Zum Abschluss des Wahlparteitags der Republikaner hat sich Präsidentschaftskandidat John McCain als kampferprobter Reformer für einen politischen Neubeginn in Washington empfohlen. Der Wechsel wird kommen, sagte McCain in seiner Rede. Der 72-Jährige hat einen politischen Rechts-Kurs eingeschlagen, um die Konservativen hinter sich zu bringen.
Barack Obamas Botschaft vom Wandel ist so erfolgreich, dass nun auch der der Präsidentschaftskandidat der Republikaner in die Rolle des Reformers schlüpft: John McCain verspricht einen Politikwechsel in Washington.
Der Präsidentschaftskandidat der amerikanischen Demokraten griff in seiner Nominierungsrede seinen republikanischen Rivalen John McCain und den amtierenden Präsidenten George W. Bush scharf an.
Nach einem erbitterten Vorwahlkampf hat die amerikanische Senatorin Hillary Clinton den Zwist mit ihrem Konkurrenten Barack Obama begraben und ihre Anhänger aufgefordert, sich hinter den demokratischen Präsidentschaftskandidaten zu scharen. Doch am Rande des Parteitags demonstrierten hunderte enttäuschte Clinton-Anhänger gegen Obamas Kandidatur.
Der Präsidentschaftsbewerber wird erst am Donnerstag auf dem Parteitag der Demokraten sprechen. Solange freuen sich die Menschen in Denver über seinen Doppelgänger, einen amerikanischen Bürger aus Kuba.