Gesundheitspolitik

Auch die Ärzte zieht es in die Städte

Immer weniger Abiturienten absolvieren ihr Medizinstudium erfolgreich, immer mehr junge Ärzte wandern aus oder wollen als Manager in der Industrie mehr Geld verdienen, sagen die Standesvertreter. Ärztemangel? So einfach ist es nicht. Von Claus-Peter Müller

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Mai 2008 15:36

selbst verschuldet!

Martin Buchwald (Denken)

Gerade die Standesvertreter der Ärzte haben einen nicht unerheblichen Anteil am heutigen Dilemma. Statt Anreizmöglichkeiten zu schaffen wurde die Überbesetzung in Ballungszentren gefördert.

Es ist doch schon seltsam, dass ein Patient im Münchner Raum im Schnitt die Kassen das doppelte eines Patienten auf dem Lande kostet.

Den Standesvertretern gehören sich schon lange die Regulationsmittel aus der Hand genommen und in die Hände derer gelegt die die ganze Farse bezahlen.

Wie wäre es mit einem Patientenbonus auf dem Lande von 50% zusätzlich pro Abrechnung und in Ballungszentren mit einem Malus von 25%? Jede Wette es würden sich schnell Ärzte für die ländlichen Raum begeistern.

Von der Bürgerversicherung will ich hier erst mal gar nicht anfangen. Aber gerade in einem Sozialstaat sollte Sie selbstverständlich sein. Medizin soll Hilfe für Betroffene sein und Hilfe sollte nicht in 2 Klassen teilen!

Diese Lesermeinung bewerten Belanglos Lesenswert
1 - 1 von 1 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche