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Wahlversprechen eingelöst

Obama zieht einen Schlussstrich unter Bushs Methoden

Der neue amerikanische Präsident hat sein Versprechen eingelöst und per Dekret verfügt, das Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba binnen eines Jahres zu schließen. Zudem ordnete er an, alle geheimen CIA-Gefängnisse im Ausland aufzulösen. „Harsche Verhörmethoden“ wie das „Waterboarding“ sind nun verboten. Von Matthias Rüb, Washington

Wiederholung des Amtseids im Kartenraum des Weißen Hauses

F.A.Z.-Blog „Washington Watch“

Ich gelobe nochmals feierlich und überrichtig

Das ist also das neue Zeitalter der Transparenz im Weißen Haus: Auf Anraten seines Beraters hat Obama den Amtseid noch einmal geleistet - in aller Heimlichkeit. Nicht einmal die sonst übliche kleine Zahl von Pool-Reportern war zugelassen. Matthias Rüb berichtet aus Washington.

Vor der Schließung: Amerikanischer Soldat in Guantanámo

Erste Amtshandlungen

Obama will heute Schließung von Guantánamo anordnen

Noch diesen Donnerstag will Präsident Obama ein Dekret unterzeichnen, das die Schließung des umstrittenen Gefangenenlagers auf Kuba innerhalb des nächsten Jahres verfügt. Zudem wies er die Militärführung an, die Vorbereitungen für einen Abzug aus dem Irak voranzutreiben.

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Obamas zweiter Schwur

Diesmal „ganz langsam“

Es war die einzige Panne einer ansonsten perfekten Inszenierung: Der Lapsus beim Amtseid von Barack Obama. Am Tag danach legte der neue amerikanische Präsident den Eid noch einmal ab - um ganz sicher zu gehen und „weil es so viel Spaß gemacht hat“.

Der Kongress redet bei wichtigen Entscheidungen mit

Amerika unter Obama

Der Kongress will nichts durchwinken

Der Mehrheitsführer im Senat, Reid, und „Madam Speaker“ Pelosi versprechen Präsident Obama eine gute Zusammenarbeit, lassen aber erkennen, dass sie seine Gesetze nicht einfach „durchwinken“ werden. Vor allem die „Blue Dog Democrats“ haben Bedenken gegen das Konjunkturpaket. Von Matthias Rüb, Washington

Amerikanische Soldaten in Ost-Afghanistan

Amerika und Afghanistan

Verbaler Schlagabtausch am Hindukusch

Mit Kritik hat der afghanische Präsident Karzai seine Position gegenüber Amerika abgesteckt. Der Austausch von Unfreundlichkeiten geht weiter. Auch dass sich Washingtons Ton gegenüber Kabul unter Obama ändern könnte, deutet sich bereits an. Von Jochen Buchsteiner

Im Camp Delta in Guantánamo

Streit über Guantánamo-Häftlinge

Wer lässt Obama „im Regen stehen“?

Das Gefangenenlager Guantánamo ist längst noch nicht geschlossen. Gleichwohl wird in Berlin schon lange darüber gestritten, ob Deutschland entlassene Häftlinge aufnehmen soll. Beinahe wäre die Union in eine von der SPD aufgestellte Falle getappt. Von Wulf Schmiese, Berlin

Chinas Zeitungen machen mit dem Amtsantritt auf

China zensiert Obamas Rede

Und plötzlich fiel der Ton aus

Als Barack Obama in seiner Antrittsrede das Wort „Kommunismus“ erwähnte, fiel in der chinesischen Übertragung zunächst der Ton, dann auch das Bild aus. Auch im Internet hat China Teile der Rede zensiert.

Obamas Konterfei hängt nun auch in der Lobby des Hauptquartiers auf Guantánamo

Nach dem Machtwechsel

Obama setzt Guantánamo-Verfahren aus

Nach der Feier an die Arbeit: Gleich nach der Amtsübernahme hat Präsident Barack Obama beantragen lassen, die Militärtribunale in Guantánamo für 120 Tage auszusetzen. Das System soll überprüft werden. In Berlin wird das unterstützt; gestritten wird aber über die Aufnahme früherer Häftlinge.

Obamas Ballnacht

„Sie sind so verliebt!“

Das Glück ist mit ihnen: Barack Obama und seine Frau MichelleGlückliche ZweierbeziehungAn Prominenz mangelte es nicht bei den vielen Feiern, die sich an die Amtseinführung anschlossen: Shakira beim Neighborhood Ball in Washington Sängerin Mariah Carey beim Neighborhood Inaugural Ball

Bild für Bild Der amerikanische Präsident Barack Obama trug in der Nacht der Nächte eine weiße Fliege, und das muss ihn irgendwie abenteuerlustig gestimmt haben. Jedenfalls zog er Michelle auf dem zweiten Ball eng an sich und schloss beide Arme um ihre Hüfte.

Windfarm in den Rocky Mountians

Obamas Amerika

Jetzt beginnt das grüne Zeitalter

Vor seiner Vereidigung hat Barack Obama eine Arbeitsbeschaffungsmaschine für Millionen grüner Jobs versprochen. Die Produktion umweltschonender Energie soll im Land innerhalb von nur drei Jahren verdoppelt werden. Kann er sein Versprechen halten? Von Joachim Müller-Jung

Die erste Unterschrift als Präsident

Obama ist Präsident

Und regiert wird sofort

Seit Wochen ist Obama politischen Fragen ausgewichen mit dem Hinweis, es gebe immer nur einen Präsidenten. Seine Pläne für die ersten hundert Tage liegen aber schon lange bereit. Gleich als erstes will Obama alle Verfahren in Guantánamo überprüfen. Von Matthias Rüb, Washington

Amerika

Barack Obama als Präsident vereidigt

Obama wird als 44. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigtGeorge W. Bush und seine Frau verlassen Washington mit dem HubschrauberAbschied: Nach einem Zwischenstopp auf dem Luftwaffenstützpunkt Andrews bei Washington wollten die Bushs nach Texas weiterfliegenVizepräsident Joe Biden spricht den Amtseid

Bildergalerie Amerikas Präsident heißt jetzt Barack Obama. Der 47 Jahre alte schwarze Politiker leistete auf den Stufen des Kapitols in Washington seinen Amtseid vor einem Millionenpublikum. In der Antrittsrede setzte Obama den „aufziehenden Wolken und tosenden Stürmen“ der Wirtschaftskrise eine Botschaft der Zuversicht entgegen.

Amerika jubiliert

Präsident Obama

Der Tag, als Washington den Schwarzen gehörte

Vor allem Schwarze aus allen Teilen Amerikas kamen nach Washington, um Obamas Amtseinführung zu erleben. Bis auf eine kleine Panne beim Amtseid verlief alles geordnet. Nur Dick Cheney musste im Rollstuhl kommen. Von Matthias Rüb, Washington

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