Heilsbringer? Obama in Kuwait

Obamas weltweiter Wahlkampf

Die Verwegenheit des Egos

Barack Obama ist am Morgen im Irak eingetroffen, am Donnerstag spricht er vor der Berliner Siegessäule. Während er im Ausland ist, wächst in Amerika die Kritik an ihm. Ärger über Obamas messianisches Auftreten wird mehr und mehr von Anhängern der Demokraten geäußert. Von Matthias Rüb, Washington

Lesermeinungen zum Beitrag

21. Juli 2008 20:03

Im Schlamm

Klaus-Henning Bähr (henning_baehr)

Barack Obama wird gewusst haben, dass er sich in eine Schlammschlacht begibt, wenn er das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika anstrebt. Da steckt er nun drin und er wird es überstehen, so wie er gebaut ist. Eine Sensation ist das nicht, auch wenn die hiesige Presse es gern so hätte. Außerdem hat es für ihn auch eine gute Seite: Er bleibt im Gespräch, und das ist jede Mühe wert. Apropos: Warum hört man eigentlich so gut wie nichts von Senator McCain?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 15:56

Eitel und international unerfahren?

eberhard munk (ebherhard.munk)

Wenn sich dieses Bild Obamas in nächster Zeit bestätigen sollte, werden die transatlantischen Beziehungen nicht unbedingt leichter werden, sollte er das Rennen um die Präsidentschaft machen, denn im Moment macht er einen etwas megalomanen Eindruck... George W. Bush hatte auch früh ein an Paranoia erinnerndes Sendugnsbewusstwein and den Tag gelegt. Man wird sehen, ob solche Ansagen seinen konservativen Landsleuten geschuldet, oder aber tatsächlich ernst gemeit sind.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 13:15

i-Obama

Jo Silva (chimero)

Herr Obama hat den Wahlkampf noch nicht gewonnen. Mir erscheint dieser ganzer "Messianismus" suspekt, aber vielleicht mag es ja dem amerikanischen Durchschnittsbürger gefallen. Nach dem "Jesus"-Phone eines bekannten amerik. Computerherstellers, kommt nun die humane "Präsidentenversion" dia auch alles kann und leider nur in den Funktionen die man am meisten braucht schwächelt. Mr. Obama sollte wieder auf den Boden der Tatsachen herabsteigen (und nicht messianisch schweben) und sich mit den Problemen der normalen Bürger beschäftigen. Die Zeiten, in denen Europa blind den USA vertrauten sind vorbei, die Zeiten in denen die USA die Wirtschaftsmacht Nr. 1 war, ist auch beinahe vorbei. Also Mr. Obama: "Übermut kommt vor dem Fall" - (könnte ihm jemand das bei seiner Rede in Berlin übersetzen).

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 13:13

Ein gutwer Beitrag, leider aber wird er in unserem Lande nicht so gesehen werden

Josef Bujtor (Mramorak)

Die Bessesenheit vieler junger Deutscher mit einem Mann, der noch nicths bewiesen hat, ausser, dass er gut und viel reden kann, kann unserem Volk schaden. Der Herr Obama überschätzt sich selbst, wie sein deutsches Gegenstück, Schröder. Falls er gewählt weden sollte, wäre er bei der nächsten Wahl auch weg. Der Herr Obama versteht die Welt auch nicht, wie Schröder und alle Linken in unserem land.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 13:07

Kommentar überflüssig....

Norbert Pütz (nevergiveup)

Der Artikel ist schlicht und einfach gut.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 11:01

Harmloser Tippfehler, gefährliche Hybris

Peter Zentner (Caterwaul)

Charles (nicht Kratu-, sondern) Krauthammer, übrigens gelernter Arzt, hatte immer schon einen scharfen Blick für den sprichwörtlichen Esel, der partout aufs Eis gehen will. Er erkannte ihn frühzeitig in Carter, Bush I, Clinton und Bush II; doch die riskierten ihre Pirouetten erst als Präsidenten. Barack Obama hat das Pech, schon als Kandidat in den Status eines Popstars hochgejubelt zu werden. Es bedarf einer wirklich starken Persönlichkeit, sich davon nicht überwältigen zu lassen. Obamas vorzeitiges Posieren als Staatsmann zeigt, dass er diese Persönlichkeit noch nicht besitzt. Diese Hybris ist gefährlich.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 10:02

Biographie?

Henning Marcard (sinoberlin)

Das erste Buch von Herrn Obama habe ich gelesen. Wie so oft haben dies offenbar die meisten, die nun darüber schreiben, nicht getan. Sonst hätten sie erkannt, dass es sich eben nicht um eine Biographie handelt, die ein Lebenswerk nachzeichnet, sondern um eine Abhandlung darüber, was man erleben kann, wenn der Lebensweg nicht gerade vorgezeichnet ist, und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind. Ob die deutsche Übersetzung des Textes die feinen Nuancen mitliefert, die im Original gezeichnet werden, vermag ich nicht zu beurteilen. Das Original ist in jedem Fall eine Bereicherung und vermag zu helfen, die Wel besser zu verstehen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 09:25

Ein gefährliches Spiel mit der Volksverdummung

norbert doerre (ndoerre)

Nicht nur die übereilten Abzugspläne des Demokraten Obama sind absurd, sondern auch die Berichterstattung in den deutschen Medien über den amerikanischen Wahlkampf. Die deutsche Presse kennt offenbar nur den "linkeren" der beiden rechten Kandidaten für's Präsidentenamt. Der "rechtere" scheint bei uns überhaupt keine Rolle zu spielen. Möglicherweise wird sich dies in absehbarer Zeit rächen, wenn ein Präsident MacCain sich im Gegenzug nicht für Deutschland interessiert. Denn die Wahrscheinlichkeit, daß dieser die Präsidentschaftswahlen gewinnt, ist größer. Im übrigen vermißt der deutsche Leser mittlerweile die freundlichen und umfangreichen Berichte über die Kandidatin Hillary Clinton. Hat sie sich in der Zwischenzeit so unattraktiv für die deutsche Presse gemacht, oder ist ihre Chance, Präsidentin der USA zu werden, heute so viel geringer als noch vor drei Monaten? Die deutsche Presse läßt sich von der dümmlichen deutschen Linkspolitik vorschreiben, wen sie im Wahlkampf zu unterstützen hat. Wenn dies sogar im Hinblick auf den amerikanischen Wahlkampf geschieht, wie intensiv wird dies erst im deutschen durchgezogen? Sind deutsche Bürger und Wähler in der Zwischenzeit dank intensiver Förderung von Dummheit so leicht konditionierbar?

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
21. Juli 2008 09:13

Die Rethorik der Zynisten

Carsten Braasch (CarstenBraasch)

War die Welt schon damals zu dumm, sich und ihre Heilung Jesus Christus anzuvertrauen (und haben wir nicht alle von ihm profitiert?!), beginnt die zynische Verunglimpfung eines Mannes, der es richten kann - aber in jedem Fall in einer Dimension denkt, die in die richtige Richtung weißt -, durch die Dummen (Besitzstandswahrer) unserer Zeit nun schon wieder. Ja! Die Welt braucht Heilung. Wenn´s nicht gelingt, laßt uns wenigstens die Plätze für die dummen Zyniker dieser Welt auf den dann notwendigen Archen, die wir vielleicht schon bald brauchen, streichen! Sie müssen uns ja nicht auch ins nächsten Leben (ver)folgen.

Diese Lesermeinung bewertenBelanglos Lesenswert
1 - 9 von 9 Lesermeinungen
Suche in Beitrag Lesername oder Login
Datum bis
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche