
...allgemein gesagt.. Den Sieg hat Obama vor allem Bush zu verdanken... Seine Aufgabe ist aber gewaltig und es drohen ihm grosse Gefahren.

Sehr geehrter Herr Binsack, bei allem gebotenen Respekt, Sie haben von US-amerikanischen Verhältnissen offensichtlich nur sehr bescheidene Kenntnisse. Dort eine „Klassengesellschaft“ erblicken zu wollen, in der sogar schwere „Klassenkämpfe“ in der Luft lägen, ist derart abstrus, dass ich Ihnen dringenst ans Herz lege, die Marxschen Schriften mal beiseite zu legen und die Welt der Realität näher kennen zu lernen. Amerika ist das Land, in dem man sprichwörtlich „vom Tellerwäscher zu Millionär“ aufsteigen kann, also das genaue Gegenteil einer Klassengesellschaft. Obama ist hier ein vortreffliches Beispiel, ebenso der ehemalige Präsident Ronals Reagan; dessen Vater war ein irischer Einwanderer, der sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug. So viel zu möglichen „Klassenkämpfen“ in den USA. Mit freundlichen Grüßen Sönke Peters

Von vernichtender Niederlage kann nicht die Rede sein bei 48 % Wähleranteil für McCain. Obama hat nur drei Prozentpunkte mehr ... Bitte nicht Messias Obamas Wahlresultat überbewerten!

Die Niederlage des konservativen Neoliberalismus konnte kaum vernichtender sein. Das Ergebnis ist viel deutlicher als es selbst die linken Obama Anhänger erträumt hatten. Obama wird ein Beispiel für die Welt geben: Für höhere Steuern für Reiche, für schärfere Umweltauflagen, für mehr Umverteilung, für schärfere staatliche Kontrolle der Wirtschaft und vor allem für mehr staatlich organisierten sozialen Ausgleich.

Es wäre sinnlos jetzt darüber zu reden oder schreiben, was die Wahl entschieden hat. Der neue Präsident sagte "It is the power of our democracy and not aur arms". Das zeigt, dass er nicht begriffen hat, dass eine Demokratie nur machtfoll ist, wenn sie bereit, willig und fähig ist sich zu verteidigen. Was mich allerdings besorgt sind die Kommentare, dass eine neue Zeit, eine Zeit der neuen "WERTE" anfängt. Und die Tatsache, dass der Herr Obama mehr als 700 Millionen $ zur Verfügung hatte. Es gibt dort sehr starke Gruppen, einflußreiche Gruppen, die jetzt schon bereitstehen alle Christlichen Werte abzuwerten, unter zu bewerten. Und er verdankt diesen Leuten seinen Wahlsieg - die werden ihn das nicht vergessen lassen. Bei uns hat das ja schon sehr viel früher angefangen. Schon Anfang der 60er sagte ein Mann im SDR. dass wir ALLE Tabus brechen müssen, um eine bessere Gesellschaft aufzubauen. Die Tabus wurden alle gebrochen, aber die bessere Gesellschaft fehlt! Christen in Deutschland, es ist Zeit aufzuwachen.

Eigentlich ein ganz normaler Vorgang: Ein neuer Präsident ist in einem demokratischen Land gewählt worden. Aber wenn man die Reaktionen sieht, scheint uns ein neuer Heiland geboren. Dieser Personenkult gepaart mit den sehr persönlichen Angriffen auf die Kontrahenten und jetzigen Verlierer, erschwert die zukünftige Zusammenarbeit in den USA. Sachliche Arbeit wird von Emotionen der erlittenen Demütigungen überlagert werden. Siegen ist leicht - aber man muß auch gewinnen können!

..mein Glaube an Amerika ist zurück. Amerika ist uns in Deutschland weit voraus. Etliche FAZ-Leser hätten Barack Hussein Obama allein wegen seine Herkunft zu Teufel gewünscht. In Deutschland wäre das kaum möglich gewesen. Vergesst nicht, was unsere deutschen Brüder und Schwestern allein gegen Al Wazir und Cem Özdemir hier kundgetan haben. Ich hoffe mit Präsident Obama wird endlich Vernunft im im Weißen Haus einkehren. Es soll nun endlich ernsthaft überall an Frieden gedacht werden. Es wird schwer für Obama. Aber er erhält von allen Teilen der Welt Unterstützung!

