11. Oktober 2007 Der Billigflieger Ryanair hat bei EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes Beschwerde wegen angeblicher Preisabsprachen zwischen dem Lufthansa-Konzern und Air France-KLM eingereicht.
Innerhalb von sechs Stunden haben allein am 25. September vier Fluggesellschaften, die zusammen 30 Prozent des europäischen Kurzstreckenmarktes bedienen - Lufthansa, SWISS, KLM und Air France - ihre Kerosinzuschläge um fünf Euro auf bis zu 70 Euro angehoben, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary in Hamburg.
Lufthansa dementiert
Die Lufthansa wies die Vorwürfe umgehend zurück. Die Vorwürfe sind haltlos, sagte ein Lufthansa-Sprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Es gab und gibt keine Preisabsprachen mit Wettbewerbern. Mit der zum Konzern gehörenden Schweizer Fluglinie SWISS dürfe sich die Lufthansa bei den Preisen hingegen absprechen.
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