde im Erzgebirge Erz gefunden. Da haben die Männer das Erz gefördert. Irgendwann haben die gemerkt, dass das planlose draufschlagen nicht effektiv ist. Wäre gut, vorher zu berechnen. Die Hilfsmittel wurden erfunden von, nicht Eva, sondern Adam Ries. Später ... und so können wie den Geschichtsunterricht wiederholen.
durchzog mich, als ich diesen Beitrag in der vergangenen Wochen las! Ja es stimmt, wir Frauen lieben den auch so kleinen Erfolg, trauen uns nicht, zu scheitern - "Hab ich doch gleich gewusst, die übernimmt sich!", "Na ja, typisch Frau!" würde es dann wieder heissen...- Und wir sind mit unserer kleinen, überschaubaren, aber funktionierenden und beherrschbaren Welt zufrieden und richten uns ein.
Gerne würde auch ich mich an ein größeres Projekt, nicht nur die kleinen Brötchen, sondern den großen Kuchen wagen, aber da könnte ja wieder jemand von links aussen kommen und das infrage stellen. Und schwups, wäre es wieder vorbei mit dem mühsam erworbenen Mut und Aufwind. Und das soll es dann sein - ein ewig währendes Auf und Ab anstelle eines Lebens in der Komfortzone..?
Was tun? In meinen Seminaren zu Rhetorik und Präsenz, die ich an hauptstädtischen Universitäten gebe, in denen beide Geschlechter vertreten sind, empfehle ich gerne, dass wir wechselseitig voneinander lernen- die Männer auch Selbstzweifel und -kritik zulassen und wir Frauen uns mehr zutrauen und wagen.
Aber ist am Ende alle Theorie grau...???
Die Tatsachen sehen doch anders aus: ich bin als Lehrbeauftragter an einer FH tätig im Bereich Ingenieurwissenschaften. Im Schnitt sind von 50 Studienanfängern 2 weiblich. Das hat sich seit meiner Studienzeit offensichtlich nicht geändert. In anderen Wissenschaftsbereichen ist es umgekehrt. Da jeder frei wählen kann, was er studiert, sieht man hier klar unterschiedliche Präferenzen. Ich kenne viele Frauen die Unternehmen gegründet haben und erfolgreich sind.
Mädchen und Jungs sind nicht gleich. Das kann man schon im Kleinkindalter erkennen, wenn man die Wünsche auf Weihnachten vergleicht. Wichtig ist, daß man nicht ideologiebedingt Individuen ihre freie Wahl bzw. Entscheidung und Chancen vorenthält. Polarisierend von Versagen zu reden oder von Benachteiligungen anhand von Quoten ist dümmliche Propaganda.
Was aber meine eigentliche Kritik war, Herr Klier: Sie werfen Akademikerinnen und Nichtakademikerinnen immer in einen Topf. Jetzt würde ich doch mal gerne ausdrücklich von Ihnen hören, ob Sie wirklich der Meinung sind, dass Reinigungskräfte, Krankenschwestern, und Altenpflegerinnen keine "nachgefragte" Arbeit leisten. Um diesen Punkt haben Sie sich nämlich gedrückt.
Ich halte Männer keineswegs für die schlechteren Menschen. Heutzutage ist Frausein Vorteil und nicht Nachteil, gerade in beruflicher Hinsicht. Nur ist es nunmal so, dass dies noch nicht allzu lange der Fall ist, das habe ich nicht aus Studien (lese keine), sondern aus meinem Umfeld.
Dass Frauen sich leider immer noch darauf verlassen, später mal versorgt zu werden, ist sicherlich einer der wichtigsten Gründe, warum sie Fächer wählen, mit denen man später mal nichts verdienen kann, und über deren Sinn in unserer Gesellschaft (vor allem wenn von so vielen studiert) man durchaus streiten kann.
Aber ein Grund, der nunmal auch nicht von der Hand zu weisen ist, ist nun mal die Erziehung. Kennen Sie auch nur ein einziges Mädel, dass als Kind/Jugendliche eher zum am Löten/Autorumschrauben/Am Fahrrad/Kleine Maschinchen basteln etc. angehalten wurde statt zum Klavierspielen/Tanzen/Reiten?