Endlich ist es vorbei. Seit 1,5 Jahren hat die europäische Presse mit Eurem Wahlkampf terrorisiert. Selbst die Vorwahlen in Euren Kaffbundesstaaten erfuhren eine breitere Berichterstattung als die Abstimmung über den Reformvertrag der EU im deutschen Bundestag. Das ist nun endlich vorbei. Europa hat endlich wieder Zeit, sich auf die eigenen Probleme zu besinnen. Wahrlich, Eure Art Wahlkapf zu führen ist alles andere als demokratisch vorbildlich. Vielleicht liegt das aber auch an der Berichterstattung in Europa. Wir kennen zwar alle persönlichen Macken der Kandidaten - nicht aber das eigentliche Wahlprogramm. Inhaltlich scheinen sich die beiden auch wenig zu unterscheiden. Mc Cain als Vertreter des europäischen Feindbildes Bush (wenn es den nicht gäbe, er müsste erfunden werden) war von Beginn an der Buuhmann. Aber, nun habt Ihr einen Präsidenten. Viel wird sich nicht ändern, auch, wenn die Europäer ganz davon ausgehen. Was das Sensationsgeschrei bzgl. eines farbigen Präsidenten soll, kann ich nicht nachvollziehen. Qualifiziert das irgendwie, disqualifiziert das? Mehr als positive Diskriminierung will ich der europäischen Presse nicht unterstellen - man könnte die Bevorzugung des farbigen Kandidaten auch Rassismus nennen.

... to all of you who made this day possible!!!

Wenn Banker und Broker (nicht zu verwechseln mit dem A b s t r a k t u m „Finanzkapital“) sich nach Obama sehnen, dann lässt das tief blicken in gewisse objektive Prozesse der amerikanischen Klassengesellschaft: Die Herrschenden selbst mobilisieren ihre letzte Wahl. "Letzte Wahl" - wahrlich! Es ist diese Mischung aus Martin Luther King und Jimmy Carter, die da dem amerikanischen Volk als nationale Vision dargeboten wird, einer Vision, die nun schwarz ist, da ehe völlig verdunkelt. Und das Desaster einer extrem schwachen Wahlbeteiligung galt es zu verhindern – koste es was es wolle. Denn im Angesicht der Krise hängen schwere Klassenkämpfe in der Luft. Andererseits ist in diesen Obama eine Handschrift irreversibel eingeschrieben. Er trägt ein Brandzeichen. Das amerikanische Volk, d.h. nicht nur die Schwarzen, sondern auch „the stupid white man“ (Michael Moore) hat Forderungen, die nicht nur schwer zu vereinbaren sind (Stichwort: Rassismus und Arbeitslosigkeit), sondern auch schwer zu verwirklichen, ohne dass das Kapital gefährdet wäre. Obama selbst steht zwischen Pest oder Cholera, zwischen Innen- und Außenpolitik, zwischen Krieg und Frieden, zwischen patriot act und sozialen Rechten, zwischen Establishment und Proletariat.

Glückwunsch an Obama und seinen Wahlsieg. Glückwunsch an die Amerikaner und vor allem an die Welt. Insbesondere beim letzten Präsidenten mußte die Welt feststellen wie stark doch der Einfluß des Amerikanischen Präsidenten auf diese ist. So gesehen kommt den 300Mio. Amerikanern eine hohe Verantwortung zu, nicht nur für den eigenen Hintern zu wählen sondern auch an die restlichen 99% Weltbevölkerung zu denken. Bei der letzten Runde hatten wir "Restlichen" Pech gehabt. Diesmal wohl eher nicht. Zu hóffen bleibt, daß nun der Rechtsstaat in Amerika wieder einkehrt; Guantanamo geschlossen wird und mindestens der Krieg im Irak schnellstmöglich beendet wird. Auch wünsche ich mir ein besseres Verhältnis der USA zu den Europäern.

Bei einer Wahlkampfhilfe von ca. 640 Millionen $ (ein Großteil von der Wallstreet finanziert) kein Problem, falls genügend Werbespots gesendet werden. Es war doch eher wohl Kasperletheater. Mit Demokratie hat das nicht viel zu tun.

Das die Sozialdemokraten nicht wirklich demokratisch sind, hat die Hessen-SPD ja schon vor geraumer Zeit bewiesen und untermauert dies jetzt. Das jetzt aber auch noch die beleidigten Leberwürste in Kommentaren zur US-Wahl auftauchen...da müsste man lachen, wenn es nicht so traurig und peinlich wäre. Die Leute wollen keine Tolerierung durch die Linken und das haben vier Personen ernst genommen, dem Rest der SPD scheint das herzlich egal zu sein. Bei der nächsten Wahl wird die Rechnung präsentiert werden, keine Angst. Zum Thema: Congratulations Mr. Obama. Hoffentlich wird er seine protektionistische Haltung in Sachen Wirtschaft aufgeben und auf Europa eingehen. Ich sehe das ja noch eher kritisch.

Der von meinem Vorredner angestrengte Vergleich hinkt zwar gleich mehrfach, doch es lässt sich durchaus eine Parallele zur Vernunftwahl des amerikanischen Volkes erkennen: 2/3 der Hessen haben mit dem Wunsch nach Neuwahlen nämlich mehr Verstand und Vernunft bewiesen haben als 2/3 der hessischen SPD-Abgeordneten...

Obama wurde gewählt wegen - der Weltfinanzkrise (die der Demokrat Clinton initiiert hat); - des Hasses auf Bush (welchem Demokraten hätte es nicht gereicht, einfach nur gegen Bush zu sein und so in Weisse Haus gewählt zu werden?); - seines Charismas (sympathische Menschen kommen immer besser an); - seiner Rhetorik (wer hört nicht gerne einem geschmeidigen Redner zu?); - der einseitigen Berichterstattung der Medien (gibt es noch Journalisten, die nicht links sind?); - seiner Wahlkampfmillionen (beriesle die Wähler monatelang mit deinem Konterfei, und sie fressen dir aus der Hand); - seiner Hautfarbe (gibt es einen Farbigen, der Obama nicht gewählt hat?); - der unzähligen Versprechen, die er abgegeben hat (welcher Präsidentschaftskandidat hat nicht in höchsten Tönen versprochen, was er nie eingelöst hat?). Aber: Bald wird Obama seinen Verheissungen und Versprechungen Taten folgen lassen müssen. Daran werde ich ihn messen! Vielleicht werde ich meine Meinung in ein paar Jahren ändern. Vielleicht aber wird bei den jetzt hoffenden Menschen überall auf der Welt auch die Ansicht reifen, dass Obama ist wie alle anderen US-Präsidenten: eine Marionette des Geldes und der Macht.

... weniger Schwachsinn schreiben; sonst geht doch zur Bild.

Wir sprechen doch auch von der Schweiz, den Niederlanden, der Türkei und der Ukraine. Was das Ganze mit Kolonialismus zu tun hat, muss die FAZ den Lesern noch erklären, oder ist diese Politik dem sprachlichen Zickzack-Kurs geschuldet - siehe Nichtübernahme der Rechtsschreibreform.

Es scheint als sei Amerika doch nicht von allen guten Geistern verlassen. Die Ära Bush zeigte Amerika auf dem Weg in den finalen Ruin auf physischer, innen- und weltpolitischer Ebene. Herzlichen Glückwunsch Obama und viel Erfolg beim "Change". Bitte dranbleiben!

Herrn Kaiserbubu: Was für ein Vergleich. Der hinkt wohl! Wenn der Alltag nach dem 20.01. in Washington einkehrt sind die gegenseitigen Komplimente auch zwischen Merkel, Europa und Obama vergessen. Wenn Obama sein Versprechen einlösen will und mit dem Truppenabzug in Afghanistan und Irak beginnt, müssen die Europäer nachschießen. Dann reicht auch nicht nur Geld, sondern mehr Truppen müssen her. Auch Deutschland wird sich dem auf Dauer nicht verschließen können. Bei McCain wäre es auch nicht anders gewesen. Demokraten gelten in den USA zwar als Linke, sie sind aber konservativer als die SPD hierzulande. Insofern hinken Vergleiche, die nun auch für unser Land einen Wechsel links von der großen Koalition fordern. Eher müsste man bei der nächsten Wahl grün, gelb und in großen Teilen sogar schwarz wählen, um dem nahe zu kommen. Alles in Allem ist es aber gut, dass Obama gewonnen hat. Es gibt vor Allem den Minderheiten im Land Auftrieb. Die "Roots" (vergl. A. Haleys Roman) finden damit endlich ihren krönenden Schluss, der hoffentlich in Normalität münden wird, so dass es bald nichts Ungewöhnliches mehr ist, wenn ein Afroamerikaner zum Präsidenten der USA gewählt wird.

