Energie aus der Dose bleibt teuer

Strom

Knappes Angebot hält Preise hoch

Die Energieagentur verlangt den Neubau von einem Dutzend Großkraftwerken auf Kohle- oder Gasbasis. Andernfalls bliebe das Stromangebot zu knapp, der Preis zu hoch, die Umweltbelastung zu groß und die Versorgung gefährdet. Von Andreas Mihm

Lesermeinungen zum Beitrag

17. April 2008 09:41

AKW's umweltschonend ?

Markus Teuber (arathorn)

Atomkraftwerke sollen "umweltschonend" sein ?
Welcher Phantast glaubt denn immer noch an dieses Märchen ?

Spätestens wenn ein AKW "hochgeht" ,ist es mit der Schonung der Umwelt aber gehörig vorbei.

Es sein denn,man definiert das Umland von Tschernobyl als neuen Types der Umweltzone !

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
16. April 2008 23:04

Knappes Angebot hält Preise hoch

Udo Leuschner (uleuschner)

Nachtrag: Bei der Umrechnung der vom VDEW seinerzeit für die monatliche Stromrechnung des Durchschnittshaushalt mit 3500 kWh/a angegebenen Werte in Cent/kWh ist mir nun selber eine Unaufmerksamkeit passiert. Der letzte Satz muß lauten: "Zum Beispiel wird die Marge für Erzeugung, Transport und Vertrieb mit 12,38 Cent/kWh beziffert, obwohl es 9,03 Cent/kWh sein müßten.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
16. April 2008 18:57

"Knappes Angebot hält Preise hoch"

Udo Leuschner (uleuschner)

Bei der in der Druckausgabe abgebildeten Grafik ist der Strompreis des Durchschnittshaushalts (3500 kWh/a) für das Jahr 1990 mit 17,49 Cent/kWh zu hoch angegeben. Nach früheren VDEW-Angaben betrug er nur 12,69 Cent/kWh. Vermutlich ist da bei der Umrechnung einzelner Preisbestandteile von Pfennigen in Cent ein Fehler passiert. Zum Beispiel wird die Marge für Erzeugung, Transport und Vertrieb mit nur 12,38 Cent/kWh beziffert, obwohl es 26,34 Cent/kWh sein müßten.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
16. April 2008 13:26

KKWs weiter betreiben ABER Gewinne für Forschung abschöpfen

Paul Rabe (heidelpaul)

Von Umweltverbänden gibt es einen sehr klugen und richtigen Vorschlag wie man aus dem Dilemma heraus kommt.
Die im Atomkompromiss verhandelten Laufzeiten der Kernkraftwerke könnten verlängert werden,
ABER(!): Die Stromkonzerne müssten die daraus entstehenden gigantischen Gewinne (die Kraftwerke sind ja abgeschrieben und produzieren sehr günstig Strom) in ein Energieforschungs-fond abgeben.
Dieser Fond investiert geziehlt in Forschungsvorhaben und Start-Up Unternehmen die sich um eine höhere Energieeffizients und die Nutzung alternativer Energien kümmern.

Das physikalische Potential von Wind, Erdwärme, Bio und Sonne reicht nämlich bei weitem aus um Deutschland zu versorgen, deren wirtschaftliche Nutzung aber muss noch entwickelt werden.

Auch die Erforschung und Nutzbarmachung der Kernkraft wurde einmal vom Staat bezahlt, es wäre also nur richtig wenn die Kernkraft jetzt den Energieträgern der nächsten Generation den Weg ebnen würde.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
15. April 2008 22:50

andere Darstellung in "nano"

Timo Reimann (ttr07)

Eine interessante Gegendarstellung findet sich in der heutigen Ausgabe der Sendung "nano" auf 3sat.

Demnach könne von einer Stromknappheit keine Rede sein, denn trotz Reaktorausfällen der Vergangenheit wäre eine bedeutende Strommenge von den Konzernen weiterhin ins Ausland exportiert worden.
Im weiteren Verlauf ist von gezielter Benachteiligung von Windmühlenbetreibern und einer gewollten Nicht-Sanierung der Netze die Rede.

Auf jeden Fall sehenswert.

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
15. April 2008 21:46

Wird nichts nutzen,

Chi Tamago (tamago)

diese Untersuchung der DENA.
Vor den CO2-Kriegern zittern alle Politiker. Die Wahl 2009 wird knapp, die in 2013 noch knapper, in 2017 wird es wohl auf eine einzelne Stimme ankommen, sind die Parteien bis dahin sowieso durch die Arbeit der Aktivisten so angeglichen, daß eine Unterscheidung unmöglich sein wird.
Also werden wir zahlen, zahlen und nochmehr zahlen, wir zementieren die Monopole der großen Vier, leiden unter vermeidbaren Emissionen und werden uns einen Vorrat an Kerzen hamstern.
Daimler, Thyssen und Co. werden dann wohl statt Kerzen importierten Atomstrom aus Frankreich und England einsetzen müssen.
Die hier geforderten Kraftwerke sind politisch nicht durchsetzbar. Im Sinne der Umwelt wären neue AKWs notwendig. Aber die sind auch nicht durchsetzbar.
Also horten wir Kerzen!

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 6 von 6 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche