Am vorletzten Tag der UN-Konferenz in Kopenhagen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Teilnehmer eindringlich zu Zugeständnissen für ein verbindliches Abkommen aufgerufen. Die Industrieländer müssten ihre Emissionen um 25 Prozent reduzieren, und auch die Schwellenländer müssten schrittweise etwas tun, sagte Merkel bei der Konferenz. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy warnte für den Fall eines Scheiterns vor einer Katastrophe.
Vier Tage nach der Attacke eines anscheinend geistig verwirrten Mannes hat der italienische Ministerpräsident das Krankenhaus wieder verlassen. Der 73 Jahre alte Berlusconi winkte wartenden Reportern aus der schwarzen Limousine zu, mit der er in seine Privatvilla in Mailand gebracht wurde. Er trug Verbände auf Nase und linker Wange.
Ihr erstes Windrad stand auf dem eigenen Acker - heute finden sich ihre Anlagen in der ganzen Welt. Juwi zählt zu den führenden Unternehmen für erneuerbare Energien – und die Firmenchefs haben eine Vision: Die Versorgung Deutschlands mit 100 Prozent grünem Strom.
Weihnachtsstimmung mit den Bayern-Profis: In München haben Kapitän van Bommel, Lahm, Schweinsteiger, Badstuber und Butt die Landesschule für Körperbehinderte besucht. Im Gepäck hatten sie bei dem zunächst geheim gehaltenen Besuch Fanartikel, Freikarten und einen Scheck über 10.000 Euro.
In Japan hat ein junger Mann seine Geliebte geheiratet - eine Figur aus seinem Lieblings-Computerspiel. Der Computer-Freak findet das ganz normal - und war mit seiner Frau sogar in den Flitterwochen.
Hitze und Wind haben in Australien neue Buschfeuer entfacht. Unter anderem war am Donnerstag die Eisenbahnverbindung zwischen den Ostküstenmetropolen Sydney und Melbourne unterbrochen, berichtete die Feuerwehr. Die Flammen schlugen bei Albury zwischen den Bundesstaaten New South Wales und Victoria über die Gleise. Die Feuerwehr kämpfte im Südosten des Kontinents gegen mindestens 80 Brände. Überall waren Löschflugzeuge im Einsatz. Tausende Freiwillige unterstützten die Feuerwehr.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei ihrer Regierungserklärung im Bundestag vor einem Scheitern des Weltklimagipfels in Kopenhagen gewarnt. Wir brauchen eine für alle Staaten geltende Verpflichtung zur Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. In dieser Stunde weiß ich nicht, ob das gelingt. Ich werde aber alles versuchen, zusammen mit unserem Umweltminister, dass es gelingt.
Bei einem Busunglück sind in Südkorea mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen und 14 weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Der Touristenbus kam südöstlich der Stadt Gyeongju von einer Bergstraße ab und rutschte etwa zwanzig Meter einen Abhang hinab, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch während einer Rückfahrt von einem Kurort rund 370 Kilometer südöstlich von Seoul. Bei den Passagieren handelte es sich demnach um Senioren. Der Bus wurde schwer beschädigt. Die Unfallursache war zunächst unklar.
Im Süden Mexikos ist einer der meistgesuchten Drogenhändler des Landes bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen. Präsident Felipe Calderón sagte, der Tod von Arturo Beltrán Leyva zeige, dass Mexiko in der Lage sei, der organisierten Kriminalität mit Härte entgegenzutreten.
Die Regierung Chinas sieht kaum noch Chancen für eine umfassende Klimaeinigung beim UN-Gipfel. In den nächsten 24 Stunden soll eine Einigung gefunden werden.
Deutschland sieht trotz der Blockade der Verhandlungen noch Chancen für den UN-Klimagipfel in Kopenhagen. Es ist eine Krisensituation der Verhandlungen, räumte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) in Kopenhagen ein. Aber es bleiben noch 36 oder 48 Stunden Zeit, betonte er am Donnerstagvormittag. Das klingt wenig. Doch es sei keine Frage der Zeit, sondern eine des politischen Willens, zu einer Vereinbarung zu kommen.
Die amerikanische Regierung sieht in dem neuerlichen Test einer iranischen Mittelstreckenrakete einen weiteren Beleg dafür, dass auch Irans Atomprogramm militärischen Zwecken diene.
Die Opposition wirft zu Guttenberg vor, bislang nichts zur Aufklärung der Kundus-Affäre beigetragen zu haben. Der Bundesverteidigungsminister blockte die innenpolitischen Gefechte ab - auch im Umgang mit dem entlassenen Generalinspekteur Scheiderhan.