Congratulations, Mr. President elect, job well done. In a time of crisis you gained victory, victory for your voters, for Democrats and for your campaign. The campaign's content and the results of concomitant House & Senate elections certainly underlines the historic moment of great opportunities. As your running mate Senator Biden stated earlier, challenges will follow. As many US presidents before, you took advantage of the voting rules: the winner takes it all. You will have to convince nearly 50 % of Americans who didn't vote in your favour. The states you won are indicative for some of the challenges you will meet: the west coast and its growing population of asian descent will have to be your bridge to a more dominating China and an erratic North Korea, Hispanics in the south will remind you on overwhelming migration & socialist regimes, and White voters in the Northeast will demand your support for a Europe still unable to balance the power on its continent and the Middle East with an ever fighting Israel. Overall, you shouldn't forget your descent and Joe the plumber. By the last eight years that didn´t work well, your competitor Senator McCain was weakened. The challenges you will be facing won't !

All men are created equal...das war und ist noch in manchen Teilen der Welt die Hoffnungshymne, die sich im politischen Alltag natürlich gegen menschliche Schwächen aller Art (siehe aktuell Hessen) bis hin zu kriminellen Machenschaften durchsetzen muß. Seit Bush II waren zu diesen normalen Schwächen jedoch pseudoreligiöser Fanatismus dazugetreten, der alle Demokratien dieser Welt diskreditierte. Hier hat die unverändert größte Macht der Erde nun eine Wahl und Richtungsentscheidung getroffen - und bei aller Komplexität der Probleme dieser Erde, vor allem auch da, wo derzeit militärische Mittel im Vordergrund einer Lösungssuche stehen - gibt es nun deutlich mehr Hoffnung, zu Lösungen zu kommen. Doch auch Vorsicht ist angebracht. Neben dem nicht unwahrscheinlichen Versuch, die Präsidentschaft eines "schwarzen Kommunisten" mit einer Kugel zu beenden werden auch andere Staaten und Interessengruppen diesen Präsidenten testen wollen - mit blutiger Handschrift. So wünsche ich viel Glück für das amerikanische Volk und dem neuen Präsidenten eine sichere Hand am Steuer dieses Riesenschiffes! Good luck guys, I am with you (again).

Wäre Obama in Hessen angetreten, wäre der "Terrorist" und "Marxist" Obama am "Gewissen" einiger aufrechter Parteimitglieder gescheitert. Weil er ja Linksextrem ist in den Augen der Konservativen Amerikaner.

Nach acht Jahren ziehen wieder Anstand und Vernunft ins Weiße Haus ein. Gottlob!

Gewinnt man Wahlen? Oder werden solch wichtige Posten installiert?

Von der Ausrufung der USA 1776 bis zur Abschaffung der Sklaverei 1863 durch Lincolnmussten 87 Jahre vergehen. Von Washington zu Obama ; ein langer dorniger Weg,voller Blut und un Hass. So human ist der Mensch halt... Mal sehen,wie die Sache weitergeht... Hoffentlich in : Freiheit,Gleichheit,Bruederlichkeit...

an was wird man sich in der zukunft erinneren: die usa waehlt einen neuen oberhaeuptling fuer einen gegenwert von 2.4 mrd dollar? reisebus brennt voellig aus: 20 tote? champions league - bremen blamiert sich...? boris becker und sandy meyer-woelden „wir haben uns getrennt“? vielleicht aber ganz einfach nur daran: wem haette man mit 2.4 mrd dollar gutes tun koennen?