Ich kenne keins.
Deshalb würde ich uns Frauen einfach noch ein bisschen Zeit lassen. Medizin studieren inzwischen übrigens schon mindestens so viele Frauen wie Männer. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, das einzige Fach, dass wirklichen Wert bei Ihnen hat, ist das Ingeniersstudium?
Danke an die Autorin für diesen polarisierenden Artikel. Ich bin der festen Überzeugung - Wissenschaft und (manipulierbare) Statistik hin oder her - dass Frauen willens und in der Lage sind, Großes zu leisten, Pioniere auf einem Gebiet zu sein usw. Eine Orientierung an Männern, die ihrerseits unbestritten Großes geleistet haben, taugt dabei nicht unbedingt. Es geht vielmehr um das Denken und auch das Behaupten des eigenen Weges. Letztlich führen wir hier eine Wertediskussion. Ist Facebook mehr "wert" als der Friseursalon um die Ecke... Sie haben Recht, Herr Katholnig, es gibt deutlich mehr menschliche Maßstäbe als die des Innovationsgrades und des wirtschaftlichen Erfolgs. Ganz nebenbei bemerkt, lieber Herr Borré, auf viele "geniale" männliche Erfindungen hätte die Menschheit gut und gerne verzichten können; eine entsprechende Aufzählung entfällt leider an dieser Stelle aufgrund von Platzmangel.
Zum Artikel:
<br>für mich hört sich die autorin so an, als wenn sie persönlich frustiert ist und die schuld bei anderen sucht... gutes beispiel dafür ist "der ton wurde schnell biestig". Der Begriff "biestig" ruft negative assoziationen hervor (was auch sicherlich absicht war) und ist mit dem wort "zickig", welches zu gern als (negative) verhaltensbeschreibung der frauen nachgesagt wird (ob dies stimmt oder nicht will ich nicht beurteilen), in diesem kontext gleichgestellt... die autorin bezieht dieses wort darauf, dass ihre freundinnen nicht mit ihr einer meinung waren, aber dass man diese andere meinung auch nicht so wichtig nehmen sollte, da sie durch die beschreibung "biestig" im sinne von "zickig" an ernsthaftigkeit verliert.
<br>der ganze artikel überquillt schon fast an ähnlichen beispielen, aber daran will mich jetzt nicht aufhalten!
<br>so viel zur beurteilung des schreibstils und der daraus abgeleiteten vermutung der persönlichen frustation...
<br>
<br>inhaltlich stimme ich der autorin zu, dass viele frauen sich einreden, durch anerzogene oder gar auferzwungene geschlechterrollen benachteiligt zu sein. ich denke, dass jede frau und genau so jeder mann sich seine eigene aufgabe im leben suchen sollte, und dabei kann man sich auch gern ...
Aus demselben Berich über die Intelligenzstudie: "Zahlreiche andere Tests haben aber bewiesen, auf welchen Gebieten die Frauen überlegen sind. Sie sind besser im Schreiben, Lesen und in der Grammatik. Sie finden schneller Synonyme (Wörter gleicher Bedeutung) und lösen schneller Aufgaben wie "Nennen Sie fünf Wörter, die mit ,S' beginnen." Frauen neigen außerdem nicht so zur Selbstüberschätzung wie Männer. Während "er" seine Intelligenz eher überbewertet, fällt "sie" dadurch auf, den eigenen Intellekt zu unterschätzen."
Es ist zu erwarten, dass ihre Vorurteile jetzt entgegnen, dass sie diese Fähigkeiten nicht also so nützlich erachten, wie gewisse klassisch männliche. (Was wollen sie hier eigentlich beweisen?) Doch zum Glück liegt die Wahrheit ja im Blickwinkel des Betrachters.
die weltweit von maximal 40 Menschen gelesen wird, auf die Nerven geht, Frau Müller, was soll ich dann sagen bei dem medialen Trommelfeuer männerfeindlicher Hetze?
