Was wirft man der OECD vor ? Daß sie nicht "rechter" analysiert als der Durchschnittsdeutsche und der Medien-mainstream ? Warum sollte die OECD bei den mangelnden Chancen von Migranten andere Gründe unterstellen als der öffentliche Diskurs und die politischen Mehrheitsverhältnisse ? Hilflos sind solche hilflosen Gesten, eine "vernünftige Einwanderungspolitik" zu fordern: Der Zug ist abgefahren. Die sog. "bildungsfernen Schichten"- mit oder ohne Migrationserfahrung - bilden in den westdt. Großstädten in den jungen Jahrgängen die Mehrheit. "Irgendwie" wird man Sorge dafür tragen müssen, daß diese ein finanzielles Auskommen haben. Daß Vorschläge wie leistungsunabhängiges "Bürgergeld" über der Armutsgrenze auftauchen und ernsthaft(!) diskutiert werden und hiesige Journalisten und Kabarettisten mit der "Linkspartei" flirten, zeigt nur, daß man der Sachlage weder polit. noch charakterlich gewachsen ist. Die Weimarer Republik ist untergegangen, weil zu wenige die Demokratie wollten; die Bundesrepublik steht vor ihrem Untergang, weil zu viele die Wohlstandsgesellschaft als entbehrlich erachten und sich nicht von den Psychodramen der 70iger lösen können. Guten Tag, Brasilien.
Die Jobs für Menschen die kein Deutsch verstehen und Lesen können. gibt es bald nicht mehr . Aber immer noch zuwanderung solcher wer das kritisiert ist sofort als fremdenfeindlich abgestempelt . Dabei begint das dillema schon in der grundschule , wer nichts versteht langweilt sich und stört den unterricht das so etwas nicht funktioniert ist bei unseren deppen erst nach 30 jahren angekommen. Gemessen and der zeitspanne muss sich wohl oder übel hoffnungslosikeit breitmachen oder ganz schlimm der wähler beginnt rechts zu wählen.
Ist es ein Wunder, wenn politisch mehr als nur akzeptiert wird, daß die zugewanderten Ausländer in übergroßem Anteil bildungsferne Kulturfremdlinge sind?Der Befund der OECD zeigt nur (wieder), daß die Politik indirekt damit wissentlich die Einwanderung in die Sozialsysteme toleriert ohne daß die Allgemeinheit auch nur auf einen Rückfluß aus Steuereinnahmen z.B. per Einkommenssteuer oder Sozialabgaben hoffen kann. Wieviel Erkenntnis braucht man eigentlich noch, um endlich die Einwanderung auf ein System umzustellen, das sicherstellt, daß die Einwanderer durch ihre berufliche Kompetenz und ihren Willen zur Einordnung in die hiesige Kultur wirkliche Chancen haben und der Allgemeinheit etwas zurückgeben können. Das wäre besser für beide Seiten, besser jedenfalls als die Politik der vagen Hoffnung, hoffnungslose Fälle mit allenfalls kurzfristigen Integrationskursen wenigstens zu einem Nullsummenspiel für die deutsche Gesellschaft zu machen, geschweige denn zu echten Mitgliedern der deutschen Gesellschaft mit einem wertvollen finanziellen und kulturellen Beitrag.
"[...]Zur Hälfte ... über Bildungsunterschiede zu erklären ... weiterer bedeutender Faktor ... Diskriminierung am Arbeitsmarkt...[...]" Kulturelle Gründe, schlichter Unwille, Faulheit oder Kriminalität sind natürlich auszuschließen. Die Schuld liegt unabwendbar bei "uns", die wir von Geburt Schuldbeladen sind (vor allem wenn wir weiß, blond und männlich sind), wir sind es die ihnen die nötige Bildung vorenthalten, wir sind es die sie diskriminieren. So beuget denn euer Haupt und leget euch nieder in den Staub zu euresgleichen...
Es ist schon richtig, auf Vorurteile, die mit Bildungslücken einhergehen, gegen Jugendlichen mit Migrationshintergrund hinzuweisen. Solche Vorurteile seitens der Privatwirtschaft betreffen auch zwei weitere Gruppen mit großer gesellschaftlichen Relevanz: Behinderte und Arbeitslose über 50 (45?). Die relativ hohe Anzahl der Langzeit-Arbeitslose scheint genau das zu belegen. Es ist blauäugig, so tief verankerte Vorurteile mit einer Werbekampagne beseitigen zu wollen. Es gab schon mal "Post. Schreib mal wieder!", und gekommen ist Outlook Express. Den Jugendlichen kann am ehesten wirksam geholfen werden, indem man ihnen den zweiten Anlauf zu einem Bildungsziel erleichtert. Die Älteren und die Behinderten werden einfach von selbstreferentiellen "Leistungsträgern" der Firmen abgelehnt, weil diese anhand mathematischer Modelle davon ausgehen, dass diese weniger leisten können und damit wäre eine Firma, die sie einstellt, nicht voll wettbewerbsfähig. Gegen solche Argumente hilft nur eine kräftige Betätigung der Steuerschraube. Sollte das nicht ausreichen, auch das Kombilohn hat das Problem nicht gelöst, dann ist es Sache des Staates, diese Bürger zu übernehmen, selbstverständlich dort, wo sie nutzbringend arbeiten können.
Vielleicht sollte man zumindest die Möglichkeit in den Blick nehmen, dass der geringere Erfolg auf dem Arbeitsmarkt nicht am Verhalten der anderen (einheimische Arbeitgeber) liegt, sondern am eigenen. Denn neben bestimmten Bildungsabschlüssen werden auch Eigenschaften wie Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und seriöses Auftreten usw. erwartet. Leider hat man bei Versuchen mit jungen Leuten ausländischer Herkunft hier ganz enorme Ausfälle.
Man kann dieses Wort langsam nicht mehr hören. Diskrminiert wird in Deutschland doch nur noch der derjenige, der männlich ist, Steuern zahlt, weiße Hautfarbe hat und nicht schwul ist. Vermeintliche Diskriminierung ist doch mittlerweile ein Job- und Existenzsicherungsautomat für diverse Referate, Lehrstühle und Armenn von Juristen. Das ganze wird doch langsam kafkaesk: weitere Antidiskrminierungsmaßnahmen mit willkürlichem Charakter werden gefordert. Hier regiert nicht mehr ein Staat auf der Basis von Verhältnismäßigkeit, sondern eine mit Steuergelden alimentierte Horde von Gutmenschen, die der Realität entrückt sind. Mit jeder Stellenbesetzung geht man doch heute das Risiko von juristischen Auseinandersetzungen ein. Die OECD macht sich mit solchen Aussagen überflüssig, hier können Millionen an steuerfinanzierten BEitragsgeldern eingespart werden.