Senat und Repräsentantenhaus in Amerika haben sich auf ein Konjunkturprogramm verständigt. Es wird einen Umfang von 789 Milliarden Dollar haben und soll mehr als 3,5 Millionen Jobs sichern. Protektionistische Klauseln (Buy American) wurden abgeschwächt. Präsident Obama zeigte sich erfreut.
Seinen überparteilichen Anspruch scheint Obama schon aufgegeben zu haben. Hart attackiert der Präsident die Republikaner. Das Stimmungsbild im Kongress spiegelt im Wesentlichen jenes in der Bevölkerung wider. Von Matthias Rüb, Washington
Im Ringen um das Konjunkturpaket hat der amerikanische Präsident Obama einen ersten Sieg erzielt: Der Senat hat die Debatte beendet und schreitet zur Abstimmung. Die Bestätigung des Entwurfs gilt damit als sicher, doch stehen noch harte Verhandlungen mit dem Kongress bevor.
Vor der Abstimmung im Kongress wirbt Präsident Obama für das Konjunkturpaket. Und zwar dort, wo er es am Besten kann: auf der Straße. Seine Bühnen sucht er sich in Indiana und Florida, wo die Arbeitslosenzahlen besonders hoch sind. Von Katja Gelinsky, Washington
Die Gesundheitsreform in den Vereinigten Staaten ist das vielleicht größte innenpolitische Versprechen des Präsidenten. Nach dem Daschle-Debakel hat er jetzt etwas vorzuweisen: Mehr Kinder bekommen eine Krankenversicherung. Von Katja Gelinsky, Washington
Der amerikanische Präsident Barack Obama hat sein Wahlversprechen für eine bessere Krankenversicherung für Kinder aus sozial schwachen Familien erfüllt. Künftig sollen vier Millionen Kinder mehr in den Genuss einer staatlichen Krankenversicherung kommen
Der amerikanische Präsident Obama ist zerknirscht über die jüngsten Personalpannen: Ich habe es vermasselt, sagte er zu dem Daschle-Desaster. Nun fragen sich auch Anhänger Obamas, welchen Nutzen die strengen Ethikregeln haben, die der Präsident seiner Regierung verordnete. Von Katja Gelinsky, Washington
Bei seinem ersten Zusamentreffen mit der neuen amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton hat Außenminister Steinmeier Lob und Dank für das deutsche Engagement in Afghanistan bekommen. Steinmeier warb für eine neue transatlantische Agenda. Von Wulf Schmiese, Washington
Obamas Kabinettsbildung hat einen weiteren Rückschlag erlitten: Nun steht auch der designierte Gesundheitsminister Tom Daschle nicht mehr zur Verfügung. Ein Kandidat nach dem anderen stolpert über Steueraffären oder Korruptionsvorwürfe.
Es gibt keinen Konflikt, der nicht beendet werden kann - mit dieser Maxime will George Mitchell zwischen Israelis und Palästinensern vermitteln. Der Nahost-Beauftragte der Vereinigten Staaten hat in den meisten Fällen bei seinen Kriseneinsätzen eine glückliche Hand bewiesen. Von Matthias Rüb, Washington
Das Ende Guantánamos war sein erstes Zeichen: Präsident Obama muss nun den versprochenen Wandel ins Werk umsetzen. Doch nicht nur bei der grünen Agenda, sondern auch in der Diplomatie lauern politische Gefahren. Von Klaus-Dieter Frankenberger
Präsident Obamas Vorhaben, zunächst alle Verfahren in Guantánamo auszusetzen, ist auf den Widerstand eines Militärrichters gestoßen. Jetzt prüfen Weißes Haus, Pentagon und Justizministerium Optionen für das weitere Vorgehen zur Schließung des Lagers. Von Katja Gelinksky, Washington
Weil er den nunmehr freien Senatssitz von Barack Obama unter der Hand versteigern wollte, ist der Gouverneur von Illinois aus seinem Amt entfernt worden. Rod Blagojevich beteuert nach wie vor seine Unschuld. Auf ihn kommt auch ein Strafprozess zu.
Präsident Obama hat den Anzug- und Krawattenzwang im Oval Office abgeschafft. Auch sonst hat sich einiges geändert im Weißen Haus. Seit Obama eingezogen ist, brennt im Arbeitszimmer auch spätabends noch Licht.
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