Denn, auch wenn das nicht in Ihr Weltbild passt, ich bin kein Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder, häuslicher Gewaltierer oder Konzernchef; erst recht nicht seit 3000 Jahren. Und ich habe weder meine noch irgendeine andere Frau jemals am beruflichen oder sonstigem Fortkommen gehindert!
In unserer Firma liegt das Verhältnis Ingenieure:Ingenieurinnen bei 15...25:1. Und bei ALLEN Geschäftspartnern (egal ob Kunden oder Lieferanten) ist das ganz genauso!
Die Wirtschaft brummt, zur Zeit wird jeder Bewerber eingestellt. Und es würde auch jede Bewerberin eingestellt, wenn die Alphamädchen sich nur bewerben würden.
Tun die aber nicht. Können die auch nicht, denn die Mehrzahl der Powerfrauen kriegt es nicht mal hin einen Beruf zu lernen. Kein Wunder, die sind ja schon voll ausgelastet mit dem „erobern der Männerbastionen“, da bleibt halt keine Zeit zum Arbeiten.
Wie meinen - meine kleine Welt?
Kennen Sie eine Firma, wo es anders ist, so in der großen Welt?
Nein? Wie schade. Dann lesen Sie schön weiter die „wissenschaftlichen“ Studien zum Thema. Viel Spaß.
Es ist unterhaltsam, wie unfähig manche Kommentatoren sind, etwas im Kontext zu lesen.
"Versagen" bezieht sich in diesem Text eindeutig auf die Feminstischen Ansprüche, dass Frauen die Männer in allen Bereichen ebenbürtig sind und ins besondere bei den Wirtschaftlichen, Technischen und Wissenschaftlichen Eliten gleichermasßen vertreten sein werden, oder gar übertreffen, sobald sie nichtmehr benachteiligt werden.
Da junge Frauen heute auf keine Art und Weise mehr Bachteiligt wird, nicht in der Schule und schon garnicht bezüglich der Wehrpflicht und da es zwar allgemein geduldet wird wenn Männer allgemein als faul, vergesslich, dumm, etc. dargestellt werden (selbstüberschätzung...) bei Frauen dies allerhöchstens dann gestattet ist, wenn man sich auf ein ausdrücklich realitätsfernes und nicht verallgemeinertes Blondinen-klishee bezieht. Ansonsten gibt es einen kleinen Aufstand. Unter diesen Bedingungen sollten für diese Generation die Feminsistischen Ziele erreicht worden sein. Sie wurden nicht erreicht, und darauf bezieht sich das "Versagen", und nicht darauf ob Frauen unter normalen Gesichtspunkten versagt haben.
Was man da nicht alles an Klischees aus beiden Richtungen zu lesen bekommt.... Es ist schon erstaunlich, wie da mit einem isolierten Blick und lokalisierten Erfahrungen aus Ausbildung, Studium und Beruf waghalsige Verallgemeinerungen getroffen werden. „Frauenfächer“, „feministische Wissenschaft“, „kreative Gehirnhälfte“, „Nachahmung“, „Egomanie“, „Machtwillen“, „Gier“ und und und... Für und wider alles gibt es x Beispiele. Gibt es dann auch statistische Signifikanz?
Und dann kommen auch noch die schwachsinnigen IQ-Tests hinzu, die z.B. einer Sharon Stone genauso viel Intelligenz wie einem Albert Einstein (dummerweise ein Mann, sorry) zuwiesen. Auch so ein Vehikel, um - vermeintlich wissenschaftlich fundiert - Macht über andere Menschen zu erlangen.
Können wir nicht jedem Menschen - Männlein oder Weiblein - selbst überlassen, womit er in seinem Leben zufrieden ist und womit nicht und wofür er ein Risiko eingehen möchte oder nicht? Wer unzufrieden ist, der soll halt mehr wagen: eine Ausbildung, eine Geschäftsidee, einen Medienauftritt, eine Familiengründung,.... So einfach ist das. Aber Vorsicht bei Höhenflügen: oben ist’s kälter!
