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Nach Tunnel-Havarie

Paris ordnet Wiederaufnahme der Eurostar-Fahrten an

Nach drei Tagen Chaos im Bahnverkehr unter dem Ärmelkanal hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy eine Wiederaufnahme der Fahrten mit Eurostar-Zügen angeordnet. Es sei „nicht hinnehmbar“, dass dieses wichtige Verkehrsmittel tagelang ausfalle, „weil es draußen Schnee gibt“, sagte Verkehrstaatssekretär Dominique Bussereau. Zehntausende Menschen steckten auch am Montag wegen der ausgefallenen Züge fest.

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Polen

Auschwitz-Schriftzug wiedergefunden

Knapp drei Tage nach dem Diebstahl des stählernen Schriftzugs „Arbeit macht frei“ vom Eingangstor der KZ-Gedenkstätte in Auschwitz sind die Diebe gefasst und die Aufschrift wiedergefunden worden. Fünf Verdächtige wurden festgenommen. Das in drei Teile zerlegte Schriftzug wurde in einem Wald in Czernikowo zwischen Thorn und Wloclawek im Norden Polens entdeckt. Der Schriftzug „Arbeit macht frei“, der über den Einfahrten zahlreicher Konzentrationslager angebracht wurde, gilt als zynisches Symbol für die Gräueltaten der Nazis, die Millionen von Menschen ermordeten.

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Russland

Putin zeigt seine Judo-Künste

Wladimir Putin hat die russische Nation mit seinen Judo-Künsten beeindruckt. Beim Besuch einer Schule in seiner Heimatstadt St. Petersburg trainierte der Regierungschef am vergangenen Freitag gemeinsam mit einigen Jugendlichen - und bot seine Dienste danach den russischen Judo-Profis für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London an. „Wenn unmittelbare Hilfe nötig ist, können Sie mich in die Nationalmannschaft aufnehmen“, sagte Putin.

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Winterchaos

Schnee und Eis behindern den Verkehr

Auch wenn Deutschland allmählich auftaut, ist es nach den heftigen Schneefällen vom Sonntag auch am Montag zu erheblichen Behinderungen im Straßen- und Flugverkehr gekommen. Rutschpartien auf den Straßen zwischen Kiel und Konstanz führten auch am Montag zu unzähligen Karambolagen und Staus. Auch auf Bahnhöfen und Flughäfen waren starke Nerven gefragt: Züge und Flüge verspäteten sich zum Teil beträchtlich.

Trauer und Protest in Ghom

Trauerfeier für Montazeri

„Vater der Menschenrechte“

Trauer lässt sich nicht verbieten: Mehr als hunderttausend Iraner haben in Ghom Abschied von Großajatollah Montazeri genommen. Die Trauerfeier wurde zur Demonstration. Es kam zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Opposition - und Protesten gegen Revolutionsführer Chamenei.

Iran

Oppositionsproteste bei Beerdigung Montazeris

Abschied von einem Regimekritiker: Bei der Trauerfeier für Großajatollah Hussein Ali Montazeri mit zehntausenden Teilnehmern ist es im Iran offensichtlich erneut zu Zusammenstößen zwischen Oppositionellen und Sicherheitskräften gekommen. Das berichteten Augenzeugen und Oppositions-Websites übereinstimmend aus der heiligen Stadt Ghom. Dort wurde der am Sonntag im Alter von 87 Jahren gestorbene Montazeri am Montag beigesetzt.

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Zu Weihachten

Das Wetter wird wieder milder

Nach dem heftigen Wintereinbruch vom Wochenende normalisiert sich die Lage auf Deutschlands Autobahnen und Flughäfen. Laut Wetterdienst werden nun kräftige Niederschläge erwartet. Die Aussicht auf weiße Weihnachten werden also schlechter - ganz auszuschließen sind sie aber wohl noch nicht.

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Kasachstan

Sojus-Kapsel zur ISS gestartet

Mit drei Raumfahrern und einem Sack voller Weihnachtsgeschenke an Bord ist eine Sojus-Kapsel erstmals mitten in einer Winternacht vom Weltraumbahnhof Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Das Raumschiff hob pünktlich um 23.52 Uhr MEZ in der Nacht zum Montag in der kasachischen Steppe ab, wie das dortige Flugleitzentrum mitteilte. In der Vergangenheit waren die Kapseln aus technischen Gründen stets im Hellen gestartet.

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Vereinigte Staaten

Schauspielerin Brittany Murphy gestorben

Die 32-jährige Schauspielerin starb am Sonntag in Los Angeles an Herzstillstand.

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Großbritannien

Eurostar-Züge stehen weiter still

Passagiere der Eurostar-Züge müssen sich weiter in Geduld üben: Auch am Montag ruht auf der Zugverbindung durch den Eurotunnel zwischen Großbritannien und Frankreich der Verkehr.

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Überzogen mit Blattgold

Das wohl teuerste Schnitzel der Welt

Dekadenz in Krisenzeiten: Ein paniertes Schnitzel, überzogen mit 24-karätigem Blattgold, können zahlungskräftige Genießer jetzt in der Düsseldorfer Altstadt verzehren - in einem Selbstbedienungsrestaurant. Das „goldene Kaiserschnitzel“, überzogen mit einer Paste aus weißem Alba-Trüffel und der Goldschicht, garniert mit schwarzem Sommertrüffel, dürfte mit einem Preis von 150 Euro wohl das teuerste Schnitzel in Deutschland sein. Und es steht im krassen Gegensatz zu den anderen Fleischstücken auf der Speisekarte, die bei 4,95 Euro anfangen.

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Wintereinbruch

Schnee legt amerikanische Ostküste lahm

Einer der heftigsten Schneestürme seit Jahrzehnten hat wenige Tage vor Weihnachten weite Teile der amerikanischen Ostküste lahmgelegt und mindestens vier Menschen das Leben gekostet. In Washington mussten die meisten Flüge abgesagt werden. Der Nationale Wetterdienst warnte vor extrem schwierigen Bedingungen.

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Nach Jahren der Not

Weihnachtslaune in Zimbabwe

Nach fast einem Jahrzehnt ohne Feierstimmung verspricht Weihnachten für viele Menschen in Zimbabwe wieder ein freudiges Ereignis zu werden: Seit Oppositionsführer Morgan Tsvangirai mit Präsident Robert Mugabe eine Einheitsregierung gebildet hat, hat sich die Situation für viele Menschen verbessert. Die Bewohner der Hauptstadt Harare kaufen Geschenke für ihre Liebsten - und auch die Straßen werden wieder festlich beleuchtet.

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Kopenhagen

Umweltschützer kritisieren Gipfelabkommen

Der Klimagipfel von Kopenhagen ist mit einem Minimal-Kompromiss zu Ende gegangen. In fast allen Kernpunkten scheiterte der Gipfel jedoch. Umweltorganisationen werteten ihn denn auch als Desaster. Der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland, Olaf Tschimpke, sprach am Samstag von einem Komplettversagen der Vereinigte Staaten und Chinas, aber auch Europas und Deutschlands. „Der Klimawandel lässt sich nicht vertagen“, mahnte er. Auch die Umweltstiftung WWF bezeichnete das Gipfelergebnis als herbe Enttäuschung.

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