Altersvorsorge

Die private schlägt die staatliche Rente

Die Rentenkasse zahlt immer weniger aus. Hätte sie die Beiträge am Kapitalmarkt angelegt, könnte sie doppelt so viel überweisen. Wir haben gerechnet. Von Dyrk Scherff.

Lesermeinungen zum Beitrag

29. Oktober 2007 08:30

Unfähigkeit doer Irreführung

Rüdiger Falken (Falken)

Offensichtlich versteht der gute Herr Odnand nichts von der gesetzlichen Rentenversicherung, sonst würde er nicht solch einen Unsinn verbreiten lassen. Ein Großteil der Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung ist Witwenrente, Waisenrente, Erwerbsminderungsrente und Rehablilitätion. Es gibt nicht ein einziges privates Rentenversicherungsprodukt, dass auch nur näherungsweise an diese Lestungen anknüpft.

Wenn man die private Rentenversicherung mit der gesetzlichen Rentenversicherung vergleicht, dann ist dies ebenso intelligent, wie der Leistungsvergleich eines PKW mit dem eines Kinderrollers. Tolle Leistung!

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21. Oktober 2007 18:05

Schneeballsysteme

Christian Braun (christianbraun)

funktionieren erfahrungsgemäß nie
und widersprechen auch jeglicher Logik.
Vermutlich sind sie deshalb in der Politik
so populär.

Wer auf Kosten seiner Kinder lebt, indem
er ihnen möglichst viele Schulden vererbt,
zwingt sie entweder in die Auswanderung
oder dazu, ihrerseits ihren Kindern noch
mehr Schulden zu vererben.

Kürzlich las ich, dass die staatlichen
Krankenversicherungen, im Gegensatz
zu den privaten, nicht einmal Alters-
rückstellungen bilden, um die Beiträge
stabil zu halten. Stattdessen leben sie
einfach über ihre Verhältnisse und die
Schuldenlawine wird auf die Kinder ab-
geladen.

Die Kinder sind dann schon damit voll
ausgelastet, die ihnen ungefragt ver-
erbten Schulden abzubezahlen, bevor
sie überhaupt mal eigene Leistungen
finanzieren dürfen - also laden sie
entweder noch mehr Schulden auf
ihre Kinder ab oder flüchten aus dieser
Mausefalle ins Ausland, wo sie ihr Leben
selbst und unbelastet leben dürfen.

Wen wundert's, dass solche Systeme
schon nach 1-2 Generationen nicht
mehr funktionieren ?

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21. Oktober 2007 17:59

Und ist schon jemand aufgefallen daß Riester-Renten nicht vererbt werden können?

Glücklicher Leser (Schwabenelch)

Und ist schon jemand aufgefallen daß auch die neue staatliche Vorsorgeform Riester-Renten nicht vererbt werden können?

Aus der Verwandtschaft habe ich das Beispiel für soziale Ungerechtigkeit der staatlichen Rente:
2 Cousins meiner Mutter war fast gleich alt und starben mit 68 /67. Beide hatte 2 Kinder.
Der eine war nur inder gesetzliche Rente, der andere war aufgrund guten Einkommens über der Vericherungsgrenze.

Die Kinder des gesetzlich Versicherten bekamen fast gar nichts als Erbe, bei der privaten Versicherung erhielt jedes Kind fast 250.000 Eur.
Es wird immer vergessen, daß die gesetzliche Rentenversicherung alles behält, selbst wenn man nie Rentner war.

Und bei der Riester-Rente ists leider auch so konzipiert.
Deswegen riestere ich persönlich auch nicht.

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21. Oktober 2007 11:38

Das Hauptrentenrisiko

harald schneider (asklepion)

wird im Artikel nur angerissen, unsere Politiker. die haben letztlich auf die für bequemste Art gesellschaftliche Probleme (wie die ungedeckten Renten der DDR) zulasten der Beiträge der Beitragszahler gelöst. Und damit nicht nur eine Diskussion dieser und anderer Probleme erfolgreich verhindert, sondern den Berufstätigen den Spagat zwischen aktuellen Renteneinzahlungen (praktisch ohne Gegenwert in der Zukunft), steigenden Lebenshal-tungskosten (siehe MwSt., Benzin, Strom ectr.), privater Altersvorsorge) und möglichst noch Kindern mit einem Streichen von Steuervorteilen zu bewältigen.
Das Hauptrisiko für die Rente ist das diesem Herumpfuschen auch in der Zukunft kein Riegel vorgeschoben werden wird.

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