was sollen den HartzIV oder unsere nicht besitzende Schicht von 50% der Bevölkerung sagen? das ist jammern auf hohem Niveau. außerdem sparen Hausbesitzer, wenn sie sparen auch als Autofahrer oder Flieger mit, weil sie durch ihren geringeren Verbrauch die Energiepreise drücken. das mag dem einzelnen nicht einsichtig sein, wenn es zum beispiel 100 Millionen in ganz Europa tun, dann senkt dies schnell den Ölpreis um nicht wenige Prozent. aufhören mit jammern, Tun!!!
lieber ex kunde (og187), war das die Stunde der Aktionisten aller Coleur. Auch die Grünen haben sich tollen Vorschlägen gemeldet. Z.B. hat eine nette Berliner Funktionärin angeregt, die Trabbis zu verbieten. Für mich ein Erweckungserlebnis; Hardcore-Ideologen gibt es also nicht nur in den höheren SED-Etagen. Denn sachlich war die Forderung völlig sinnlos. Von den im Jahr 1989 zugelassenen 3.000.000 Trabbis wurde allein die Hälfte bis Ende 1990 verschrottet. Und der Rest hatte eine Halbwertszeit von ca. 6 Monaten. D.h. das Problem erledigte sich (vorhersehbar) von allein. Außerdem wird ein altes Auto ja nicht einfach verschrottet, sondern durch ein neues ersetzt. Die Herstellung eines Autos verbraucht ungefähr so viel Energie wie es im Laufe seines Lebens an Treibstoff verbraucht; also auch keine saubere Sache. Und wenn Sie die Energiebilanz der nachträglichen (wir reden hier nicht über Neubauten, selbstverständlich ist unsere Häuschen in Niedrigenergiehaus) Wärmedämmung aufmachen, werden Sie feststellen, dass der Effekt in der Gesamtbilanz gegen Null geht. Der Rest regelt sich durch Abriss und Neubau.
dass Deutschland mit Gebäudewärmedämmung das Weltklima rettet, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. Chinas Zuwachs an CO2-Emissionen pro Jahr (!) ist höher, als der gesamte Ausstoß Deutschlands überhaupt. Übrigens hat ein Kollege gerade mit seinem Ansinnen auf Wäremdämmung von der Denkmalschutzbehörde unserer Stadt einen schweren Verweis erhalten. Das funktionert schon mal nicht... Wir werden erleben, dass denkmalgeschützte Immobilien künftig leerstehen, das regelt allein der Markt. Ähnlich dämlich ist der "Wärmepass" (oder so ähnlich). Jeder normale Mieter oder Käufer wirft heute einen einfachen Blick auf die Verbrauchsrechnung der Immobilie und weiß Bescheid.
Dass jedes neue Haus, ganz gleich ob Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhaus nach neuesten Energiespargesichtspunkten gebaut werden sollte, ist sicher für alle kein Thema. Doch bei vorhandenen Häusern nachträglich per Verordnung grundlegende Veränderungen am Haus per Gesetzt zu erzwingen, ist m.E. ein klarer Eingriff in die Eigentumsrechte. Man stelle sich das nur einmal bildlich vor: Eine schöne Altstadt voll von Fachwerkhäusern, die dann durch zusätzliche Isolation nicht nur ihr Fachwerk verlieren. QUATSCH! Das Erscheinungsbild eines Hauses war bei vielen Käufern ein wichtiges Kriterium für den Kauf einer Gebrauchtimmobilie. Und dann soll genau das mit Styropor und anderen Dichtungsmaterialien "wegisoliert" werden? Prima: Dann haben wir wenigstens endlich einheitlich hässliche Fassaden. Auch in Sachen Wirtschaftlichkeit ist die nachträgliche Isolation zu betrachten. Wir haben bereits vor 5 Jahren einen "grünen" Energieberater gefragt, was wir tun sollten/können. Antwort: Aus energetischen Gründen Solarenergie und komplett neu dämmen. Aus wirtschaftlichen Gründen: Nichts! Die Dämmung würde sich durch Energieeinsparung erst in etwa 140 Jahren amortisieren. Bis dahin steht vermutlich nicht einmal mehr das Haus!
Den oder die lerne ich dann gerne kennen. Ich verspreche jetzt schon viel Vergnügen! Denn merke: Den Zwang ausüben macht nur dann Freude, wenn derjenige, der gezwungen werden soll, der Ansicht ist, noch etwas verlieren zu können. Ist das nicht mehr der Fall und er steht mit dem rücke zu Wand, dann wird die Sache interessant! Dieses Land, BananenRepublik Deutschland genannt, ist kein freies Land!
Zur Zeit wird der Weltklimarat heftig kritisiert wg. der politischen Verträglichkeit des Weltklimaberichtes 2007. Obwohl schon in diesem Bericht schwere Folgen des Klimawandels als unvermeidbar bezeichnet werden, wird es in Wahrheit wohl noch viel schlimmer kommen. Der Mensch sollte ALLE Möglichkeiten, Energie einzusparen wahrnehmen um diese Folgen möglichst gering zu halten. Die Kosten der Folgen des künftigen Klimawandels sind unberechenbar und unermesslich weit höher als die Kosten der Altbausanierung. Mir drängt sich der Eindruck auf, meine Vorredner sind alles "ältere" Hausbesitzer, die diese Folgen nicht mehr wiedererleben werden. Für Sie ist es wohl bequemer auf der eigenen Tasche zu sitzen ohne Verantwortung für die nachfolgenden Generationen wahrzunehmen. Danke dafür! Nach euch die Sintflut!
Der Gesetzgeber hat wohl gemerkt, welches Kuckucksei er sich dabei ins Nest legt. Besonders bei Stadthäusern hätte es wohl zukünftig Streit um Grundstücksgrenzen und Bürgersteige gegeben. Denn für Wände ,die auf der Grundstücksgrenze stehen ist eine Dämmung mangels Raum häufig nur zu Lasten von Bürgersteigen oder Nachbarn möglich. Berthold Grabe
Überflüssig wie ein Kropf. Profiteure sind Aufsichtbehörden (muß ja eine neue her), selbsternannte Energieberater, Baufirmen Handwerker aus dem Bau- und Sanitärinstallationsgewerbe. Nur an der Umwelt ändern wird sich nichts. Und ganz Europa lacht über uns. wilhelm Egger
Endlich ist ein die Bürger bevormundender sozialistischer Zwangsvorschlag wieder vom Tisch. Oder nicht, oder nur bis 2009 oder 2011? Die Politiker haben wohl wieder die nächsten Wahlen im Blick. 12 Mio. Ein-und Zweifamilienhausbesitzer sind inklusive ihrer wahlberechtigten Angehörigen mindesten 30 Mio. Wähler. Langfristig rechnen sich angeblich alle diese wundersamen Energiesparmodelle. Ein amerikanischer Wirtschaftsforscher hat einmal gesagt: On the long rund we are all dead, d.h. "langfristig sind wir alle tot. Wilhelm Egger, Dieburg
Es gibt viele Wege der Enteignung - in Deutschland probiert die Regierung sie alle durch, hatten die verschiedenen Regierungen in den letzten 70 Jahren ja auch prächtigen Erfolg damit...
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