ganz so einfach ist das doch wohl nicht mit dem abschieben der verantwortung. eine steuerung der geburtenrate durch die regierung wird in frankreich durchaus mit dem steuersystem mit erfolg praktiziert. gerade die von ihnen erwähnte unterversorgung von frauen (stichwort anrechnung der erziehungszeiten) ist politisch geregelt und trägt zu einer reduzierung der geburtenrate bei.
einen anstieg von leistungsunwilligen menschen deutscher herkunft sehe ich auch. jedoch wird dieser anteil der bevölkerung (unnötig?) durch, die von mir beispielhaft angeführten, migranten vergrössert. andere staaten (wie die schweiz) schauen durchaus genauer hin, wen sie brauchen können.
das fehlen einer lobby für die arbeitende bevölkerung, die den spagat zwischen leben, kinder bekommen und eigenvorsorge fürs alter erreichen sollen, leugne ich keineswegs. allerdings fehlt mir leider ein patentrezept. falls sie eins haben mailen sie es mir. meine familie und ich werden uns freuen.
die niedrige frauenerwerbsquote hat m. e. mehr mit dem versorgungsrecht und fehlenden versorgunsmöglichkeiten für kinder zu tun, als mit dem dt. familienbild.
1. Schon die Eltern beginnen vor der Geburt ihrer Kinder mit einem Ausbildungsplan und dessen Finanzierung.
2. Der Lebenstil der Familie wird konsequent auf das Anhäufen von Kapital/Immobilien ausgerichtet, das dann an die nächste Generation weitergegeben werden kann, die sie dann ihrerseits unterstützen.
3. Konsuminvestitionen wie z.B. Urlaub, neue Wohnungseinrichtungen oder größeres Kfz werden nur dann getätigt, wenn die Kapitalerträge besser ausfallen als geplant oder sie zur Steigerung der Kapitalrendite dienen.
4. Eine private und/oder staatliche Mehrklassenkrankenversicherung wird erforderlich, deren Leistungsklassen sich an die Finanzkraft und Wünschen ihrer Kunden orientiert. Für Personen, die ganz aus verschiedenen Gründen auf eine KV verzichten, muß eine Notversorgung aus Steuermitteln eingerichtet werden oder sie werden von Ärzten/Krankenhäusern pro bono behandelt.
5. Die öffentliche Hand konzentriert sich nur noch auf die Kernbereiche, die ihm per GG auferlegt sind. Alle Leistungsgesetze, die nicht darunter fallen, werden ersatzlos gestrichen. Im Gegenzug werden Steuern und Abgaben drastisch reduziert oder gestrichen.
Von der Umstellung mal ganz abgesehen, glaube ich nicht, daß das durchsetzbar ist.
Dieses Thema wird uns mit Recht begleiten. Wenn ein Vorlauf von ca. 30-40 Jahren vorhanden ist, müsste man das Problem eigentlich schultern können. Vor allem dann, wenn aus der Vergangenheit die richtigen Konsequenzen gezogen würden.
Daran fehlt es, die Regierungen haben es dagegen geschafft, die Rentenkasse ins Minus zu dirigieren. Unglaublich! Was macht der Staat heute? Er propagiert, allerdings halbherzig, eine bessere Eigenvorsorge.
Bereits dies ist das Eingeständnis, dass der Staat bzw die Politik für diese Aufgabe nicht geeignet ist.
Statt die Eigenvorsorge zu fördern, setzt die Politik merkwürdigerweise darauf, dies durch zusätzliche Besteuerung und Wegfall von Freibeträgen zu konterkarieren.
Gerade jetzt, wo die Steuereinnahmen sprudeln, denkt man nicht daran, die richtigen Weichen in Sachen Rente zu stellen.
Warum sind Rücklagen in Milliardenhöhe auch für die Rente nicht möglich, statt die Steuer-Mehreinnahmen für unsolide Wahlversprechungen zu verpulvern.
Deswegen ist das Umlageverfahren denkbar schlecht geeignet, weil die Politik gern in den Rententopf für andere zwecke greift. Damit muss Schluss sein, sonst bleibt nur noch die Kapitalvorsorge des Bürgers übrig.
Es ist das staatlich verordnete Unverteilungssystem, welches seit der über dreißig Jahre zurückliegenden Erkenntnis von der Umkehrung der Alterspyramide - vulgo: der Nachwuchs reicht zahlenmäßig nicht nicht hin - nicht oder nur unwesentlich an Symptomen behandelt wurde und daher seine Kunden zwangsläufig unterversorgt lassen muß. Das ist systembedingt und intern nicht zu ändern.
Die einzig grundsätzlich wirksame Maßnahme ist die Abschaffung und der Ersatz durch private kapitalgedeckte Eigenversorgung der Bürger. Dazu müßte etwas übrig bleiben von dem, was erwirtschaftet wird, was dies erlauben würde.
Das jedoch ist gegenwärtig nicht der Fall.
Es würde eine grundsätzliche Veränderung der Umverteilungsmaschinerie erforderlich, die unsere Politiker nicht durchsetzen wollen, weil sie ihre Wähler für dümmer halten, als die Polizei erlaubt - und kein Interesse haben, daran irgendetwas zu ändern.
Denn arm werden diese Herrschaften nie mehr sein.
Am Beitrag von Herrn Schneider wird die Misere sichtbar:
Die Regierungen sind nicht für die Geburtenrate zuständig, es sind die Menschen selbst.
Die Alternative zur Minderung der zukünftigen Renten, wäre eine Erhöhung der Rentenbeiträge gewesen, die jetzt schon bei deutlich über 20% liegen (Rentenbeiträge + Steuerzuschüsse), und/oder ein sofortiger, drastischer Anstieg des Rentenalters.
Nur scheinen die jungen und arbeitenden Menschen im Gegensatz zu den Rentner keine Lobby zu haben - woran auch nicht die Regierung schuld ist. Die Gewerkschaften, die ja eine Lobby für die arbeitende Bevölkerung sein könnte, waren gegen die Anhebung des Rentenalters.
Das Problem sind auch nicht die unqualifizierten Einwanderer: noch sind die Deutschen in der Mehrheit, und deren Bildung, Qualifikation und Motivation lässt sehr zu wünschen übrig.
Es sind gerade die Frauen, die total unterversorgt sind und die eigene finanzielle Verantwortung abgeben.
Die Frauen(vollzeit)erwerbtätigkeitsquote ist in nur wenigen Ländern geringer als hierzulande dank dem deutschen Familienbild.
Die Deutschen scheinen die Verantwortung für ihr eigenes Leben gerne bei anderen zu suchen und zu finden.
Diese Menschen können sich in keiner Weise mehr wehren. Täglich kommen neue Vorschläge, was man für Kinder und Jugendliche tun will. Man sollte einmal bedenken wieviel Geld dort in den vergangenen Jahrzehten ausgegeben worden ist oder sollte man besser sagen zum Fenster hinaus geworfen wurde. Pisa-Studien und ähnliches zeigen, daß die Resultate eher als mager zu bezeichnen sind. Unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund profitieren überdurchschnittlich und das ebenfalls mit zweifelhaftem Erfolg. Die Rentner haben aber in der Regel ein Lebn lang treu und brav in die Rentenkassen gezahlt. Daß die Politik immer wieder schamlos in diese Kassen gegriffen hat (Wiedervereinigung und Zuwanderung) wird gerne unter den Teppich gekehrt. Statt dessen wird immer wieder die demografische Entwicklung bemüht. Für die Krankenkassen gilt ähnliches. Renten kürzt man auf sie schamloseste Art, Krankenkasse dürfen Rentner zu 100 % alleine zahlen (ohne Arbeitgeberanteil). Aber Politik und öffentlicher Dienst versorgen sich auf das komfortabelste. Das nennt man dann soziale Gerechtigkeit. Die Altersarmut wird von der Politik planmäßig herbeigeführt, man sorgt lieber für neue Rekordgewinne in Unternehmen. Und davon will man nicht profitieren!?
nett wie die oecd die regierung (derzeitige und vergangene) aus der verantwortung entlässt. zu den, errechenbar, geringen leistungen die die genannten jahrgänge erzielen werden, kommt es weniger aufgrund der erwähnten lücken und brüchen im erwerbsleben, sondern
1. durch die zu geringe geburtsrate,
2. durch die reduktion der rente von ehemals 64% des gehaltes auf 40%, die zudem nach und nach voll versteuert werden müssen,
3. verwendung (=veruntreuung) der rentengelder durch politiker aller coloeur,
4. import (einwanderung) sozialer schichten die mangels relevanter berufsausbildung evtl. in der 2. oder 3. generation erstmalig rentenbeträge selbst erwirtschaften und und und
Der Ansicht meines Vorredners schließe ich mich ausdrücklich an. Der Bundestag möge endlich die Abschaffung der staatlichen Zwangsversicherung und eine allgemeine Versicherungspflicht für jedermann beschließen. Die gesetzliche Kranken-, Renten, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung muss gerade im Sinne der Generationengerechtigkeit auf Kapitaldeckung umgestellt werden.
Der Staat soll dem Bürger durch ausreichend Bildungsangebote und durch ein niedriges, einfaches und leistungsgerechtes Steuersystem dazu befähigen, in Eigenverantwortung Verträge mit privaten Anbietern abzuschließen, einen freien und fairen Wettbewerb unter den Anbietern garantieren und organisieren sowie für Transparenz unter den Angeboten aller Wettbewerber sorgen.
Dadurch werden nicht nur der Staatshaushalt entlastet, sondern auch die Bruttoarbeitskosten (Lohnnebenkosten) gesenkt. Arbeit wird wieder bezahlbar. In der Folge können Arbeitgeber wieder mehr Arbeitssuchende einstellen und ihrem Personal höhere Nettoreallöhne zahlen. Mindestlöhne werden hierdurch überflüssig.
Allgemeinanliegen wie die Versicherung der sozial Bedürftigen, der Kinder oder eines allein erziehenden Elternteils müssen als Gemeinlasten, also aus Steuern finanziert werden.
Das bestehende Umverteilungssystem ist am Ende.
Beitragszahler leisten für Andere und werden "nichts" bekommen.
Ich möchte meine 500 Euro Rentenbeiträge selbst anlegen dürfen, dioe 500 vom Arbeitgeber ebenso. Rechnen Sie nur mal 1000Euro pro Monat nach 25 Jahren festverzinslicher Anlage.
Dann ist der Ruhestand schon fast gesichert!!!
Aber nein, man wird in dieses "Ich werfe mein Geld in den Gulli Systtem" gezwungen.
Abschaffen!