Trotz ihrem deutlichen Vorwahlsieg in West Virginia kann Hillary Clinton den Rückstand auf Barack Obama nicht verkürzen. Der hat nun noch einen prominenten Fürsprecher an seiner Seite: den früheren Senator von North Carolina John Edwards.
Nach ihrem Erfolg bei der Vorwahl in West Virginia zeigt sich Hillary Clinton entschlossener als je zuvor, diesen Kampf fortzusetzen. Aber die niedere Mathematik der Zahlen spricht spätestens seit dem 6. Mai eindeutig für Obama. Von Matthias Rüb, Washington
Sie sei entschlossener als je zuvor, sagt Hillary Clinton. Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei hat sie die Vorwahl in West Virginia deutlich gewonnen. Konkurrent Barack Obama konzentriert sich indes schon auf das Duell mit dem Republikaner John McCain.
Dieser amerikanische Wahlkampf ist spannend und erregend und bizarr: Bei der Demokratischen Partei liefern sich Hillary Clinton und Barack Obama einen Vernichtungswahlkampf im eigenen Lager. Den Republikaner John McCain indessen lässt der Albtraum der Rivalen frohlocken. Aber wer auch immer siegt: Es wird schwer! Von Klaus-Dieter Frankenberger
Die prominenten Politiker der Demokraten haben sich größtenteils noch nicht festgelegt. Doch die Superdelegierten haben es in der Hand, wie lange die Obama-Clinton-Schlacht noch anhält. Dankbar ist diese Rolle nicht. Von Matthias Rüb, Washington
Die Demokratische Partei quält sich weiter mit der Entscheidung zwischen zwei formidablen Kandidaten. Doch so sehr Hillary Clinton auch strampelt: Zu nehmen ist Barack Obama die Kandidatur fürs Weiße Haus kaum mehr. Von Bertram Eisenhauer
Eine Entscheidung für den Präsidentschaftskandidaten der amerikanischen Demokraten ist wieder nicht gefallen. Die Vorwahl in North Carolina gewann Barack Obama; in Indiana siegte Hillary Clinton knapp. Jetzt sind die Superdelegierten gefragt, den Herausforderer John McCains zu bestimmen.
Wer soll für die Demokratische Partei das Weiße Haus zurückerobern? Der Vorwahlmarathon in den Vereinigten Staaten hat dazu keine Entscheidung gebracht; weder der führende Barack Obama noch Verfolgerin Hillary Clinton haben genug Delegiertenstimmen hinter sich. Den Ausschlag beim Demokraten-Parteitag im August werden sogenannte Superdelegierte geben. Die stecken nun in einem Dilemma - so auch die Kalifornierin Susan Davis.
Wieder eine wichtige Vorentscheidung an diesem Dienstag: Gute Chancen für Clinton in Indiana, weniger gute in North Carolina. Sollte sie dort dennoch gewinnen, käme das einem politischen Erdbeben gleich, das Obamas Kandidatur bis in die Fundamente erschüttern würde. Von Matthias Rüb, Washington
In den amerikanischen Bundesstaaten North Carolina und Indiana steht am Dienstag eine weitere Runde in dem zermürbenden Duell zwischen Barack Obama und Hillary Clinton an. Es sind die letzten Abstimmungen in größeren Bundesstaaten mit nennenswertem Delegiertenkontingent für den Nominierungsparteitag im August.
Drei Tage vor den möglicherweise entscheidenden Vorwahlen in North Carolina und Indiana hat der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama in den Vereinigten Staaten einen weiteren Erfolg errungen.
Hillary Clinton droht mit ihrem Finger, Barack Obama schüttelt den Ball und John McCain klammert sich ans Rednerpult. Experten analysieren die Körpersprache der amerikanischen Politiker.
Er führte ihn zum christlichen Glauben, sah ihn eine Familie gründen und diese wachsen. Jetzt sagt sich Obama von seinem Pastor los. Bei den Vorwahlen am Dienstag wird sich zeigen, ob der Bruch zu spät oder noch rechtzeitig kam. Von Matthias Rüb, Washington
Die umstrittenen Äußerungen seines einstigen Pastors Wright bringen Barack Obama weiter in Bedrängnis. Der Reverend hatte die Anschläge vom 11. September als Vergeltung für Amerikas Politik betrachtet und die Regierung für das Aids-Virus verantwortlich gemacht.